Bremsbeläge wechseln

Tja, meiner Meinung nach geht doch nichts über die Orginalbeläge. Scheint wohl wirklich die beste Paarung zusammen mit der Scheibe zu sein.

Und in der Bucht bekommt man die auch recht günstig.....direkt von einem Motorradhaus z.B.
 
Die Originalbeläge sind ein guter Kompromiss.... aber ja nach individuellen Vorlieben durchaus gegen andere Beläge zu ersetzen.

Es gibt (gute) Bremsbeläge die ein lineares Bremsverhalten haben, es gibt (gute) Bremsbeläge die ein progressives Bremsverhalten haben.... Spätbremser haben z.B. mit der zweiten Sorte mehr Spaß.
Nur muss man sich darüber im klaren sein, gute Qualität gibt es nicht umsonst... weder Original noch Zubehör
 
Die Originalbeläge sind ein guter Kompromiss.... aber ja nach individuellen Vorlieben durchaus gegen andere Beläge zu ersetzen.

Es gibt (gute) Bremsbeläge die ein lineares Bremsverhalten haben, es gibt (gute) Bremsbeläge die ein progressives Bremsverhalten haben.... Spätbremser haben z.B. mit der zweiten Sorte mehr Spaß.
Nur muss man sich darüber im klaren sein, gute Qualität gibt es nicht umsonst... weder Original noch Zubehör

Hallo ManfredK,

mal die Frage an Dich: kannst Du die Ferodo empfehlen oder doch lieber die originalen
p.s. bin ein Spätbremser...
oder welche würdest Du empfehlen?

Danke Gruß BIll
 
Bremsbeläge

lies mal hier: Honda Modell CBF 1000 ABS und Special Edition ab Baujahr 2006
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Würde bedeuten ich käme auf 21tkm mit meinen Hinterradklötzern hin, wers glaubt :frech4:

Nun, kommt auch auf das Bremsverhalten das einzelnen an. Ich unterstelle mal, vorausschauende Fahrweise vorausgesetzt, das Bremsbeläge hinten bis zu 20.000 km halten können. Natürlich bei Passfahrten je nach Beanspruchung etwas weniger. Man kann auch Reifen nach 4000 runter schrubben (Burnout) etc. Ich habe jetzt 7300 km gefahren und kaum merklichen Verschleiß festgestellt. Natürlich spielt auch de Beladung des Fahrzeuges eine Rolle. Man müsste dies mal testen:computer_kaffee:
 
Bremsbeläge halten irgendwo zwischen 4000 und 60000 km...... Reifen sind auch ohne Burnout bei Landstraßentempo mal nach weniger als 3000 km weg... können aber auch mehr als 20000 km halten....

Vergleichende Lebensdauer in Foren machen wenig Sinn, da Begriff wie Schnell, langsam, zügig usw. usw. sehr subjektiv sind.

Vergleichende Lebensdauer macht dann Sinn, wenn der gleiche Fahrer, bei gleichbleibender Fahrweise unterschiedliche Produkte vergleicht.... z.B. Bremsbeläge halten bei mir zwischen runden 2000 km (EBC CFK-Beläge ohne Straßenzulassung) und etwa 6000 km (TRW Lucas Sinter), Reifen zwischen 3000 km (BZ 023) und 7000 km (Anakee 3).

Wenn ein anderer Fahrer dann z.B. aus seinen BT 023 6000 gefahren ist, könnte er beim Anakee 3 irgendwo zwischen 10000 und 15000 km erwarten. (Passt nicht für die CBF - aber damit verstanden wird was ich meine)
 
Bremsbeläge

Das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen. Ich habe jetzt 7300 km runtergespult. Meine Beläge sind vorne wie hinten ca. 4 mm stark. Neu ist der der Bremsbelag 8,8 mm stark wobei 4,8 mm auf die Nutzfläche entfallen somit müsste ich theoretisch noch nächste Saison auf der sicheren Seite sein. Hoffe ich behalte Recht:computer_kaffee:
 
Bei den Hinteren kannst nix falsch machen.
Den Sicherungsstift raus, dann kommst an die Beläge. Diese mit der Platte! austauschen.
Danach den Kolben zurückdrücken (hab ich mim Schraubenzieher und den alten Belägen gemacht).
Mit Bremsenreiniger aussprühen, wenn Du möchtest noch mim Lappen putzen und die Neuen einsetzen.
Wegen der Dicke gehts etwas schwerer rein als die Alten raus ;)
Sicherungsstift putzen und mit Loctite sichern. Aufs Drehmoment achten (weiß ich grad nicht... glaub es waren 28 Nm, aber schau nochmal nach)
Alles natürlich ohne Gewähr!
Ach ja. Wenn mein Vorbesitzer noch nie gewechselt hat, hielten meine Hinteren 28tkm und es war noch ca 1mm Belag drauf.

Bei den Pässen musste ich feststellen, dass meine originalen Vorderen, wenn sie warm wurden, quietschten. Ich bin aber auch ein Sehr-Spätbremser und verlang der Bremse einiges ab.
Oft bremse ich noch in der Kurve.
Liegts an den neun Reifen oder dem Gepäck das nach vorne drückte, aber in Schräglage kann man noch ordentlich verzögern.
 
Bei den Hinteren kannst nix falsch machen.

Damit du nicht falsch machst, solltest du nach dem Entfernen der alten Beläge und vor dem Eindrücken der Kolben noch einen Schritt einfügen:

Kolben reinigen.... (Lappen mit Spiritus)

Da dies bei demontiertem Bremssattel eindeutig besser geht, empfehle ich die Demontage des Sattels!!
 
Damit du nicht falsch machst, solltest du nach dem Entfernen der alten Beläge und vor dem Eindrücken der Kolben noch einen Schritt einfügen:

Kolben reinigen.... (Lappen mit Spiritus)

Da dies bei demontiertem Bremssattel eindeutig besser geht, empfehle ich die Demontage des Sattels!!

Danke. Man kann sich immer auf Dich verlassen, denn bei den Bremsen ist das mit

Alles natürlich ohne Gewähr!
ein leichter Satz, den man sehr ernst nehmen sollte....
 
Lebensdauer von Verschleißteilen

Da es hier ja um die Lebensdauer von Verschleißteilen geht, habe ich mal nachgesehen, wie lange Bremsbeläge und Reifen bei meiner CB so halten, einfach mal um einen Vergleich zu den hier geposteten Daten zu haben. Ich kann's Euch ja mal zeigen.

Besonders interessant finde ich, wie sich die Laufleistung der Reifen sukzessive verkleinert hat, was sicherlich meiner Fahrweise bzw. "Lernkurve" in Punkto Motorrad fahren geschuldet ist. :frech4:
Es ist halt etwas teurer, etwas "flotter" unterwegs zu sein. Aber wenn ich dann so Laufleistungen lese, die gerade mal die Hälfte meines Mindestwerts betragen... :wirr2:

:Froehlich3:
 
Dann eben MPP3 , trotzdem 15tkm
... und 15tkm für paar BB hinten.
Ich frag mich was ich falsch mache.
Mein HH hat bei der 6t Durchsicht mir gesagt das ich die BB hinten wechseln sollte,vorn wären noch ok :ausschau:
 
Naja, als ich nach 30 Jahren Pause wieder das Fahren anfing, habe ich tatsächlich einen Satz Reifen doppelt so weit bewegen können, als jetzt. Jetzt macht es aber mehr Spass. :frech4:

Ein Satz hintere Beläge hält 40Tkm, ein Satz vordere Beläge um die 18Tkm. Man bremst üblicherweise halt vorne mit einem "normalen" Motorrad (Tourer). Vom wegen Radlastverlagerung usw.

Aber es geht auch anders. Ich habe mal die Virago eines Freundes gefahren, die bremste vorne so gut wie garnicht, hinten jedoch recht brauchbar, besser als vorne jedenfalls. War eine völlig unbekannte Erfahrung für mich und ich war sicher, das Ding ist kaputt, das kann/darf so nicht sein. Ist aber wohl völlig normal, denn weder die Werkstatt noch der Tüv hatte was dran auszusetzen.
 
Ich glaube mal, bei Bremsbelägen ist das wie bei vielen so tollen technischen Spielereien:
Beim Otto-Normal-Motorradfahrer bieten sie eher Anlass für ausufernde theoretische Betrachtungen.
Manfred, du erwähntest selbst die Hype um Stahlflex-Bremsleitungen, ich konnte dir da nur beipflichten: Völlig überbewertet für den normalen Motorradfahrer die Dinger. Beim unbedingt notwendigen Wechsel aber von Vorteil, da preiswerter als Gummi-Originalware.

Aber auch bei Bremsbelägen, wenn man nicht gerade auf Billigstware zurückgreift, wird ein Gelegenheitsfahrer mit einer Kilometerleistung
von- sagen wir mal 3 - 5000 im Jahr - kaum gravierende Unterschiede zwischen verschiedenen Belägen feststellen.
Es sei denn er hat eine völlig ungeeignete Reibpaarung Belag- Bremsscheibe gewählt.

Auch bei einer zu sehr ausufernden Reifendiskussion muß ich manchmal schmunzeln.
Ich habe meine CBF 1000 damals neu mit den BT 57 bekommen.
So schlecht wie sie immer geredet werden waren die nun mal nicht.
Ich erinnere einfach mal an eine (auch hier) so "hochgelobte" (Fach?)Zeitschrift wie die "Motorrad", die sie ja bei Erscheinen vor einigen Jahren recht gut bewertete.
Und für normale Motorradfahrer sind sie das eigentlich auch zumindest gewesen. Ich habe in 44 Jahren auf Böcken jedenfalls schon schlechtere Gummiwürste gefahren.

Dann noch zum Bremsbelag-Verschleiß:
Ich komme sehr lange mit einem Satz Beläge hin. Nicht weil ich bei der Fahrt einschlafe, sondern weil ich einfach einen flüssigen, vorausschauenden Fahrstil bevorzuge. Ich fahre den größeren Teil meiner etwa 40000 Jahres-Motorrad-Kilometer auf Straßen im Sauerland.
Selbst da brauche ich die Bremsen nicht so arg, da man auch dort viel mit Motorbremse und vorausschaunedem Fahrstil an Bremsbelag-
verschleiß vermeiden kann.

Das kann bei anderen Piloten- in anderen Regionen- deutlich anders aussehen.
Eine übernervöse Gashand, operative Hektik auf dem Bock, und du lässt allerhand Reifenabrieb und Bremsabrieb auf der Straße.
Wenn die rechte Hand zu viel Hektik entwickelt- eventuell auch noch anderen, deutlich teureren Materialabrieb! Im ungünstigen Fall auch.......!

Eine gute Aussage, auch mit Rückschluss auf die Vorteile flüssiger Fahrweise, ist in diesem Zusammenhang die Bemerkung von Helmut Dähne über den Metzeler Z 8 Interact. Er äußert sich da über einen Vergleich zwischen Rundenzahlen bei engagierten Tempi auf der Renne mit Sport- oder mit guten Tourensportreifen.

Schmunzelmodus an:
Und mit den sagenhaften Fahrkünsten (?) mancher super toller Motorradfahrer ist es für mich wie mit den Jagderfolgen mancher Petri-Jünger, deren angeblich gefangene Fische ja von geradezu fantastischer Länge waren. :zwinkern::29 - Prost:
 
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