wer hat Erfahrungen mit automatischen Kettenschmiersystemen

Wenn ich es richtig verstanden habe, schützen die Öler das Ritzel nicht unbedingt vor "zeitgerechtem" Verschleiß.

(Warum muss ich mir noch überlegen und ich frag erst garnicht).

Was nützt mir dann eine super Kette und ein super Kettenrad, wenn mich das trotz Öler verschlissene Ritzel dazu zwingt, den kompletten Kettensatz zu wechseln?

Sie hat jetzt 49Tkm drauf und alle Komponenten sind Erstausrüstung und machen den Eindruck, als hätten sie nicht mal ihre Halbzeit erreicht.

1) Richtig

2) Kettenhaftöl/Motoröl in einer homöopathischen Schichtstärke auf der Kette und Druck pro mm² Ritzelfläche wenn du mal Gas gibst.... Der klügere gibt nach...

3) Austausch des Ritzels genügt - Rest kann weiterverwendet werden

4) Na dann schau dir mal dein Ritzel an... gemütliche Tourenfahrer sind weniger betroffen als spaßorientierte Fahrer
 
Da kann ich dir leider nicht zustimmen...

Trotz ausreichender Ölung, trotz qualitativ guter Ritzel..... ist ein vorzeitiger Ausfall des vorderen Ritzels nicht unwahrscheinlich.... eher sogar wahrscheinlich. Ruf ruhig mal Heiko H. an... der kann dir das auch bestätigen... den der Ausfall ist unabhängig vom Öler.. passiert beim Scottie... passiert beim CLS..... passiert beim...... usw. usw.

Also ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten, und das über die Jahre mit etlichen Motorrädern und ebenso vielen Scottis.
Ich hatte noch keinen vorzeitigen Verschleiß an Antriebsritzeln.
Eventuell haben bei den von Dir beschriebenen Ausfällen ja auch andere Faktoren eine Rolle (mit)gespielt.
 
RehOiler...

...Habe seit einiger Zeit einen neuen Kettensatz sowie einen RehOiler hier liegen, bin aber noch nicht zum Einbau gekommen...

...werde berichten...
 
Eventuell haben bei den von Dir beschriebenen Ausfällen ja auch andere Faktoren eine Rolle (mit)gespielt.

Liegt vielleicht daran, dass Du es (wie ich) inder Regel etwas ruhiger angehen läßt. Manfred schrieb ja, dass es eher bei denen passiert, die es oft "krachen" lassen. Ich "leide" immer etwas mit dem Material, bei mir gibt es keine Wheelies, keine Beschleunigungsorgien und auch selten Drehzahlen über 5000. Gestern auf der Kartbahn wurde mein Mitgefühl für meine arme CB wieder ganz schön strapaziert. ;(
 
Nachdem ich im Varaforum darauf hingewiesen habe, fanden sich spontan etwa 10 Betroffene deren Ritzel zwischen 20.000 und 30.000 km gehalten haben und dann zum Austausch fällig waren. Kette und Kettenrad halten durchaus das doppelte...

Und nein.... nicht alle fahren wo wie ich....

Und viele Besitzer eines Kettenölers kontrollieren das erst gar nicht... und verspielen damit eine potentiell höhere Lebensdauer von Kette und Kettenrad
 
ManfredK;294829 Und viele Besitzer eines Kettenölers kontrollieren das erst gar nicht... und verspielen damit eine potentiell höhere Lebensdauer von Kette und Kettenrad[/QUOTE schrieb:
Die ham alle "schiss" vor dem Pfund Schmodder den der Kettenöler unter der Ritzelabdeckung hinterläßt (besser net hiieegugge :wirr2: ).
Auch sowas, was ich an den Kettenölern "hasse"... Wenn man da nicht ab und zu sauber macht und der Bock dann im Sommer in der Sonne steht, wird der Schmodder flüssig und tröppelt unten raus.... Bei mit nicht, ich macht halt sauBÄR :-D (und gugg mir dabei das scheeene Ritzel an).
 
Wenn das ein verschlissenes Ritzel ist, will ich ein Bild des Ritzels - das ich am Samstag ausgetauscht habe - erst gar nicht einstellen.:Konfus2:
 
Hallo Manfred,:Froehlich3:
wenn ich mir das Ritzel so ansehe...,eiert deine Kette!!! Das sieht so aus als wäre deine Hinterradachse nicht richtig gefluchtet!!!
Da mußt du auch drauf achten, wenn die Teile lange halten sollen!:frech4:
 
Das einzige was "geeiert" hat... war der Lappen beim abwischen des Ritzels....

Kette ist ok und in der Flucht.... passt schon
 
Hallo Raser,
Hallo Manfred,:Froehlich3:
wenn ich mir das Ritzel so ansehe...,eiert deine Kette!!! Das sieht so aus als wäre deine Hinterradachse nicht richtig gefluchtet!!!

Woran erkennst Du das bzw. womit begründet sich Deine Vermutung?

fragende Grüße
vom falo
 
Hallo Raser,


Woran erkennst Du das bzw. womit begründet sich Deine Vermutung?

fragende Grüße
vom falo

Hallo Falo,:Froehlich3: wenn du dir das Ritzel genau ansiehst, ist es an den Flanken der Zähne teilweise blankgerieben.
Das kommt davon wenn die Kettenblätter seitlich an den Zähnen druck haben, was wiederum daher kommt dass das Kettenrad nicht richtig fluchtet.
 
Wegen der nicht ganzzahligen Übersetzung, wären dann aber alle Zähne betroffen.... daher verstehe ich die Logik nicht.
Auf der Rückseite des Ritzels müsste dann das Gegenteil sichtbar sein, was aber nicht der Fall war.

Vielleicht nur als Ergänzung... Kettenrad wird nach jedem Reifenwechsel mit dem Laser ausgerichtet... und zwischen den Reifenwechseln ist kein Kettenspannen notwendig.
 
Wegen der nicht ganzzahligen Übersetzung, wären dann aber alle Zähne betroffen.... daher verstehe ich die Logik nicht.
Auf der Rückseite des Ritzels müsste dann das Gegenteil sichtbar sein, was aber nicht der Fall war.

Vielleicht nur als Ergänzung... Kettenrad wird nach jedem Reifenwechsel mit dem Laser ausgerichtet... und zwischen den Reifenwechseln ist kein Kettenspannen notwendig.
Und wie würdest du die helleren Stellen an den Zähnen erklären?:frech4:

Gruß Gerd:Froehlich3:
 
Hallo Raser,
Hallo Falo,:Froehlich3: wenn du dir das Ritzel genau ansiehst, ist es an den Flanken der Zähne teilweise blankgerieben.
Das kommt davon wenn die Kettenblätter seitlich an den Zähnen druck haben, was wiederum daher kommt dass das Kettenrad nicht richtig fluchtet.

8 von 9 meiner CBF-Ritzel sahen bisher so oder ähnlich aus. Einmal war tatsächlich eine extreme Schrägstellung dabei (siehe unten), als ich das Rad mal nicht selbst montieren konnte. Dieser Kettensatz war dann auch nach 13 tkm hin. Ansonsten laser ich die Flucht aus, bin also sicher, dass sie passt.
Die Scheuerstellen kommen vor allem durch die schwimmende Lagerung des Ritzels (0,5 - 1mm Spiel), die dazu führt, dass die Kette nicht immer mittig aufsetzt. Außerdem kommt das durch den Schmutz, den die Kette mitbringt und der genau dort abgerieben wird.

Ob das "Schadens"bild aus einer Schrägstellung des Hinterrades resultiert, könnte man erst feststellen, wenn man beide Seiten des Ritzels vergleicht (siehe Bild). Eine Schrägstellung würde das Ritzel dauerhaft auf eine Seite drücken und das Ritzel auch nur auf einer Seite mehrbelasten. Ergo könnte das Verschleißbild durchaus von einer Schrägstellung resultieren, alleine zweifelsfrei erkennen kann man diese mit dem Foto von Manfred nicht. Das wäre dann auch ein eher frühes Stadium der Schädigung.
Dazu kommt, dass bei einer Schrägstellung des Rades sich die Kettenglieder in die Zahnflanken einarbeiten. Die Flächen sehen aber auf dem Bild von Manfred recht glatt wie nur gesäubert aus.


2Ritzel.jpg
Verschleißbild EINES Ritzels

Ich denke mal, es kommt auf den Bildern ausreichend erkennbar rüber, dass auf dem linken Bild die Kette kaum angelegen hat, während sie sich rechts ins Material gearbeitet hat. Das sind Bilder EINES Ritzels nach ca. 13000 km und ca. 7000km nach dem schlechten Radeinbau.


verschleißarme Grüße
vom falo
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Ergänzung zu Falos Erklärungen..

Mein Ritzel war zum Zeitpunkt des Austausches 28.000 km alt..... die Kette ist mittlerweile runde 45.000 km alt; Längung kleiner 0,5% (Verschleißbeginn bei 1%)

Die Kette hat gegenüber Ritzel und Kettenrad immer seitliche Luft (Innenbreite der Laschen größer als maximale Zahnbreite), läuft auf Grund der dynamischen Bewegungen aber nie zentriert und wird immer leichte Anlaufspuren verursachen.
 
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