alte Leichen und das 21. Jahrhundert...

Dann schaue dir mal die Automaten an. Steht sogar drauf.
Der Sinn ist einfach, die können auch für einen Motor zum Beispiel genutzt werden.

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Ich könnt 'Euch stundenlang zuhören........

(ohne ein Wort zu verstehen)

Aber es klingt alles ungeheuer qualifiziert !!Respekt

Gruß Thomas
 
Suche doch mal zum Beispiel nach Abb c16 automat. Oder vergleichbare bei Siemens, eaton...
Sind mittlerweile eigentlich alle genormt.

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Ich kenne die ABB-Automaten, habe etliche davon in meinem Haus verbaut. Aber auch bei akribischster Suche im Datenblatt kann ich nichts finden von einer Auslösung bei Überspannung. Auch Google schweigt sich aus.
 
Wo ist denn der Sinn, dass ein Sicherungsautomat mehr als 230 V abkönnen soll? Für den Kraftstrom doch wohl nicht, der wird doch aus aus 2 230V Phasen entnommen...

Zwischen zwei Phasen hast du 400 Volt
Zwischen einer einzelnen Phase und N hast du 230 Volt
Die Sicherungsautomaten sind also auch für 400 Volt ausgelegt.
Innerhalb der Norm, die für diese Geräte gilt müssen sie sogarb bis 1000 Volt abkönnen.
Bis zu diesem Wert spricht man von Niederspannung.
Alles darüber ist Mittelspannung bzw Hochspannung und Höchstspannung, alles genormt.

Aber Thomas hat recht: Das sind Grundlagen der Elektrotechnik und die kann man sich reinziehen, muß man aber nicht.

Zumal in Motorrädern hinterm Regler/Gleichrichter alles auf 12 Volt Gleichspannung betrieben wird und das hat mit Haustechnik wenig zu tun.

Eine Anmerkung möchte ich aber noch machen. Dass solche Fehler im Netz auftreten hat nichts damit zu tun, dass Kabel alt sind.
Sind sie kunststoffummantelt, so sind sie sehr sehr lange haltbar. Was in den Weltmeeren viel Schaden anrichtet ist bei Erdkabeln
ein gewünschter Effekt: Kunststoff fault nicht.

Gruß
Norbert
 
Zuletzt bearbeitet:
Innerhalb der Norm, die für diese Geräte gilt müssen sie sogarb bis 1000 Volt abkönnen.
Bis zu diesem Wert spricht man von Niederspannung.
Alles darüber ist Mittelspannung bzw Hochspannung und Höchstspannung, alles genormt.
Wie sich die Normen doch unterscheiden. Im Bereich Flurförderzeuge gilt eine 48V-DC-Anlage bereits als Hochspannung. :mx11:
 
Ich hab zwar sowas studiert, aber durch langjährige Beschäftigung mit anderen Dingen als Haus- und Leistungselektronik keine Ahnung von aktueller Sicherungstechnik.
Vom Verständnis her gab's immer "kleine" 10A-Sicherungen und die etwasa größeren mit 16A im Haushalt.
Damit die Sicherung durchgeht, braucht's also einen Strom, der entsprechend groß ist.
Dann gab's die Sicherung zudem noch in "schnell" und "langsam" - mit der schnellen, war's praktisch unmöglich eine Kreissäge einzuschalten, während die langsame das mitgemacht hat weil sie den kurz erhöhten Anlaufstrom für kurze Zeit abkonnte. Dabei konnten für derartige Anwendungen langsame 10er besser funktionieren als schnelle 16er.
Kurz, soweit ich das sehe muss eine Haushaltssicherung nicht auslösen, wenn eine zu große Spannung anliegt, weil sie ja aufgrund zu hohen Stroms schaltet. Dass aber eine Hauptsicherung am Hausanschluss eine zu hohe Netzspannung nicht abfängt, finde ich einen kapitalen Mangel! Dagegen ist ja das werkskaputte CBF-Lima-Laderegler-Konzept Kindergarten.

Das mit der Galvanik finde ich übrigens eine sehr einleuchtende Erklärung, warum so ein Kupferverbinder nach und nach die Biege macht.
Der Service vom Energieversorger erzählte jedenfalls, dass vor einigen Jahren ein anderer Stadtteil öfter betroffen war, während aktuell bei mir im Quartier die Fälle gehäuft auftauchen... andere Stadtteile fangen wohl grade an nach zu ziehen.
Da die Versicherung nur zahlt, wenn ein Schaden auftritt, wird vom Versorger nicht alles großflächig saniert, sondern nur dort lokal geflickt, wo's mal wieder 10 oder 20 Haushalte von Altgeräten bereinigt hat... und ich hatte mich schon einige Male gewundert, warum alle naslang vor dem einen oder anderen Haus spontan gegraben wurde. Jetzt weiß ich's.

Und eh noch mehr Tipps hinsichtlich eventuell möglicher Reparaturen kommen: der Energieversorger benannte bereits Handwerksunternehmen die Geräte begutachten und falls möglich wieder instandsetzen.
Das läuft bisher alles relativ geschmeidig kooperativ und sieht nicht nach Hinhaltestrategie aus.
Also besten Dank für alle gut gemeinten Ratschläge - ist alles schon am Laufen.
Ich wollt eigentlich nur alle, die genauso ignorant sind wie ich, dafür sensibilisieren, dass tatsächlich was dran ist, wenn mancher rät, die Stecker von Geräten zu ziehen, die grade nicht benötigt werden... der Tod schlummert draußen vor der Tür!
 
Die Abb Automaten lösen ja auch nicht sofort aus. Das braucht eine Zeit. Da sind die meisten Geräte aber schon hops gegangen.
Ich wollte damit auch nur sagen, dass es solche gibt.
Für blitzschläge etc sind aber alle in der Hinsicht zu langsam...

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Kunstoffleitungen altern zwar langsamer, aber nur, wenn man die nicht nutzt. Benutzte Leitungen sagt man 30 jahre bei vollbelastung. Danach sind die Leitungen und Isolationen hin.
Das ganze kann früher oder später passieren und sind nur Richtwerte. Und kommt halt auch auf die Benutzung an.
Sind die Kabel alt, sehr alt, dann wäre solch ein Fall auch denkbar.
Die verbindungspunkte sind aber kritischer.

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Zwischen zwei Phasen hast du 400 Volt
Zwischen einer einzelnen Phase und N hast du 230 Volt
Die Sicherungsautomaten sind also auch für 400 Volt ausgelegt.

Ja, da hatte ich wohl einen Denkfehler. Auch wenn es im Falle der Kraftstrom Nutzung bei 230 V gegen Null bleibt, muss der Äutomat ja die 400 V gegen die 2. Phase absichern. Logisch, eigentlich.
 
...Im vorliegenden Fall handelt es sich aber um zu viel Spannung (Volt), und die juckt keinen Sicherungsautomaten oder FI-Schalter.
Das ist so nicht richtig. Die alten ist das egal. Die neueren können auch das abfangen. Da die meisten aber auch für 400v geeignet sind, kommen die bei solch einen Fall dann nicht...

Suche doch mal zum Beispiel nach Abb c16 automat. Oder vergleichbare bei Siemens, eaton...
Sind mittlerweile eigentlich alle genormt...

Die Abb Automaten lösen ja auch nicht sofort aus. Das braucht eine Zeit. Da sind die meisten Geräte aber schon hops gegangen.
Ich wollte damit auch nur sagen, dass es solche gibt.
Für blitzschläge etc sind aber alle in der Hinsicht zu langsam...
@Forster: Die von dir angeführten ABB C16 Automaten - oder vergleichbare bei anderen Herstellern - lösen nur bei den entsprechenden Stömen in einer bestimmten Zeit aus, aber nicht bei Überspannung.
Du scheinst ja richtig Ahnung von der Materie zu haben, also noch mal konkret nachgefragt: Was für Sicherungen sollen das in einer üblichen Hausinstallation sein, die sowohl bei zu hohem Strom auch auch bei Überspannung (Überspannung ab welcher Höhe?) auslösen?
Ich bitte um eine genaue Typenbezeichnung, am besten mit Link dazu.
 
https://new.abb.com/products/de/2CDS251001R0164/sicherungsautomat-s200-1p-c-16-ampere

Erste Seite bei Google....

Je höher die Spannung, desto kleiner muss der auslösestrom sein.
Problem ist, dass eben die Geräte diesen Strom nicht erzeugen können und kaputt gehen.
Vielleicht habe ich mich auch zu unklar ausgedrückt. Kurz gesagt, hängt Spannung und Strom immer zusammen.
Klar ist, dass ein reines Anliegen nicht schlimm ist. Ist klar, gerade die pferdezeune wären dann lebensgefährlich. Es kommt immer darauf an, ob es einen strombegrenzer gibt. Diesen gibt es normalerweise im Haushalt nicht, bzw die Geräte rechnen damit nicht.
Entweder kommt das Gerät oder die Sicherung. Wie beschrieben ist der stromfluss bei höherer Spannung kleiner und den Automaten auslösen zu können.

Wo das ganze steht, keine Ahnung. Habe das in meiner Ausbildung gelernt.
Entweder glaubt man es oder nicht ;-)

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Von einem Schutz vor Überspannung lese ich da noch immer nix und kann es auch nicht reininterpretieren...
 
Von einem Schutz vor Überspannung lese ich da noch immer nix und kann es auch nicht reininterpretieren...

Ich kenne da auch nur von vor 30 Jahren die ÜsAg's. Die Arbeiten mit Gas und leiten die Überspannung per Lichtbogen ab. Ob die Steckdosenleisten für z.B. Computer ähnlich arbeiten, weiß ich nicht. Kann mir aber schlecht vorstellen, dass Sicherungsautomaten als 2. Funktion damit gefüllt sind. Dann müssten sie ja auch eine Verbindung zur Erde haben.
 
Verbinde doch einfach mal das ohmsche Gesetz. Wenn die Spannung anliegt, fließt auch ein Strom.
Je nach auslösecharakteristik kommt er dann früher oder später.
Oder anders ausgedrückt : Das hängt alles zusammen.
Wenn man nun das alles verbindet, weiß man, was los ist.
Wie gesagt, glaubt es oder eben nicht.

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Forster schrieb:
...Wo das ganze steht, keine Ahnung...
Das steht nirgendwo, weil es solche Sicherungen (Überstom- und Überspannungsabsicherung in einem Gerät) in der Hausinstallation schlicht und ergreifend nicht gibt.

Forster schrieb:
...Entweder glaubt man es oder nicht :wink:...
Klingt eher nach Esoterik als nach Sachverstand. :16 - wirr:

Forster schrieb:
Habe das in meiner Ausbildung gelernt.
Forster schrieb:
Ich bin Elektroniker...
Dann bleibe bitte im Bereich der Elektronik und tue dir und deiner Umwelt einen Gefallen und lass die Finger von allem, was darüber hinaus geht. :09 - Ja:
 
Oder du lässt es so ausfällig zu werden.
Du scheinst nämlich nur rudimentäre Infos zu haben und in speziellen keine Ahnung zu haben. Wenn du nämlich mal richtig meine Beiträge gelesen hättest, wüsstest du, dass ich nicht geschrieben habe für kurze Impulse. Sondern es muss eine gewisse Zeit Anliegen. Aber ich wiederhole mich.
Übrigens arbeiten wir in der Elektronik auch mit 400v und mehr....

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