Werkstattpfusch und zufriedene Kunden
Nach ca.3 Monaten und einigen e-mails/Vorsprachen sind die Probleme endlich behoben und Schnecke_zwo findet: Dort ist ein Fehler gemacht worden - aber dieser ist sofort ohne Murren und mit viel engagement behoben worden. So viel Service hatte ich nicht erwartet.
Na, da ist doch alles klar: Erst verantwortungslose Arbeit und dann macht so viel Service den Kunden zufrieden, der sich anfangs kaum noch aufs M?ppi traute ob der vielen M?ngel. Ja, so ?berleben sie, die Pfuscher, den nur ganz Wenige trauen sich zu reklamieren und bleiben hartn?ckig am Ball.
Aber wie meinte Fiala (VW-Entwicklungschef damals) bei der Vorstellung des Golf 2: Eigentlich sollten wir die Motorhaube am Bandende zuschwei?en, damit keine Werkstatt mehr dran rum pfuschen kann.
Oh wie Recht der Mann hatte und immer noch hat. Kann ich aus eigener Erfahrung best?tigen und die Kollegen mit den G?llepumpen h?tten sicher nicht so hohe, problemlose Laufleistungen mit "Werkstatthilfe" geschafft.
Das Kernproblem sind die vom Hersteller angegebenen Arbeitswerte. Nach denen wird angeboten und mit dem Kunden abgerechnet. Auch der Mechaniker wird danach bezahlt. Je mehr Arbeitswerte er pro Tag schafft, desto mehr Geld hat er in der Tasche. Im Endeffekt hat dann eine gut gef?hrte Werkstatt einen Auslastungsgrad von 180-200%, d.h. letztlich wird die Arbeit in der halben Zeit gemacht, die der Hersteller aus guten Grund f?r notwendig befunden hat. Die Folgen kann derjenige, der nicht ?ber eine ausreichende Fantasie verf?gt, in jedem Werkst?ttentest nachlesen. Ach ja, bei Garantie Reparaturen muss der H?ndler i.d.R. die Arbeitszeit umsonst erbringen, er bekommt nur das Material ersetzt. Ausnahmen nur bei R?ckrufaktionen...
Und die Inspektionsintervalle sind ja auch nur H?ndlerst?tze, damit ?berhaupt noch einer den H?ndler macht.