Eumel
Member
Ja so ist da leider. Ist irgendwie viel los dieses Jahr.Ganz schön spärlich die Berichtserstattung dieses Jahr![]()
Kurzen Abriss gibt's trotzdem noch.
Nach letztem Jahr und der sehr stressigen Anreise auf eigener Achse sind wir dieses Jahr wieder mit dem Hänger angereist. Leider waren Flo und Thomas dieses mal nicht dabei, dafür kam mein Vater mit. Da er absolut keine Lust auf zelten hatte, hat er uns eine Unterkunft in Lachaussee gebucht. Durchaus empfehlenswert, insbesondere das Frühstück, aber auch ein wenig speziell eingerichtet und zwei große Hunde sollten bei euch keine Angstzustände auslösen, sonst wird es schwierig.
La Bergerie Francique
Ankunft war grob 19:30 Uhr an der Unterkunft und nach kurzem "Check-In" dann gegen 20 Uhr im Fahrerlager. Wie immer ein großes und herzliches Hallo, direkt noch die technische Abnahme (mit Extrarunde wegen zu strammer Kette) und dann Abendessen von Dolores und noch der übliche Trackwalk.

Anschließend den Abend noch gemeinsam ausklingen lassen und ab ins Bett.
Am nächsten Morgen dann Gruppeneinteilung für die Instruierten und direkter Start für die Freifahrer.

Im schnellen Turn lief eigentlich alles recht gesittet. Wie immer wurde nach Zeiten sortiert und so wurde es am Nachmittag eher noch entspannter. Ich konnte ein paar Mopeds pro Turn überholen, wurde aber auch immer überholt. Solides Mittelfeld würde ich schätzen.
Bei den Instruierten und in der langsamen Freifahrergruppe ging es wie immer etwas chaotischer zu. Mein werter alter Herr hat sich wohl ein wenig falsch eingeschätzt und war in seiner Gruppe immer etwas im Stress. Endresultat war dann ein Kunststück, dass man ohne Sturz erstmal schaffen muss:

Nach gemeinschaftlicher Reparatur und nur einem Turn Ausfall war die Scrambler dann wieder einsatzbereit. Die Gruppen wurden dann auch neu eingeteilt und in der etwas gemütlicheren Gruppe hatte mein Vater dann die restliche Zeit auch deutlich mehr Spaß.

Für die anderen drei Instruierten lief wohl soweit auch alles erfolgreich und ohne großen Verwerfungen.



Auch Minimax kam halbwegs ereignislos durch den Tag.

So ging der Samstag dann dahin. Bei mir Stand am Ende eine 2:04.69. Also noch eine gutes Stück zu gehen für meine Bestzeit. Wegen Wetter und Reifen hatte ich aber eh nicht damit gerechnet in die Nähe zu kommen.
Nach dem letzten Turn bin ich dann noch sechs Runden mit dem Rennrad um den Kurs. Bestzeit 5:28 min und Topspeed bei immerhin 53 km/h. Schnitt lag am Ende bei guten 30 km/h. Kann man lassen.
Danach gab es die übliche Rennwurst und noch einen Track"walk" mir Rädern und Roller.
Den Abend noch gemeinsam ausklingen lassen und ab ins Bett.
Der nächste Tag wurde dann tatsächlich noch heißer und im Leder war es ohne Fahrtwind wirklich kaum auszuhalten. Da half nur Schatten und nicht bewegen.

Nachdem meine Zeiten am Sonntag doch noch etwas besser wurde und Olaf offenbar langsam nervös wurde, nahm der sich einfach mal den schnellsten Fahrer als Zugpferd und verbesserte seine Bestzeit in Richtung 2:01 und damit in unerreichbare Ferne.
Bei Tobi kam dafür langsam das Knie immer regelmäßiger an den Boden.

Im vorletzten Turn hatte ich tatsächlich nochmal recht entspannt eine 2:03.42 zusammengebracht. Das ist meine PB aber leider tatsächlich 0.01 s langsamer als mein Bruder letztes Jahr


Video zum mitfahren kommt auch noch.
Den letzten Turn ließen dann einige ausfallen und ich musste es auch ruhiger angehen lassen. Mein Hinterradreifen war einfach langsam durch. Als Schwabe bin ich aber sehr zufrieden. Der Reifen ist auf beiden Seiten komplett fertig, der Trick war ihn zwei Tage richtigrum zu montieren (letztes Jahr) und ihn dann für dieses Jahr einfach umzudrehen. Generell bin ich mit dem Supercorsa SP aber einfach nicht ganz so zufrieden wie mit dem Bridgestone S21. Außerdem kostet des Satz fast das Doppelte. Für einen Schwaben ist da natürlich dann keine Frage mehr.

Tobi und Lukas sind nach dem letzten Turn direkt heimwärts und Minimax brach ebenfalls wenig später auf.
Den Abend war die Runde also etwas kleiner aber trotzdem gab es wieder lecker Essen von Lori und allerlei zu erzählen.
Wir packten dann nach dem Abendessen ebenfalls schon alles ein und verluden die Mopeds um nach einer letzten Nacht in der Herberge direkt aufbrechen zu können.

Es war wieder sehr schön mit euch und mein Dank gilt natürlich wieder Dolores und Olaf. Ohne euch wäre ich nie nach Chambley gekommen und jetzt ist es doch schon eine schöne Tradition. DANKE!
Wer Schreibfehler findet darf sie behalten, wer mehr Detailtiefe wünscht muss nächstes Mal einfach mitkommen

