Kette und Regenfahrten

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hondakalle

Gast
Hallo zusammen, wie handhabt ihr es mit der Kettenpflege bei starken Regen? Ich bin heute bei Starkregen gefahren und natürlich wurde das Kettenfett von der Kette abgewaschen. Zur Zeit nehme ich Caramba und ich glaube, das bei diesem Starkregen auch das bewährte HKS abgewaschen würde. Jetzt mein eigentliches Problem: wie schädlich ist es für die Kette, wenn man ca 50 Km mit blanken Kettengliedern fährt? Ich habe mal gelesen, daß das Kettenfett nicht nur schmieren soll, sondern auch die Kettenglieder abkühlt. Regenwasser kühlt die Kette, aber die Schmierung ist nicht mehr gegeben. Gruß hondakalle
 
Ich geh jetzt mal davon aus, dass du keinen Öler hast.

Fahre in der Regel DID Ketten.
Als ich noch keinen Öler hatte, hab ich die Kette alle 500km und nach jeder Regenfahrt geölt.

Nur 1x hat das nicht gereicht.
Bin im strömenden Regen in den Schwarzwald (400km) und konnte am nächsten Tag die Kette spannen und ölen.
Leider auch die nächsten 3 Tage (ohne Regen). Dann war die Kette ausgelutscht und musste mit einer Laufleistung von 19000 km erneuert werden.

War ne RK-Kette. Keine Ahnung ob das am Material lag oder an der mangelhaften Schmierung.

Die DID Ketten haben bei mir in der Regel > 35000 km gehalten.

BTW:
Ein Kumpel hatte seine Kette erst einige tkm drauf und wollte sie unbedingt reinigen.
Hat vergessen, die Kette nachher zu schmieren, ist ne kleine Runde gefahren und die Kette war hinüber.
Auch ein Grund, warum ich -ausser schmieren- nie Kettenpflege betrieben habe. :zwinkern:
 
Mein Mechaniker hat mir gesagt, dass eigentlich nach jeder Regenfahrt die Kette geschmiert werden sollte. Da ich aber täglich fahre und es immer wieder mal regnet, mache ich es natürlich nicht so. Schließlich ist meine Dicke auch ein Gebrauchsgegenstand.

Nach 33tkm war die Kette so gelängt und fertig, dass eine neue (inkl. Ritzel) hermusste.

Entweder fleißig die Kette warten oder aber in der Hälfte der Lebenszeit eine neue kaufen (liegt bei ca. 180 Euronen + Einbau)
 
Nach jeder längeren Regenfahrt wird geschmiert und sonst alle ca 1000 km. Mach ich aber vom Zustand der Kette abhängig. Wichtig vor jedem Schmieren die Kette reinigen. Hat keinen Sinn neues Fett auf den alten Sabber drauf zu machen. :06 - Nein:
 
Vor jedem Nachfetten die Kette reinigen? Also das wäre ja sehr aufwändig. Hab ich nie gemacht, als ich noch mit dem Kettenspray gearbeitet habe. Habe jetzt einen automatischen Kettenöler von CLS und mache mir um die Kette (fast) keine Gedanken mehr. Bei Regenfahrten muss ich den Drehschalter natürlich noch manuell betätigen.
Das eigentliche Kettenfett sitzt aber in den Ketterollen drin und wird da auch durch die O-Ringe (bei manchen Ketten auch X-Ringe) drin gehalten. Das aussen aufgetrage Fett ist für die Reibung durch Ritzel und Kettenrad gedacht (und die Verschnutzung der Felge). Wenn man da mal kurze Zeit ohne von aussen gefettete Kette fährt, sollte diese also eigentlich nicht gleich kaputt gehen.

Falls ich aber was falsches geschrieben habe, bitte ich um Korrektur. Bin ja auch erst seit 4 Jahren dabei und habe Weißheit wahrlich nicht mit Löffeln gefressen :-))).
 
Wenn du das immer so machst ist der Aufwand relativ gering und es geht ratz fatz........
 
Danke für Eure Antworten.
Habe eine RK-Kette mit einer Laufleistung bis jetzt von knapp 29.000 Km und sie ist immer noch im grünen Bereich. Fette sie immer wieder, besonders nach Regenfahrten. Wenn ich jetzt aber lese, daß die Kette bei abgewaschener Regenfahrt schnell einen Schaden bekommt, werde ich vorsichtshalber auf einer Tour Kettenfett mitnehmen, um bei einer Kaffeepause direkt nachzufetten. Natürlich ist ein Kettenöler für mich sinnvoller, da ich das ganze Jahr (außer Glatteis und Schnee) durchfahre, aber ich kann mich mit dem Gedanken - Öl in Richtung Hinterrad - nicht so richtig anfreunden.
Gruß hondakalle
 
Nachfetten in der Pause hilft eigentlich auch nicht. Im Fett sind Lösungsmittel die einige Stunden zum verdunsten benötigen. Wenn dies nicht geschieht fliegt das Fett nach der Pause wieder von der Kette runter. Aus diesem Grunde wird ja auch immer empfohlen das Kettenfett über Nacht ruhen zu lassen, damit es dann am nächsten Tag fest auf der Kette sitzt.
Bei Regenfahrten hilft Dir nur ein Kettenöler, den Du dann individuell an die jeweils herrschenden Nässeverhältnisse anpassen kannst. Alles andere fliegt vin der Kette wieder runter.
 
Bei meiner TDM hat der Vorbesitzer schon ein CLS-Öler einbauen lassen.

Muss schon sagen: Eine feine Sache. Einmal eingestellt und Öl eingefüllt und du kannst tausende km fahren.

"..... aber ich kann mich mit dem Gedanken - Öl in Richtung Hinterrad - nicht so richtig anfreunden."

Schätze, dass man so 70-100 tkm mit nem Liter öl auskommt. Ist wesentlich weniger als beim Sprühen.

Problem beim Kette schmieren (nach der Regenfahrt) in der Kaffeepause: du musst die Kette erst abtrocknen lassen, ansonsten schwimmt das Fett nur auf dem Wasserfilm.


UPS- da war JonnyausA schneller.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe seit gut 10000 km die Feststoffschmierung von Schunk verbaut und bin sehr zufrieden. Die Kette wird selbst bei Regenfahrten geschmiert und die Hinterradfelge ist immer sauber.
 
:Froehlich3:

.......escht gute Ideen werden hier vermittelt; auf einer Tour Kettenfett mitzunehmen.
:Froehlich2:
Mache ich schon seit 125ooo km.......einschl. Lappen............in einer Plastiktütte.
:Froehlich1:
Ist ja auch wohl völlig klar.
Jibbet bei S100 auch so kleine Flaschen - können an der großen Flasche aufgeladen werden.

In Bebra wird nach jeder Tour TD an der Kette gemacht ( S 100 bzw. WD 40) ...........da stehen die anderen daneben mit Wiekölsch in der Hand.........und kucken..........und schreiben dann später hier, weil die Kette verschleißt.

Sprühe die Kette auf Hauptständer von der Innenseite - damit sich außen nicht der StraßenDreck so ankleben kann.

( ist so wie früher bei der USA-Army-Pferde-Staffel >> zuerst die Tiere versorgen )




warum ...?... > > 4o.ooo km ohne ÖÖler
 
Wenn ich eine so große Sorge um Verschleißteile habe, würde ich halt versuchen, diese zu vermeiden... :frech4:
 
Ich habe seit gut 10000 km die Feststoffschmierung von Schunk verbaut und bin sehr zufrieden. Die Kette wird selbst bei Regenfahrten geschmiert und die Hinterradfelge ist immer sauber.

Hab ich auch so gemacht. Ab und zu gibt's zusätzlich Kettenspray, um Rost zu vermeiden. Bin sehr zufrieden mit dieser Lösung.
Meine Zielsetzung ist aber auch nicht, mit dem Kettensatz unbedingt 50.000km zu schaffen.
Außerdem fahre ich eher selten im Regen.

Ein Kardan ist auch kein Allheilmittel. Fahrtechnisch hat er je nach Ausführung seine Macken und gepflegt werden
muß er auch. Außerdem ist die Modellauswahl dann sehr beschränkt.

Gruß
Norbert
 
... Kette(npflege), was ist das ?

Habe zuerst nichts (F650ST) gehabt, dann einen Öler (TDM und CBF1000), dann Feststoffsystem (CBF1000), dann Kardan (R12R). Und wurde immer zufriedener ...

Gruß TGIF
 
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