Kauderwelsch im Forum

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Ähh, chiph, nett, dass ich zu Deinem Amusement habe beitragen dürfen, aber meine Äußerung in Rolfs Richtung war
1. ernst gemeint und
2. sachlich zutreffend.

Habe eben wieder zu 90% die ZEIT vom letzten Donnerstag durchgeackert, da bin ich grade so richtig drin in der Bleisatzwüste.... - und morgen die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung!
Aber auch die Lokalpresse ist durchaus mal interessant - vor allem, wenn man selber drin erscheint:
http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_oldenburg_ganderkesee_artikel.php?id=2092499
 
Hi Rolf,

abbr mir Schwoba (oddr au Badenser :mx31:) soddad ned ibr's Denglisch läschdra, ons vrschdohd doch em Reschd von Deitschland eh koi Sau.....

Dia Norddeitsche lachad sich ibr onsre Sätz wahrscheinlich sowieso z'Tod.

Schwäbische Griaß

Thomas


...schuldigung, ich habe die Übersetzung ins Deutsche vergessen.
1:1 übersetzt (ähnlich der schwachsinnigen Übersetzung der Inet-Seiten über Google) würde das in etwa bedeuten:

Schönen guten Tag Rolf,

aber wir Schwaben ( oder auch Badener (das ist ganz grob der Landstrich zwischen Karlsruhe und Freiburg (dort wohnt Rolf, (diese beiden Regionen verbindet schon seit der Vereinigung von Baden und Württemberg eine Hassliebe der besonderen Art) *Anm. des Verfassers)) :mx31: ) sollten uns nicht negativ über die willkürliche Kombination von deutschen und englischen Begriffen äußern, denn wir werden sowieso im restlichen Deutschland von keinem Menschen verstanden (weder linguistisch noch politisch noch logisch, *Anm. des Verfassers)

Die Menschen nördlich der Mainlinie (alternativ auch hochdeutsch sprechende Kreaturen südlich der Mainlinie) lachen sich über unserere Ausdrucksweise ohnehin zu Tode.

Schwäbische Grüße :wirr2::narr::lol27:

Thomas

PS: Das sollte keineswegs abwertend für den "Fred-ersteller" sein, ich wollte nur einen netten Beitrag dazu leisten, ehrlich !!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hajo, immer des gleiche mit denne Schwobe....unn dass uns keiner vaschteht, isch doch dumms Gebabbel.
 
@MacReiner
Der Schwelmer'schen Signatur möchte ich widersprechen. Die Rechtschreibung ist sehr wohl "open source", denn die Verbindlichkeit ihrer Regularien ist ja nur für Behörden und Schulen festgelegt.

Das ist Ansichtssache. Ich behaupte, das sie es nicht ist und der besseren Verständis aller, nicht abgeändert gehört. Allerdings bezieht sie sich auch nicht auf die Verenglischung, sondern auf die Schreibweise, wie sie teilweise in den Foren benutzt wird. In einem Forum, wo hauptsächlich junge Menschen unterwegs sind, ist es schon schlimm geworden. Hier ist das Problem ja eigentlich nicht gegeben, da ist die Sig schon fast albern.
Das ist aber auch mittlerweile meine Standardsignatur und das Erste, was ich kopiere. :mx31:
 
Ok, auch wenn wir jetz ein wenig abschweifen und in ein anderes Themen-Fahrwasser geraten.
Bereits die erste Deutsche Rechtschreibung (genau, die damals Konrad Duden auf oberste Weisung herausgegeben hat) war ein Kompromisswerk. Und eben seitdem per Verodnung nur für Behörden und Schulen rechtsverbindlich.
Deine Akzentuierung einer Verbindlichkeit würde ich eher als eine moralisch-ethische bezeichnen. Oder?
Abgesehen davon ist ein Regelwerk immer nur eine Bestandsaufnahme für einen zu definierenden Zeitpunkt. Sprache verändert sich permanent und ohne "Leitung von oben". Man muss sich nur mal Texte von vor 100 Jahren durchlesen, erst recht solche aus Goethes Zeit oder davor. Was mich persönlich immer stört ist die zunehmende Aufweichung der Grenze zwischen der Sprech- und der Schreibsprache. In ersterer werden aus Gründen der Zeitersparnis - oder einfach nur aus Bequemlichkeit viele Nuancen weggeschliffen, die in der Schirftsprache bestehen. Aber die mündliche Überlieferung durchdringt immer mehr die Schriftelemente, weil gerade Mails etc. häufig so geschrieben werden, wie man spricht (weil es ja schnell gehen soll, nein, im neuen Deutsch müsste es - regelwidrig! - heißen: Weil, es muss ja schnell gehen.). Zum Beispiel schreibt man: Ich habe einen Schnupfen. Wenn aber die Schriftsprache sich der gesprochenen annähert, liest man in Mails (oder auch hier im Forum) immer häufiger: Ich hab ein Schnupfen. Irgendwann wird diese Regelabweichung zur neuen Regel - weil es eben alle machen. Und dann gibt es einen neuen Duden. Und derlei Prozesse sind permanent tausendfach im Gange. Auch die "Eindeutschungen": Wer weiß noch, dass "Büro" eigentlich aus dem Französischen kommt. Oder "Tschüss" sowas wie eine Gottesanbetung war: "à dieu" (=zu Gott, zu Gott sprechen, gehen etc.) -> Adieu ->Adschö ->Dschö ->Dschöss ->Tschüss ->Tschö.

Der sächschische Genitiv kommt über das Englische auch wieder zurück. Leider manchmal an Stellen, wo er nun überhaupt nicht hingehört, da passt dann "nicht's" mehr......

Undundund - ein unendliches Thema. (Meine Lese-Empfehlung dazu: Dieter E. Zimmer: Deutsch und anders. Eine Sprache im Modernisierungsfieber.)
 
Interessant !

Fast niemand hat sich ernsthaft des Themas angenommen.

Aber meine Meinung nach gehören Abkürzungen und eine gewisse "Sprache" in die Foren wie ein "QTH" zum Mobilfunk oder ein "Mayday" zum Flugverkehr.

Meine ernsthafte Antwort dazu ist :
Wer etwas nicht weiß oder versteht, fragt einfach.

Wäre die einfachste Lösung...meiner Ansicht nach.
 
Rolfinger hat Recht, dieses scheiß Denglisch ( nicht hier im Forum ) geht mir mittlerweile auch auf den Sack. Kleines Beispiel :
Bei uns im Ort gibt es ein kleines Amtsblatt, da war dieser Tage in der Überschrift eines Artikels von "No Book Medien" die Rede. Da frag ich mich, wie das die Oma Müller verstehen soll, ich selbst habe auch überlegen müssen, ( trotzt Abitur )
 
Rolfinger hat Recht, dieses scheiß Denglisch ( nicht hier im Forum ) geht mir mittlerweile auch auf den Sack. Kleines Beispiel :
Bei uns im Ort gibt es ein kleines Amtsblatt, da war dieser Tage in der Überschrift eines Artikels von "No Book Medien" die Rede. Da frag ich mich, wie das die Oma Müller verstehen soll, ich selbst habe auch überlegen müssen, ( trotzt Abitur )

Sehr schön auch die alte Douglaswebung:
"Come in and find out"
Alter Wahlspruch für ein Labyrinth :lol27:
 
Bei uns im Ort gibt es ein kleines Amtsblatt, da war dieser Tage in der Überschrift eines Artikels von "No Book Medien" die Rede. Da frag ich mich, wie das die Oma Müller verstehen soll, ich selbst habe auch überlegen müssen, ( trotzt Abitur )

Wir haben hier bei uns auch von einer deutsch-amerikanischen Firma immer wieder solche schwachsinnige Stellen-Auschreibungs-Kombinationen.

In Burgman's Beitrag hätten die Halbwissenden ja wenigstens "Media" anstatt "Medien" verwenden können, so wird's aber vollständig lächerlich.

So bleiben wir umgeben von KeyAccountManagern, Facility Managern und the world wird ever besser.

Grüße bzw. greetings from the SoD (South of Deutschland)

Thomas
 
allet jut wa ey

... ick vermisse och wat von ulla oda keule - det vasteht eh keena :001:

sonst allet jut hia :lol27::lol27::lol27:
 
Fremdwörter

Hallo Gemeinde,

in Bezug auf Fremdwörter, gleich welcher Sprache, gilt folgendes Prinzip:

"Der Usus exlingualer Substantive ist auf ein Minimum zu reduzieren".

Ein schönes Beispiel ist der Satz:
Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln.

Unter Beachtung des obigen Prinizips wird daraus
" Das qualitative Resultat subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zum Intelligenzquotienten seines Produzenten."

So, weiße Bescheid.

Gruß
Ha-Jü
 
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