Welches Moped für das Kind?

Tullio

Member
Hallo ich brauch eueren Rat bzw Meinung,

von meinen 4 Töchtern hat nun eine den Spass am schönsten Hobby entdeckt, ich habe ihr, in meiner "unendlichen Großzügigkeit
Konfus2.gif
" versprochen, wenn das mit dem Abi gut klappt und sie weiter lieb ist, bezahl ich die Kosten die für nen Mopedführerschein zusätzlich anfallen.
Nun kommt das Kind gestern zu mir, sagt" ich hab die Kohle für die Führerscheine (A+B) zusammen, aber das Moped?"
Nun die Frage an Euch, Was sol ich machen?
Für 2-3 Tausend Euro nen altes Moped Kaufen? Kein ABS etc.
Nen neues Moped z.B. Honda NC 700 kaufen, weil ich Angst habe das Kind mit alter Technik auf den Weg zu schicken?
Oh man, ich hab was schönes angeleiert, freu mich mit meinem Kind auf Tour zu gehen, aber ich scheu mich, ihr nen altes Moped zu kaufen. Fährt sie wirklich sicherer mit nem Neuem?
Brauch eueren Rat, kann ich mein Kind mit alter Technik losschicken, oder soll ich lieber die moderne Variante wählen und ggf Raten zahlen?
Freu mich auf die Diskussion

Tullio

 
Es gibt sicherlich schon gute gebrauchte mit ABS.

Viel Wichtiger finde ich, ist das schnelle erlernen von Fahrkompetenzen.
Mit dem FS müsste es eigentlich einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining geben.
Mal die Fahrschule bzw. den ADAC darauf ansprechen.
Lass das "Kind" von der Picke auf lernen (Vielleicht mit Dir zusammen)
Das bringt am langen Ende mehr.
ABS verhindert "nur" das das Mopped über das Vorderrad wegrutscht.
Da gibt es mehr Gefahren, die können fast ausschließlich mit richtiger Technik vermieden werden.

Wie schon o.g. es gibt einen Mittelweg. Eine gebrauchte mit ABS.
Je nach Körpergröße z.B. eine Kawa ER5, oder eine CB500 (glaube die letzten Modelle hatten ABS). Vielleicht auch eine TransAlp, etc. etc.


Grüße
Blaster
 
Es gibt sicherlich schon gute gebrauchte mit ABS.

Viel Wichtiger finde ich, ist das schnelle erlernen von Fahrkompetenzen.
Mit
Grüße
Blaster

Blaster,
Du hast ja recht, ich kann und werde dem Kind auch im Rahmen meiner Grenzen Fahrkompetenz vermitteln, das Training beim ADAC ist eh vorraussetzung. Trotzdem werde ich eine höllen Angst haben wenn Kristina allein unterwegs ist.
Also Frage: sind Mopeds ab BJ 2012 sicherer?
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Also Frage: sind Mopeds ab BJ 2012 sicherer?

Nein, bestimmt nicht. Gepflegte gebrauchte und anfängertaugliche Maschinen mit ABS (z.B. Honda CBF 500 oder BMW F650GS) gibt es schon zu sehr anständigen Preisen. Außer auf ABS würde ich sehr darauf achten, das die Maschine zu Deinem Mädel passt, vor Allem von der Größe her. Gerade Anfänger benötigen einen sicheren Bodenkontakt im Stand, ebenso wie eine entspannte Ergonomie (Lenker/Hebel/Fußrasten, leichtgängige Kupplung etc.) um sich vorrangig aufs Fahren und die anderen Verkehrsteilnehmer konzentrieren zu können.
Evtl. kann man nach einem geeigneten Drosselsatz Ausschau halten, denn die neue Führerscheinrichtlinie läßt ab 19. Januar bis zu 48 PS für Anfänger unter 25 zu. Das wäre der einzige Vorteil einer 2012er NC700 (neben der Neufahrzeug-Garantie). Die hat schon von vorn herein die passende Leistung.
 
Bevor mein Sohnemann studieren ging, standen wir auch vor dieser Frage.

Und wir hätten uns im Falle seines Führerscheins auf eine CBF 500 mit ABS
geeinigt. Die alte CBF mit dem Zweizylindermotor, ein robuster Geselle.

Zur Sicherheit trägt ein gutmütiger Motor viel bei. Einer, der nicht viel Drehzahl
zum Anfahren braucht und eine homogene Leistungsentfaltung hat. Dazu
zählen hochtourige, gedrosselte Vierzylinder meiner Meinung nach nicht.

Ein weiteres Sicherheitskriterium ist die Erreichbarkeit des Bodens mit den Füßen,
so banal das auch klingen mag. Wer Angst hat anzuhalten, liegt schneller auf der
Seite, als jemand, der sein Moped jederzeit sicher stoppen kann.

Zum Stoppen zählt dann das ABS. Ohne ABS würde ich meinen Sprössling
nicht auf die Piste lassen. ABS kann bei einer einzige Schreckbremsung
schon das Schlimmste vermeiden.

Dass neuere Mopeds grundsätzlich sicherer sind, glaube ich nicht, warum sollten
sie das? Es gibt keine neuen Features wie ESP oder Airbag, die diese Behauptung
stützen würden. Die Fahrwerke der letzten 10 Jahre waren schon sehr ausgereift.
Natürlich muß man irgendwo eine Grenze ziehen. Ein 80er Jahre Chopper wird es wohl
nicht werden.

Meine Meinung, sonst nichts...

Gruß
Norbert
 
Vor der Überlegung stand ich vor 10 Jahren bei meinem Sohn.
Auch ich hatte zunächst nur ABS im Kopf.
Ich glaube unser Weg war auch nicht schlecht.
Ich hatte ja immer auch alte Moppeds, zudem ist unser Sohn ab dem vierten Lebensjahr im Gespann mitgefahren.
Er kannte immer meine Einstellung zu einer defensiven Fahrweise.
Liebe zur Technik entstand, durch meine Schrauberei, bei ihm ganz automatisch.
Es wurde dann bei ihm eine CX 500 E aus 1982.
Simple, unverwüstliche Technik, und das Teil hat für seine Körpergröße genau die richtigen Abmessungen.
Bietet ihm eine hervorragende Ergonomie.
Und genau das ist der wichtigste Punt beim Motorradkauf.
Der Fahrer, die Fahrerin muß hervorragend auf dem Bock sitzen können, das Motorrad sollte auf keinen Fall zu groß und zu schwer sein, besonders bei kleineren Personen, egal ob Frau oder Mann das Ding fährt.
Und, sehr oft vernachlässigt, es sollte sich einfach fahren lassen, damit alle Konzentration des Anfängers auf die Straße und den Verkehr gerichtet wird, und nicht in erster Linie der Beherrschung eines für den Piloten möglicherweise schwer zu fahrenden- somit ungeeigneten Fahrzeugs geopfert wird.
Dass so ein Anfänge geeignetes Mopped eventuell nicht das Traummotorrad des neuen Führerscheininhabers sein wird, ist leider unausweichlich. Aber Moppeds für das Auge sind beim nicht dafür geeigneten Fahrer schnell eine Qual, eventuell sogar eine Gefahr.
Ich führe für eine Kirchengemeinde öfter mal eine bunt gemischte Truppe Motorradfahrer/innen zwischen 20- und 75 Jaharen.
Anfänger, Wiedereinsteiger und alte Hasen. Meine Erfahrung: Viele Menschen die neu an das Thema Motorrad herangehen, greifen zum falschen Motorrad, setzen sich dadurch größeren Gefahren aus, fahren viel zu angespannt und nicht entspannt.
Egal ob Frau oder Mann.
Ich hatte es schon, dass (wie leider so häufig) ein motorradfahrender Mann seiner Frau einen 1100 er Chopper ausgesucht hatte, mit dem sie absolut unglücklich war. Die habe ich versuchsweise auf eine CB 500 gesetzt. Man konnte ihr Grinsen unter dem Helm durch die geschlossene Helmschale sehen. Sie fuhr völlig anders, total sicher, hatte keine Angst mehr vor Kurven. Und vor allen Dingen: Durch die bessere Ergonomie klappten auch Bremsmannöver- selbst ohne ABS- bei ihr viel problemloser als auf dem für sie falschen Mopped (Chopper).
Dazu noch ein Fahrertraining und sie ist eine tolle Fahrerin geworden, die auch mit einem Mopped ohne ABS sehr sicher unterwegs ist. Dabei klammere ich Gefahrensituationen mit Vollbremsungen auf rutschigem Untergrund natürlich aus. Dabei sind auch "perfekte" Fahrer schnell überfordert.
War jetzt viel Text, aber probier mit Deiner Tochter die Ergonomie verschiedener Moppeds sorgsam aus.
Lass sie das Mopped, das in die engere Wahl kommt wirklich ausgiebig probefahren und entscheidet dann.
Vorschläge wie ER, CB 500, oder 500 er Suzuki sind ja schon gemacht worden.
Dazu investiere etwas Geld in ein Fahrsicherheitstraining, das Du ihr als kleine Investition in ihre Motoradfahrerinnen Zukunft schenkst. Dann hast Du vieles schon mal richtig gemacht.
 
Es ist ja schon alles gesagt/geschrieben.
Ich berichte mal, wie es bei unserer Tochter war:
Eine neue CBF600, nachträglich gedrosselt - gefahren und dann nach Entdrosselung noch ein Jahr gefahren. Jedes Jahr mindestens ein Sicherheits- oder Kurventraining.
Dann hat sie sich die neue CBR600F angeschafft und damit geht es munter weiter


white shark unterwegs
 
Haha, kenn ich doch das Thema und die Diskussion,

bei uns ist es dann eine Kawasaki ER6n geworden, erschwinglich im Preis (Händler mit Garantie!) günstig zu drosseln (Gasanschlag) und vor allem mit ABS !
Wobei die Drossel hat man bis 6.000 U/min nicht wirklich gespürt.
 
Also die CBF 500 kann ich nur empfehlen.
Als ich vor 5 Jahren den Wiedereinstieg wagte habe ich zuerst mit einer uralten FT500 angefangen.
Nach einem halben Jahr dann die CBF gekauft und 20.000 km ohne Probleme zurückgelegt.
Als ich dann die 1000er das erste Mal Probe gefahren bin fühlte ich mich sofort wie zu Hause.
Gruß
Michaela
 
Hallo Tullio,

ich habe so etwas seinerzeit meinen Kindern auch versprochen. Die zwei sind heute 19 und 21 Jahre alt und haben weder den Auto- noch den Motorradführerschein!
Aber die Liebe zum Motorradfahren und die Angst, das etwas passieren könnte hatte und habe ich auch. Als selbst motorradfahrende Eltern wird mann wohl immer in diesen Gefühlschaos sein.

Aber da meine Frau, die vor 21Jahren das letzte mal bei mir als Sozia mitgefahren ist, dieses Jahr ihren Führerschein gemacht hat kann ich doch etwas zu diesem Thema beisteuern.

Teilweise wurde es auch schon erwähnt.

1) ABS sollte sein, da dies ausgereifter Stand der Technik auch im bezahlbarem Rahmen ist.
2) Kaufe das Motorrad mit deiner Tochter zusammen und macht auf verschiedenen, im Preislimmit liegenden Maschienen eine Probefahrt. Dann kann deine Tochter vergleichen, wo sie besser sitzt, was besser schaltet oder was besser gefällt.
Nicht alle nüchtern betrachteten Argumente sind Kaufentscheident.

Meine frau hatte sich vor 2 Jahren einen Piaggio MP3-400LT mit 34PS gekauft, vor einem Jahr dann einen MP3-500LT mit 41PS und wollte sich jetzt Kawasaki Versys 650 mit 65PS kaufen.

Nachdem ich ihr den Tipp mit den Probefahrten gab sollte es dann eine Triumph Tiger 800 mit 98PS werden, was ich selbst toll gefunden hätte da ich eine BMW-R80 und eine FJR1300 fahre.
Da sie bis dato aber noch keinen 4-Zylinder Motor gefahren hatte, riet ich ihr zu einer Probefahrt auf der CBF.
Resultat war breites Grinsen und Farbauswahl.

Wie du siehst war weder der lange Traum von der Kawa, noch mein gieriger Blick kaufentscheident.
Daher genieße die Zeit vom Motorradkauf mit deiner Tochter. Ihr werdet schon die richtige Maschiene finden.


Weinachtliche Grüße auch an deine Tochter


Peter
 
welches Moped für das Kind?

ja moin,
mein Sohn hat seit Juni 2012 den eingeschränkten Führerschein A, früher 1,
er ist 18 Jahre alt, 190 cm lang, 67 Kg leicht, hat vorher weder Mofa noch Leichtkraftrad gefahren.
Fahrschule auf Honda NC 700 mit 25 KW.
Er wollte sich als erstes eine zugeschnürte CBR 600 RR holen.
Ich hab ihn da dann mal draufgesetzt... aus meiner Sicht ist Junior für die CBR zu lang.
Wir haben uns dann auf eine CBF 600 SA geeinigt, aus 2004, 28000 Km gelaufen, mit ABS,
höhenverstellbare Sitzbank. Danach Drosseln auf 25 KW eingebaut.
Leistungsexplosionen fallen aus, er muß halt viel schalten, damit es vorwärts geht.
Ist aber ein gutmütiges Anfängermoped, mit 230 kg aus meiner Sicht grad noch zu händeln.
Im Moment sind wir am überlegen, ob wir auf 48 PS *aufrüsten*
Kostet ca 200 Euronen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich der Aufwand lohnt, alte Drossel raus,
neue rein, ab zum TÜV, dann wieder zum Landkreis. Zudem wirds dann im Brief langsam unübersichtlich..
Für das Geld für die Aufrüstung kann man lange fahren...
Ab Juni 2014 fährt dann *offen* mit 77 PS
Gruß
Klaus
 
Hallo Klaus,

200 Euro sind natürlich Geld mit dem mann eine Weile fahren kann. Andererseits ist der Übergang auf die 77PS schleichend, so das dein Sohn sich langsam damit anfreunden kann. 2014 ist aber auch noch eine Strecke, die zur leistungsmäßigen Durststrecke werden kann.

Einmal zufiel Gas am Kurvenausgang kann teurer sein!


Hängt aber natürlich alles vom Fahrstiel und Selbsteinschätzung ab.


Schöne Feiertage noch.


Gruß Peter
 
Ja welches Bike nur??

Hallo.
Meine Frau hat vor 1,5 Jahren den Schein gemacht. Auch mit 30 musst du in Lux. 2 Jahre gedrosselt fahren.
Angeschaut und/oder probegefahren sind wir Suzuki Maruader800, Suzuki GS500, Hornet600, Fazer600, CBF600 und Bandit 600, alle so um die 2500€ und teilweise noch neue Reifen oder Kettensatz fällig gewesen. Nach etwas Überlegung und nochmaligem Finanzcheck haben wir uns dann 2010 für eine 2008 Yamaha Fazer S2 600er entschieden. Ok war 4000Euro aber: Gedrosselt vom 2. Besitzer (war ihr Fahrlehrer und hatte sich gemeldet) der sie nur 2 Monate hatte, auch für die Frau die dann aber nicht mehr fahren wollte und der Erstbesitzer war mein früherer Fahrlehrer lol:Froehlich1:. Es war kein Fahrschulmotorrad, hatte zwar einen Umfaller (1 Besitzer) aber nichts dramatisches, 9000km, Reifen 90%, Topcase, abgepolsterte Sitzbank (kam gelegen) und vor allem ABS. Kurz um zwar teurer aber ausser 10000er Inspektion (war kein Ding) keine Kosten zu erwarten und ne kompetente Yamahawerkstatt 6km entfernt.

Was ich damit sagen wollte, auf jeden Fall etwas länger suchen oder etwas länger sparen und gleich was ordentliches kaufen dann bereut man es nicht.
 
Hallo zusammen,

ich kann die Diskussion mit meinen fast 27 Lenzen jetzt vielleicht mal aus Sicht des Sprösslings bereichern. :)

Ich war schon immer ein eingefleischter Honda-Fan. Mit 15 habe ich wochenlang auf dem Bau gearbeitet nebenher, damit ich mir mit 16 eine Varadero 125 leisten konnte. Ein tolles Motorrad war das. Ohne ABS, wie leider fast alle 125er. Aber für mich ein war sie perfekt, weil: Sie ist saugroß für eine 125er. So hatte ich ein Motorrad mit perfekter Ergonomie, die mich sicher durch die Jugend getragen hat bis auf einen kleinen Sturz, der meine Schuld war, weil ich viel zu stark auf der Vorderradbremse in eine Kurve hineingebremst hab, die mit nassem Schlamm von einem Traktor versaut war. Da hätte auch ein ABS nicht mehr geholfen, das war wie Schmierseife. Ansonsten aber habe ich auf ihr einige kritische Situationen dank perfekter Sitzhaltung und Ergonomie sehr sicher gemeistert.
Mit 19 habe ich sie dann verkauft, weil Auto und Motorrad zusammen, das konnte ich mir damals nicht leisten.
Und dann war ich sechs Jahre nur auf vier Rädern unterwegs.
2010 habe ich dann mit 25 den Wiedereinstieg gewagt. Eigentlich wollte ich so um die 600/700 Kubik mit entspannter Sitzhaltung. Dann war ich bei meinem Hondahändler, der eine sehr gepflegte KiloCBF dastehen hatte, auf der ich mich bereits bei der ersten Testfahrt äußerst sicher gefühlt habe. Nach einer Heckhöherlegung ist sie nun perfekt für mich - und ich fühle mich sicher und ich habe sie gut im Gefühl. Das ist beim Motorradfahren die Hauptsache, finde ich. Das ABS ist eine tolle Nebenerrungenschaft, die ich mit dem Kauf der CBF gemacht habe. Auch wenn ich es - bis auf beim Fahrsicherheitstraining bei einer Gefahrenbremsung- noch nie in Aktion gespürt habe, weil ich sehr defensiv fahre.

Also, ich kann mich nur den Vorrednern anschließen: Sicherheit geht beim Wohlfühlen, und der guten Ergonomie los. Man muss sich einfach wohl und sicher auf dem Bock fühlen, mit ihm eine Einheit bilden. Und da ist für kleinere Damen eine CBF 500/600, Kawa ER-5, vielleicht auch eine Suzi SV 650 S oder ähnliches eine sehr gute Wahl für den Einstieg. Da meine gleichalte Lebensgefährtin nur knapp über 1,60 ist, stellte sich für sie die selbe Frage... Sie fährt jetzt eine Suzi SV 650 S, die man gebraucht zu tollen Preisen bekommt und die auch noch eine recht schöne Optik hat. Die Kombination aus Motor und Fahrwerk ist dahingehend unserer Dicken ähnlich, dass sie sich sehr einfach fahren lässt und viel verzeiht, und somit gut geeignet ist für den (Wieder-)-Einstieg.

Und das schöneste: Wir fahren auch mit unseren Vätern, ihr Vater auf einer Suzuki GSX-R 1000 und mein Vater auf Honda NTV 650 Deauville (ohne ABS - aber mit sehr sicherer, entspannter Fahrhaltung für meinen wiedereinsteigenden Vater).

Und das wichtigste ist: Macht euren Kindern klar, dass Sicherheit bei Geschwindigkeit los geht. Vorausschauend fahren und defensiv. Das beste ABS ist das, was man nie braucht. Heizen kann man auf der Rennstrecke, wo es ausreichende Auslaufzohnen gibt. Im Verkehr mangelt es ja leider an allem - Auslaufzonen, motorradfahrerfreundlichen (mit Schaumstoff ummantelten) Leitplanken, Verständnis von Autofahrern... Leider lernen viel zu viele in meinem Alter das erst nach einem schweren Sturz oder Unfall. Viele meiner gleichaltrigen Bekannten, die auch Motorradfahren (vielfach Rennmaschinen...), sagen auch bewusst: Ohne ABS habe ich vorsichtiger gebremst. Die Bereitschaft den Grenzbereich noch weiter auszuloten, scheint wohl zu steigen, je mehr Sicherheitsfeatures verbaut werden. Das ist sicherlich eine extreme Ansicht, aber auch solche Idioten gibt es leider unter uns Zweiradfahrern. Leider.

Vielleicht ist für die besorgten Väter unter euch der Blick aus der Nachwuchs-Generation ja eine kleine Bereicherung :)

Beste Grüße,

SeM
 
Hallo zusammen,

ich kann die Diskussion mit meinen fast 27 Lenzen jetzt vielleicht mal aus Sicht des Sprösslings bereichern. :)

Ich war schon immer ein eingefleischter Honda-Fan. Mit 15 habe ich wochenlang auf dem Bau gearbeitet nebenher, damit ich mir mit 16 eine Varadero 125 leisten konnte. Ein tolles Motorrad war das. Ohne ABS, wie leider fast alle 125er. Aber für mich ein war sie perfekt, weil: Sie ist saugroß für eine 125er. So hatte ich ein Motorrad mit perfekter Ergonomie, die mich sicher durch die Jugend getragen hat bis auf einen kleinen Sturz, der meine Schuld war, weil ich viel zu stark auf der Vorderradbremse in eine Kurve hineingebremst hab, die mit nassem Schlamm von einem Traktor versaut war. Da hätte auch ein ABS nicht mehr geholfen, das war wie Schmierseife. Ansonsten aber habe ich auf ihr einige kritische Situationen dank perfekter Sitzhaltung und Ergonomie sehr sicher gemeistert.
Mit 19 habe ich sie dann verkauft, weil Auto und Motorrad zusammen, das konnte ich mir damals nicht leisten.
Und dann war ich sechs Jahre nur auf vier Rädern unterwegs.
2010 habe ich dann mit 25 den Wiedereinstieg gewagt. Eigentlich wollte ich so um die 600/700 Kubik mit entspannter Sitzhaltung. Dann war ich bei meinem Hondahändler, der eine sehr gepflegte KiloCBF dastehen hatte, auf der ich mich bereits bei der ersten Testfahrt äußerst sicher gefühlt habe. Nach einer Heckhöherlegung ist sie nun perfekt für mich - und ich fühle mich sicher und ich habe sie gut im Gefühl. Das ist beim Motorradfahren die Hauptsache, finde ich. Das ABS ist eine tolle Nebenerrungenschaft, die ich mit dem Kauf der CBF gemacht habe. Auch wenn ich es - bis auf beim Fahrsicherheitstraining bei einer Gefahrenbremsung- noch nie in Aktion gespürt habe, weil ich sehr defensiv fahre.

Also, ich kann mich nur den Vorrednern anschließen: Sicherheit geht beim Wohlfühlen, und der guten Ergonomie los. Man muss sich einfach wohl und sicher auf dem Bock fühlen, mit ihm eine Einheit bilden. Und da ist für kleinere Damen eine CBF 500/600, Kawa ER-5, vielleicht auch eine Suzi SV 650 S oder ähnliches eine sehr gute Wahl für den Einstieg. Da meine gleichalte Lebensgefährtin nur knapp über 1,60 ist, stellte sich für sie die selbe Frage... Sie fährt jetzt eine Suzi SV 650 S, die man gebraucht zu tollen Preisen bekommt und die auch noch eine recht schöne Optik hat. Die Kombination aus Motor und Fahrwerk ist dahingehend unserer Dicken ähnlich, dass sie sich sehr einfach fahren lässt und viel verzeiht, und somit gut geeignet ist für den (Wieder-)-Einstieg.

Und das schöneste: Wir fahren auch mit unseren Vätern, ihr Vater auf einer Suzuki GSX-R 1000 und mein Vater auf Honda NTV 650 Deauville (ohne ABS - aber mit sehr sicherer, entspannter Fahrhaltung für meinen wiedereinsteigenden Vater).

Und das wichtigste ist: Macht euren Kindern klar, dass Sicherheit bei Geschwindigkeit los geht. Vorausschauend fahren und defensiv. Das beste ABS ist das, was man nie braucht. Heizen kann man auf der Rennstrecke, wo es ausreichende Auslaufzohnen gibt. Im Verkehr mangelt es ja leider an allem - Auslaufzonen, motorradfahrerfreundlichen (mit Schaumstoff ummantelten) Leitplanken, Verständnis von Autofahrern... Leider lernen viel zu viele in meinem Alter das erst nach einem schweren Sturz oder Unfall. Viele meiner gleichaltrigen Bekannten, die auch Motorradfahren (vielfach Rennmaschinen...), sagen auch bewusst: Ohne ABS habe ich vorsichtiger gebremst. Die Bereitschaft den Grenzbereich noch weiter auszuloten, scheint wohl zu steigen, je mehr Sicherheitsfeatures verbaut werden. Das ist sicherlich eine extreme Ansicht, aber auch solche Idioten gibt es leider unter uns Zweiradfahrern. Leider.

Vielleicht ist für die besorgten Väter unter euch der Blick aus der Nachwuchs-Generation ja eine kleine Bereicherung :)

Beste Grüße,

SeM

Tja, was soll man da sagen?
Da hast Du alles richtig gemacht.
Und wie man anhand Deiner Ausführungen erkennt: Ein "vernünftiges"-ergonomisch gut konstruiertes Mopped ist nicht langweilig sondern macht entspannten Spaß.
Und das im wahren-doppelten Sinne des Wortes "Mit Sicherheit"!

Mein Sohn steigt jetzt demnächst von der CX 500 E (Baujahr 1982) um auf eine VFR 750 RC 36 II.
Er sucht eine gänzlich unverbastelte aus den Baujahren 1996 - 1997.
Die CX werden wir noch einmal von Grund auf restaurieren. Die bleibt dann "für Schön", wie man bei uns sagt.
Sie hat ihn viele schöne Kilometer begleitet, ihm viel Spaß gemacht. Verkauft wird die nicht mehr.

Die VFR 750 erfüllt dann seine Vorstellungen eines guten Motorrads:
Noch recht schöne Optik
hervorragende Ergonomie bei seiner Körpergröße
tolle, gut funktionierende und ausgereifte-haltbare Technik
steht heute schon nicht mehr an jeder Ecke rum
zumindest die alte 750 er V-4-Variante.

Ich habe- neben anderem rollenden Matrial- auch so ein Ding, da hat er wohl Blut geleckt.

Dir wünsche ich viele schöne unfallfreie Kilometer. Immer auf dem richtig ausgewählten Motorrad.
Da hätte ich, so wie Du Deine Auffassung zum richtigen Mopped schilderst, jedoch keine Bedenken.
 
Als ich meinen FS gemacht habe, habe ich mich bewusst für die CBF 600 SA Baujahr 2004 mit ABS entschieden (Kaufpreis lag bei 3400,--€ mit Koffer)! Die 600 derter kann man soweit ich weis auch recht gut drosseln und danach hat man nen echt geiles Bike mit genug Leistung um weiter Erfahrung zu sammeln! Die Sitzbank ist in der Höhe verstellbar und das Fahrverhalten ist total gutmütig und scheint einem jeden Fehler zu verzeihen! Kann sie nur empfehlen! Zudem ist sie im Unterhalt spottbillig, 44€ Steuern, 130€ Versicherung (Teilkasko 150 SB mit einer SFK von 70% bei der LVM)! Was will man als Führerscheinneuling mehr?
 
Danke für die Tipps

Erstmal Danke für euere Beiträge,
Ich war mit Kristina im WWW unterwegs, da sind erstmal die neuen Honda-Modelle CB 500 X, F und R in der Wahl gefallen.
Wir werden uns im Frühjahr auf den Weg machen, bei Honda, Yamaha usw vorbeischauen und testen, aber ich rate mal, es wird die CB 500R, ich habe die Augen des Mädchen gesehen
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, bei der Internetpräsentation und sie fragt dauernd wann man das Teil beim FHH anfassen kann.
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Ich berichte Euch von unseren Besuchen bei den Moped-Händlern.
Gruß
Tullio
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Erstmal Danke für euere Beiträge,
Ich war mit Kristina im WWW unterwegs, da sind erstmal die neuen Honda-Modelle CB 500 X, F und R in der Wahl gefallen.
Wir werden uns im Frühjahr auf den Weg machen, bei Honda, Yamaha usw vorbeischauen und testen, aber ich rate mal, es wird die CB 500R, ich habe die Augen des Mädchen gesehen
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, bei der Internetpräsentation und sie fragt dauernd wann man das Teil beim FHH anfassen kann.
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Ich berichte Euch von unseren Besuchen bei den Moped-Händlern.
Gruß
Tullio
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Ich hoffe nur, Ihr lasst nicht nur "die Augen" entscheiden. Denn Du meintest ja vermutlich die CBR 500 R
Wie langatmig hier schon beschrieben: Die Ergonomie muß stimmen.
Ein vorrangig mit den Augen gekauftes Mopped.....aber das hatten wir schon!
Viel Glück trotzdem bei der Wahl des richtigen Motorrads für Deine Tochter.
 
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