Anlass-Probleme bei der CBF !?

  • Ersteller Ersteller Witti
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Jetzt hats mich auch wieder erwischt...

Nach 2 Wochen Standzeit sprang sie nicht an, nicht mal ansatzweise. Auch nicht Vollgas oder Halbgas o.ä.

Nach Leerorgeln der Batterie hab ich sie aufgeladen. Auch dann ging nichts, wieder auch nicht mal ansatzweise.

Nun der Versuch mit Fremdstarten: Sprang beim 1.mal gleich an!

Lies sie dann 2-3 Minuten laufen, die Fremdstartkabel wieder weg, per Notschalter ausgemacht und wollte sie dann auf die übliche Weise wieder starten. Und? Ging einwandfrei! Auch beim 2.mal.

Wo liegt jetzt das Problem? Ist die Batterie jetzt kaputt oder nicht? Was würdet ihr jetzt unternehmen?
 
Wenn du eine etwas längere Tour gemacht hast ( 2 - 3 Std ) dann miss nach einer Pause von ca 2h die Batteriespannung (soll > 12,8 V Ruhespannung)

Danach den Motor starten und während des Startvorganges die Batteriespannung messen (Soll > 10 - 10,5 V )
 
Nach 2 Wochen Standzeit sprang sie nicht an, nicht mal ansatzweise. Auch nicht Vollgas oder Halbgas o.ä.

Nach Leerorgeln der Batterie hab ich sie aufgeladen. Auch dann ging nichts, wieder auch nicht mal ansatzweise.

Nun der Versuch mit Fremdstarten: Sprang beim 1.mal gleich an!

Lies sie dann 2-3 Minuten laufen, die Fremdstartkabel wieder weg, per Notschalter ausgemacht und wollte sie dann auf die übliche Weise wieder starten. Und? Ging einwandfrei! Auch beim 2.mal.

Wo liegt jetzt das Problem? Ist die Batterie jetzt kaputt oder nicht? Was würdet ihr jetzt unternehmen?


NIX!!

War bei mir auch so. Seither keine besonderen Vorkommnisse mehr.
Ist jetzt schon fast wieder 1 1/2 Jahre her

Gruß uwe
 
Mich hat es auch erwischt

Am Sonntag wollte ich mit meiner Frau ein Tour nach ca. 2 Wochen Standzeit fahren. Nach dem betätigen des Startknopfes sprang der Motor für ca. 2 Sekunden an und ging sofort aus. Alle Versuche den Motor wieder zustarten - mit Halbgas, mit Vollgas, ohne Gas, Schlüssel raus wieder rein, alles vergebens. Habe solange georgelt bis die Batterie leer war.
Anschl. habe ich die Batterie an das Ladegerät angeschlossen und habe die Tour mit dem Auto gefahren. Am Abend habe ich erneut versucht den Motor zustarten. Nach dem 3. Versuch lief sie ohne Probleme. Ich hoffe, dass es sich hier auch nur um ein einmaliges Versagen handelt.

Gruß aus Rheinhessen

Heinfried
 
Mitleidender - eventuell mit Lösung

Hallo Leute,
hab mich heute hier angemeldet, nachdem mir das Forum zu diesem Thema genügend Denkanstöße lieferte, so dass meine Lady wieder röhrt.

Vor drei Wochen das gleiche Problem wie in den Beiträgen davor.
Hab meine Lady jetzt fast 2 Jahre, gebraucht gekauft und schon 86k km drauf - immer alles super funktioniert im Rahmen der allgemeinen Verschleiss und Gebrauchsdefinitionen.

Ich nutze meine Lady auch um täglich zur Arbeit zu fahren (4x 13km tägl. zuzügl Umwege). Vor drei Wochen - der gewohnte Weg in die Garage - Schlüssel rein und schon geht's rund - denkste ...
Will und will nicht anspringen. Anlasser arbeitet, die Kolben bewegen sich, doch es rührt sich nichts - was ist los?
Dann tagelang keine Zeit und schlechtes Wetter = Pause zum Thema. Dann wird's wieder schöner und mir fehlt meine Lady.
Also auf zur Fehlersuche.
Mit Hilfe diese Forums komme ich drauf, dass das Problem doch einige betrifft.
Es gibt hier gute Ansätze zur Fehlersuche:
- Batterie zu schwach dimensioniert?
- Steuergerät / Software / Sensoren / Arbeitszeitpunkte etc.
- HISS-Fehler
- Zündkerzen alt / falscher Wert / Kabel defekt . . .
Also doch die Batterie abgeklemmt um eventuell ein 'aufgehängtes' Steuermodul zu reseten. Hab die Batterie weiter am Ladegerät belassen.
Heute abend der große Showdown:
- Batterie wieder angeschlossen (die Uhr zeigt Fantasiewert an)
- Zündschlüssel wie immer rein
- einschalten - warten bis 'Mäusekino' fertig ist (hat ein Kollege im Forum so nett beschrieben) - soll heissen: bis alle Lampen und Displays korrekt anzeigen
- zeitgleich hört man schon die Benzinpumpe den Betriebsdruck aufbauen!!!
- und erst jetzt !!!! starten
- gemäß den hier abgegebenen Tipps: VOLLGAS + starten - Pause HALBGAS + starten - VOLLGAS + starten ... das ganze dauerte ca. 3 Minuten - eine gefühlte Ewigkeit - sie beginnt zu blubbern - einzelne Zylinder zünden - dann wieder nichts
- das Ganze noch 'mal - wieder ca. 3-4 Minuten - und plötzlich kommt sie - stotternd / blubbernd - mit Halb/Teilgas bei Laune gehalten bis sie wieder rund läuft
- stinkt und nebelt fürchterlich
- laufen lassen bis das Abgasbild wieder normal ausschaut und auch der Kondensdampf verschwindet.

Fazit- im nachhinein weiß man es immer besser - sie ist einfach klassisch abgesoffen wie ein altes Vergassermodell aus vergangenen Tagen.
Aber wie ist das möglich bei einem "modernen" Einspritzer?
Hab dann Resumee gezogen und meinen Fehler erkannt - ich war schlampig, vielleicht durch die Alltagssituation.
Ich hab bei meinem Startversuch vor 3 Wochen zu schnell auf den Anlasser gedrückt - da baute die Benzinpumpe nach dem Einschalten der Zündung noch den Arbeitsdruck auf und ich hab schon gestartet - dabei dürfte zu bald Benzin eingespritzt worden sein und sie hat sich verschluckt und die Messwerte für die Einspritzanlage passten wahrscheinlich auch nicht mehr zusammen.
(sicher unabhängig von Witterung und Temperatur)

Also Reihenfolge beachten und Zeit lassen:
- Zündung einschalten
- Anzeigen vollständig
- Benzinpumpe ist fertig - kein Surren mehr
- starten ohne extra viel am Gas zu drehen
- läuft und läuft und läuft und läuft und läuft . . .

danke für eure Beiträge
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meine CBF heute auch aus dem Winterschlaf geholt. Sie wollte aber erst nicht. Nur blubbern und Anlasserorgeln. Ich habe dann mit einer Autobatterie fremdgestartet. Nach einigem hin und her ist sie dann angesprungen. Letztes Jahr war es genau so. Fazit: Ich hatte noch nie eine Honda die nach der Winterpause so schlecht anspringen will. Selbst meine selige CB 750 F1 war da besser. Und die Hornet 900 brauchte ich nur scharf anzusehen und sie war da.
Aber die Tour danach hat (fast) alles vergessen lassen.
 
Hallo,

da ich über keinen Stromanschluss in der Garage verfüge und auch keine Lust habe, die Batterie aus- und wieder einzubauen und im Keller oder sonstwo zu laden, starte ich nach längeren Standzeiten grundsätzlich über eine leistungsstarke Autobatterie und fahre dann den vor der Standzeit vollgetankten Tank leer. Sie steht immer vollgetankt in der Garage.
Damit wird die Spreu vom Weizen getrennt. Das geht so ca. 4 - 6 Jahre gut (bei all meinen Motorräder seit 1976) und dann ist eh eine neue Batterie fällig.
Wenn sie nach dem Tanken nicht mehr anspringt, findet sich immer ein freundlicher Mitbürger, der Starthilfe gibt. Der Adapter dazu liegt unter der Sitzbank und das Überbrückungskabel befindet sich im Tankrucksack.

P.S.
Für so etwas benötigt man keine "Engel".
 
gestern war`s wieder soweit.....
nach fast 4Monaten Winterschlaf Batteriespannung gemessen, 12,72V.....müsste reichen....:mx1::mx1:
Schlüssel gedreht,....1/3Gas auf,.....Anlasser gedrückt,.....und? :41 - tanzen:
das sind auch FRÜHLINGSGEFÜHLE
 
Startvorgang

Hallo,

auch ich baue meine Batterie nicht aus. Ein Honda Händler hat mir folgendes für den ersten Startvorgang im Frühjahr empfohlen:

(Vorraussetzung, die Batterie ist aufgeladen!)

1. Zündung einschalten
2. Mehrmals den Gasgriff ziehen und wieder zurückdrehen
3. Anschließend Zündung aus
4. Kurz warten und die Zündung wieder einschalten
5. Startknopf drücken

So hole ich meine CBF 1000 seit einigen Jahren aus dem Winterschlaf.

Gruß und ein unfallfreie Saison....
 
Hallo,

Wenn sie nach dem Tanken nicht mehr anspringt, findet sich immer ein freundlicher Mitbürger, der Starthilfe gibt. Der Adapter dazu liegt unter der Sitzbank und das Überbrückungskabel befindet sich im Tankrucksack. .

Da gibt es mittlerweile so kleine LiIon Akkus(auch Powerbank genannt), die unter die Sitzbank passen. Damit kannst du sogar einem PKW Starthilfe geben. Hab ich schon probiert, war ein Ford Focus Benziner mit ratzekahl leerer Batterie, das hat einwandfrei gefunzt. Ausserdem kann man damit z.B. das Handy laden, ein Laptop laden...und man hat immer eine Taschenlampe dabei, ich find die Teile genial.

P1130065.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Zündung einschalten
2. Mehrmals den Gasgriff ziehen und wieder zurückdrehen --> Nutzlos, bewirkt nichts
3. Anschließend Zündung aus
4. Kurz warten und die Zündung wieder einschalten --> Gefahr des absaufens, da bei jedem Zündung einschalten, auch die Einspritzventile einmal angetaktet werden
5. Startknopf drücken

So hole ich meine CBF 1000 seit einigen Jahren aus dem Winterschlaf.

Gruß und ein unfallfreie Saison....

Wenn es bei dir so funktioniert ist es schön - aber ist nicht ganz ungefährlich für Nachahmer
 
Aufgeweckt

Halloahe, nach fast 10 Monaten Pause wieder Aufgeweckt. Altersschwache Batterien alias JMT bzw NITRO >vom Kauf Abzuraten, DIESE sind nach Ablauf der 24monatigen Garantzia wirklich nicht mehr zuGebrauchen< angeschlossen im Doppelpack >nur zum Motordurchdrehen, damit Dieser auch Öl bekommt< Sicherung für Zündung vorher an der Batterie entfernt. 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 mal Duchgedreht & Aus die Maus. Sicherug & neuer Akku 'rein und nach 1... 2... voller Sound... über Ostern kann's Losgehen
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe meine am Samstag geweckt (seit Mitte Oktober schlief sie :mx35::08 - boahey:,geht normal gar nicht:06 - Nein:)

Ich nahm sie vom Ladererät,an dem sie permanent hängt. Nach kurzem orgeln drehte ich vorsichtig am Gas, wodurch sie kurz ansprang und gleich wieder ausging.:03 - bloed:Ich befürchtete jetzt erst richtig Probleme zu bekommen.Aber nachdem ich noch einmal ca 30 Sek orgelte, drehte ich erneut leicht am Gas und sie sprang sofort an, ohne wieder auszugehen.:mx1:

Erfreut stellte ich fest, dass meine Batterie, die ihren Dienst seit Mai 2006 tut, dieses Orgeln von etwas mehr als 1 Min mitgemacht hat und die Dicke wieder erwecken konnte.

Jetzt kann auch meine Saison wieder beginnen.:Froehlich2::001:
 
Hallo,

auch ich baue meine Batterie nicht aus. Ein Honda Händler hat mir folgendes für den ersten Startvorgang im Frühjahr empfohlen:

(Vorraussetzung, die Batterie ist aufgeladen!)

1. Zündung einschalten Mach ich auch so.
2. Mehrmals den Gasgriff ziehen und wieder zurückdrehen Mach ich auch so.
3. Anschließend Zündung aus Nö, lass ich an
4. Kurz warten und die Zündung wieder einschalten ist dann nicht mehr notwendig
5. Startknopf drücken , Jo, das mach ich dann auch.

So hole ich meine CBF 1000 seit einigen Jahren aus dem Winterschlaf.

Gruß und ein unfallfreie Saison....

Seitdem ich das so mache, kommt die Dicke beim ersten Knopfdruck. Vorher hatte ich teilweise ewig mit der Autobatterie rumgeorgelt. Lt. Reparaturhandbuch wird das so empfohlen und eine Erklärung wird dazu auch gegeben. Mag ja sein, daß das theoretisch Unsinn ist, aber in der Praxis funktioniert es.
 
Zum allgemeinen Trost der CBF Gemeinde das Thema "schlechtes Anspringen" ist kein CBF Thema, sondern zieht sich auch bei anderen Herstellern mehr oder weniger wie ein grüner Faden durch.

Meine verflossene Yamaha XT 1200 z.B. war eine derartige Zicke und hat uns alle mit einer grandiosen Unzuverlässigkeit genervt, bis ich sie in die ewigen Jagdgründe ( des Gebrauchtmotorradmarktes ) schickte.

Da kann ich alle Situationen berichten, von schlechtem Anspringen wenn sie mal draußen stand ( Hotel ) Wecken aus dem Winterschlaf oder auch mal gar nicht mehr anspringen nach kurzer Fahrt.

Meine private und persönliche Vermutung: die Kisten sind ja heute extrem mager eingestellt, wegen den lieben Abgasvorschriften.

Das scheint für mich die Ursache zu sein.

Bei meiner XT habe ich sie etwas fetter eingestellt, dann wurde es etwas besser. Gut war es aber nie.

Bei meiner CBF kann ich logischerweise noch nix sagen, ist ja noch ganz neu.
 
nachdem ich schon öfters beim ersten Startversuch den ADAKAZE anrufen mußte,

im letzten Jahr mit Auto und Kabel gestartet

:025:

gedrückt .....läuft :018:

:Froehlich2:
 
Hmm...

Am Samstag nach längerer Standzeit (seit Silvester, iirc) die Batterie nachgeladen - laut Saito ProCharger war sie bei 75%. Zum Stellen der Uhrzeit habe ich zweimal die Zündung angemacht und somit unbeabsichtigt Druck aufgebaut - und jemand hier schrieb mal, in dem Moment würden auch die Einspritzdüsen angetaktet. Startknopf gedrückt, und nach zwei Umdrehungen war sie da. :41 - tanzen:

Das mit dem Georgel hatte mein Nachbar an seiner SC58 aber auch schon, das hat uns fast zur Verzweiflung gebracht... :03 - bloed:
 
Hallo und frohe Ostern,

da warst du glücklicher dran als ich, meine stand seit dem 30.12. und sollte mich am Samstag das erste mal ausführen. Batterie war fit, hat aber nicht gereicht, musste das Auto zur Starthilfe bemühen.

Hatte noch nie ein so schlecht anspringendes Bike. Meine 3 Pan's z.B. 2x Vergaser und die letzte Einspritzer haben schon mal länger gestanden und sprangen nach kurzer Zeit problemlos an.

Bisher habe ich aber auch noch nichts gelesen was dieses Verhalten schlüssig erklärt, egal wie man beim Start vorgegangen ist, eine Lösung war nicht dabei.

Gruß aus der stürmichen Eifel
Adi
 
Ich hatte auch die letzten Jahre Anlasserprobleme nach dem Winterschlaf ... Georgel ohne Ende ... stinkender Qualm ... bis ich - eher durch Zufall vor 2 Jahren - in meinem Schrauberhandbuch den unscheinbaren Hinweis zu diesem Problem fand:

Nach dem Einbau der Batterie ... Zündung an ... 2 mal langsam Vollgas geben ... und dann erst starten!! Und ... es funktioniert!!! :mx1: Die Dicke startet als hätte ich eine Stunde vorher abgestellt. :001:

Die Erklärung wird gleich mitgeliefert. Nach dem Abklemmen der Batterie "vergisst" das Steuergerät die Einstellung der Drosselklappe. Nach dem Anklemmen der Batterie und 2-maligen Betätigen des Gasgriffes, sind die entsprechenden Impulse wieder da und die Dicke startet ohne Murren.

Holgi
 
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