Stromnetz

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Hubraum ist durch nichts zu ersetzen . Ausser durch mehr Hubraum .:22 - Meinung:
Mir geht das ganze Umweltgeschwafel so auf den Zeiger ich könnte Keule.
Bei uns in der Anstalt ( wir produzieren Reinigungsmittel auf Bio Basis , die mit dem Frosch im Logo ) wird das ganze langsam auf die Spitze getrieben und ich bin froh das ich nicht mehr so lange malochen muss.
Spiele das Spiel halt mit weil ich muss .
 
Ich hab nen 1,4 Liter, der geht so langsam auf die halbe Million zu. Ob er's wirklich schafft, wird wohl der Herr Inschenör entscheiden. Wenn ich sehe, was da heute für Problemfälle die Werkshallen verlassen... :boewu7:
 
KFZ werden heute in den meisten Fällen nichtmehr wegen kaputter Motoren entsorgt. War eigentlich auch früher nicht so, als man von Rostschutz noch nichts wusste. Die Karren sind damals einfach zusammengefault, heute krepiert irgendeine Elektronik bzw. elektromechanische Komponente, die was mit Bremsen oder mit der Kraftstoffaufbereitung bzw. Abgasnachsorge zu tun hat und nach 10 Jahren nichtmehr lieferbar ist. Kostenintensive Alterserscheinungen an Lenkung und Bremssystem tun dann noch den Rest dazu die Wirtschaftlichkeit einer Instandhaltung mit den vielen Vorteilen (räusper) einer Neuanschaffung zu vergleichen. Vermutlich werden mehr KFZ aufgrund unsachgemäßer Kaltverformung dem Recyclingsystem zugeführt, als durch einen Defekt am Antriebssystem.
Die guten alten Zeiten, als man im 3l-Sauger mit 180PS und 18l/100km der König war ist definitiv vorbei. Wer von diesen Karren träumt, erinnert sich nur an die paar schönen Tage bevor man froh war, den teuren Bock endlich los zu sein.

@Martin: cooler Selbstversuch! Die Auswahl unterschiedlicher Modelle im Carsharingpool oder beim Mietfahrzeuganbieter macht deine automobile Zukunft vielleicht sogar reicher und bedarfsgerechter. Am Stammtisch wäre natürlich ein Neuer mit überlegener Technik viel eindrucksvoller, als Dein Rückzug in die unbeheizte Höhle... :-)
 
Das sehe ich auch so! Früher gab es 2,5 Liter 5 Zylinder, die hielten 300.000km und mehr.
Ist heute aber nicht mehr erwünscht von der Autoindustrie. Die würden jemanden der nur 10000km im Jahr fährt nur alle 30 Jahre ein Auto verkaufen können.

Wir gleichen das locker wieder aus:

E-Klasse euro 6

EZ 6/2016

km-Stand per heute: 347.978 km

Geplanter Ersatz: Mitte 2020 mit ca. 480.000 km

Geht immer noch gut als gebrauchter ins Ausland .

Ich rechne gerade die km-Leistung aus, wenn wir nur alle 30 Jahre einen neuen kriegten.....

Gruß Thomas
 
@Martin: cooler Selbstversuch! Die Auswahl unterschiedlicher Modelle im Carsharingpool oder beim Mietfahrzeuganbieter macht deine automobile Zukunft vielleicht sogar reicher und bedarfsgerechter. Am Stammtisch wäre natürlich ein Neuer mit überlegener Technik viel eindrucksvoller, als Dein Rückzug in die unbeheizte Höhle... :-)

Ja, das habe ich fast 30 Jahr lang so gemacht. Nicht selten waren die Preise 6-stellig, die Leasingraten 4-stellig, die Zylinder 8-stellig und fast alle Kreuzchen gemacht. Aber ich habe das irgendwie satt und hinter mir. Seit ich wieder Motorrad fahre, also die letzten 9 Jahre, "quält" es mich zunehmend, Auto fahren. Die vollen Straßen, das Gezuckel hinter den Schleichern, künstlich verengte Ortsdurchfahrten welche künstliches "Stop-and-Go" erzwingen. :boewu7:
Die älter werdende Gesellschaft (ich schließe mich nicht aus) bremst den Verkehr aus (hier schließe ich mich (noch) aus). Mir schwillt zunehmend der Kamm wenn ich hinter einem Lenkrad sitze und das ist nicht gut, weder für mich, noch für die anderen. Auf einem Zweirad, auch und speziell Muskelbetrieben, empfinde ich eine gewisse "Leichtigkeit des Seins", fühle mich gut, wohl, komme entspannt an. Und wenn es länger dauert, dann ist es halt so, die Zeit möchte ich einfach haben. :001:

Den Widrigkeiten der Witterung ausgesetzt zu sein, ist aber schon ein echtes Manko, da kommt schon mal das Weichei durch. Deshalb wollte ich eigentlich auch nicht total ohne Auto sein. Man hat ja auch mal was zu transportieren, Einkaufen usw. ...
Eigentlich hatte ich vor, meinen letzten Firmenwagen, also den, den ich jetzt nicht bestellt habe, irgendwann mit in den Ruhestand zu nehmen und für den Rest meines Lebens im Straßenverkehr zu benutzen.

Aber was will ich mit einem Auto, das ständig Service und Ölwechsel will, obwohl ich es kaum benutze? Das seine Einlassventile auf den kurzen Einkaufstouren meiner Frau schneller zugekokt hat, als man gucken kann, weil es gezwungen wird, seine "Exkremente" einzuatmen.
Das keine Chance hat, den jetzt auch bei Benzinmotoren einzusetzenden Rußpartikelfilter frei zu brennen, also nicht nur beim Einatmen sondern auch beim Ausatmen schnell ersticken wird.
Absichtlich schwache Kolbenringe weil ... es kostet ja Energie durch Reibung.
Öl-Absteifringe...? Wäre schon gut gewesen, war ja auch mal Stand der Technik, aber Öl nachfüllen bringt der Industrie mehr Umsatz und (wer hätte es ged8) weniger Reibung und weniger Verbrauch im Prospekt.
Extra schwache Ventilfedern, denn es kostet ja Energie, die zusammen zu drücken, das wäre dann auch schlecht für die Werte im Prospekt.
Steuerkette, gerne einfach und ein bisschen dünner, denn bewegte Massen kosten ... Ihr wisst schon.
Mir würden schon noch so 10..20 "früher_war_alles_besser"-Punkte einfallen, aber... :wirr2: :Froehlich1:

Vielleicht würde ich ja auch gerne einen Liter mehr Sprit /100 akzeptieren, dafür, dass die Sachen haltbar und robust gestaltet werden/bleiben. Vielleicht würde ich auch CBF1000 fahren. Natürlich würde ich! :001:
Vom Prospekt-Wert rede ich nicht mal, "gefaked" wird ja trotzdem :42 - Popo:

Fehlfunktionen sind also vorprogrammiert, man könnte fast sagen "erwünscht". Man selbst, oder eine freie Werkstatt, kann keine Hand mehr anlegen, weil
diese können das Auto ja nicht "nach Hause telefonieren" lassen. Also muss jedes Mal die Markenwerkstatt mit doppeltem Stundensatz ran und die kann so richtig Kohle abschöpfen, weil sie 2 Tage braucht, um an die total verbauten Eingeweide zu kommen, um z.B. mal eine Steuerkette zu wechseln. Und so viele kleine andere Dinge, proforma, weil sonst gehen sie sowieso irgendwann kaputt.

Nee, dann lieber erst mal ein Selbstversuch. Den versuche ich so lange auszudehnen, bis die Auswahl an E-Autos aus "Deutschen Landen" adäquat genug ist, sodass ich was passendes finde. Oder wenigstens in der EU gefertigt, man sollte ja nicht gleich zuuu anspruchsvoll werden. Die Leute, die hier wohnen sollen ja auch von was leben. :Froehlich1:

Ob das was wird und wie lange der Akku im Auto dann wohl hält? Keine Ahnung.
Man sagt ja, die ausgedienten Auto-Akkus würden dann ein zweites Leben als Solarspeicher/Haus-Akkus bekommen. So lebt also ein ausgedienter Auto-Akku schon seit 5 Jahren in meinem Keller, lädt sich am Tag, entlädt sich in der Nacht, tut das klaglos und ohne murren und sorgt dafür, dass der Elektrizitätsversorger zwischen April und Oktober kein Geschäft mit mir machen kann, nicht mal nachts. :06 - Nein:
Aber umgekehrt :zwinkern:. Und das soll 20 Jahre funktionieren, hat man mir versprochen. Naja, wenn nicht ganz, bin ich auch nicht böse, ist ja nur ein alter Auto-Akku, ist ja nur ein zweites Leben. :frech4:
Deshalb rechne ich damit, dass mein Dach auch die eine oder andere Einkaufsfahrt eines zukünftigen Rentner-Ehepaars energetisch wird sponsern können. Mehr als 20km pro Tag werden es nicht werden im Schnitt, wenn überhaupt so viel. Die Fahrräder bleiben ja, die Motorräder hoffentlich auch. :mx1:



:Froehlich3:
 
Bin auch schon sehr gespannt wie das experiment ausgeht!


Auf ein Brauchbares (mit ausreichender Anhängelast) Hybrid(möglichst plug in) Auto warte ich auch.

Rein elektro mal sehen was der E-Go so kann. Ist aber nichts für grössere strecken.

Da kann ich dann genauso gut die CBF nehmen da bin ich schneller. ;)
 
Hi,

ein E-Auto wäre auch für mich was Geiles. Aber: Ich habe bisher noch keins für den Anhängerbetrieb gesehen.
Es geht nicht um den Wohnwagenzug, sondern Zeug aus dem Baumarkt holen, Schrott wegschaffen, etc...

Viele Grüße, Alex
 
IRJC8268.jpg
E-Auto kann ich dann wieder mit Heizöl fahren. Eine Kohlebetriebener Dampfgenerator wäre auch eine Alternative. Dann benötige ich keinen Kohlestrom vom Netz und die die große Stromtrasse von Nord nach Süd braucht wegen mir dann auch nicht gebaut werden.
- Das ganze ist doch nur eine ABM-Maßnahme auf kosten der Umwelt, welche angeblich Entlastet werden soll.
Asterix würde sagen: Die spinnen die Deutschen.:narr:
 
Hi,

ein E-Auto wäre auch für mich was Geiles. Aber: Ich habe bisher noch keins für den Anhängerbetrieb gesehen.
Es geht nicht um den Wohnwagenzug, sondern Zeug aus dem Baumarkt holen, Schrott wegschaffen, etc...
Genau! Das scheint allerdings unverständlicher Weise sowieso auszusterben. Viele Klein(st)wagen (Hyundai I10, Kia Piccanto, Opel Karl...) sind nicht mehr für Anhängerbetrieb zugelassen. Sogar mit der Faltschachtel 2CV durfte man nen Hänger ziehen... :boewu7: Meinen Klaufix gebe ich nicht her, das schränkt die Auswahl enorm ein, und E-Autos fallen schon allein deshalb komplett aus.
 
Mein Kumpel aus Passau hat sich" selbst" einen Mini-Airstream für sein Pan, inzwischen fährt er GL 1800, gebaut, das sieht vielleicht scharf aus, wenn man da hinterher fährt. Der darf ja mehr schleppen, als ein Hybrid. Die Wohnkabine ist abnehmbar, da bleibt dann nur die Plattform, darauf packt er bei Bedarf seine alte Guzzi. Anhänger mit Moped wäre nicht meins (in D 60km/h max-Speeed), aber jeder Jeck tickt anders. Mit dem Ding war er sowohl am Nordkap, als auch bis Gibraltar. Aber der hat auch ne andere Lebensphiloposhie als wir Spießbürger, hat sein Haus verkauft. Er baut sich grade ein Hausboot und zieht dauerhaft auf die Donau, als Antrieb wird momentan ein 1100er-Pan-Motor auf Marinebetrieb umgebaut.

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Für langweilige verregnete Sonntage biete es sich an, mal seine fotografischen Reiseerinnerungen zu genießen.

Spanien 2014 --> http://home.degnet.de/tommy/htm/p376a.htm

Norwegen 2017 --> http://home.degnet.de/tommy/htm/p377a.htm

Und Thomas, entschuldige die Abschweifung.
 
Wenn Du mit dem Forum die Selbstausbauer meinst, wahrscheinlich ja. Sein Kumpel Mario aus Marburg hat auch so einen Airtrailer gebaut und sie sind auch auf Selbstausbauer-Treffen zu finden. Ich glaube, letzens war da was in Schotten im Vogelsbergkreis.
 
Monty, das mag stimmen, ich kann es nicht beurteilen.
Wenn es stimmt, ist es traurig.
Trotzdem ist es einseitig.
Ölkonzerne hinterlassen in den afrikanischen Staaten ebenso Verwüstung und Ausbeutung.
Man soll die Dinge einfach halten, aber nicht undifferenziert.

Deine Botschaft scheint zu sein: Stoppt den Elektro-Antrieb zugunsten der afrikanischen Kinder?
Vom Kern her ehrenwert.
Was müssen wir dann noch alles stoppen, um Elend in der Welt zu bekämpfen?

Ob die ganze Entwicklung jetzt allein die Grünen zu verantworten haben, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

Gruß
Norbert
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok und wo kommen die seltenen Erden und Metalle für die ganze restliche Elektronik (Computer, Smartphones / Telefone, Satelliten, Fernseher, KFZ-Elektronik von Verbrennern, Videokameras, Überwachungssysteme und Alarmanlagen, Heizungssteuerung, Solarzellen, Taschenrechner, Lichtsysteme, LEDs, Stromkabel, Verteilerkästen, Funkantennen, Funkgeräte, Kontrollsysteme, u.v.m.) her?

Außerdem wie und unter welchen Bedingungen werden Kleidung und Stoffe Produziert?
Warum wird ab der Bildung an den öffentlichen Schulen gespart?
Warum gibt es Menschen die Hungern?
Warum ist das weltweite Geld so ungerecht verteilt?
Warum ... Warum ... Warum...

Statt zu Meckern und sinnlose populistische Bilder zu Teilen, sollte man sich lieber Gedanken zur Lösung von Problemen machen (auch im kleinen Rahmen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Einer meiner Lösungsansätze ist, mir kein Elektroauto zu kaufen und auch nicht alle paar Monate ein neues Handy. Ein weiterer Lösungsansatz ist es, Leute, die kritiklos konsumieren, mit solch populistischen, undifferenzierten Bildern zum Nachdenken zu bewegen. Das ist das Mindeste. Tut mir leid, wenn das sauer austösst.
 
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