Gute Werkstatt im Raum Karlsruhe für CBF1000 nach Vandalismus

Hallo an alle! Ja, das ist allerdings der Wahnsinn wie schnell ihr mir helfen könnt.

Wie es aussieht habe ich schon die Ersatzteile schneller zusammen, als die Polizei für ihren Bericht braucht Respekt

Morgen komme ich dazu dir Front abzunehmen und den Schaden genauer zu begutachten. Ich schicke euch Bilder und halte euch auf dem Laufenden wie es weitergeht.

Viele Grüße

Matthias
 
Kurzes Update - Schadensbilanz

Hallo,

heute konnte ich endlich etwas früher nach Hause und die letzten Sonnenstrahlen nutzen, um mich ans Zerlegen der Front machen.

Verkleidung:

Alle drei Verkleidungen der Front sind kaputt. Die rechte Seitenverkleidung hat es am wenigsten getroffen, aber sie ist an mehreren Stellen gerissen und die Gewindeeinsätze sind natürlich auch raus und abgebrochen.
Das Geweih sieht darunter erstaunlich gut aus. Das Hauptgeweih macht auf mich auf der linken Seite einen leicht verbogenen Eindruck und hat eine Delle. Da aber an den Stellen ohne Lack Rost sitzt und die Maschine seit einem Monat kein Wasser mehr gesehen hat gehe ich davon aus, dass die Maschine dem Vorbesitzer mal umgefallen sein könnte und ich davon beim Kauf nichts gesehen habe. Bei einer Reparatur würde ich daher das Geweih ausbauen, reinigen und neu schwarz lackieren. Was meint ihr?

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Fahrwerk vorne:

Diesbezüglich habe ich Martins Video noch einmal durchgesehen. An dieser Stelle vielen, vielen Dank, Martin! Alle deine Videos sind extrem hilfreich, unterhaltsam und sehr gut dargestellt. Bitte mach' weiter so :Froehlich2:

Was ich feststellen kann: Zumindest der linke Gabelholm ist ziemlich krumm und damit hinüber. Es sieht fast so aus wie in Martins Video mit der Auffahrunfall CBF. Auf dem Bild finde ich kommt es gar nicht so deutlich raus:
IMG_2302.jpg

Die größte Wucht hat wohl der Lenkanschlag links abbekommen. Man sieht deutlich dass er einen Schlag abbekommen hat. Die untere Gabelbrücke sieht ok aus. Sie hat einen kleinen Lack-Abplatzer (verschwommen links unten im Bild), da sie wohl mit der Ecke der Bremsleitungs-Halterung leicht in Berührung kam. Ist davon etwas kritisch und mit was würdet ihr die fehlerhaften Lackstellen in Ordnung bringen damit nichts rostet?
IMG_2309.jpg

Ein Spiel kann ich bei der unteren Gabelbrücke nicht feststellen, muss aber auch zugeben dass ich bisher nur bescheidene Möglichkeiten des Testens hatte. Dazu habe ich mich vor die Maschine (auf Hauptständer) gestellt, mit einer Hand die Front leicht angehoben und das Vorderrad entlastet und mit der anderen Hand am Lager der unteren Gabelbrücke gerüttelt. Wenn ich aber auf vollen Lenkanschlag links und rechts gehe merke ich, dass die obere Gabelbrücke bei rechtem Anschlag ein paar Millimeter näher am Tank steht als links. Kann es sein, dass durch die Wucht des Aufpralls die Gabelbrücken zueinander leicht verdreht sind oder könnte hier ein größerer Defekt vorliegen?

Da beide Gabelholme unterschiedlich verbogen sind, gehe ich davon aus dass es der Vorderrad-Achse auch nicht so gut gehen wird.

Sorgen mache ich mir um den Zapfen des Zündschlosses und was dieser bei den aufgetretenen Kräften mit dem Rahmen gemacht hat. Muss man zerlegen und nachschauen... Zündschloss hätte ich ggf. auch noch...

Ich vermute für das Lenkschloss ist diese Hülse am Rahmen zuständig, oder? Sie sieht jedoch recht "unbeeindruckt" aus und die Wucht ging eher auf den Lenkanschlag. Was meint ihr?
IMG_2311.jpg

Sonstiges:

Ich vermute und hoffe außerdem, dass der "Fußhebel" des Hauptständers verbogen ist. Er geht nämlich im eingeklappten Zustand nicht mehr problemlos am Hitzeschild des linken Schalldämpfers vorbei. Das Motorrad kam aber auch auf dieser Seite zum Liegen und man sieht deutliche Schleifspuren am "Fußhebel". Ein Tausch des Hauptständers ist da wahrscheinlich die einfachste Lösung, oder?

Fazit:

Nach meiner laienhaften Einschätzung würde ich nun eine Reparatur wagen und mich dran machen die Teile zu beschaffen. Was wäre eure EinschätzungEin Forumsmitglied hat mir von seiner "Heimschlachtung" bereits eine Vielzahl von Teilen angeboten. Ich würde in den Kleinanzeigen einen Thread aufmachen für die mir noch fehlenden Teile.


Mir ist gerade eingefallen dass ich noch einen Rücklichtdeckel und Blinkergläser hier rumliegen habe, die würde ich dir gerne kostenlos zur Verfügung stellen.

Gerd, vielen lieben Dank nochmal für dein Angebot. Leider hat es nicht nur die Gläser gekostet sondern auch der Reflektor ist zertrümmert. Ich muss wohl eine gesamte Rücklicht-Einheit besorgen :-(

Ich könnte eine CBF1000 SC58mit vielen Kilometern in gutem Zustand aber nicht fahrbereit wegen Elektronikproblemen bieten.
Falls sie nicht zum E-Teilspender wird, kann ich das vielleicht lösen (helfen).

Das würde ich auch sehr gerne sehen. :13 - sauber: Mir würde es im Herzen wehtun eine vollständige und gut erhaltene CBF für ein paar Verkleidungs- und Fahrwerksteile zu zerrupfen. Ich kann mir als Physiker und E-Techniker kaum vorstellen, dass man Elektronikprobleme nicht in den Griff bekommen kann - muss aber zugeben dass ich von Fahrzeugelektronik keine Ahnung habe :frech4:


PS: Gestern Abend war ich außerdem nochmals bei der Polizei und habe die Bescheinigung zum Unfall abgeholt und nochmal mit dem verantwortlichen Polizisten gesprochen. Er ist selber Biker, hat wirklich viel Mitgefühl mit mir gezeigt und sich aber sicher, dass kein Auto beteiligt war sonder geht von einer Horde Betrunkener aus.
 
PS: und sich aber sicher, dass kein Auto beteiligt war sonder geht von einer Horde Betrunkener aus.
Das halte ich aufgrund des doch massiv verbogenen Standrohres für eine gewagte These. So ein dickwandiges Rohr kann schon was ab. Mit bloßem Umwerfen kommt dieser Schaden nicht zustande, und um das "von Hand" hinzukriegen, müsste das Mopped schon mit reichlich Anlauf gegen die Wand gerollt werden. Die kinetische Energie, die dazu nötig ist, kann mmn nur vom Gewicht eines auffahrenden Autos o.ä. stammen...
 
Gerd, vielen lieben Dank nochmal für dein Angebot. Leider hat es nicht nur die Gläser gekostet sondern auch der Reflektor ist zertrümmert. Ich muss wohl eine gesamte Rücklicht-Einheit besorgen :-(

Schade, das habe ich mir schon gedacht, wenn du die Einheit erneuerst empfehle ich dir gleich eine LED Einheit zu besorgen, die sind auch nicht wesentlich teurer als die Originalen. Vom KAUF einer gebrauchten Originalen würde ich dir eher abraten, die sind meistens an den Verschraubungen schon zerbröselt, da hat Honda keine Qualität verbaut.
Gruß Gerd

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Für mich sieht es so aus als wäre der Anschlag oberhalb gebrochen. Kann/darf man meines Wissens jedoch wieder Schweißen.
Gruß Gerd
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Darf an dem Rahmen so ohne weiteres Geschweißt werden? Meines Wissens nach nur einer mit ausgewiesenen Zertifikat.
Vielleicht kann das ja jemand verifizieren?
 
Darf an dem Rahmen so ohne weiteres Geschweißt werden? Meines Wissens nach nur einer mit ausgewiesenen Zertifikat.
Vielleicht kann das ja jemand verifizieren?

Post Nr. 2 erklärt das sehr gut:

https://www.caferacer-forum.de/viewtopic.php?f=31&t=10790&sid=40af6f3830168074e21ae793b5b13a16&start=10

Schweißen ist erlaubt, der TÜV muss es absegnen und hier kommt das Problem: Wie soll der TÜV-Mensch die Schweißnaht zerstörungsfrei Prüfen um zu 100% sicher zu gehen ob die Naht hällt ?!

Fazit: Sehr teuer, sehr aufwendig und es kann viel beim Schweißen (auch beim Profi) schiefgehen!
Ich glaube ein anderes Gebrauchtmotorrad kommt unterm Strich günstiger (Teile, Arbeitszeit, Material, Steuern)!
 
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da nur einer geschubst hat. Soviel Kraft bringt keiner auf! Andererseits müsste man ja Spuren sehen Lack, irgendwas. Ist da wirklich nix?

Ein qualifizierter Schweißer kann da sicher was machen, Honda weiß da mehr,

Nochmal meine aufrichtige Anteilnahme, ich hoffe, dass man den Verursacher noch erwischt!
 
Wirklich schwer zu glauben, dass das nur ein Umfaller gewesen sein soll... :wirr2:

Vergleich den Lenkanschlag mal mit der anderen Seite, bzgl. Form und "Art" der Schweißung. Zum Teil ist Honda werksseitig nicht so besonders sorgfältig. Dass es leicht gebogen ist, ist glaube ich normal, kann aber nicht nachsehen, da ich gerade noch im Urlaub bin.

Am Lenkradschloß sieht alles gut aus.

Was das Rücklicht angeht schließe ich mich dem Vorschlag der LED-Variante an. Sieht wirklich auch sehr gut aus dann...

Die Delle im Geweih ist nicht normal an dieser Stelle. Bei so einem "Impact" würde ich auch eine Verbiegung vermuten. Man kann ein Geweih allerdings recht gut vermessen, ich habe das mal gemacht und im Video gezeigt. Man misst und vergleicht einfach die beiden Seitenarme an markanten Punkten (Schraubenlöcher o.ä.), das geht ziemlich gut.
Entrosten und lackieren ist natürlich immer angezeigt in so einem Fall, habe ich auch schon oft getan, macht nicht wirklich viel Spass. Ich habe auch schon mal ein Geweih "gerichtet", geht aber schwer.

Den Fußknebel am HS kann man in der Regel wieder gerade biegen, ohne dass er gleich abbricht.

Dass sich die Gabelbrücken gegeneinander verdrehen, also nicht mehr parallel sind und der Lenker an einer Seite näher am Tank steht, ist absolut zu erwarten. Das richtet sich aber wieder, sobald man mit geraden Gabelholmen zusammenbaut, ist also kein Problem.

Also, so wie ich das sehe, ist alles lösbar mit den gebotenen E-Teilen, bis auf das Plastik. Plastik ist immer Mist, aber soweit waren wir ja schon. Wie die meisten ja wissen, habe ich meine rote CB1300 in ähnlichem Zustand nach einem Wildunfall gekauft und als "Nackte" wieder aufgebaut, weil Plastik gebraucht so gut wie nicht zu bekommen und als OEM-E-Teil sündhaft teuer ist. So würde ich das in diesem Fall wohl auch anstreben. Aber ich liebe halt auch "nackte" Motorräder, was meinem individuellen Geschmack entspricht aber sicher nicht zu verallgemeinern ist.

So, jetzt stelle ich mich mal ein bisschen in den Winterurlaubs-Rückreisestau :wirr2:

:Froehlich3:
 
Wie die meisten ja wissen, habe ich meine rote CB1300 in ähnlichem Zustand nach einem Wildunfall gekauft und als "Nackte" wieder aufgebaut, weil Plastik gebraucht so gut wie nicht zu bekommen und als OEM-E-Teil sündhaft teuer ist. So würde ich das in diesem Fall wohl auch anstreben.

:Froehlich3:

Das ist auch eine Lösung. Aber vorher mit dem TÜV reden. So einfach wie bei der CB 1300 geht es bei der CBF nicht. Denn die CB hat ein nacktes Schwestermodell. Dann ist ein Umbau ohne weitere Prüfung möglich. Bei der CBF ist dies nicht der Fall, und der Prüfer macht dann eine Prüffahrt um das Hochgeschwindigkeitsverhalten zu testen. Die kostet alleine ein paar hundert Euro.
So wäre es bei mir jedenfalls gewesen. Darum habe ich davon abgesehen eine intakte CBF umzubauen.
Also, wenn es mit Eintragung werden soll, dann vorher die Prüfstelle fragen.

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Das ist auch eine Lösung. Aber vorher mit dem TÜV reden. So einfach wie bei der CB 1300 geht es bei der CBF nicht. Denn die CB hat ein nacktes Schwestermodell. Dann ist ein Umbau ohne weitere Prüfung möglich. Bei der CBF ist dies nicht der Fall, und der Prüfer macht dann eine Prüffahrt um das Hochgeschwindigkeitsverhalten zu testen. Die kostet alleine ein paar hundert Euro.
So wäre es bei mir jedenfalls gewesen. Darum habe ich davon abgesehen eine intakte CBF umzubauen.
Also, wenn es mit Eintragung werden soll, dann vorher die Prüfstelle fragen.

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Gab es hier nicht schon mal einen Naked Umbau?
Sah sehr schön aus!
Gruß Gerd

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Hallo an alle,

der Rahmen macht mir natürlich besonders Sorgen. Ein kaputter Rahmen wäre wahrscheinlich das Todesurteil für meine Maschine. Dran rumschweißen kann ich definitiv nicht.

Wirklich schwer zu glauben, dass das nur ein Umfaller gewesen sein soll... :wirr2:
Vergleich den Lenkanschlag mal mit der anderen Seite, bzgl. Form und "Art" der Schweißung. Zum Teil ist Honda werksseitig nicht so besonders sorgfältig. Dass es leicht gebogen ist, ist glaube ich normal, kann aber nicht nachsehen, da ich gerade noch im Urlaub bin.

Daher habe ich heute mal Vergleichsfotos links und rechts aus drei Perspektiven gemacht. Die Biegung würde ich auch als normal einschätzen, da der unversehrte Lenkanschlag rechts diese ebenfalls aufweist. Die an der Rückseite des Lenkanschlags sieht für mich auf beiden Seiten auch gleich aus. Ich aheb versucht euch das übersichtlich zusammen zu stellen. Vielen Dank dass Ihr da auch ein Auge drauf werft. Was meint ihr?

Lenkanschlag.jpg

Ich bin auf jeden Fall überrascht wie viel Gammel da an den unzugänglichen Stellen hängt.


Die Delle im Geweih ist nicht normal an dieser Stelle. Bei so einem "Impact" würde ich auch eine Verbiegung vermuten. Man kann ein Geweih allerdings recht gut vermessen, ich habe das mal gemacht und im Video gezeigt. Man misst und vergleicht einfach die beiden Seitenarme an markanten Punkten (Schraubenlöcher o.ä.), das geht ziemlich gut.
Entrosten und lackieren ist natürlich immer angezeigt in so einem Fall, habe ich auch schon oft getan, macht nicht wirklich viel Spass. Ich habe auch schon mal ein Geweih "gerichtet", geht aber schwer.

Mich irritiert der Rost in der Delle. Kann das ein Hinweis sein, dass die Delle schon länger als ein paar Wochen existiert und mir einfach nicht bekannt war? Habe die Maschine ja vor ziemlich genau einem Jahr gebraucht gekauft. Nachmessen werde ich das Geweih dann im ausgebauten Zustand genau. Eine erste grobe Messung zeigt keine wesentlichen Verbiegungen. Für alle, die auch Martins Video zur Geweihvermessung ebenfalls sehen wollen, hier der Link (ca. ab Minute 23): https://youtu.be/m3mB55d7YWg?t=1373

Den Fußknebel am HS kann man in der Regel wieder gerade biegen, ohne dass er gleich abbricht.

Ok, ist das ohne Spezialwerkzeug realisierbar oder sollte ich einen gebrauchten Ersatz besorgen? Mir graut es schon vor dem Ausbau der großen Feder, scheint ja laut Martins Videos nicht gerade vergnügunssteuerpflichtig zu sein.

Also, so wie ich das sehe, ist alles lösbar mit den gebotenen E-Teilen, bis auf das Plastik. Plastik ist immer Mist, aber soweit waren wir ja schon. Wie die meisten ja wissen, habe ich meine rote CB1300 in ähnlichem Zustand nach einem Wildunfall gekauft und als "Nackte" wieder aufgebaut, weil Plastik gebraucht so gut wie nicht zu bekommen und als OEM-E-Teil sündhaft teuer ist. So würde ich das in diesem Fall wohl auch anstreben. Aber ich liebe halt auch "nackte" Motorräder, was meinem individuellen Geschmack entspricht aber sicher nicht zu verallgemeinern ist.

Das hoffe ich auch. Ich habe außerdem nahezu alle Verkleidungsteile bereits zusammen und könnte diese gebraucht kaufen. Natürlich in den unterschiedlichsten Farben und mit Kratzern. Kann eurer Erfahrung nach eine gute Lackierwerkstatt die Teile sauber spachteln und lackieren oder macht da der ABS-Werkstoff in Kombination mit Vibrationen schnell einen Strich durch die Rechnung? Habt ihr Erfahrungswerte wie teuer ungefähr eine Lackierung von 4 Teilen (Front, Seiten und Fender) kommen würde?
 
Nun, auf den neuesten Fotos kann ich keinen Bruch mehr erkennen, da scheint nur etwas Lack abgeplatzt zu sein.
Ich habe mal an meiner Dicken nach einer Rissreparatur an der oberen Verschraubung ( CBF Krankheit ) der rechten Seitenverkleidung für eine Neulackierung bei einem Lackierfachbetrieb 30 € für das ganze Teil bezahlt.
Fand ich damals Fair und hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Gruß Gerd

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Ich habe mir die Vergleichsbilder mal unter Vergrößerung angeschaut und würde sagen, das ist OK.

Wenn die Delle im Geweih Rost aufweist, ist das schon ein Indiz dafür, dass sie länger existiert. Die Delle an sich ist ja nicht schlimm, sofern das Geweih maßhaltig ist. Entrosten und lackieren, klar, wenn man es schon mal in den Händen hält. :Froehlich2:

Sonstige Probleme mit dem Rahmen würde ich nicht erwarten. Ich habe bislang nur 2 Rahmen weggeworfen, aber da sahen die Motorräder signifikant viel schlimmer aus, richtige Unfälle eben...

Wenn Du die Plastikteile zusammenkaufen konntest, dann ist ja alles fast gut. Spachteln und lackieren... da habe ich keine Erfahrung, aber es gibt bestimmt Leute, die sich damit auskennen.

Ja, und dieses "Tritt-Teil" am HS... Bieg es einfach wieder gerade, wenn es bricht, musst Du es eben schweißen (lassen). Versuch macht kluch... oder Du hast das Glück und findest auch einen gebraucht.

:Froehlich3:
 
Kurzes Update und Frage zur Gabelbrücke

Hallo an alle,

ich dachte es ist mal Zeit für ein kurzes Update. In der Zwischenzeit konnte ich vorerst alle benötigten Ersatzteile auftreiben und habe auch eine nette Lackiererin gefunden, die mir meine günstig erstandenen Ersatz-Verkleidungsteile wieder schön mit NHA12 lackieren würde. Das setze ich jetzt aber erst einmal auf "on Hold".

Nachdem ich die Maschine mit einem Hänger an einen bastelfreundlicheren Ort verbracht habe, konnte ich mich gestern daran machen die neuen Gabelholme einzubauen. Leider musste ich feststellen, dass es scheinbar nicht nur die Gabelholme getroffen hat: Beim Einbau des zweiten Gabelholms fluchtet dieser nicht zur oberen Gabelbrücke. Wenn ich das System spannungsfrei lasse, dann ist der Versatz so wie auf dem Bild. Unter Spannung montiert könnte ich den Gabelholm einsetzen. Aber man sieht dann deutlich dass eine neue Vorderachse bei gerader Lenkerstellung schief steht. Das kann nach meinem Gefühl nicht richtig sein - der Versatz ist bei jedem Einbau derselbe und lässt sich nicht in andere Richtungen rütteln (zumindest nicht vorsichtig). Ich gehe zumindest davon aus dass die neuen Gabelholme keinen Schlag haben: Wenn ich jeweils den zweiten eingebauten Gabelholm lose in der unteren Gabelbrücke nur eingehängt drehe, ändert sich dieser Versatz zur oberen Gabelbrücke nicht. Das Ergebnis bleibt das selbe, egal ob ich den linken oder den rechten Holm zuerst einbaue. Einen Messaufbau habe ich aber leider nicht, bzw. müsste ich mir erst bauen.

IMG_2467.jpg

Ich vermute, dass die untere Gabelbrücke bzw. der Lenkschaft ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. An ein Ersatzteil würde ich kommen. Hier bin ich aber wahrscheinlich mit meinem Latein am Ende, da es mit Sicherheit sinnvoll wäre das Lenkkopflager in dem Zug ebenfalls zu tauschen, denn das Lager auf dem Ersatzschaft mit den alten Lagerschalen zu kombinieren ist hochwahrscheinlich keine gute Idee. Dafür habe ich aber leider nicht das passende Werkzeug um es so geräuschlos wie Martin in seinen Videos zu machen. Ehrlich gesagt scheue ich mich davor das Lenkkopflager zu öffnen, da ich die Sorge habe es nicht mehr zu zu bekommen. Selbst ohne eingebaute Gabelholme laufen die Lenkkopflager gut und ohne merklichen Rastpunkt.

Was meint ihr? Ersatzteil besorgen und ab in eine Werkstatt? Kennt ihr einen guten Schrauber im Raum Nordbaden und Umgebung, der mich unterstützen könnte?
 
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