Gute Werkstatt im Raum Karlsruhe für CBF1000 nach Vandalismus

Die untere und die obere Gabelbrücke lassen sich um die Achse des Lenkschafts gegeneinander verdrehen, wenn Du die Kronenmutter oben öffnest. Dazu musst Du den Lenker abbauen. Nur wenn man die Kronenmutter (103 Nm) öffnet, lässt sich alles spannungsfrei zusammenbauen. :Froehlich3:
 
Die untere und die obere Gabelbrücke lassen sich um die Achse des Lenkschafts gegeneinander verdrehen, wenn Du die Kronenmutter oben öffnest. Dazu musst Du den Lenker abbauen. Nur wenn man die Kronenmutter (103 Nm) öffnet, lässt sich alles spannungsfrei zusammenbauen. :Froehlich3:

Hallo Martin, vielen vielen Dank für deinen Tipp. Ich habe auch überlegt die Kronenmutter zu öffnen. Aktuell sind beide Gabelbrücken schon zueinander drehbar, daher hatte ich diese nicht geöffnet - zumal es in meinem Reparaturhandbuch nicht explizit genannt war.

Was die Gabelholme angeht, glaube ich eher, dass die eigentlich absolut parallele/rechtwinklige Konstruktion von Gabelholmen und Gabelbrücken, VR und Fender eingeschlossen, verdreht sein könnte. Man lockert alle Schrauben, einschl. Kronenmutter und Gabelfäuste unten an den Achsen, außer der unteren Gabelbrücke (irgendwas muss die Kontruktion ja noch halten) und richtet es wieder aus (grade stellen am Lenker und dann ein paarmal einfedern). Das sollte alle Probleme am Vorderbau lösen, sofern nichts verbogen, sprich kaputt ist. Danach alles wieder festziehen und es bleibt dann gerade. :mx1:

Da stand es sogar schon mal von dir :Konfus2: Dann hoffe ich mal dass es klappt. Ohne deine Videos wäre ich auf jeden Fall schon mehrfach sowas von aufgeschmissen gewesen :-)
 
Ja, Du darfst die Sachen auf keinen Fall unter Spannung oder im angezogenen Zustand wieder zu richten versuchen, es muss "alles" auf und locker sein. "Alles" ist natürlich relativ, wenn alles auf und locker ist, dann bricht der Vorderbau ja zusammen. Daher gehst Du beim Zusammenbau so vor, dass die Klemmungen der unteren Gabelbrücke als erstes angelegt werden, nachdem Du die Durchstecklängen der Gabelholme justiert hast. Danach kann der Vorderbau wieder belastet werden, d.h. das Vorderrad kann aufstehen, die untere Gabelbrücke und das LKL unten tragen die Last.

Du kannst die obere Gabelbrücke komplett abnehmen, nachdem Du die Kronenmutter abgeschraubt hast. Wenn Du dann den Lenkeinschlag von Anschlag zu Anschlag bewegst, kannst Du sehen, ob der Lenkschaft gerade ist und nicht eiert. Hier zu sehen.

Wenn es nicht eiert, dann ist es nicht beschädigt und Du kannst schauen, ob das LKL spielfrei ist. Wenn Du die obere Gabelbrücke wieder eingesetzt hast, erst die Kronenmutter wieder anziehen, dann erst die oberen Klemmungen. Dann ist es soweit spannungsfrei und alles passt hoffentlich wieder. :mx1:

:Froehlich3:
 
Super, dann probiere ich es so. Das Video der Unfallmaschine habe ich mir auch genau angesehen. Muss aber erst einmal eine passende Nuß für die Kronenmutter besorgen. In der kommenden Woche kann ich nach der Arbeit wieder an mein Bike, dann weiß ich hoffentlich mehr :001:
 
Update - Lenkschaft ist krumm

Nachdem ich mir von einem Freund den großen Proxxon-Steckschlüsselsatz für die Kronenmutter ausgeliehen habe, konnte ich dem Problem näher auf die Spur gehen: Beim Öffnen an die Kronenmutter kam aber schon die erste Vorahnung: Die Mutter ging superleicht auf (fast von Hand) und ich war sofort an Martins Video erinnert. Die obere Gabelbrücke ließ sich dann aber nicht einfach abziehen sondern wackelte nur nach links und rechts, bzw. verkantete auf dem Lenkschaft. Durch vorsichtiges Herumspielen und etwas Kriechöl ging sie dann nach 15-20 Minuten runter.

Insgesamt kam mir bei der anschließenden Sichtprüfung der Lenkschaft etwas krumm vor – lange nicht so extrem wie in Martins Video, aber doch wahrnehmbar. Um sicher zu gehen habe ich den Lenkschaft ausgebaut. Die Sicherungsmutter saß sehr locker. Wenn ich das richtig verstanden habe gehört das aber so. Beim Rausdrehen der unteren Mutter mit einem Hakenschlüssel musste ich aber genau so kämpfen wie Martin...

Fazit nach dem Ausbauen: Der Lenkschaft ist exakt wie in Martins Video krumm. Zwar nicht so extrem aber ich glaube man kann es auf dem Bild deutlich sehen. Folglich würde ich dieses Teil tauschen. Der Lenkkopf am Rahmen scheint (mit meinen bescheidenen Messmitteln untersucht) in Ordnung zu sein.

IMG_2504.jpg

In der Führung in der oberen Alu-Gabelbrücke kann man Abdruckstellen sehen. Das kann auch von meinem noch so vorsichtigen Abziehen der Gabelbrücke vom krummen Schaft gekommen sein. Ist diese Innenfläche für die zentrierung toleriert und wichtig? Würdet ihr daher die obere Gabelbrücke auch tauschen? Ich möchte bei einem Bauteil der Lenkung nicht geizig sein und wegen ein paar Euro auf Sicherheit verzichten.

IMG_2503.jpg

Außerdem stellt sich mir die Frage wie ich es mit dem Lenkkopflager mache. Alle Lagerschalen und Kugeln sehen noch ok aus (keine matten Stellen) Bei einer gebrauchten Ersatzteil-Gabelbrücke wäre aber ja eine andere Lagerschale noch drauf. Beim Zusammenbau zwei alte und unterschiedlich eingelaufene Lager zu kombinieren ist wahrscheinlich eine sehr schwachsinnige Idee. Aus diesem Grund würde ich gerne ein neues Lager einbauen. Ich sehe dazu aktuell zwei Möglichkeiten:

1. Alles trotz der unterschiedlich eingelaufenen Lagerteile provisorisch zusammenbauen, Moped auf den Hänger und Lenkkopflagerwechsel in einer Werkstatt machen lassen.
2. Irgendwo ordentliches Werkzeug ausleihen und selber das Lager wechseln. Ist hier jemand aus dem Nordbadischen Raum, der mir helfen könnte?
 
So schwer ist der WEchsel nicht. Wenn du einwenig Geschick hast, besorge dir ne ordentliche Gewindestange und ordentliche Unterlegscheiben und entsprechende Muttern dazu.
Das kannst du dann erst mit nem Hammer, vorsichtig natürlich, vor einklopfen und dann mit der Gewindestange nach drücken.
Am Besten diese Tätigkeit zu zweit. Ist leichter zu zentrieren.
Das ganze ist natürlich nicht professionell, aber funktionell. Vorsicht, wenn das Lager verkantet, wird es richtig schwer. Also hier lieber einwenig mehr Zeit investieren ;-)

Viel Erfolg
 
Komisch, ich kann zur Zeit keine Fotos hier ansehen, mir nur ein Symbol anstelle des Fotos angezeigt, das hatte ich schon mal und konnte es damals mit den Zeiteinstellungen auf tapatalk korrigieren. Das klappt aber leider jetzt nicht mehr.
Hat jemand eine Idee was ich da machen kann, oder muss das vom Admin erledigt werden?

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Ich kann die Bilder sehen...

Die Kratzer in der oberen Gabelbrücke sind meiner Einschätzung nach vom "schrabbeln" am krummen Gewinde und daher eher unkritisch. Gabelbrücken habe ich noch wenn es Dich stört.

Dass der Lenkschaft krumm ist, ist sehr gut zu sehen, den brauchst Du neu. Habe ich leider nicht mehr.

Ich glaube nicht, dass der Rahmen was hat, da braucht es mehr, um den oval zu ziehen.

Ich kann nach wie vor nicht verstehen und nachvollziehen, dass diese Beschädigungen nur durch "milden Vandalismus" wie umwerfen des Motorrades entstanden sein sollen. Seis drum, wir wissen es nicht... :wirr2:

:Froehlich3:
 
Ich kann die Bilder sehen...

Die Kratzer in der oberen Gabelbrücke sind meiner Einschätzung nach vom "schrabbeln" am krummen Gewinde und daher eher unkritisch. Gabelbrücken habe ich noch wenn es Dich stört.

Dass der Lenkschaft krumm ist, ist sehr gut zu sehen, den brauchst Du neu. Habe ich leider nicht mehr.

Ich glaube nicht, dass der Rahmen was hat, da braucht es mehr, um den oval zu ziehen.

Ich kann nach wie vor nicht verstehen und nachvollziehen, dass diese Beschädigungen nur durch "milden Vandalismus" wie umwerfen des Motorrades entstanden sein sollen. Seis drum, wir wissen es nicht... :wirr2:

:Froehlich3:
Hallo Martin, wie durch ein Wunder kann ich jetzt plötzlich wieder Bilder sehen, ich weiß jedoch nicht warum [emoji848]

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Er hat ne SC58. Ohne Abzieh- oder Austreibwerkzeuch dürfte der Ausbau der unteren Schale schwierig werden.
(nur zu bedenken geb)

Genau darum geht es mir. Das Einpressen neuer Lager mit einer sauberen Gewinde-Konstruktion traue ich mir auf jeden Fall zu. Meine Befürchtung ist eben ich hole die obere Lagerschale raus (was wie es aussieht einigermaßen machbar ist) und verzweifle dann an der unteren Lagerschale. Bei mir kann Martin mit seinem Bestecksatz nicht einfach so ins übernächste Dorf vorbeikommen wenn mein Moped halb zerlegt rumsteht und ich nicht weiterkomme ;-)
Den Lenkschaft mit alter und neuer Lagerschale kann ich zur Not in eine Werkstatt zum Abziehen und Aufpressen tragen.

Ich habe nur weder schnellen Zugriff auf eine Drehbank um die Kante billiger Ausziehwerkzeuge nachzuarbeiten (siehe Martins ältere Videos) noch glaube ich nicht dass in meinem Fall der Kauf von Werkzeug im dreistelligen Bereich wirtschaftlich ist :Konfus2: Die Werkzeuge von Gerd sind schon mal ein Tipp - ich versuche aber erst mal irgendwo Werkzeug zu leihen, da ich es vermutlich in den nächsten 4 Jahren ein mal nutzen werde. Das Moped ohne Vorderrad bekomme ich nur so in keine Werkstatt.

2 Fragen noch zum neuen Lager:
- Welches Lager würdet ihr empfehlen (Kegelrollen, Kugellager oder Original Honda)
- Muss die Scheibe zwischen beiden Muttern wirklich neu nachgekauft werden (90506MBL610) wie im Werkstatthandbuch angegeben oder macht das z.B. im Fall eines Kegelrollenlagers keinen Sinn, da es die Funktion als Feder nicht mehr erfüllt und dann nur noch ein "Sicherungsring" ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau darum geht es mir. Das Einpressen neuer Lager mit einer sauberen Gewinde-Konstruktion traue ich mir auf jeden Fall zu. Meine Befürchtung ist eben ich hole die obere Lagerschale raus (was wie es aussieht einigermaßen machbar ist) und verzweifle dann an der unteren Lagerschale. Bei mir kann Martin mit seinem Bestecksatz nicht einfach so ins übernächste Dorf vorbeikommen wenn mein Moped halb zerlegt rumsteht und ich nicht weiterkomme ;-)
Den Lenkschaft mit alter und neuer Lagerschale kann ich zur Not in eine Werkstatt zum Abziehen und Aufpressen tragen.

Ich habe nur weder schnellen Zugriff auf eine Drehbank um die Kante billiger Ausziehwerkzeuge nachzuarbeiten (siehe Martins ältere Videos) noch glaube ich nicht dass in meinem Fall der Kauf von Werkzeug im dreistelligen Bereich wirtschaftlich ist :Konfus2: Die Werkzeuge von Gerd sind schon mal ein Tipp - ich versuche aber erst mal irgendwo Werkzeug zu leihen, da ich es vermutlich in den nächsten 4 Jahren ein mal nutzen werde. Das Moped ohne Vorderrad bekomme ich nur so in keine Werkstatt.

2 Fragen noch zum neuen Lager:
- Welches Lager würdet ihr empfehlen (Kegelrollen, Kugellager oder Original Honda)
- Muss die Scheibe zwischen beiden Muttern wirklich neu nachgekauft werden (90506MBL610) wie im Werkstatthandbuch angegeben oder macht das z.B. im Fall eines Kegelrollenlagers keinen Sinn, da es die Funktion als Feder nicht mehr erfüllt und dann nur noch ein "Sicherungsring" ist.
Ein Kegelrollen Lager ist meiner Meinung nach die bessere Wahl, zumal das Original Lager von Honda im Vergleich ziemlich billig wirkt und dennoch unverschämt teuer ist. Darf man nur nicht, wie im WHB angegeben mit 21 Nm fest ziehen, aber das beschreibt der Martin in seinem Video ja auch wunderbar.
Ich würde das Sicherungsblech auf jeden Fall erneuern, kostet nur um die 2€ und das empfiehlt Honda im WHB auch nicht umsonst.
Ich habe mir überlegt, dass wenn du in deiner Nähe niemanden findest, der dir einen Abzieher leiht, ich dir meinen gegen Erstattung der Kosten für Hin und Rückversand ausleihen würde. Weiß jetzt nur nicht ob sich das gegenüber dem Selbstkauf lohnen würde.
Gruß Gerd

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Ich verwende die Kegelrollenlager von AllBalls, habe auch schon JMT gehabt und eigentlich keinen Unterschied feststellen können.

Wenn Du eine untere Gabelbrücke mit Lenkschaft aufgetrieben hast, kannst Du sie mir schicken (lassen), ich kann Dir die alte Lagerschale abziehen und das neue Lager aufpressen. Ich kann ein neues AllBalls Lager von mir dafür verwenden, habe immer welche da. Die Lagerkäfige verpresse ich vorher mit Fett und kann sie Dir dann zusammen mit dem bestückten Lenkschaft zuschicken und natürlich dem Rest der Lagerteile, welche in den Rahmen müssen.

Die größte Herausforderung ist dann noch, die untere Lagerschale auszutreiben, man kommt von oben schlecht an die Kante wegen des innen verdickten Rahmenrohrs. Wenn man keinen Abzieher hat, kann man aber einen alten großen Schraubenzieher oder Meißel modifizieren, sodass man einen passenden Austreiber erhält. Das geht schon...

Was die Distanzscheibe angeht, wenn sie nicht platt gedrückt ist, verwende ich sie immer weiter. In Deinem Fall wäre aber ein Austausch vielleicht angebracht, also "ganz nach Vorschrift" :Froehlich1:

:Froehlich3:
 
Hallo Martin, hallo Gerd,

Vielen Dank für eure Angebote. Das klingt wirklich super. Ich habe euch mal eine PN geschickt.
 
Hallo an alle,

heute konnte ich Lenkschaft und Lenkkopflager wechseln. Mit guten Ersatzteilen, dem richtigen Werkzeug, etwas Geduld und vorsichtiger Herangehensweise wars nahezu ein Kindespiel und (fast) geräuschfrei ;-). Ein gigantisches Dankeschön muss ich dabei an Martin fürs Aufpressen eines neuen Kegelrollenlagers auf meinen neuen Lenkschaft (sogar schon mit gutem Fett eingepresst :001: :-) und an Gerd für die Zusendung seines gesamten Werkzeugssatzes hier aussprechen. Ohne euch hätte ich das niemals geschafft – vor allem auch nicht so schnell. Die Solidarität hier im Forum ist unglaublich Respekt

IMG_2564.jpg

Die obere Gabelbrücke kann ich auch wenn ich ein Ersatzteil jetzt hier habe wohl nicht so einfach ersetzen. Die Innensechskant des Schlosses sind absolut ausgelutscht. Da der Vorbesitzer hier auch eine 12V Steckdose nachgerüstet hat vermute ich, dass er alle Schrauben viel zu fest angeknallt hat. Ohne Schlagschauber bekomme ich die Schrauben und damit das Schloss nicht ab.

IMG_2568.jpg

Beim Zusammenbau stellen sich mir noch zwei Detailfragen:

1. Klemmstellen Gabelholme: Im Reparaturhandbuch wird erwähnt, dass man beim Einbau der Gabelholme die Klemmstellen vorher leicht einfetten soll (siehe Bild). Mich wundert das etwas: Bei anderen Reparaturanleitungen lese ich davon nichts, in Martins Videos habe ich dazu auch keinen Hinweis gefunden bzw. auf der Motorradnline steht sogar dass die Klemmstellen vorher entfettet werden sollen: https://www.motorradonline.de/werkstatt/ratgeber-gabel-wechseln.88673.html

Ich bin hier im Zwiespalt zwischen Korrosionsschutz (fetten) und Klemmkraft/Verdrehsicherheit (nicht fetten). Wie geht ihr hierbei vor?

Handbuch-IMG_2566.jpg

2. Losbrechmoment: Für die Kugellager steht im Handbuch ein Losbrechmoment von 1000-1400g. Sollte ich das neue Kegelrollenlager auch auf dieses Losbrechmoment einstellen, oder kann es etwas höher sein? Ich habe aktuell die Mutter handfest und dann mit dem Hakenschlüssel eine viertel Umdrehung festgezogen.


Viele Grüße, Matthias
 
Hallo Matthias,
das mit dem Zündschloss ist normal, der Innensechskant wird ab Werk nach der Montage zerstört, man muss einen Schraubenausdreher verwenden, um diese Schrauben wieder raus zu bekommen. Der Ausdrehersatz hat 5 Stück und einer, ich glaube der größte, passt recht genau in den (ehemaligen) Sechskant der Schrauben. Die Schrauben selbst gehen dann recht leicht raus. Habe ich in einigen Videos schon gezeigt, ich muss es mal suchen wenn unklar ist, was ich meine.

Das mit dem Einfetten... Habe ich nie gemacht, ist mit Sicherheit auch ab Werk nicht so, sonst würden die da nicht so leicht rosten. Schließlich ist es auch die Reibung, die das Ganze fest hält, Fett wäre da vielleicht kontraproduktiv.

Losbrechmoment... Ich habe eine Federwaage und habe das mal einzustellen versucht... Ist schwierig mit den ganzen Kabeln und Bremsschläuchen. Ich drehe das mit dem Hakenschlüssel erst mal zu fest zu, damit sich das Ganze im Fett setzt. Dann mache ich es wieder los. Dann handfest, sodass sich die Mutter mit dem Lenkschaft mitdreht und nicht wieder los geht beim drehen des Lenkschafts zwischen den Anschlägen. Dann noch 1/4 Umdrehung mehr, max. eine halbe.

:Froehlich3:
 
Hallo Matthias,
das mit dem Zündschloss ist normal, der Innensechskant wird ab Werk nach der Montage zerstört, man muss einen Schraubenausdreher verwenden, um diese Schrauben wieder raus zu bekommen. Der Ausdrehersatz hat 5 Stück und einer, ich glaube der größte, passt recht genau in den (ehemaligen) Sechskant der Schrauben. Die Schrauben selbst gehen dann recht leicht raus. Habe ich in einigen Videos schon gezeigt, ich muss es mal suchen wenn unklar ist, was ich meine.

Ach das klingt logisch, vielen Dank. Diese Info habe ich bei deinen Videos wohl bisher übersehen. Und damit keiner die 12V-Steckdose klaut hat der Vorbesitzer vorschriftsgemäß auch hier den Innensechskant abgerundet ;-) Gut dass da gleich 5 Ausdreher unterschiedl. Größe dabei sind. Kannst du mir sagen wie lange die Schrauben sind? Dann kann ich gleich bei Misumi Ersatz bestellen während ich auf die Lieferung des Ausdrehers warte.
 
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