Zwischenbilanz CBF 1000 F nach 5.000 km

Für alle die sich für das Modell interessieren, vor einer Kaufentscheidung, egal ob neu oder gebracht.

Für die "alte" CBF 1000 Fraktion alles ein alter Hut:

Ich habe meine schwarze CBF 1000 F Ende Februar 2016 mit null Kilometern übernommen, Griffheizung Daytona wurde noch eingebaut, von den Originalkoffern habe ich bis heute die Finger gelassen. Vorhandenes Navi Garmin 340 LM eingebaut.

Leider war die Griffheizung, aufgrund des eher nicht stattgefundenen Sommers mehr oder weniger im Dauereinsatz, die Daytona 2 macht seine Sache wirklich gut.

Meine CBF wurde auf Bridgestone Reifen ( m.W. Bridgestone BT 57 ) ausgeliefert, die ihren Job sowohl bei Kälte, Regen, Hagel, warmen Temperaturen wirklich excellent machen. Nach 5.000 km sieht es so aus, dass sie ggf. sogar die 10.000 km erreichen können.

Nach gestrigen Eifel - Ardennen - Bastogne Tour stehen jetzt 5.500, völlig störungsfreie KM auf dem Tacho.

Die fehlende Außentemperauranzeige habe ich durch ein Zubehörteil gelöst. Das Fehlen einer Ganganzeige stört mich nicht.

Das Windschild habe ich zwischenzeitlich mit einem vorhandenen Touratechspoiler optimiert, dadurch ist relative Ruhe im Karton und der Wind- und Wetterschutz deutlich besser.

Als Touren- plus Alltagsfahrer ist die CBF 1000 die eierlegende Wollmilchsau par excellence. Bis dato habe ich meine Enduros ( GSA 1200 F 800 GSA XT 1200 ) nicht vermißt.

1 größere Mehrtagestour in die Vogesen ( Gesamtstrecke in 3 Tagen ca. 2.300 km ) wurden mit Satteltaschen von Oxford plus kleinem Tankrucksack bewältigt. Damit kann man locker auch 1,5 Wochen on tour sein = völig ausreichend.

Die aus meiner Sicht nicht tourentaugliche Sitzbank wurde um ein Airhawk 2 Sitzkissen erweitert. Funktioniert 1a kein Popozwicken und Aua, meine Tagestouren bewegen sich im Bereich von 300-600 km.

Das absolute Sahnestück der CBF 1000 ist dieser phantastische Motor, der gemütliches Touren, eine knackige Feierabendrunde und Autobahnknallen genauso zuläßt.

Schaltfaules fahren ist selbstverständlich, im 6. Gang bei 50 km/h durch die Stadt, 1a.

Damit sind wir beim Getriebe, welches versus XT 1200 und 1200 GSA deutlich streßfreier ist, weil viel leichtgängiger.

Damit verliert auch die Stadt ihren Schrecken.

Die dicke Dame mußte auch kleinere Offroadeinlagen über sich ergeben lassen, Schotter, Waldwege nehme ich schon mal mit, wenn legal befahrbar, geht alles wunderbar.

Beim gestrigen Ölcheck fiel mir auf, dass der Motorölstand im sehr gut ablesbaren Schauglas an der unteren Markierung war.

Lieber 2x kontrollieren, aus Schaden wird man klug....

Tatsächlich da mußte was nachgefüllt werden. 200 ml reichten aus, nun ist der Stand da, wo er sein soll, in der Mitte.

Allerdings bin ich die Dame, in letzter Zeit, auch zügig, speziell bei den Autobahnetappen, gefahren.

Ich nehme an die CBF verhält sich wie XT und GSA wenn sie normal gefahren werden, brauchen sie eigentlich kein Öl, bei "Feuer frei" auf der AB wird dann schon mal ein Schlückchen Braunes fällig.

Die Sitzergonomie paßt bei mir perfekt, kein Riser, anderer Lenker notwendig. Fahre mit 1,93 und 95kg die mittlere Sitzposition.

Über das Combinend ABS wurde bereits ausführlich berichtet. Die Bremsanlage ist für mich ohne jeden Fehl und Tadel. Das die hintere Bremse etwas Nachdruck braucht, halte ich nicht für einen Fehler, sondern ist eine Philosophiefrage.

Einstellung des Fahrwerks ist selbsterklärend - einfacher gehts wirklich nicht.

Mittlerweile steht bei mir wieder alles auf neutral, nachdem ich mal das Setup durchgespielt habe. In den Alpen kann man evtl. der Vorderradgabel mal 2 Klicks härter stellen.

Benzinverbrauch: bis zur 1.000 Inspektion lag sie immer über 5 l mittlerweile gehts auch deutlich darunter. Reichweite 320-360 km mit noch immer reichlich Reserve. Mehr als 17 Liter konnte ich nie in den Tank drücken.

Wo viel Licht ist, auch ein wenig Schatten, das Klappern der vorderen Verkleidung ( danke für die Tipps aus dem Forum ) dachte ich eliminiert zu haben. Seit gestern ist es wieder da.

Naja die muß eh mal wieder Wasser sehen, gemeint eine kleine Wäsche, dann schaue ich mal wo das herkommt. Vielleicht auch den Offroadeinlagen geschuldet.

In den nächsten 2 Wochen werde ich sie mal zum HH schieben und die 6.000er machen lassen.

Weitere Info folgt
 
Honda CBF 1000

Toller Beitrag und ja unsere CBF ist schon eine Sahneschnitte,bin auch immer wieder begeistert davon.
 
Ich würde heutzutage bei JEDEM Fabrikat erwarten, die ersten 5.000 km ohne Probleme fahren zu können.

Warum willst du bei 6.000 km zur Inspektion? Inspektionsintervall ist alle 12.000 km, abgesehen von der 1.000 km Inspektion oder hat mir meine Werkstatt da was Falsches erzählt?

Spritverbrauch unter 5 l/100km spricht für eine zurückhaltende Fahrweise. Mein geringster Schnitt war 4,7 l/100km. Das habe ich aber nur mit Hilfe der strengen Tempolimits in Schweiz, bzw. Dänemark mal hinbekommen. Sonst liegt mein Schnitt so bei 5,3-5,7l/100km, vorwiegend Landstraße. So bei 6-7.000 km ging der Verbrauch nochmal etwas runter. Vermutlich ist sie da erst richtig eingefahren.

Meine wurde am 16.03.2016 mit 0 km neu zugelassen und hat jetzt 17.120 km auf der Uhr (achtung, Schwanzlängenvergleich).

Nach dem BT57, mit dem ich nicht so richtig glücklich wurde, habe ich den 2. Satz Bridgestone T30 Evo drauf. Der passt prima zu dem Motorrad und lässt sich problemlos bis zur Kante fahren.

Beste Mopped, was ich bis jetzt hatte.
 
@ Django

die Inspektionsintervalle bei der CBF 1000 F sind:

1.000 km Einfahrtkontrolle

dann 6.000 km und es geht dann in 6.000er Schritten weiter ( oder 1x im Jahr, wenn weniger gefahren wird ).

Das ein Fahrzeug, zumal es sich um neues handelt, eigentlich störungsfrei funktionieren sollte, habe ich leider auch schon anders erlebt und wenn man sich durch das ein oder markenfremde Forum liest.... bin ich froh das mir das Gerenne erspart bleibt.
 
Die 6000er Serviceintervalle sind eigentlich nur Ölwechsel, hat mir mein Werkstattmensch gesagt. Den kann man auch daheim machen, das einzige,was danach fehlt, ist der Eintrag im Serviceheft... Die 12000er sind die Inspektionen.
Ansonsten bin ich auch (fast) komplett zufrieden. Einzig das Verkleidungsklappern hab ich nicht in den Griff gekriegt. Habs mit Silikonpunkten, Silikonnähten und Moosgummistreifen probiert. Das einzige was wirklich hilft, sind Ohrenstöpsel und ignorieren ;)

Beste Grüße
 
Die 6000er Serviceintervalle sind eigentlich nur Ölwechsel, hat mir mein Werkstattmensch gesagt.

Ölwechsel ist alle 12Tkm. Bei den 6000er Intervallen dazwischen, die eigentlich "für die Füße" sind, wird nur alles mal angeschaut, speziell die Bremsbeläge/Flüssigkeiten und bei Bedarf getauscht. Aber ich verstehe die Hersteller schon: Wenn der Fahrer sich absolut nicht kümmern mag, sollte alle 6Tkm schon mal jemand drüber schauen. Und für die Gewährleistung (Stempel im Serviceheft) wird es natürlich auch gebraucht.

:001:
 
Hm, also lt. original Honda Werkstatthandbuch sind die Ölwechsel alle 12.000 km. Alle 6.000km sind nur Reinigung der Motorentlüftung und Kontrolle der Bremsbeläge und Füllstände der Bremsflüssigkeit und Kupplungsflüssigkeit, also wirklich Peanuts.

Meine Honda Werkstatt hat mir 12.000 km als Inspektionsintervall gegeben. Ventilspiel wird erst bei 24.0000 km kontrolliert.
 
Ich habe von Serviceintervall gesprochen und nicht von Ölwechsel. So lange meine Kiste in der Garantie ist, wäre ich blöd sie nicht machen zu lassen.
 
Alle 6.000km sind nur Reinigung der Motorentlüftung und Kontrolle der Bremsbeläge und Füllstände der Bremsflüssigkeit und Kupplungsflüssigkeit, also wirklich Peanuts.

bei meiner 18.000 er wurden die Füllstände nicht kontrolliert, sondern gewechselt. Das macht schon einen Unterschied. Genau genommen 69,90 €. Bei der 36.000 mache ich es dank Martins Filmen ggf. selbst :Konfus2:
 
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