VW Abgasskandal #dieselgate

Hier mal ein etwas differenzierterer Artikel von Dirk Müller ("Mr. Dax") über das Aufregerthema der Woche:

"Mr. Dax": VW-Skandal ist gar keiner. Wem nutzt das Volkswagen-Bashing?

http://n-tv.de/wirtschaft/Mr-Dax-VW-Skandal-ist-gar-keiner-article16002516.html


Die Linke zum Gruß!

Ich würde mal sagen, der Mr. Dax sollte bei dem bleiben, von dem er was versteht.
Bei den Zusammenhängen und Folgen Um/von derart vielen Dieselfahrzeugen, die in der Qualität und Quantität ihrer Abgase nicht gesundheitsförderlich sind, glänzt er dann- höflich gesagt- mit Nichtwissen.
Was öffentlich jetzt losgetreten wird geht- typisch deutsch- natürlich manchmal über jedes (angemessene) Maß hinaus.
Allerdings ist das was bei VW (bei wie vielen anderen Herstellern eventuell auch???) betrieben wurde nun wahrlich kein Kavaliersdelikt.

Mal ganz nebenbei: Ich bin mal gespannt wann die Lawine losgetreten wird, die die unglaublichen Feinstaubausstöße von
Benzin-Direkteinspritzern betrifft.
Da gibt es bereits Untersuchungen, die dem Dieselskandal vermutlich in nichts nachstehen.
 
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...und Waschmaschinen, die deutlich mehr Wasser als angegeben verbrauchen...und...und...

Meiner Meinung nach werden wir als Verbraucher deutlich profitieren. Alle fangen jetzt an, überall zu bohren. Naturgemäß werden sie an vielen Stellen fündig werden.
Sämtliche Prüfverfahren werden durchleuchtet und hoffentlich an die Realität angepasst.

VW wird letztlich nur einer von vielen sein.
Natürlich schmerzlich teuer, insbesondere im Amiland.
 
Hallo, ich weis gar nicht warum man sich über VW aufregt.

Wenn man in Amerika jemanden beleidigend betitelt kann das schwere finanzielle Folgen für den Titelgeber haben.

Oh Mann, wie krank ist das denn?

Genauso wird jetzt mit VW umgegangen.

Haben wir keine anderen Probleme als VW?

Der Waschmaschinenvergleich ist sehr gut!

Jedes Kind weis das die sogenannten Abgaswerte bei allen Fahrzeugen mit den damit verbunden Verbräuchen nicht real sind!
Testmodus hin oder her!
Es geht nur darum das man Jemanden anpissen und abkassieren kann.
Wie krank ist das denn?

VW wird es schaffen aus dieser Problematik heraus zu kommen und die Zahlen die im Moment im Raum stehen werden mit sicherheit großteils entkräftet werden.
Man tut VW unrecht nur um jetzt drauf los brüllen zu können und zu kassieren.
Wenn es stimmt was behauptet wird soll man Vernünftig auch mit umgehen und das Thema ganz und gar beseitigen und draus lernen.

Man sollte gelassen bleiben auch wenn es im Moment viel Wind gibt!

Wir haben in Wirklichkeit ganz andere Probleme in Germany als VW.... keep cool

Es könnte auch ne Sauerei aus dem amerikanischen Automobilmarkt sein den Sie fürchten Europäische high End CARS. Wenn man die Werke in Detroit betrachtet dann könnte man meinen man ist auf ner Schutthalde nach dem 2ten Weltkrieg gelandet.


Grüße Giovanni
 
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Sind die Amis nicht die, die bevorzugt mit großvolumigen Spritfressern sogar bis zum Briefkasten fahren?
 
Sind die Amis nicht die, die bevorzugt mit großvolumigen Spritfressern sogar bis zum Briefkasten fahren?

Hab erlebt, dass die GI´s ihre V8 auch nachts unter der Laterne im Winter haben durchlaufen lassen.
War in den 70 er Jahren, der Spritpreis für die zu vernachlässigen.
Grund: Es waren minus 15-25 Grad in Norddeutschland.
Die hatten einfach Schiss, das die Karre am nächsten Morgen nicht anspringt.

Aber darum geht´s hier eigentlich garnicht:narr:

Wenn es stimmt, dass von VW und vielleicht auch anderen "geschummelt/betrogen" wurde,
dann haben die nunmal genug Profiteure wie die Anwaltskaste und die eigene Automobilindustrie.
Die Dokumentation und deren Basis ist entscheidend!
Siehe Mikrowelle und Trocknung eines nassen Hundes. Oder Heisser Kaffee bei Mc. D...
Bin mal gespannt, wie das nach Ttip-Vereinbarung aussieht.
Ein alter Witz:
Treffen sich zwei Rentner.
Fragt der eine:
"Wie geht´s?"
Antwort:
"Ich kann nicht klagen!
Gut, dass wir keine Anwälte sind."
"Wieso?"
"Na, wenn die nicht klagen können, gehts denen schlecht!"
Apropo:
In unserer Zeitung stand heute, dass sich die VW Diesel-Fahrer beim Werk schriftlich melden sollten, um sich die Einhaltung der angegebenen Abgaswerte bestätigen zu lassen.
Man sollte sich weitere juristische Schritte vorbehalten.:wirr2:

Werde mal meinen Anwalt fragen, hab nämlich nen Tiguan TDI:Konfus2:
 
Sind die Amis nicht die, die bevorzugt mit großvolumigen Spritfressern sogar bis zum Briefkasten fahren?

Das mag (nicht nur bei den Amis) so sein, aber VW kann ganz offensichtlich Abgaswerte, die sie hochoffiziell versprechen und teils bewerben, eben bei genannten Diesel-Motoren im normalem Fahrzyklus wohl nicht einhalten. Und dabei handelt es sich nicht um eine Größenordnung im (schwäbisch) "Muggesaggele"-Bereich, sondern um massive Überschreitungen.
Und im Wissen darum, haben die VW Verantwortlichen auf elektronischem Wege diesen ihnen bekannten Makel verschleiert.
Das ist und bleibt nun mal irgendwie eine Straftat!
Und die Probleme sind bereits seit 2014 bei VW offiziell bekannt.

Bleibt bei mir aber natürlich die Frage: Waren alle anderen Dieselmotorenhersteller wirklich ehrlich?
 
Mr. Dax hat sich mit seinem Statement in meinen Augen total disqualifiziert. Beim Insiderhandel an der Börse kommt auch niemand ums Leben oder wird verletzt. Da machen halt ein paar Leute Geld mit ihrem Wissen. Trotzdem ist es ziemlich verwerflich.

Der Unterschied zu den bekannten Möglichkeiten den deutschen Normverbrauch zu schönen und dem was sich VW in USA geleistet hat ist aber gewaltig.
Unser Normverbrauch wird geschönt, indem die Vorgaben "kreativ" gedehnt werden. Also Leichtlaufreifen statt breiter Schlappen, Luftdruck an der Berstgrenze und alle Spalten abkleben. Wenn ich das mit meinem Auto auch mache und entsprechend dem Zyklus fahre erwarte ich einen Verbrauch in der Größenordnung.
VW hat aber eine Software eingesetzt, die im Fahrbetrieb nie aktiv wird und die völlig ausserhalb der Einflussmöglichkeiten des Fahrers liegen !

Wenn ich hier im Forum so lese, bei welchen peanuts immer mit der Keule "Betriebserlaubnis erloschen" geschwungen wird, dann wundere ich mich schon, dass quasi Chiptuning als Kavaliersdelikt abgetan wird.

Meine Meinung!

Rainer
 
Das mag (nicht nur bei den Amis) so sein, aber VW kann ganz offensichtlich Abgaswerte, die sie hochoffiziell versprechen und teils bewerben, eben bei genannten Diesel-Motoren im normalem Fahrzyklus wohl nicht einhalten. Und dabei handelt es sich nicht um eine Größenordnung im (schwäbisch) "Muggesaggele"-Bereich, sondern um massive Überschreitungen.
Und im Wissen darum, haben die VW Verantwortlichen auf elektronischem Wege diesen ihnen bekannten Makel verschleiert.
Das ist und bleibt nun mal irgendwie eine Straftat!
Und die Probleme sind bereits seit 2014 bei VW offiziell bekannt.

Bleibt bei mir aber natürlich die Frage: Waren alle anderen Dieselmotorenhersteller wirklich ehrlich?

:11 - lol::11 - lol::11 - lol:

Zum 1. Teil::good_posting:
Gruß
Tbird
 
Um nochmal auf Mister Dax zurück zu kommen:

Ein defektes Zündschloss oder eine fehlerhafte Bremsanlage werden nicht wissentlich und vorsätzlich eingebaut.
Sie haben zwar verheerende tödliche Folgen, aber ohne Vorsatz.
Die Vw-ler hingegen haben vorsätzlich gehandelt und das ist Unterschied, auch wenn es hier nicht direkt um die Gefährdung von Menschenleben geht.

Streiten kann man trefflich darüber mit welchen Kanonen nun geschossen werden soll.

Wie bei vielen anderen Themen tauchen plötzlich selbst ernannte Experten aus allen Löchern auf. Die Medien sind voll davon.
Da wird dann genauso gelogen wie bei VW. Lustige Gesprächsrunden mit Halbwahrheiten und Halbwissen füllen mal wieder die Abendprogramme.
Es gibt Gruppierungen, die wollen alle Dieselfahrzeuge stilllegen- nicht nur die von VW. Fragt sich, ob sie auch an Dieselloks gedacht haben und womit sie zur nächsten
Demo anreisen wollen wenn grad kein Wind geht und die Sonne nicht scheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
VW hat nur das gemacht, was gesetzlich zulässig ist.

Unter definierten Umständen müssen Abgaswerte eingehalten werden. Das tun auch VW Diesel.
Außerhalb dieser Umstände ist nichts definiert und vorgeschrieben.

Schon in den späten 90igern ist das ganze bei der BMW F 650 (soweit ich mich erinnere) festgestellt und von BMW auch eingeräumt worden. Wird der Abgasmesszyklus erkannt, kam damals ein anderes Kennfeld der Einspritzung zum Einsatz. Wurde kein Abgasmesszyklus erkannt durfte der Motor "schmutzig" sein.

Der Gesetzgeber hat bei Motorrädern dahin gehend reagiert, dass die Einhaltung der Abgasmessung nach beliebiger Konditionierung nachzuweisen ist. Aber außerhalb dieses Messzyklus darf der Motor machen was er will (siehe auch Klappenauspuff und Geräuschmessung)

Nur wenn im PKW-Bereich eine vergleichbare Vorschrift existiert (kenne mich bei 4-Rädern nicht aus) hätte VW strafbar gehandelt. Ansonsten wäre das zwar ärgerlich, aber legal.
 
Das wirklich Schlimme an der ganzen Geschichte ist in meinen Augen, dass der Bürger im wahrsten Sinne des Wortes betrogen wird, und zwar höchstwahrscheinlich wissentlich und gedeckt durch eine Regierung! Das passiert ja in sehr vielen Bereichen, z.B. in der Lebensmittelindustrie! Alles schön erlaubt und im Deckmantel des EU-Parlaments!
Das alles im Namen von Compliance & Co..
Komisch, dass auch in der Sportwelt erst die Amerikaner der FIFA an den Kragen gehen. Warum ist das in all den Jahren nicht schon vorher passiert?

Bestechung und Co. machen die Runde. Daran wird sich auch nichts ändern! Heute ist es VW, morgen irgendetwas anderes.
Dazu kommt dann noch wieder so einen Plagiatsvorwurf bei Frau von.... wie hieß die doch gleich? tsssssssss.....

:22 - Meinung:
 
Nur wer seine Augen vor der Realität verschliesst, wurde von diesem "Skandal" wirklich überrascht. In unserer Gesellschaft wird belogen und betrogen wo es nur geht, denn wer ehrlich agiert kommt nicht wirklich voran. Und wir schreien nur auf, wenn es uns persönlich betrifft. Bis zu diesem Punkt ist es uns (Ausnahmen gibt es bestimmt,stimmt m.E. aber bei der Mehrheit) relativ egal was wie,wo und wann passiert. Jeder versucht sich seinen Vorteil zu verschaffen, die Moral bleibt dabei auf der Strecke. Und mit jedem erfolgreichen Betrug wird man mutiger, bis man dann auffliegt.Zu erwartende Strafen halten sich in Grenzen ( siehe Uli Hoeniß, um nur ein Beispiel zu nennen)und sind meistens mit Peanutsbeträgen aus der Welt zu schaffen. Es werden ein oder mehrere Bauernopfer ausgewählt und schlimmstenfalls trifft es dann den kleinen Mitarbeiter, der nun wirklich gar nichts dazu beigetragen hat. Ich denke, wir werden mit diesem Umstand leben müssen, bzw.es lernen müssen. Alternativ dazu könnten wir uns alle dagegen auflehnen, müssten uns dann aber auch mit extremsten Veränderungen in unserem Alltag vertraut machen. Ich glaube das wäre den Meisten aber gar nicht so recht, weil es uns einfach zu gut geht und der bequeme Weg einfach auch der angenehmste ist. Ich schliesse mich da selbstverständlich mit ein, auch wenn es mich häufig einfach nur ank...t. Also gehe ich einfach meinem Leben weiter nach,(denn mich betrifft es ja nicht, da ich Opel fahre.................oder vielleicht doch? :mx35:)

:22 - Meinung:


Ps.: Vielleicht fahren wir aus diesem Grund ja bald alle auch nur noch elektrisch ( Auch wenn dafür vielleicht wieder Atomkraftwerke nötig wären.Aber diesen Skandal verschieben wir dann auf später,gell):04 - Zunge::frech4:
 
VW hat nur das gemacht, was gesetzlich zulässig ist.

Das ist ganz offensichtlich falsch Manfred!
Bosch hat VW schon 2007 darauf hingewiesen, dass diese elektronische Krücke nicht legal ist.
Und 2011 hat ein VW-Mitarbeiter (welche Funktion er auch immer hatte) sein eigenes Unternehmen ebenfalls auf den Miß-
stand hingewiesen.
Verfahren hat man bei VW wohl nach den Joke: Legal....illegal....scheißegal!

Und wenn es rechtmäßig gewesen wäre, kämen ja keine Überlegungen, dass im schlimmsten Fall die in D-Land ausgelieferten und betroffenen Fahrzeuge eventuell nachgerüstet werden müssen. Neben den restlichen 2- 3 Fahrzeugen international....:02 - zwinkern:

Es laufen zudem übrigens Gedankenspiele, dass wegen der Information von Bosch an VW schon in 2007, eventuell hohe Verantwortliche
bei VW persönlich haftbar sein werden!!!
Leider geht eine Managerhaftpflicht in D-Land nur bis 500 Millionen Euro.......
Beim abzusehenden Schaden vermutlich die sprichwörtlichen "Peanuts"!

Wie auch immer: Es ist für mich ein unglaublicher Umstand, dass sowas nicht nur passieren, sondern auch jahrelang verschleiert werden konnte. Und da soll mir keiner glaubhaft machen wollen, dass die gesamte VW-Führungsriege davon so rein gar nix von mitgekriegt hat.
Für wie bescheuert halten die uns eigentlich?
Winterkorn, ein Mann der angeblich alles im Konzern hat wissen und abnicken wollen, mit 18 Millionen Jahresgehalt (meine ich gehört zu haben, hat bei mir aber in diesem Zusammenhang überhaupt nichts mit Neiddebatte zu tun), macht jetzt einen auf "drei Affen"????
Und besagter Herr Winterkorn soll ja nur bei VW raus sein. Bei Porsche soll der doch ein Amt behalten!
 
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Ob die da in Europa viel tun müssen?

Nach Euro 5 Norm ist der grenzwert ja 10 mal höher als in den USA.

Ich hab selber einen 2 L TDI meine Frau ebenfalls. Eigentlich ist mir der Verbrauch wichtiger als das NOx.

Hauptsache für mich das die Kunden nicht für die schummeleien von VW zahlen müssen. Es kursieren ja gerüchte von 1000 Euro pro Fahrzeug. :(
 
*ding ding ding ding* Runde 2

Bei Audi sind weltweit 2,1 Mio ( 577.000 Deutschland) Fahrzeuge betroffen. Bleiben noch die Aussagen von Skoda und Seat übrig. Dort wurde ja schließlich auch derselbe Motor verwurschtelt.
 
ich mach jetzt einen Anwaltskurs auf der VHS und eröffne eine Kanzlei in New York, die Amis klagen doch gegen jeden und alles wenn sich ein Reibach machen lässt.
 
(K)ein Grund zur Aufregung?

Hallo,

so ganz kann ich die Aufregung über Dieselgate ja nicht verstehen. Was ist denn passiert? Der Gesetzgeber stellt Regeln auf und der andere hat getrickst.
Ist doch so wie auf der Landstrasse, nur anders herum. Diese "Correctness" möchte ich mal hinterfragen. Da stehen in einem halben Jahr wohlmöglich ein paar 100 Familienväter auf der Straße, nur weil VW statt Euro 5 nur Euro 4-komma-1 erfüllt hat und die jetzt schlappe 40 Mrd (!!!!) wieder reinschaufeln müssen. Was für ein Wahnsinn.

Alle, die jetzt mit dem Finger auf VW zeigen, fahren hoffentlich auf der Landstraße auch immer Strich 100 und schummeln bitte auch nie bei der Entfernungsangabe in der Steuererklärung. Und von denen hat auch hoffentlich noch nie einer das Mindestprofil unterschritten und auch noch nie nen Bleistift im Geschäft mitgehen lassen. Und in Urlaub bitte immer nur nach Bad-Meingarten und ja nicht mit dem Flieger oder sogar der Dicken. Kommt ja Dreck raus.
Weiß eigentlich jemand, ob so ne 1000er wenigstens Euro1 schaffen würde? Würde mein schlechtes Gewissen ja schon brennend interessieren.

Fassen wir uns doch mal an die eigene Nase. Haben wir den wirklich an BlueMotion und BlueEffency und so einen Quatsch geglaubt?
Ist denn nicht auch das Regelwerk Teil des Problems? Euro 4, 5 und 6. Das ging ja fast im Jahrestakt. Dazu lustige Schildchen am Straßenrand, wer rein darf und wer nicht. Sonderregelungen für Oldtimer, Motorräder, das volle Programm. Hauptsache wieder Papier bedruckt und was zum Schilder drucken. Der Feinstaub ist um 0,01% zurückgegangen. Hammse gut gemacht!

Und weil man so ein Quatsch auf Papier gedruckt hat, sollen die Bedruckten jetzt evtl. noch Geld zahlen, um wieder von Euro 4-komma-1 wieder auf Euro5 zu kommen. Sonst droht Wertverlust oder Steuernachzahlung (?) Und wer will schon mit Euro 4-komma-1 rumfahren!? Geht gar nicht!

Ich liebe das. Habe gleich mein max. Drehmoment erreicht...

Vielleicht will ich es auch nicht verstehen.
Wahrscheinlich auch nur, weil "die" mich neulich auf der Landstrasse aus meinem Euro-4-Spardiesel gezerrt haben, der dummerweise rennt wie´d Sau. Der Typ hat was von 130 gesagt und hat sich gut gefühlt. Habe ich irgendwie auch nicht verstanden. 3 km lange Gerade, freie Strecke, kein Kindergarten bis zum Horizont, nicht mal ein Obstbauer mit nem Handkarren. Ja, hier lohnt es sich immer, meinte er.

Super - nicht Diesel.

In diesem Sinne!

Rüdiger aus VS
 
Ein richtig guter Grund zur Aufregung

Hallo,

so ganz kann ich die Aufregung über Dieselgate ja nicht verstehen. Was ist denn passiert? Der Gesetzgeber stellt Regeln auf und der andere hat getrickst.
Ist doch so wie auf der Landstrasse, nur anders herum. Diese "Correctness" möchte ich mal hinterfragen. Da stehen in einem halben Jahr wohlmöglich ein paar 100 Familienväter auf der Straße, nur weil VW statt Euro 5 nur Euro 4-komma-1 erfüllt hat und die jetzt schlappe 40 Mrd (!!!!) wieder reinschaufeln müssen. Was für ein Wahnsinn.

Alle, die jetzt mit dem Finger auf VW zeigen, fahren hoffentlich auf der Landstraße auch immer Strich 100 und schummeln bitte auch nie bei der Entfernungsangabe in der Steuererklärung. Und von denen hat auch hoffentlich noch nie einer das Mindestprofil unterschritten und auch noch nie nen Bleistift im Geschäft mitgehen lassen. Und in Urlaub bitte immer nur nach Bad-Meingarten und ja nicht mit dem Flieger oder sogar der Dicken. Kommt ja Dreck raus.
Weiß eigentlich jemand, ob so ne 1000er wenigstens Euro1 schaffen würde? Würde mein schlechtes Gewissen ja schon brennend interessieren.
Der Feinstaub ist um 0,01% zurückgegangen. Hammse gut gemacht!
Rüdiger aus VS

Moin,
erstmal hat VW nicht getrickst, sondern mit Wissen und Wollen betrogen, wenn das Arbeitsplätze kostet, dann liegt die Verantwortung hierfür bei den Managern.
Wenn Du auf der Landstraße versehentlich über 100 km/h fährst bekommst Du eine Strafe, wenn Du bei der Kontrolle sagst, " was soll das Gebot überhaupt, hier kann mann locker 130 fahren", fällt Deine Strafe viel höher aus, weil DU vorsätzlich und mit Wissen und Wollen gehandelt hast. Bei Deiner Steuerklärung, bitte sag nie, "das machen doch alle, deshalb hab ich eine falsche Erklärung abgegeben", dann gehst Du ins Gefängnis, bzw. wirst wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Besser ist, Du hast dich geirrt. Auch das Mindestprofil sollte nur versehentlich, nie willentlich unterschritten werden.
Zum Thema:
natürlich sind viele (insbesondere amerikanische Autos) dreckiger als benannte VW-Diesel, aber die haben nicht
(jedenfalls hat es noch keiner nachgewiesen) BETROGEN.
Stickoxide töten Menschen, nach Schätzung des Umwelt Bundes Amt 30.000 Menschen/Jahr in Deutschland ( Größenordnung Tabak)
Die Stickoxidbelastung geht nicht zurück weil die Messverfahren realitätsfern sind, aber die Autos von VW überschreiten Grenzwerte bis zu 70fach, da sind die Anderen mit dem bis zu 7fachen Waisenknaben. Die Waisenknaben schummeln, VW hat betrogen.
Warum VW betrogen hat, da bin ich auf die Erklärungen gespannt. Ein paar PS mehr? In der Produktion am Kat gespart?
VW wird in sehr schweres Fahrwasser geraten, daran sind nicht Gesetze schuld, sondern VW Manager. Ich hoffe das kostet keine Arbeitsplätze, zumindest nicht in Deutschland, in den USA ist VW Tod, alles auf die Diesel-Karte gesetzt und verloren.
Das positive kam von McRainer: der Verbraucher wird profitieren, die Angaben von Verbrauch und Schadstoffemission werden realitätsnäher, weil sich auch der europäische Gesetzgeber nunmehr bemühen wird seine Verordnungen zu überprüfen.
Dann sinkt die Feinstaubbelastung um mehr als 0,01%.
Nebenbei, der Umwelt zuliebe habe ich die Familienautos von VW mit Erdgas betrieben gekauft (ca 98% weniger Stickoxid) dafür haben wir lieb gewonnene Motor- Leistung verloren. Bei meinem Moped, habe ich mich zugegebener Weise, nie dafür interessiert welcher Dreck hinten raus kommt.
skandalöse Grüße
Tullio
 
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