vielleicht doofe Ölfrage ?

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Ich bin aber nach wie vor der Meinung, wie beispielsweise Manfrd K, dass ein Wechsel des Öls entsprechend der Wartungshinweise der Fahrzeughersteller (bei der CBF 1000 alle 12000 Km) wichtiger ist als die Verwendung edelster sythetischer Öle. Aber das kann ja jeder handhaben wie er mag.

Gut gebrüllt Löwe:mx1:
 
Ich bin für optimale Scherfestigkeit!:frech4: Grüße

Warum? Wer weiß den genau ab wann der Motor belastbar ist also Betriebstemperatur erreicht hat?Natürlich reicht auch das 10w40 aber nichts geht über Scherfestigkeit!Wie schon erwähnt soll halt jeder für sich entscheiden.:05 - Hallo:
 
Ölwechselinterwal

Hallo
Die Viskosität (z.B. 10w40) hat überhaupt keine Aussage über die Scherfestigkeit des Öles. Öle verschiedener Viskosität können die selbe Scherfestigkeit haben.
Es ist mir wichtig den Ölwechsel nach Vorschrift zu machen da ich der Meinung bin das sich die Ingenieure beim Hersteller schon was dabei gedacht haben.
Grüsse Walze.
 
Scherfestigkeit bei Motorradölen

Grundsätzlich kann man nur sagen, dass Zusätze welche die Viskositäts-Spanne verbessern, die Scherfestigkeit verringern.

Also hat ein 10W60 Öl (bei gleichem Grundöl) die geringere Scherfestigkeit, als ein 10W40 Öl.
Je besser das Grundöl (z.B. Vollsyntheseöle) desto weniger Viskositätsadditive sind notwendig und desto besser ist dann die Scherfestigkeit.

Norbert
 
Was ist die Aufgabe von Motoröl?
Einerseits vermindert Motoröl die Reibung der Bauteile untereinander, andererseits leitet es die innere Wärme der Maschine in gewisser Weise ab. Die dritte und ebenfalls sehr wichtige Aufgabe von Motoröl ist es, den Metallabrieb, der ständig anfällt, von den Bauteilen wegzutransportieren. Dieser Metallabrieb wird in Form von Schwarzschlamm durch das Öl bis zu einem gewissen Sättigungsgrad gebunden. Während durch den Ölfilter lediglich gröbere Partikel zurückgehalten werden können, verbleibt der Schwarzschlamm im Öl und kann auch durch Filterung nicht beseitigt werden. Hierzu ist in regelmäßigen Intervallen ein Motorölwechsel notwendig, bei welchem ebenfalls der Motorölfilter erneuert wird.
Billige Motoröle
Das preiswerteste Motoröl ist sog. mineralisches Öl. Es handelt sich dabei um reine Erdöldestillate in verschiedenen Mischungsverhältnissen, die den jeweiligen Temperaturanforderungen angepasst werden. Mineralisches Motoröl hat den Nachteil, dass es ein nur beschränktes Aufnahmevermögen für den anfallenden Schwarzschlamm bietet und die Scherfestigkeit relativ niedrig ist. Unter Scherfestigkeit versteht man das Abreißen des Schmierfilmes ab einem bestimmten Druck. Solch mineralisches Öl wird häufig noch in älteren Motoren verwendet.
Hochwertige teil- bzw. vollsynthetische Motoröle
Mit den Anforderungen an moderne Motoren steigen auch die Anforderungen an das Motoröl hinsichtlich Standfestigkeit, Scherfestigkeit und Schlammbindevermögen. Bedingt durch erheblich verlängerte Serviceintervalle muss ein hochlegiertes Motoröl vielfältige Aufgaben bestmöglich verbinden und dies spiegelt sich vor allem in einem höheren Preis wider. In jedem Fall muss die Ölsorte, welche vom Hersteller vorgeschrieben wurde, für den jeweiligen Motor verwendet werden und auch die geforderten Wechselintervalle sind unbedingt einzuhalten. Irreparable Motorschäden wären sonst die wahrscheinlichste Folge, würde man das falsche Öl verwenden.


Grüße
 
Ich bin ja bekennender Vollsynthetiköl Nutzer... aber allen Nutzern von mineralischen Ölen der Qualitätsklasse API SF und besser sei gesagt, dass die CBF ein moderner Motor ist und trotzdem mit mineralischem Öl zufrieden ist.

Also nicht alles so ernst nehmen wie Ralle das schrieb.
 
Was ist die Aufgabe von Motoröl?
Einerseits vermindert Motoröl die Reibung der Bauteile untereinander, andererseits leitet es die innere Wärme der Maschine in gewisser Weise ab. Die dritte und ebenfalls sehr wichtige Aufgabe von Motoröl ist es, den Metallabrieb, der ständig anfällt, von den Bauteilen wegzutransportieren. Dieser Metallabrieb wird in Form von Schwarzschlamm durch das Öl bis zu einem gewissen Sättigungsgrad gebunden. Während durch den Ölfilter lediglich gröbere Partikel zurückgehalten werden können, verbleibt der Schwarzschlamm im Öl und kann auch durch Filterung nicht beseitigt werden. Hierzu ist in regelmäßigen Intervallen ein Motorölwechsel notwendig, bei welchem ebenfalls der Motorölfilter erneuert wird.
Billige Motoröle
Das preiswerteste Motoröl ist sog. mineralisches Öl. Es handelt sich dabei um reine Erdöldestillate in verschiedenen Mischungsverhältnissen, die den jeweiligen Temperaturanforderungen angepasst werden. Mineralisches Motoröl hat den Nachteil, dass es ein nur beschränktes Aufnahmevermögen für den anfallenden Schwarzschlamm bietet und die Scherfestigkeit relativ niedrig ist. Unter Scherfestigkeit versteht man das Abreißen des Schmierfilmes ab einem bestimmten Druck. Solch mineralisches Öl wird häufig noch in älteren Motoren verwendet.
Hochwertige teil- bzw. vollsynthetische Motoröle
Mit den Anforderungen an moderne Motoren steigen auch die Anforderungen an das Motoröl hinsichtlich Standfestigkeit, Scherfestigkeit und Schlammbindevermögen. Bedingt durch erheblich verlängerte Serviceintervalle muss ein hochlegiertes Motoröl vielfältige Aufgaben bestmöglich verbinden und dies spiegelt sich vor allem in einem höheren Preis wider. In jedem Fall muss die Ölsorte, welche vom Hersteller vorgeschrieben wurde, für den jeweiligen Motor verwendet werden und auch die geforderten Wechselintervalle sind unbedingt einzuhalten. Irreparable Motorschäden wären sonst die wahrscheinlichste Folge, würde man das falsche Öl verwenden.


Grüße


Hey Ralle,

das klingt ja alles sehr gut! Hast du in der Fahrzeugindustrie (Hersteller, Werkstatt ect.) gearbeitet oder woher hast du deine Informationen?

Lieben Gruss
 
Castrol "R" drin

Hallo ...
ich fahre seit Jahren Castrol R ... Syntetic Oil kein Kupplungsrutschen, die Werkstatt ist auch einverstanden ex HONDA Steinmetz Aachen, niedriger Ölverbrauch, höchst belastbar, das gleiche in der Fireblade ..:mx21:
 
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