Turbo- Warum nicht?

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Gelöschtes Mitglied 45

Gast
Suzuki stellt einen 600er Prototypen vor, mit 2Zyl-Reihenmotor mit 100PS umd ordentlich Drehmoment schon bei 4500U/min

http://www.1000ps.de/motorrad-bildergalerie-suzuki-recursion-r2-turbo-10483

Denke die Entwicklung wird wohl in diese Richtung gehen- zumal Turbos bei Autos inzwischen normal sind, gerade in Hinsicht auf den Schadstoffausstoß.

Was ist eure Meinung? Ein leichter 2Zyl. in einem Crosstourer wäre doch was leckeres :Froehlich1:
 
Nö - nicht so ganz mein Ding. Dann schon eher eine

Honda CRT Production Racer (die mit dem schönen Bürzel) als Straßenzulassung
:mx35:
 
Unten auf der Seite seht's schon: "Jetzt richtig abnehmen" - werde ich auch müssen um auf so nen Bock zu passen.
Und vielleicht noch ein bischen Yoga.:01 - grinsen:




---- Upps, jetzt steht was anderes da. - Na macht nix -
 
Suzuki stellt einen 600er Prototypen vor, mit 2Zyl-Reihenmotor mit 100PS umd ordentlich Drehmoment schon bei 4500U/min

http://www.1000ps.de/motorrad-bildergalerie-suzuki-recursion-r2-turbo-10483

Denke die Entwicklung wird wohl in diese Richtung gehen- zumal Turbos bei Autos inzwischen normal sind, gerade in Hinsicht auf den Schadstoffausstoß.

Was ist eure Meinung? Ein leichter 2Zyl. in einem Crosstourer wäre doch was leckeres :Froehlich1:

Liest sich interessant.
Hoffentlich ist die auch fahrbar, in der Vergangenheit hatten die Turbos ein Loch in der Leistungsentwicklung und dann einen heftigen unvermittelten Bums, der schlecht beherrschbar war.
Siehe Yamaha XJ650 Turbo u.a. in den 80ern.
Ich weiß aber von Konstrukteuren für die Automobilindustrie, daß tatsächlich in der Zukunft weiterhin Hubraum durch Turboeinsatz ersetzt werden soll.
Wieso nicht auch bei Moppeds?
Vielleicht verschafft ja auch AUDI demnächst der DUCATI einen Turbolader.:wirr2:

Gruß
Tbird
 
Liest sich interessant.
Hoffentlich ist die auch fahrbar, in der Vergangenheit hatten die Turbos ein Loch in der Leistungsentwicklung und dann einen heftigen unvermittelten Bums, der schlecht beherrschbar war.
Siehe Yamaha XJ650 Turbo u.a. in den 80ern.
Ich weiß aber von Konstrukteuren für die Automobilindustrie, daß tatsächlich in der Zukunft weiterhin Hubraum durch Turboeinsatz ersetzt werden soll.
Wieso nicht auch bei Moppeds?
Vielleicht verschafft ja auch AUDI demnächst der DUCATI einen Turbolader.:wirr2:

Gruß
Tbird

Audi und Ducati....da sag ich jetzt mal lieber nix!!! :wirr2:

Turbolader im Moped wäre nix für mich.
Mir sind die heutigen Mopeten mehr als kräftig genug, ich brauche keine 150 - 180 PS. Ein perfekt abgestimmter 100 PS-Motor reicht mir völlig.
Und mein Motto ist: Je weniger komplizierte Technik an einem Fahrzeug verbaut ist, je weniger geht in die ewigen Jagdgründe.

Dann lieber ein paar Kubikzentimeter Hubraum mehr im "Zerknalltriebwerk"! :Froehlich2: :Froehlich1:
 
Hi,
mir gehts ja auch nicht um mehr PS, aber 100 PS und 101nm bei 4.500 Umdr/min
lassen schon aufhorchen.:zwinkern:
Ansonsten haste Recht, es geht nix über Hubraum

Gruß
Tbird
 
Mit der Aufladung erreicht man, dass sich kleinere und leichtere Motoren "benehmen", als hätten sie mehr Hubraum. Haben sie natürlich nicht, man quetscht nur in den vorhandenen Hubraum mehr rein. Das kann sogar zur Einsparung von Zylindern führen.

Im Prinzip gehört die Aufladung zum modernen Motorenbau dazu. Beim Motorrad hat man wohl aus Platz- und Zuverlässigkeitsgründen darauf verzichtet, aber die Entwicklung der Lader geht weiter. Bessere Materialien, höhere Drehzahlen (bis zu 300T U/min, das muss man sich mal vorstellen) und kleinere Bauformen.

Mit Fahrbarkeit hat das nichts zu Tun, es wird alles geregelt. Eine 600er wird sich dann so anfühlen wie eine 1000er, nur leichter sein. Wir haben ja auch keine Bedenken von wegen Fahrbarkeit wenn wir uns auf eine 1000er setzen. Natürlich kann es dazu führen, dass sich die Leistungsgrenze, die jetzt bei ca. 200PS liegt, nach oben verschiebt. Aber das muss man sich ja nicht kaufen, tun wir ja jetzt auch nicht. Und wenn 'ne 600er irgendwann keine "Drehorgel" mehr ist, sondern drückt wie eine 1000er, habe ich nichts dagegen und würde sowas fahren. 600er haben auch heute schon 100PS oder mehr, das muss sich ja nicht ändern. Die 100PS kommen dann eben nicht mehr aus der Drehzahl, sondern aus dem durch Aufladung "simulierten" Hubraum. :Froehlich2:
 
Weil ich einer der wenigen war, der eine Kawasaki 750 Turbo :Froehlich2: hatte, möchte ich eines klarstellen.
Bei diesem Modell war die Motorabstimmung dank Saugrohreinspritzung hervorragend gleichmässig und berechenbar.
Weil es ein Grauimport war (die 12 Bikes für Österreich waren bereits verkauft) hatte ich 112 PS und über 110 Nm zur Verfügung.
Gaswheelis im 2. Gang, egal ob alleine oder zu zweit, waren jederzeit möglich (trotz möderlangem Radstand).
Ein echt geiler Motor mit einem tollen Sound.
Der Geradeauslauf war mehr als stur zu bezeichnen. Schnelle Wechselkurven erforderten massiven Einsatz des Piloten.

Ich musste sie nach 3. Jahren wegen Hausbau (kein Geld, keine Zeit) verkaufen.
In dieser Zeit waren nur die üblichen Verschleißteile notwendig.

Ich würde sie mit einem aktualisiertem Fahrwerk sofort wieder kaufen

Norbert
 
Mit der Aufladung erreicht man, dass sich kleinere und leichtere Motoren "benehmen", als hätten sie mehr Hubraum. Haben sie natürlich nicht, man quetscht nur in den vorhandenen Hubraum mehr rein. Das kann sogar zur Einsparung von Zylindern führen.

Im Prinzip gehört die Aufladung zum modernen Motorenbau dazu. Beim Motorrad hat man wohl aus Platz- und Zuverlässigkeitsgründen darauf verzichtet, aber die Entwicklung der Lader geht weiter. Bessere Materialien, höhere Drehzahlen (bis zu 300T U/min, das muss man sich mal vorstellen) und kleinere Bauformen.

Mit Fahrbarkeit hat das nichts zu Tun, es wird alles geregelt. Eine 600er wird sich dann so anfühlen wie eine 1000er, nur leichter sein. Wir haben ja auch keine Bedenken von wegen Fahrbarkeit wenn wir uns auf eine 1000er setzen. Natürlich kann es dazu führen, dass sich die Leistungsgrenze, die jetzt bei ca. 200PS liegt, nach oben verschiebt. Aber das muss man sich ja nicht kaufen, tun wir ja jetzt auch nicht. Und wenn 'ne 600er irgendwann keine "Drehorgel" mehr ist, sondern drückt wie eine 1000er, habe ich nichts dagegen und würde sowas fahren. 600er haben auch heute schon 100PS oder mehr, das muss sich ja nicht ändern. Die 100PS kommen dann eben nicht mehr aus der Drehzahl, sondern aus dem durch Aufladung "simulierten" Hubraum. :Froehlich2:

Hi Martin,

wie Turboaufladung funktioniert, warum kleinen Hubräumen damit mehr Leben eingehaucht wird ist mir schon klar.
Ich halte einfach nicht viel davon, ein Fahrzeug unnötig kompliziert aufzubauen, wenn ein gut fahrbarer Motor auch anders- und mit
weniger anfälliger Technik- realisierbar ist.

Und 101 Newtonmeter bei 4500 1/min....ich hab das Datenblatt gerade nicht vorliegen, aber ich vermute, die schüttelt sich die CB 1300 in dem Drehzahlbereich locker aus dem Ärmel. Mit relativ simpler, recht unkaputtbarer Technik.

Ein kleiner Seitenhieb noch:
New-Horex war ja- zumindest in der Werbung- vorgeprescht mit dem Wunsch, einen Kompressor in die Sechszylinder einzubauen.
Angeblich hat es an Lieferengpässen bei Lader Herstellern gelegen, dass es nicht so kam.
Ich denke mal da wird es vermutlich eher um Probleme am realen Mopped gegangen sein, dass man das fallen ließ.
 
Die CB1300 ist halt auch ein ganz schönes Trumm. In dieser Hinsicht bin ich voll bei Martin. Eine leichte 600er mit der Motorcharakteristik einer 1000er - das hätte schon was.
 
Ich halte einfach nicht viel davon, ein Fahrzeug unnötig kompliziert aufzubauen, wenn ein gut fahrbarer Motor auch anders- und mit
weniger anfälliger Technik- realisierbar ist.

Was nötig ist und was nicht, bestimmt nicht immer der Käufer, sondern zum Teil auch der Gesetzgeber, abgeleitet aus der Notwendigkeit, Energie zu sparen und den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Kraftfahrzeuge müssen effizienter werden, das ist nun mal so. Genauso wie Leuchtmittel es werden mussten und deshalb Fadenglühlampen verboten wurden. Wir Motorradfahrer werden von diesem Trend nicht ausgenommen werden können. Und wenn der Turbolader die Möglichkeit bietet, dem System Motorrad ein paar Prozent an Effizienz abzuringen, dann wird man das tun. Noch dazu, wo "Turbo" ein positiv belegter Begriff ist, mit dem man Werbung machen kann. Nachdem die technischen Details geklärt sind, werden sich die Hersteller das nicht entgehen lassen.
Anfällig sind Turbos allerdings auch im Auto noch. Dieses Jahr war der von unserem A4 fällig. Das hindert allerdings keinen Autobauer daran, Turbolader einzubauen. Der Ersatzteilmarkt und die Werkstätten freuen sich, der Autofahrer bezahlt wie immer die Zeche.


Ein kleiner Seitenhieb noch:
New-Horex war ja- zumindest in der Werbung- vorgeprescht mit dem Wunsch, einen Kompressor in die Sechszylinder einzubauen.
Angeblich hat es an Lieferengpässen bei Lader Herstellern gelegen, dass es nicht so kam.
Ich denke mal da wird es vermutlich eher um Probleme am realen Mopped gegangen sein, dass man das fallen ließ.

Das sehe ich genauso!
Woran es genau hing, wird man nicht erfahren, zumindest nicht kurzfrisitg. Der Motor ist ziemlich kompliziert und schafft wohl nicht die Drehzahl eines relativ einfach aufgebauten Reihenvierers, thermisch dürfte es auch ein Problem geben. Man hatte wohl ursprünglich vor, ihn mit Aufladung dort hin zu bringen, wo man ihn gerne gesehen hätte, also in der 200PS-Region, welche Reihenvierer entweder durch Drehzahl (z.B. S1000RR) oder durch Hubraum (z.B. ZZR1400, Hayabusa) bereits erreichen. Jetzt liegt er bei ca. 150 PS wie viele andere auch und läuft nicht mal besonders "sahnig", wie man so lesen kann. Das hätte man wohl einfacher und preiswerter haben können. Wenn das mal kein Schuß in den Ofen wird... Vielleicht sollte man sich eine kaufen, in Öltüchern einmotten und auf Wertzuwachs durch Sammlerstatus und Seltenheit warten. :Froehlich1:
 
Was nötig ist und was nicht, bestimmt nicht immer der Käufer, sondern zum Teil auch der Gesetzgeber, abgeleitet aus der Notwendigkeit, Energie zu sparen und den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Kraftfahrzeuge müssen effizienter werden, das ist nun mal so. Genauso wie Leuchtmittel es werden mussten und deshalb Fadenglühlampen verboten wurden. Wir Motorradfahrer werden von diesem Trend nicht ausgenommen werden können. Und wenn der Turbolader die Möglichkeit bietet, dem System Motorrad ein paar Prozent an Effizienz abzuringen, dann wird man das tun. Noch dazu, wo "Turbo" ein positiv belegter Begriff ist, mit dem man Werbung machen kann. Nachdem die technischen Details geklärt sind, werden sich die Hersteller das nicht entgehen lassen.
Anfällig sind Turbos allerdings auch im Auto noch. Dieses Jahr war der von unserem A4 fällig. Das hindert allerdings keinen Autobauer daran, Turbolader einzubauen. Der Ersatzteilmarkt und die Werkstätten freuen sich, der Autofahrer bezahlt wie immer die Zeche.




Das sehe ich genauso!
Woran es genau hing, wird man nicht erfahren, zumindest nicht kurzfrisitg. Der Motor ist ziemlich kompliziert und schafft wohl nicht die Drehzahl eines relativ einfach aufgebauten Reihenvierers, thermisch dürfte es auch ein Problem geben. Man hatte wohl ursprünglich vor, ihn mit Aufladung dort hin zu bringen, wo man ihn gerne gesehen hätte, also in der 200PS-Region, welche Reihenvierer entweder durch Drehzahl (z.B. S1000RR) oder durch Hubraum (z.B. ZZR1400, Hayabusa) bereits erreichen. Jetzt liegt er bei ca. 150 PS wie viele andere auch und läuft nicht mal besonders "sahnig", wie man so lesen kann. Das hätte man wohl einfacher und preiswerter haben können. Wenn das mal kein Schuß in den Ofen wird... Vielleicht sollte man sich eine kaufen, in Öltüchern einmotten und auf Wertzuwachs durch Sammlerstatus und Seltenheit warten. :Froehlich1:

Mit "NÖTIG"-bezogen auf Turbos in Fahrzeugen rede ich aber noch von Motorrädern! :Froehlich3:
Und in einem Motorrad ist ein Turbo nicht nötig.
Auf PKW s bezogen: Wie viele PKW mit Otto-Motor kleineren Hubraums und Turboaufladung (VW baut in der kräftigeren 1400 er Maschine ja sogar für die Drehmomentanhebung in unteren Drehzahlen einen kleinen Kompressor- für Leistung obenrum einen Turbo ein!!) fressen denn im tatsächlichen Betrieb auf unseren Straßen (nicht im Laborversuch) deutlich weniger Sprit als vergleichbare "normale" PKW?
Denn meist werden neue Modelle zeitgleich auch immer schwerer, bis auf ein paar Ausnahmen.

Zu Horex: Wenn die nicht ganz viele Sammler mit exorbitant viel Geld finden, wird sich das Thema "Horex" relativ schnell erledigt haben.
Und da nützt es auch nichts, wenn man publikumswirksam (?) Fernsehkomiker Horst Lichter (oder war der doch mal Koch?) so ein Ding verkauft/schenkt!?
 
Jürgen, nötig haben wir beide ein Motorrad mit Turbolader ganz bestimmt nicht, das iss ja wohl mal klar :001:

Dennoch finde ich, hat die Entwicklung des Verbrennungsmotors deutliche Fortschritte in Bezug auf Effizienz gemacht in den letzten ... sagen wir 25 Jahren. Ich kann mich noch erinnern, BMW hatte einen 5-Liter 12-Zylinder mit gerade mal 300 PS, ein Kumpel von mir hatte einen, da sind mal locker 20l/100 durchgelaufen. Audi baute 4.2 Liter 8-Zylinder mit um die 300PS, ich glaube, ich hatte vier davon. Der älteste war nicht unter 15l/100 zufrieden, der jüngste ging schon mit 11l/100 gut auf die Reise. Jetzt wird die gleiche Leistung von einem "kleinen, leichten", aufgeladenen 3-Liter 6-Zylinder erreicht, der mit 10l/100 zufrieden ist. Das ist in der 300PS-Klasse quasi eine Halbierung des Spritverbrauchs.

Das ist aber nicht nur dort der Fall. Mein erstes Auto hatte einen 1800er 6-Zylinder mit 82 PS, ein Ford 17M, er hatte den Spitznamen "Badewanne" und hat 12l/100 genommen. Heute bekommt man die 82 PS in einem 3-Liter-Verbrauch-Auto mit 3 Zylindern. Neben der Einspritzung und Computersteuerung der Motoren, hat auch die Aufladung einen gewissen Anteil an dieser positiven Entwicklung.

Dass sich das Gewicht der Autos nicht immer weiter reduziert hat, liegt an den gestiegenen Sicherheits- und Komforteinrichtungen. Ich habe mal irgendwo gelesen, was der Sitz eines Phaeton wiegt und wie viele Motoren darin verbaut sind. Ich habe es leider wieder vergessen, aber es waren beides "beeindruckende" Zahlen. Bei meinem ollen Ford habe ich den Sitz nach Lösen von 4 Schrauben mit einer Hand rausziehen können (und auch müssen, um das immer wieder durchrostende Bodenblech zu flicken :Froehlich1: ).
Es gibt durchaus kontraproduktive Tendenzen, was die Gewichtigkeit unserer Fahrzeuge angeht, das stimmt schon... Wir nehmen's halt auch gerne in Kauf, es soll uns ja schließlich "gut" gehen. Und die Fahrzeugindustrie verkauft es uns auch gerne, denn man will ja "unser Bestes", nämlich unsere Kohle. Achja... :frech4: :Froehlich3:


Es regnet heute nicht, eigentlich könnte man mal 'ne Runde Sprit verbrennen, in einem geräuschvoll selbst-saugenden, dicken und schweren V2 Motor mit 2 Zündkerzen pro Zylinder. Genau! :Froehlich2:.
 
Jürgen, nötig haben wir beide ein Motorrad mit Turbolader ganz bestimmt nicht, das iss ja wohl mal klar :001:

Dennoch finde ich, hat die Entwicklung des Verbrennungsmotors deutliche Fortschritte in Bezug auf Effizienz gemacht in den letzten ... sagen wir 25 Jahren. Ich kann mich noch erinnern, BMW hatte einen 5-Liter 12-Zylinder mit gerade mal 300 PS, ein Kumpel von mir hatte einen, da sind mal locker 20l/100 durchgelaufen. Audi baute 4.2 Liter 8-Zylinder mit um die 300PS, ich glaube, ich hatte vier davon. Der älteste war nicht unter 15l/100 zufrieden, der jüngste ging schon mit 11l/100 gut auf die Reise. Jetzt wird die gleiche Leistung von einem "kleinen, leichten", aufgeladenen 3-Liter 6-Zylinder erreicht, der mit 10l/100 zufrieden ist. Das ist in der 300PS-Klasse quasi eine Halbierung des Spritverbrauchs.

Das ist aber nicht nur dort der Fall. Mein erstes Auto hatte einen 1800er 6-Zylinder mit 82 PS, ein Ford 17M, er hatte den Spitznamen "Badewanne" und hat 12l/100 genommen. Heute bekommt man die 82 PS in einem 3-Liter-Verbrauch-Auto mit 3 Zylindern. Neben der Einspritzung und Computersteuerung der Motoren, hat auch die Aufladung einen gewissen Anteil an dieser positiven Entwicklung.

Dass sich das Gewicht der Autos nicht immer weiter reduziert hat, liegt an den gestiegenen Sicherheits- und Komforteinrichtungen. Ich habe mal irgendwo gelesen, was der Sitz eines Phaeton wiegt und wie viele Motoren darin verbaut sind. Ich habe es leider wieder vergessen, aber es waren beides "beeindruckende" Zahlen. Bei meinem ollen Ford habe ich den Sitz nach Lösen von 4 Schrauben mit einer Hand rausziehen können (und auch müssen, um das immer wieder durchrostende Bodenblech zu flicken :Froehlich1: ).
Es gibt durchaus kontraproduktive Tendenzen, was die Gewichtigkeit unserer Fahrzeuge angeht, das stimmt schon... Wir nehmen's halt auch gerne in Kauf, es soll uns ja schließlich "gut" gehen. Und die Fahrzeugindustrie verkauft es uns auch gerne, denn man will ja "unser Bestes", nämlich unsere Kohle. Achja... :frech4: :Froehlich3:


Es regnet heute nicht, eigentlich könnte man mal 'ne Runde Sprit verbrennen, in einem geräuschvoll selbst-saugenden, dicken und schweren V2 Motor mit 2 Zündkerzen pro Zylinder. Genau! :Froehlich2:.


Dein letzter Satz ist der Wichtigste! :Froehlich2:
Ich nehme meinen selbstansaugenden V-4!
Mir ist heute nach Drehzahl!!!!!!!!! :frech4:
Auf gehts!!! :cool:
 
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