Naja, auch der TÜV unterliegt den allg. Kostensteigerungen und muss sich den ständig ändernden Vorschriften/Regeln anpassen. Das bedeutet immer wieder die Anschaffung/Aufrüstung sündhaft teuerer Prüf- und Messgeräte, Schulungen der Mitarbeiter usw. Und letztlich wollen die Prüfingenieure auch ab und an ein paar Euro mehr in der Brieftasche haben, auch sie müssen ihre Familien ernähren und die Inflationsschraube halbwegs kompensieren.
Was mich viel mehr stört: Ich komme immer mit top gewarteten und sauberen Fahrzeugen dort an. Die Prüfung dauert selten länger als 10 Minuten, bei meinem PKW-Anhänger (ungebremst) sogar nur 3 Minuten. Und ich zahle den selben hohen Satz wie die Typen, die mit ihren runtergerittenen Schüsseln dort antraben, wo die Prüfung dann mal locker eine Stunde dauert. Plus der unvermeidlichen anschließenden Diskussionen dieser Herrschaften... Und das zahle ich letztlich mit. Deshalb wäre ich für eine aufwandsabhängige Berechnung der Prüfgebühr. Das wäre evtl. sogar noch ein zusätzlicher Anreiz, technisch einwandfreie Fahrzeuge dort vorzustellen und alle Papiere (Eintragungen/ABEs etc.) dabei zu haben, damit nicht ewig durch den Prüfer gesucht oder telefoniert werden muss, ob die Eine oder Andere Zubehörfelge/Lenker/ESD usw. nun legal sind oder nicht.