Schaltung hakt und "knorpelt"

Viele Tausend km später.....

Die von dir beschriebenen möglichen Ursachen würden dann aber nur 2 Gänge betreffen

So ist es.
Betrifft eigentlich nur 4 - 5 und 5 - 6.
Man gewöhnt sich dran..... (wie an eine glühende Ofenplatte, wenn man lange genug drauf sitzt :02 - zwinkern:).

Man sieht sich am WE beim Treffen !

Gruß Thomas
 
@Jürgen K.

Sorry für die späte Antwort. Hatte keine Zeit hier rein zu blicken... Und dann kam der Moped- und dann Familien - Urlaub.

Also, du hattest Recht! :001: Meine Dicke dreht so um die 1100/1200 Umdrehungen im Leerlauf! Hatte wohl die Autodrehzahl in Erinnerung... :wirr2:

Aber der Rest meiner Beschreibung stimmt. Und ich habe auch das Mutul 7100 drinnen bzw. erst vor der Alpen-Moped-Tour erneuert. Ich kann dieses Gertriebe-Krachen aber nicht rekonstuieren. Mal schaltet sie Butter-Butter weich, und mal kracht sie. Selbst, wenn ich bei ca. 4/5000 Umdr. die Kupplung ziehe, ca. 2 oder 3 oder 4 Sekunden später erst schalte kracht es mal, und mal nicht. Aber immer nur im Stand, und/oder vom ersten in den zweiten Gang.

Das hat mit dem ent- einkuppeln wohl nichts zu tun. Und bei 15.000 km mit überwiegend Gebirge (Eifel, Österreich- Schweiz- Frankreich - Alpen) ist sie wohl auch Gertriebetechnisch eingefahren.

Ich hoffe nur, das das Getriebe die nächsten 15 Jahre hält.

Gruß
 
Selbst, wenn ich bei ca. 4/5000 Umdr. die Kupplung ziehe, ca. 2 oder 3 oder 4 Sekunden später erst schalte kracht es mal, und mal nicht.

Das ist klar, das müßte immer krachen!
Wenn Du die Kupplung ziehst, jault entweder der Motor hoch, oder wenn Du gleichzeitig Gas wegnimmst, geht er auf Leerlaufdrehzahl runter. Beides endet in absolut unangepasster Drehzahl, deshalb sollte das hochschalten so schnell wie möglich passieren. Die Drehzahlunterschiede benachbarter Gänge sind relativ gering und durch zügiges schalten bleiben sie es auch. Beim runterschalten ist ein kleiner Gasstoß angebracht, um die Motordrehzahl an das zu erwartende höhere Niveau im Vorfeld anzupassen, dann ist auch dieser Schaltvorgang in der Regel ruch- und geräuschfrei. :Froehlich3:
 
Die obere Hälfte des Motorrads

Ich empfehle die Seiten 180 ff "Vom rechten Schalten und Walten" aus dem Buch von Bernt Spiegel "Die obere Hälfte des Motorrads" Mir empfehle ich, häufiger auch mal selbst die Hinweise zu beachten. :)

Bei belastetem Antriebsstrang (Möppi nicht im Schiebebetrieb) Schalthebel leicht vorbelasten und zeitgleich mit dem Auskuppeln kurz Gas weg nehmen und wieder einkuppeln ... geht eigentlich sogar ohne kuppeln sowohl beim Hoch- als auch beim Runterschalten nur durch kurzes Gaswegnehmen. Ich nehm allerdings doch fast immer die Kupplung dazu und manchmal vergesse ich das auch mit dem Gas.
Ansonsten empfiehlt Bernt Spiegel gerade beim Einlegen des ersten Gangs im Stand: Auskuppeln und so gut wie gleichzeitig den Gang einlegen und dann den Schalthebel noch einen Augenblick festhalten, bis wieder eingekuppelt ist. Aber das stand ja quasi auch schon ein paar Posts über diesem.
 
Jetzt muß ich mich hier doch nochmal einklinken:

SchaltGERÄUSCHE hatte ich nie; gelegentliches lautes Einlegen des 1. Ganges wurde mir als normal beschrieben.

Mir ging es ausschließlich um das im Schaltfuß spürbare Hakeln beim Wechsel 4 -5 und 5 -6.

Das flutscht eben nicht, sondern hat so etwas wie einen zweiten Widerstand zu überwinden.

Nach Martins außerordentlich interessantem Getriebe-Video ist meine (laienhafte) Vermutung:

Die Schaltgabel bewegt sich nicht widerstandsfrei auf ihrer Welle. (Wo auch immer der "Widerstand" herrührt)

Gruß Thomas
 
Leute, seid mir nicht bös, ihr meint es ja nur gut.:001:

Ich fahre seit rund 40 Jahren Moped (Mofa bzw. Mokick mit eingeschlossen) und habe schon mindestens 10 verschiedene Maschinen von 200 bis 1000 ccm gefahren (Locker mehr als 200.000 km).

Aber bei keiner Maschine ist das Getriebe-Krachen so extrem wie bei meiner derzeitigen CBF. Ich würde mich bestimmt nicht deswegen hier melden, wenn es nicht so extrem ist.

Was mich dabei besonders ärgert ist die Tatsache, das der freundliche Händler, das bei jeder Inspektion (jedes Jahr) mit dem Kommentar ab tut: "Mhm, ich da auch nichts machen. Ist halt so! Sie sind der erste, der sowas sagt. Es stimmt, es kracht, aber es macht nichts."

Zu dem Syndrom was ducthomas beschreibt, habe ich ja noch garnichts geschrieben. Mir macht aber Sorgen, das sich bei mir auch so langsam ein Getriebeschaden wie bei avalanche sich einstellt (siehe Bild-Kopie aus dem Treat:Getriebeschaden bei 32'000 km (5 Jahre alt)!).

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Glaubt mir, ich Frage bzw. melde mich nicht umsonst!

Nun ist bei meiner Kiste die Garantie mittlerweile ausgelaufen (hatte eine auf vier Jahre).

Honda ist meine Favorisierte Marke in Sachen Moped.

In diesen Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende!

Gruß
 
Tja.... :wirr2:
Wenn Euch das "Getier" den Fahrspatz verhagelt, müßt Ihr entweder nachschauen oder nachschauen lassen, ob es defekt ist oder auf dem Weg dahin. Mehr als einen Messschieber (im Volksmund "Schieblehre") und etwas Fingerspitzengefühl braucht es eigentlich nicht, um die wichtigsten Maße der Getriebebauteile zu verifizieren. In den Wintermonaten sind manche Werkstätten froh um so einen kleinen Job bevor sie Däumchen drehen, ich kenne das von "meinem Meister". Redet mit den Leuten, gibt vielleicht ein Sonderangebot.

Ansonsten ist es gerade bei der CBF1000(F) besonders einfach, das Getriebe mal auszubauen, genau genommen muss man nicht mal das Öl ablassen, es sei denn, es fällt einem was runter. :Konfus2:
Manche Werkstätten wissen das aber nicht und setzen für "mal nach dem Getriebe schauen" die übliche 2-tägige Motor-OP voraus, die dann fast den Restwert des Fahrzeugs übersteigt. :frech4:
Dabei ist ein Getriebeausbau bei der CBF1000 nicht viel mehr als wie ein Lima-Wechsel und den macht inzwischen auch fast jeder selbst.
:Froehlich3:
 
......................

Ansonsten ist es gerade bei der CBF1000(F) besonders einfach, das Getriebe mal auszubauen, genau genommen muss man nicht mal das Öl ablassen, .................

ja ist eigentlich ganz einfach, bis auf die Tatsache das die Kupplung runter muss und dafür sollte dann aber ein vernünftiges Werkzeug zur Verfügung stehen, sonst hat man sich schnell den Kupplungs-Korb versaut.
 
Tja.... :wirr2:
Wenn Euch das "Getier" den Fahrspatz verhagelt, müßt Ihr entweder nachschauen oder nachschauen lassen
:Froehlich3:

Joo.... wenn aber der Fachwerkstättenmechaniker sagt:" Da is' nix ".... "...ich hab bei allen möglichen Drehzahlen geschaltet, alles bestens, Sie bilden sich das ein" (Sinngemäß: " Du hast keine Ahnung vom Fahren, blöder Kunde".) ... dann überzeuge den mal davon, daß er mal eben schnell das Getriebe rausbauen und nachschauen soll " (Geht ja schnell, man muß noch nicht mal das Öl ablassen, hab' ich gehört :frech4:.

Der erklärt Dich endgültig für schwachsinnig, oder nimmt Dir einen 5-stelligen Betrag für die OP ab, nur um Dir dasselbe zu sagen, wie vorher !

Gruß Thomas
 
Weißt Thomas, Du siehst das vermutlich ganz richtig. Unbeachtet des unbekannten Umstands wie schwachsinnig der eine oder andere sein mag (vor und nach Wahltagen bin ich diesbezüglich immer sehr misstrauisch) ist es nunmal so, dass man irgendwie reinschauen muss, wenn einem danach ist, sicherzustellen, ob Schrödingers Katze gemauzt hat und womöglich neues Futter braucht.

Besser als hier wiederholt zu bejammern, dass man mal nicht eben selbst mit dem Zeit- und Materialaufwand einer Tankbefüllung Klarheit schaffen kann, gefällt mir (gefallen ist irgendwie das falsche Wort) dass sich dann doch der eine oder andere meldet, dessen FF-Getriebe das Schlechteste ist, das er markenübergreifend in den letzten 150tausend Jahren bedienen musste.
Das löst freilich kein bestehendes Problem und führt auch nicht zur spontanen Selbstheilung, aber wir bekommen so langsam einen Überblick darüber, wieviele Betroffene es gibt (man weiß allerdings nicht wovon betroffen, wenn keiner nach der Katze sieht!). So ähnlich ging's vermutlich damals mit der Lima los... vielleicht gibt's ja bald ein FF-Getriebekit. Vermutlich braucht's dazu aber nicht einen Haufen subjektiv empfundener Symptome, sondern eine belastbar dokumentierte Serie von identischen Diagnosen.
Da die Krankenkasse nicht zahlt, musst Du den Heilpraktiker selbst entlohnen, auf eigene Faust eingreifen (wörtlich!), die Katzenkiste in der Tierbörse inserieren, oder schlicht damit leben wie ein Mann - knorzig aber geht. Und eh die Verstimmung zu einer ausgewachsenen Männergrippe wird, tu die Ursache vom Hof! Honda ist vermutlich wie alles andere: auch nichtmehr das, was es (in einer verklärt betrachteten Vergangenheit) mal war :-)

Herrliches Wetter heut - ich geh dann mal spielen.
 
Ist ja nicht so, daß man damit nicht fahren kann; der Schalt-Spaß ist halt etwas eingeschränkt.
Irgendwann wird mal jemand der hier Beteiligten damit fahren, und seine Meinung kundtun.
Bis da hin fahr' ich und hab' Spaß !
Morgen bei Traumwetter zum Edersee.....

Viel Spaß beim Spielen, Lothar !!

Gruß Thomas
 
Bis da hin fahr' ich und hab' Spaß !

Solang das noch geht (und ich mein das jetzt nicht nur wegen dem Alter, Du weißt schon) besteht ja nur eingeschränkter Handlungsbedarf, hinsichtlich der Haustierpflege.
Man sagt ja auch "aus einer Katze keinen Elefanten machen" :-)

Im Schwarzwald war's schön, wenn auch stark befahren. Halstuch bei der Abfahrt vergessen und auch auf 1000m Höhe nicht vermisst. Boah ey!

20171014_120301.jpg (sorry für OffTopic)
 
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