Motoröl, grundsätzliche Betrachtungen

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Motor?l, grunds?tzliche Betrachtungen

In diversen Beitr?gen findet man immer wieder Meinungen, die einen vorzeitigen Ölwechsel vorschlagen. Beispielsweise vor dem Einwintern (ohne R?cksicht auf vorgeschriebene F?lligkeit) oder bei den Kundendiensten 6000, 18000, 30000, ... km (die normalerweise keinen Ölwechsel vorsehen). Da das Öl sowohl Kosten, als auch Umweltbelastung verursacht (es muss schlie?lich mit gewissem Aufwand entsorgt werden), ist das Thema m.E. durchaus wert diskutiert zu werden.

Zuerst einmal die Aufgabe von Motor?l:
- Schmierung der beweglichen/gleitenden/drehenden Teile im Motor. Dies geschieht durch Überf?hrung der mechanischen Reibung in Fl?ssigkeitsreibung (innerhalb des Ölfilms). Deshalb darf der Ölfilm durch die ausreichende Bemessung (Konstruktion) des Ölkreislaufs und Auswahl des Öls mit den richtigen Eigenschaften niemals abreissen.
- K?hlung des Motors von innen. Ja richtig gelesen! Es gibt sogar Motoren bei denen der Kolbenboden zur W?rmeabfuhr mit Öl bespritzt wird. Und beispielsweise die ?lteren Suzuki Banditen sind Luft-/Ölgek?hlt. Echte Hochleistungs-Motoren (unser CBF 1000 Motor mit knapp 100 PS/l geh?rt bei den Motorradmotoren nicht dazu!) oder besagte Ölgek?hlte haben einen eigenen Ölk?hler, sonst reicht die Oberfl?che der Ölwanne (die auch verrippt sein kann) um die vom Öl aufgenommene W?rme wieder abzugeben.
- Reinigung des Motors. Da unser Öl innerhalb des Motors eigentlich ?berall hinkommt, ist es ideal zur Sauberhaltung geeignet. Dies geschieht durch Ausschwemmen und in der Schwebe halten von Schmutz, Ablagerungen und Abrieb. Diese Schwebeteile werden dem Ölsumpf (dem Öllager im Motor) und ?ber die Ölpumpe dem Ölfilter zugef?hrt. Dort werden alle Partikel ab einer gewissen Gr??e ausgefiltert. Die verbleibenden kleineren Partikel bleiben in der Schwebe, f?rben das Öl dunkel (obwohl es durchaus noch recht frisch sein kann) und sind zu klein um ihrerseits mechanische Reibung zu verursachen.

Wo liegen die Probleme beim Motorrad:
- Hohe mechanische Belastung durch gleichzeitige Schmierung des Getriebes. Dies ist besonders bei allen Motorr?dern der Fall, die kein separates Getriebe haben. Durch die hohen Dr?cke an den Zahnflanken werden Molek?lketten gequetscht und abgeschert, was unter anderem die Viskosit?t ver?ndern kann.
- Hohes Drehzahlniveau.
- Zunehmende Ansammlung von Verbrennungsr?ckst?nden (?ber Zylinderwand und Kolbenringe) und sonstigem Schmutz und Abrieb. F?hrt zur Eindickung und je nach Art der R?ckst?nde (z.B. Schwefelverbindungen) evt. zu zunehmender chemischer Aggressivit?t des Öls.

Was ist zu beachten:
- Motor?l muss der vom Hersteller geforderten Spezifikation entsprechen.
- Leichtlauf?le und Ölzus?tze (bzw. Öle mit herstellerseitigen Zus?tzen z.B. MoS2) d?rfen nicht verwendet werden, da sonst die Ölbadkupplung durchrutschen kann.
- Auto?le sind - auch bei passender Spezifikation - wegen mangelnder Anpassung an die Belastung durch Getriebe und Nasskupplung grunds?tzlich nicht geeignet.
- Öle gleicher Spezifikation - selbst verschiedener Viskosit?t - sind fr?hlich untereinander mischbar. Und wenn die Tankwarte und manche Mechaniker auch noch so oft das Gegenteil behaupten. Dies ist eine Grundanforderung innerhalb der Spezifikationen.

Meine Sicht der Dinge:
- Alleine schon zur Erhaltung der Garantieanspr?che halte ich die Wechselintervalle ein.
- Ich verwende preisg?nstiges teilsynthetisches Öl (Louis ca. 17 € / 4 l) mit der richtigen Spezifikation. Die Vorteile von vollsyntehischem Öl erschliessen sich mir nicht.
- Ich wechsle kein Öl vorzeitig, da ich modernen Ölen ausreichende Alterungsstabilit?t (speziell ?ber die Winterpause) zutraue. Dies w?rde ich erst bei einer l?ngeren Stilllegung (mehrj?hrig) machen. Und die Schwarzschlamm-Thematik ist ab der antiquierten Spezifikation SF erledigt.
- Ich verwende immer das gleiche Öl, um im (zugegeben unwahrscheinlichen) Fall eines Motorschadens gegebenenfalls treuherzig beim Ölhersteller wegen Schadensersatz anklopfen zu k?nnen.
- Ich fahre bei meinem Motorrad den Motor immer sorgf?ltig warm und ausschlie?lich Langstrecken (mindestens 20 km). Dadurch wird stets Betriebstemperatur erreicht und kann auch keine Ölverd?nnung durch Kondensatbildung entstehen.
- Ich verwende als zus?tzlichen Schutz vor Metallsp?nen eine magnetische Ölablassschraube.
- Vorzeitigen Ölwechsel halte ich nur bei erschwerten Bedingungen (fast ausschliesslicher Kurzstreckenbetrieb, extremen Volllastanteil, besondere Umweltbedingungen z.B. Staub) f?r angezeigt.

PS.: Hier ist ein interessanter Link www.trabold.de Auch im Hinblick auf die Frage wie alt Öl ?berhaupt werden darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
In diversen Beitr?gen findet man immer wieder Meinungen, die einen vorzeitigen Ölwechsel vorschlagen. Beispielsweise vor dem Einwintern (ohne R?cksicht auf vorgeschriebene F?lligkeit) oder bei den Kundendiensten 6000, 18000, 30000, ... km (die normalerweise keinen Ölwechsel vorsehen). Da das Öl sowohl Kosten, als auch Umweltbelastung verursacht (es muss schlie?lich mit gewissem Aufwand entsorgt werden), ist das Thema m.E. durchaus wert diskutiert zu werden.

Zuerst einmal die Aufgabe von Motor?l:
- Schmierung der beweglichen/gleitenden/drehenden Teile im Motor. Dies geschieht durch Überf?hrung der mechanischen Reibung in Fl?ssigkeitsreibung (innerhalb des Ölfilms). Deshalb darf der Ölfilm durch die ausreichende Bemessung (Konstruktion) des Ölkreislaufs und Auswahl des Öls mit den richtigen Eigenschaften niemals abreissen.
- K?hlung des Motors von innen. Ja richtig gelesen! Es gibt sogar Motoren bei denen der Kolbenboden zur W?rmeabfuhr mit Öl bespritzt wird. Und beispielsweise die ?lteren Suzuki Banditen sind Luft-/Ölgek?hlt. Echte Hochleistungs-Motoren (unser CBF 1000 Motor mit knapp 100 PS/l geh?rt bei den Motorradmotoren nicht dazu!) oder besagte Ölgek?hlte haben einen eigenen Ölk?hler, sonst reicht die Oberfl?che der Ölwanne (die auch verrippt sein kann) um die vom Öl aufgenommene W?rme wieder abzugeben.
- Reinigung des Motors. Da unser Öl innerhalb des Motors eigentlich ?berall hinkommt, ist es ideal zur Sauberhaltung geeignet. Dies geschieht durch Ausschwemmen und in der Schwebe halten von Schmutz, Ablagerungen und Abrieb. Diese Schwebeteile werden dem Ölsumpf (dem Öllager im Motor) und ?ber die Ölpumpe dem Ölfilter zugef?hrt. Dort werden alle Partikel ab einer gewissen Gr??e ausgefiltert. Die verbleibenden kleineren Partikel bleiben in der Schwebe, f?rben das Öl dunkel (obwohl es durchaus noch recht frisch sein kann) und sind zu klein um ihrerseits mechanische Reibung zu verursachen.

Wo liegen die Probleme beim Motorrad:
- Hohe mechanische Belastung durch gleichzeitige Schmierung des Getriebes. Dies ist besonders bei allen Motorr?dern der Fall, die kein separates Getriebe haben. Durch die hohen Dr?cke an den Zahnflanken werden Molek?lketten gequetscht und abgeschert, was unter anderem die Viskosit?t ver?ndern kann.
- Hohes Drehzahlniveau.
- Zunehmende Ansammlung von Verbrennungsr?ckst?nden (?ber Zylinderwand und Kolbenringe) und sonstigem Schmutz und Abrieb. F?hrt zur Eindickung und je nach Art der R?ckst?nde (z.B. Schwefelverbindungen) evt. zu zunehmender chemischer Aggressivit?t des Öls.

Was ist zu beachten:
- Motor?l muss der vom Hersteller geforderten Spezifikation entsprechen.
- Leichtlauf?le und Ölzus?tze (bzw. Öle mit herstellerseitigen Zus?tzen z.B. MoS2) d?rfen nicht verwendet werden, da sonst die Ölbadkupplung durchrutschen kann.
- Auto?le sind - auch bei passender Spezifikation - wegen mangelnder Anpassung an die Belastung durch Getriebe und Nasskupplung grunds?tzlich nicht geeignet.
- Öle gleicher Spezifikation - selbst verschiedener Viskosit?t - sind fr?hlich untereinander mischbar. Und wenn die Tankwarte und manche Mechaniker auch noch so oft das Gegenteil behaupten. Dies ist eine Grundanforderung innerhalb der Spezifikationen.

Meine Sicht der Dinge:
- Alleine schon zur Erhaltung der Garantieanspr?che halte ich die Wechselintervalle ein.
- Ich verwende preisg?nstiges teilsynthetisches Öl (Louis ca. 17 € / 4 l) mit der richtigen Spezifikation. Die Vorteile von vollsyntehischem Öl erschliessen sich mir nicht.
- Ich wechsle kein Öl vorzeitig, da ich modernen Ölen ausreichende Alterungsstabilit?t (speziell ?ber die Winterpause) zutraue. Dies w?rde ich erst bei einer l?ngeren Stilllegung (mehrj?hrig) machen. Und die Schwarzschlamm-Thematik ist ab der antiquierten Spezifikation SF erledigt.
- Ich verwende immer das gleiche Öl, um im (zugegeben unwahrscheinlichen) Fall eines Motorschadens gegebenenfalls treuherzig beim Ölhersteller wegen Schadensersatz anklopfen zu k?nnen.
- Ich fahre bei meinem Motorrad den Motor immer sorgf?ltig warm und ausschlie?lich Langstrecken (mindestens 20 km). Dadurch wird stets Betriebstemperatur erreicht und kann auch keine Ölverd?nnung durch Kondensatbildung entstehen.
- Ich verwende als zus?tzlichen Schutz vor Metallsp?nen eine magnetische Ölablassschraube.
- Vorzeitigen Ölwechsel halte ich nur bei erschwerten Bedingungen (fast ausschliesslicher Kurzstreckenbetrieb, extremen Volllastanteil, besondere Umweltbedingungen z.B. Staub) f?r angezeigt.

PS.: Hier ist ein interessanter Link www.trabold.de Auch im Hinblick auf die Frage wie alt Öl ?berhaupt werden darf.

Hi,
hast Dir viel M?he gegeben mit Deinem Bericht. Eine magnetische Ölablassschraube habe ich auch eingeschraubt und Deine Meinung zu den Ölwechselzeitpunkten teile ich auch. Nur finde ich sollte man nicht gerade das billigste Öl verwenden, denn ein qualitativer Unterschied zu einem gutem Marken?l ist mit Sicherheit vorhanden, was nicht heissen soll, das der Motor mit preiswerterem Öl schneller verschleisst.
Ich pers?nlich habe einfach ein besseres Gef?hl, wenn ich ein Marken?l ( Castrol ) verwende.
Mit freundlichen Bikergr?ssen

Krausenbaum aus Essen
 
Ich pers?nlich habe einfach ein besseres Gef?hl, wenn ich ein Marken?l ( Castrol ) verwende.
Und woher meinst Du hat Louis sein Öl? Selbst raffiniert?
Geh´ mal davon aus, dass es ebenfalls ein Markenprodukt ist. Der Hersteller wird seinen Namen nicht gerne nennen wollen, da sich sonst alle K?ufer seines Originalproduktes wegen des Preisunterschiedes am Kopf kratzen werden.
Ich habe mal geh?rt, dass das Louis Öl von Fuchs sein soll. Ob´s wirklich stimmt weiss ich aber nicht.
 
Und woher meinst Du hat Louis sein Öl? Selbst raffiniert?
Geh´ mal davon aus, dass es ebenfalls ein Markenprodukt ist. Der Hersteller wird seinen Namen nicht gerne nennen wollen, da sich sonst alle K?ufer seines Originalproduktes wegen des Preisunterschiedes am Kopf kratzen werden.
Ich habe mal geh?rt, dass das Louis Öl von Fuchs sein soll. Ob´s wirklich stimmt weiss ich aber nicht.


Hi,

k?nntest recht haben!

Gruss
Krausenbaum
 
Ich denke von wem so ein "Billig-Öl" ist, ist ziemlich egal. Wichtig ist doch ob
in diesem Öl, auch die Additive vorhanden sind, die in einem Marken?l zu finden sind.

Gr??e
Blaster
 
Zuerst einmal die Aufgabe von Motor?l:
- Schmierung der beweglichen/gleitenden/drehenden Teile im Motor.

Die Schmierleistung von synthetischen Motor?len ist deutlich besser, das kann am realen Motor durch einen einfachen Schleppversuch nachgewiesen werden. Die Anhaftung z.b. an der Zylinderwand wird besser, die Durch?lungszeiten reduzieren sich auf bis zu einem !/4 der normal ?blichen Zeit.

- K?hlung des Motors von innen. Ja richtig gelesen! Es gibt sogar Motoren bei denen der Kolbenboden zur W?rmeabfuhr mit Öl bespritzt wird.

Auch bei der CBF wird der Kolbenboden von unten mit Öl bespritzt - das ist eine Standardtechnologie. Luft-Ölgek?hlte Suzuki-Motoren zeichneten sich durch eine Zylinderkopf/Brennraumk?hlung mit Motor?l aus.

- Reinigung des Motors.

Ein ganz heikles Thema - weniger die Reinigung von Fremdteilen sondern die chemische Neutralisation. Stichwort Ph-Wert

Wo liegen die Probleme beim Motorrad:

- Zunehmende Ansammlung von Verbrennungsr?ckst?nden ....und je nach Art der R?ckst?nde (z.B. Schwefelverbindungen) evt. zu zunehmender chemischer Aggressivit?t des Öls.

Genau das ist der Grund weshalb Motor?le nicht nur streckenabh?ngig sondern auch zeitabh?ngig zu wechseln sind. Deswegen empfiehlt es sich einmal pro Jahr unabh?ngig von der gefahrenen Strecke einen Ölwechsel vorzunehmen. Sinnvollerweise vor der Zeit in der das Öl in aller Ruhe arbeiten kann - sprich vor dem Winter, unmittelbar nach der letzten l?ngeren Tour.


- Ich verwende preisg?nstiges teilsynthetisches Öl (Louis ca. 17 € / 4 l) mit der richtigen Spezifikation. Die Vorteile von vollsyntehischem Öl erschliessen sich mir nicht.

Schmierleistung, Reinigung usw. du hast die Argumente oben selbst geschrieben.


- Ich wechsle kein Öl vorzeitig, da ich modernen Ölen ausreichende Alterungsstabilit?t (speziell ?ber die Winterpause) zutraue.

Alterungsstabilit?t beschreibt die Oxidation mit Sauerstoff - da hast du recht. Es geht aber eher um die chemische Neutralisation der Verbrennungsr?ckst?nde (i.d.R. saure Verbrennungsr?ckst?nde)


- Ich verwende als zus?tzlichen Schutz vor Metallsp?nen eine magnetische Ölablassschraube.

Ist nat?rlich nicht sch?dlich - ein Nutzen ist bei den heutigen Motoren aber ebenfalls nicht festzustellen. Das war zu Zeiten von Grau?gu?-Motoren anders. Aus diesen vorv?terlichen Motorengenerationen stammen diese Magnetischen Ölablassschrauben.


- Vorzeitigen Ölwechsel halte ich nur bei erschwerten Bedingungen (fast ausschliesslicher Kurzstreckenbetrieb, extremen Volllastanteil, besondere Umweltbedingungen z.B. Staub) f?r angezeigt.

Bei 2000 - 3000 km Jahresfahrleistung (nicht untypisch f?r KCBF Fahrer) w?re demnach ein Wechsel alle 12000 km oder 4-6 Jahre ausreichend? Nun ich denke das wolltest du nicht damit ausdr?cken..... Nicht nur die Kilometerleistung z?hlt.... auch die Zeit!!

Unfallfreie Fahrt

Manfred
 
Vorzeitige Ölwechsel

Ich habe HM1 so verstanden, lt. Wartungsvorschrift muss das Öl sp?testens alle 12.000 km oder nach 12 Monaten gewechselt werden. Manche wechseln aber wenn sie 10.000 km in einem Jahr fahren, 2 mal das Motor?l. Das ist im Normalbetrieb sicher ?bertrieben.

Ansonsten stimme ich HM1 voll zu, wie immer ein sehr guter Beitrag.
Was dazu noch zu bemerken ist, die Motorradhersteller geben ihre Wartungsvorschrift so an, das mit dem schlechtesten Öl ihrer Spezifikation und dem sp?t m?glichstem Ölwechsel lt. Wartungsvorschrift mit Sicherheit keine Probleme zu erwarten sind, um keine unn?tigen Garantieanspr?che abgelten zu m?ssen und den RUF der Marke zu gef?hrden (auch ?ber die Garantiezeit hinaus).
 
Was dazu noch zu bemerken ist, die Motorradhersteller geben ihre Wartungsvorschrift so an, das mit dem schlechtesten Öl ihrer Spezifikation und dem sp?t m?glichstem Ölwechsel lt. Wartungsvorschrift mit Sicherheit keine Probleme zu erwarten sind, um keine unn?tigen Garantieanspr?che abgelten zu m?ssen und den RUF der Marke zu gef?hrden (auch ?ber die Garantiezeit hinaus).
Hi WiN! Du hast es exakt auf den Punkt gebracht! Genau so sehe ich das auch. Und die zum Teil mit den Motorenherstellern in enger Gesch?ftsbeziehung stehenden Ölhersteller haben sicher gegen einen erh?hten Umsatz mit ihrem kostbaren Saft nichts einzuwenden. Wenn es nach denen geht, am liebsten alle Monate!

@ManfredK: Hi! Wenn nun Sythetik?l so gut schmiert, wie steht es dann um die Kupplung? Bei meiner Kawa war aus diesem Grund ausdr?cklich nur reines Mineral?l zugelassen.
Hast Du Dir meinen Link einmal angeschaut? Mir ist diese Firma l?nger bekannt, und sie gibt Referenzen an, nach denen das Öl bereits mehrere Jahre und weit ?ber 100000 km im Motor geblieben ist. Dass dies im Motorradmotor mit Schmierung des Getriebes nicht ganz unproblematisch ist habe ich bereits erw?hnt. Wenn aber das Öl wirklich so aggressiv sein soll, m?ssten diese Motoren bereits aufgefressen sein. Ob da nicht auch Panikmache dahintersteckt? Und wie kann es sein, dass einige Auto-Hersteller ihre Wechselintervalle auf 30000 km und mehr heraufsetzen ohne einen j?hrlichen Wechsel zu fordern?
 
Mir ist diese Firma l?nger bekannt, und sie gibt Referenzen an, nach denen das Öl bereits mehrere Jahre und weit ?ber 100000 km im Motor geblieben ist.

Daf?r ist aber auch der Filter der Fa. Trabold verantwortlich.
Ohne diesen Filter w?rde das Öl nicht so lange halten.
 
Daf?r ist aber auch der Filter der Fa. Trabold verantwortlich.
Ohne diesen Filter w?rde das Öl nicht so lange halten.
Dir ist aber schon klar, dass der Trabold-Filter rein mechanisch reinigt?
Wie soll eine machanische Feinstfilterung einen pH-Wert beeinflussen (also eine zunehmende Ans?uerung reduzieren)?
 
Hi,

Feinst?lfilter sind mir durchaus bekannt - auch eine dazugeh?rige Studie des UBA. Zudem sind mir Informationen von neutraler Seite z.B. der RWTH Aachen lieber und insgesamt auch aussagekr?ftiger.

Feinst?lfilter sind eine sehr interessante Geschichte in Verbindung mit Dieselmotoren ?lterer Bauart um die zunehmende Verschlammung durch Ru?partikel in den Griff zu bekommen. Typischerweise in Nutzfahrzeugen verwendet, die praktisch nie "kalt" werden. Daher werden dort oft niedrig legierte, daf?r sehr preiswerte Öle gefahren. Öle die f?r Motorradmotoren und deren Beanspruchungen untauglich sind.

Das UBA bescheinigt den Feinst?lfiltern eine erstklassige Wirkung beim ausfiltern von mechanischen Verunreinigungen. Gleichzeitig werden durch die Feinst?lfilter aber bereits auch die VI-Verbesserer herausgefiltert die f?r ein modernes Mehrbereichs?l mineralischer oder teilsynthetischer Bauart dringend n?tig sind.

V?llig machtlos sind Feinst?lfilter gegen gecrackte Kohlenwasserstoffmolek?le die durch Scherbeanspruchung im Getriebe entstehen, und die Schmierwirkung deutlich reduzieren.

PKW-Longlife Öle die Wechselintervalle von 30000 - 50000 km erlauben sind ausnahmslos Vollsynthetik?le mit einer besonders hohen Additvierung PLUS Festk?rperschmierstoffen (h?ufig auf Molybd?n-Basis). Aufgrund der Rezeptur f?r Motorradmotoren mit Nasskupplung v?llig untauglich.

Das "Verbot" von Vollsynthetischen Schmierstoffen bei einzelnen Motorr?dern hat zwei Ursachen.

Ursache 1: Eine ?u?erst knapp bemessene Nasskupplung die aufgrund der Dimensionierung nur knapp mehr Kraft ?bertragen kann als der Motor bereits serienm??ig liefert. Hier kann tats?chlich das Synthetik?l eine m?gliche "Schadensursache" sein - andere sagen die Kupplung ist fehlerhaft dimensioniert.... suchs dir raus.

Ursache 2: Eine unverh?ltnism??ig weite Spreizung der Viskosit?t bei Ölen z.B. 0W-50. Hier macht insbesondere die Kaltviskosit?t 0 Probleme. Da die Lagerspiele bei einigen Sportlern sehr gro?gew?hlt werden ( = Leistungsgewinn) k?nnen hohe Leck?lverluste bei kaltem Motor und damit Mischreibung auftreten. Das hat aber nichts mit der "Bauart" des Öles zu tun sondern nur mit der Viskosit?t.

Ich betreibe meine Motoren seit mehreren Jahrzehnten ausschlie?lich mit Synthese?len.

Wie Motoren die mit unterschiedlichen Ölen betrieben wurden (lange mit "normalen" oder "synthetischen") hinsichtlich Verschlei?, Brennraumsauberkeit, Ablagerungen an Ventilen usw. aussehen kann ich aufgrund meiner beruflichen Praxis mit Verbrennungsmotoren ganz gut beurteilen. Die Spanne reicht da von Teergrube bis Saubermann.

Ich habe aus unserem Motorenversuch auch einige interessante Verschlei?studien bei der Verwendung unterschiedlicher Öle, speziell zum Thema Mineralische und Synthetische Motoren?le.

Brennraumsauberkeit, Ablagerungen am Kolbenboden, Ablagerungen an den Ventilen werden durch vollsynthetische Schmierstoffe auf ca. 15 - 25% der Ablagerungen mineralischer Öle reduziert. Im Schleppversuch kann die innere Reibung der Motoren um bis etwa 10% reduziert werden. Daraus resultiert nat?rlich auch eine Zunahme der Gesamtlebensdauer des Motors.

Hinsichtlich der Vers?uerung der Motor?le hat sich in den letzten Jahren mit der Abnahme des Schwefelgehaltes in der EU speziell in D einiges in Richtung positiv ver?ndert. Je geringer der Schwefelanteil im Kraftstoff desto geringer der Anteil an H2SO3 im Motor?l, desto geringer die Angriffe gegen das Metall.

Zeitgleich tritt im Motorradbereich eine neue "Schadensursache" auf, die auch mit den zunehmenden Kurzstreckenfahrten zusammenh?ngen und zwar die Kavitationssch?den an den Lagerschalen Kurbelwelle/Pleuel. Urs?chlich sind hier nicht ausreichend durchgef?hrte Ölwechsel/fehlende Langstreckenfahrten und damit ein zunehmender Wasseranteil im Motor?l.

Zu den Bedienunganleitungen vielleicht noch eine Randbemerkung..... wenn du bei der Erstellung einer Bedienungsanleitung bzw. eines Wartungsplanes nicht selbst t?tig warst, w?re ich mit den den nicht technischen Begr?ndungen zur?ckhaltend. Wartungskosten sind ein zunehmendes kaufentscheidendes Merkmal. Wartungskosten werden daher sehr wohl auf der einen Seite auf technische Notwendigkeit und auf Kostenbelastung f?r den Endverbraucher gepr?ft.

Siehe z.B. die Einstellintervalle des Ventilspiels alle 48.000 km und daraus resultierende Ventilspiele samt konstruktiver Vorkehrungen am Ventiltrieb besonders hinsichtlich Nockenkontur und Pitting.

Wenn ein Hersteller sich f?r seine Motoren daher zu einem Wechselintervall von 12000km oder 2 Jahren (HONDA) entschlie?t, dann sind hier technische Gr?nde entscheidend - keine wirtschaftlichen.

Im ?brigen ?berl?sst es der Hersteller den Haltern die Ölsorte frei zu bestimmen und gibt nur Mindestqualit?ten vor. Und die Anspr?che die Honda hier stellt sind API SG und besser sowie f?r unsere Breitengrade eine Viskosit?t SAE 10W30. Öle mit Festk?rperschmierstoffen sind nicht zul?ssig.

Ich ?berlasse es daher gerne jedem Motorradfahrer welches Öl er verwenden will und wieviel er f?r den Liter ausgeben will (kann). Die Mindestanforderungen werden mit einem sehr preiswerten Zweitraffinat speziell aus englischer Herkunft im Supermarkt erf?llt das mit seinen Additiven die geforderten Normen gerade so erf?llt oder mit einem HighTech Vollsynthetischen Schmierstoff vom Markenhersteller, das die geforderten Normen auch noch beim Ölwechsel erf?llt.....

Wer sich dann au?erhalb der Garantiezeit zu verl?ngerten Wechselintervallen entschlie?t soll das bittesch?n tun.... ist ja nicht mein Motor :lachen2:
 
Zuletzt bearbeitet:
Haltbarkeit Motoren?le

M?chte hier nichts auf die Spitze treiben, aber zwei Dinge m?chte ich doch noch anf?gen.
Zum einen, der Trabold Filter ist ein Nebenstrom Filter, extern vom Motor angebracht. Kenne ich seit zig Jahren in der Hydraulik. Aber- wer m?chte schon gern ein Ölfiltergeh?use inklusive entsprechender Verschlauchung irgendwo- aber wo- an seinem Mopped verbauen?
In der Trabold Werbung habe ich auch nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden, ob diese Filterung auch bei Doppelbelastung des Schmierstoffs durch Motor und Getriebe, wie bei unserer CBF, diese lange Lebensdauer des Schmierstoffes mit voller Wirksamkeit f?r die Extrembelastungen im Getriebe garantiert.
Ein kleiner Seitenhieb sei mir gestattet: Es gibt Leute die schrauben sich f?r Unsummen Geldes Auspuffanlagen, Fahrwerkskomponenten etc. an ihr Mopped und bei einem Ölwechsel werden sie dann zum Pfennigfuchser. Hallo, passt da was nicht ganz zusammen?
Wenn einer sagt er m?chte die Umwelt schonen - ok, aber eventuell w?re dann ja ein Fahrrad das Fortbewegungsmittel f?rs reine Gewissen!
War jetzt nicht richtig gut der Spruch, aber manchmal kann man nur schmunzeln, liest man, was manche Zeitgenossen so bewegt!
Nur zur Klarstellung: M?chte wegen meiner normalen Ölwechsel nicht die Umweltsau spielen, aber immer mit Vollgas durch die Gegend knallen, wie manche das ja machen, bl?st m?glicherweise ein paar mehr Umwelt belastende Schadstoffe in die Luft als ein Ölwechsel im Jahr.
 
Dir ist aber schon klar, dass der Trabold-Filter rein mechanisch reinigt?
Wie soll eine machanische Feinstfilterung einen pH-Wert beeinflussen (also eine zunehmende Ans?uerung reduzieren)?

Jo klar, das ist mir bewusst.
Von Ans?uerung habe ich nicht gesprochen ;)

Du hast nur in Deinem Ursprungsbeitrag davon gesprochen wie alt Öl ?berhaupt werden kann und Trabold als "Quelle" genannt.
Das ist aber wenn ?berhaupt nur mit diesem Filter m?glich.

Darauf wollte ich nur hinweisen.

Gr??e
Blaster
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt wird´s kompliziert!

Also fangen wir klein an:

@J?rgen Klammer: Dein kleiner Seitenhieb ist angekommen. Da ich meine CBF 1000 ausschlie?lich just for fun betreibe, bin ich in der Lage sie ausschlie?lich auf Langstrecken mit vorherigem Warmfahren (also eigentlich ideal motorschonend und "artgerecht") zu bewegen. Die Kurzstrecken (z.B. 3 km zur Arbeit) werden vom Roller - bei winterlichen Verh?ltnissen vom Auto - ?bernommen.
Wenn ich mir dieses Vergn?gen nicht leisten k?nnte (Fahrzeug ist nicht finanziert) w?rde ich es einfach bleiben lassen. Soviel zum Thema Solvenz.
Was ich aber nicht einsehe ist, dass ich meinetwegen bei Castrol-Ölen (deren Produktg?te keiner anzweifelt) den Werbeaufschlag mitbezahle. Denn die Werbung an allen Rennstrecken der Welt (auch in der teuren Formel 1) gibt es nicht zum Nulltarif. Ich habe mal was gelesen, dass z.B. ein Kasten Bier von stark werbenden Brauereien mit mehr als einem Euro durch die Werbung belastet ist. Wer diesen Unsinn gerne finanziert - bitte sehr. Ich fahre und tanke lieber daf?r. Aber jeder wie er will.

Das besagte teilsynthetische Louis-Öl stammt ?brigens von Pentosin www.pentosin.de - einer deutschen Marke - die in Werkstattkreisen eigentlich bekannt ist. Auch ManfredK wird sie kennen. Also nix mit englischem Zweitraffinat aus dem Baumarkt und so.
Es erf?lllt Jaso T903 MA [japanische Öl-Norm f?r Zweir?der] (API SL-EC/CF [mittlerweile unbedeutende Ami-Norm] sowie ACEA A3/B3 [europ?ische Norm eher f?r Autos] - vegesst diese beiden Normen im Zusammenhang mit Motorr?dern). Um es klar zu sagen, es ist mir total egal wer welches Öl in sein Gef?hrt kippt (ich bin am Louis-Öl in keiner Weise beteiligt). Ich sage nur dass ein preisg?nstiges Öl nicht per se minderwertig oder schlecht sein muss.

@Blaster: Mit dem Trabold-Filter wollte ich auf folgenden Widerspruch bez?glich des maximalen Alters von Öl im Motor aufmerksam machen:
Auf der einen Seite ManfredK mit der Ansicht, dass durch die zunehmende Ans?uerung des Öl´s Sch?den am Motor auftreten k?nnen; auf der anderen Seite Trabold und die Langzeitintervall-Öle die ja genau so unter diesem Ph?nomen leiden m?ssten aber es offensichtlich - die Realit?t beweist es - nicht tun. Vielleicht stammen ManfredK´s Bedenken - dessen fachliche Qualifikation als Zweiradmechaniker-Meister ausser Frage steht (die Qualit?t seiner Beitr?ge beweist es immer wieder:Froehlich2:) - aus ?lteren Zeiten als die Öl- und Treibstoffqualit?t noch nicht den jetzigen Stand hatte. Denn diesen Widerspruch hat auch er bisher noch nicht aufl?sen k?nnen.:ausschau:

@ManfredK: Wer meine und Deine Ausf?hrungen aufmerksam liest, stellt fest, dass wir bis auf obigen Punkt und die Einsch?tzung der Vorz?ge von reinen Synthetik-Ölen eigentlich die Sache insgesamt gleich bewerten.
Wir beide haben die Kondensatbildung angesprochen, die bei meiner Fahrweise eigentlich ausgeschlossen ist. Deshalb (und nur deshalb!) traue ich mich, speziell in meinem Fall den Ölwechsel wirklich nur alle 12000 km - und wenn es bis zu meinetwegen 2 1/2 Jahren dauern sollte - durchzuf?hren. Nat?rlich inclusive der Winterpausen. Den Kurzstreckenbetrieb habe ich unter "erschwerten Bedingungen" angesprochen.
Und meine Vorbehalte gegen?ber den vollsynthetischen Ölen beruhen prim?r auf Bedenken wegen der Kupplung und sekund?r wegen des m.E. nicht n?tigen Mehrpreises. OK?
Und selbstverst?ndlich kann jeder tun was er gerne will.

Vielleicht hat unser kleiner Diskurs zum Thema Motor?l auch technisch nicht ganz so versierten Forumsmitgliedern etwas gebracht.
 
Nur eine kurze Zusatzinfo:

Viele Ölhersteller geben eine Lagerzeit von Ölen von max. 3 Jahren an (f?r ge?ffnete Gebinde). Siehe z.B. hier Punkt 4.6.
 
Nachdem dein Fred ja den Titel tr?gt... grunds?tzliche.... muss ich dir schon ein kleines bisschen widersprechen.

Die Jaso MA Norm ist Steinzeit und stammt bereits aus Mitte der 80iger Jahre und wurde nicht weiter fortgeschrieben weil sie weltweit unbedeutend ist. Lediglich die Kennzeichnung "keine Reibungsminderer" ist wegen der Ölbadkupplung noch von Bedeutung.

Die API S Klassifikation ist weltweit die bedeutendste Norm und wird deshalb auch von fast allen Herstellen herangezogen.... im Falle Honda SG und besser - ebenfalls mit dem Hinweis keine Reibungsminderer also erg?nzend dazu die Norm JASO MA

Die h?chste Qualifikationsh?rde (neben Herstellernormen) ist dann die ACEA Norm und da die A3 PLUS die jeweilige Jahresnorm sprich ACEAA3-96 auch da jeweils erg?nzend dazu die JASO MA

Weltweit ist aber die ACEA Norm weniger wichtig.

Bez?glich der UBA Studie zu Feinst?lfiltern und den m?glichen Standzeiten von Ölen dachte ich du w?rdest die Studien des UBA kennen.... dann h?ttest du sicherlich nicht den Hersteller eines Feinst?lfilters als Referenz herangezogen.

Bittesch?n hier sind die erg?nzenden Links zum Thema Feinst?lfilter und synthetischen Schmierstoffen:

http://www.castrol.com/castrol/genericarticle.do?categoryId=82916547&contentId=7006721
http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/index-motoroele.htm
http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/emissionen/schadstoffe/klima/co2/klimaverk.htm
http://dh5eah.toxisch.net/salatoel/topoeleinbau/nebenstromoelfilter10.pdf
 
Nachdem dein Fred ja den Titel tr?gt... grunds?tzliche.... muss ich dir schon ein kleines bisschen widersprechen.
Das ist auch gut so! Denn eine Diskussion ist ein Dialog und kein Monolog. Und wo Du recht hast, hast Du recht. Das mit den Normen glaube ich Dir gerne. Mein Kenntnisstand ist der geschilderte.
Danke auch f?r die Info´s.

Und was sagst Du zu dem besagten teilsynthetischen Louis-Öl? Brauchbar oder nicht?
 
Von den Papierdaten her sicherlich (mir fehlt die Angabe nach welcher ACEA A3 Norm das Öl gepr?ft wurde).....

Wenn der von dir genannte Hersteller stimmen sollte, handelt es sich aber um einen Hersteller, der keine Motorradspezifischen Öle im Angebot hat. Daher kann ich das Know-How dieses Herstellers bezogen auf die spezifischen Anforderungen Motorrad nicht beurteilen. Das Know - How k?nnte hervorragend sein (warum ist er dann aber nicht mit eigenen Angeboten pr?sent?) es k?nnten aber auch nur das notwendige Basiswissen vorhanden sein (was ja nichts schlechtes sein muss).

In Werkst?tten sind Öle dieses von dir genannten Herstellers h?ufig zu finden, da sehr g?nstige Literpreise bei Fa?abnahme m?glich sind.

Ich pers?nlich bevorzuge Öle eines Herstellers der nachweislich Know-How auf dem Gebiet Motorrad hat - speziell wegen der Hochdruckbest?ndigeit im Bereich Getriebe und der doch speziellen Anforderungen im Bereich Nasskupplung.

Ob das dann ein Hersteller sein muss, der allen aus der Werbung bekannt ist oder ob das auch ein Hersteller sein kann der werbetechnisch gesehen in der zweiten Reihe steht, das sollte jeder mit seinem "Gewissen" und seinem Geldbeutel ausmachen. Wie du schon richtig geschrieben hast.... Werbung gibt es nicht umsonst und muss von den Kunden mitbezahlt werden.

Derzeitig verwende ich das Öl eines Herstellers in Mannheim und habe damit seit vielen Jahren beste Erfahrungen gemacht. [media]http://shop.oelscheich24.de/WebRoot/O24/Shops/O24/Products/Images/PRO_4_10W_40__15W_50.pdf[/media]
Andere Ölhersteller haben nat?rlich ebenfalls erstklassige Öle - bei Einhaltung der vorgeschriebenen Spezifikationen und Wechselintervalle gibt es keine wirklich schlechten Öle mehr (von Zweitraffinaten rate ich f?r den Bereich Motorrad aber dennoch ab)
 
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