Kettenwachs > Erfahrungen?

corry

Member
Servus Leutz :Froehlich3:

bin gerade über das mir bis dahin völlig unbekannte Produkt "Kettenwachs" gestolpert.
Auf die schnelle hab ichs von mehreren Anbietern gefunden, u.a. WD-40 und Hanseline.
Scheinbar gibts auch nen Hersteller der das in nem "Automatik-Oiler" benutzt (nunja, ich bleib bei manuell).

Erfahrungen zu sonem Wachs hab ich bis jetzt erstmal nur für den Fahrradbereich gefunden, bei WD-40 wird es aber als geeignet für Motorradketten beworben:
http://www.wd40.de/wd-40-specialist-motorbike/kettenwachs/
Und hier im Forum ergibt die Suche nur einen einzigen Treffer, leider ohne viel Aussage für mich.

Hat jemand von Euch sowas schonmal fürs Motorrad benutzt und kann hier seine Erfahrungen teilen?
Oder sollte man eh besser die Finger davon lassen, weil es nur für Fahrradketten sinnvoll ist?

Oder ist das vielleicht sogar das Gleiche, wie das "weiße Kettenspray" was ich noch von damals kenne? (sprüht flüssig und leicht schaumig, verfestigt sich aber innerhalb von Sekunden)

LG Achim

*grübel* :ausschau:
 
Hallo Achim
Gibts nicht genug Kettenpflegeprodukte das es jetzt unbedingt dieses offensichtlich unbekannte Nischenprodukt sein muss ? Nehmen alle anderen das falsche ? Selbst wenn, die haben das Kettenschmieren auch nicht neu erfunden. Probiers aus und berichte uns.
Gruß Ändi
 
ok... bei WD40 heisst das DryLube nun halt Kettenwachs.

Nur ein weiterer Anbieter...


geschmierte Grüße
vom falo
 
Wachs hatte ich bisher nur für Zeltreisverschlüdse. Beim motorrad wurden verschiedene Kettesprays genutzt. Zuletzt habe ich mal abschleuderfreies geholt. Mal sehen ob es funktioniert. :mx31:
 
Hallo Achim
Gibts nicht genug Kettenpflegeprodukte das es jetzt unbedingt dieses offensichtlich unbekannte Nischenprodukt sein muss ? Nehmen alle anderen das falsche ? Selbst wenn, die haben das Kettenschmieren auch nicht neu erfunden. Probiers aus und berichte uns.
Gruß Ändi

Hallo Ändi :Froehlich3:

die Motivation hinter Deiner Antwort kann ich nich so wirklich nachvollziehen.
Nirgendwo steht, dass es ausgerechnet dieses Produkt sein muss. :02 - zwinkern:
Und es steht auch nirgendwo, dass alle anderen etwas falsches benutzen, und auch nicht das ich mit anderen Produkten nicht zufrieden wäre oder andere Biker etwas falsches benutzen. :02 - zwinkern:

Ich möchte mich einfach nur über ein mir unbekanntes Produkt informieren, und hatte auf Erfahrungen von anderen Bikern gehofft.
Ist dafür nicht ein Forum (auch) da?


Und siehe da:
ok... bei WD40 heisst das DryLube nun halt Kettenwachs.
Nur ein weiterer Anbieter...
schon kommt ne aussagekräftige und hilfreiche Antwort. :02 - zwinkern:
Denn wenns das gleiche wie "DryLube" ist, kann ich mit dem Begriff weiter schauen.


Sry Ändi, nix für ungut, aber konnt ich mir Deiner Antwort einfach nicht verkneifen.
:14 - Sorry: :blumen: :29 - Prost:


LG Achim
 
Jetzt fehlt der Chemiker, der den Unterschied zwischen Wachs und Fett darlegt.... Nachdem natürlich erst einmal geprüft wird, ob der Begriff Wachs bei WD korrekt genutzt wird...


Aber anscheinend, und so habe ich Corry verstanden, hat das Produkt hier im Forum noch niemand genutzt.

Aber ich bin raus, meine Ketten werden durch 5W40 gepflegt...

P. S. und völlig sinnfrei... Der sandfarbene Wachs erinnert mich an Weihnachten...
 
Es fehlt kein Chemiker... es fehlt nur die Lektüre des techn. Datenblattes: http://www.wd40.de/wp-content/uploads/2014/04/TDS_KETTENWACHS.pdf

Der Begriff Wachs ( https://de.wikipedia.org/wiki/Wachs ) ist auf das Zeugs so anwendbar wie Balsam ( https://de.wikipedia.org/wiki/Balsame ) oder andere Bezeichnungen.

Treffender wäre aufgrund der Inhaltsstoffe die Bezeichnung "Kettenfett mit PTFE"

Stimmt.... ein Chemiker oder jemand , wissend und pragmatisch, wie Du :mx1: ich war auf dem Smartphone ehrlich zu faul.... aber auch nur, weil das Thema für mich nicht relevant genug ist :Froehlich1:

:danke:
 
Kann aber eigentlich nicht sein. Auf der verlinkten Seite ist ja von sandfarbenem Wachs die Rede, und DryLube ist iirc farblos und ergibt keine sichtbare Schicht auf der Kette.

... und das DryLube von PDL (AFAIK das Original) wird in den Datenblättern mit gelblich beschrieben...
Sprüh es mal auf ein Stück dunklen Kunststoff!

ManfredK schrieb:
Treffender wäre aufgrund der Inhaltsstoffe die Bezeichnung "Kettenfett mit PTFE"

so ist es (nicht ganz)... PTFE kennen wir unter Teflon und das ist halt die Grundlage für alle uns bekannten DryLube-Abfüllungen.

und "nicht ganz"...weil die DryLube-Panscher eben mit der Fettlosigkeit des Produktes werben... dann wohl besser: "Kettengedöns mit PTFE" :frech4:

datenblattlesende Grüße
vom falo
 
Zuletzt bearbeitet:
Falo,

es ging nicht um die richtige Bezeichnung von DryLube sondern vom WD40 Wachs.... und das ist Kettenfett mit PTFE

Lösung aus Schmiermitteln auf synthetischer undMineralölbasis, Viskositätsmodifizierer, (die beiden ersten Punkte ergeben das Fett) Verschleißschutz- undHochdruckadditiven, PTFE in einem aliphatischenKohlenwasserstoff-Lösungsmittel (und das ist der Festkörperschmieranteil PTFE, Handelsname Teflon)

Im Gegensatz PDL:

https://cdn2.louis.de/content/catalogue/articles/zusatz/sic/10004198_SDB_13.pdf
 
Lösung aus Schmiermitteln auf synthetischer undMineralölbasis, Viskositätsmodifizierer, (die beiden ersten Punkte ergeben das Fett) Verschleißschutz- undHochdruckadditiven, PTFE in einem aliphatischenKohlenwasserstoff-Lösungsmittel (und das ist der Festkörperschmieranteil PTFE, Handelsname Teflon)

jaja... aber ich kann auch noch ein wenig "Genaunehmen" :-)

Auch DryLube (bsw. von PDL) hat als Grundlage Heptan (aus Erdöl) und aliphatische Kohlenwasserstoffe (aliphar= griechisch für "fettig"), demzufolge ist dort eine gewisse Fettaffinität ebenfalls nicht von der Hand zu weisen.

Einigen wir uns doch darauf... dass das Kettenwachs offenbar als eine Mischung von Fettspray (sie beschrieben es selbst sogar als Fett, wie ich grad doch noch im Datenblatt gelesen habe) und Teflonspray beide Vor- und Nachteile der bisher bekannten Kettenschmiermittel verbinden möchte. :-)
Bisher hatte ich es noch näher am DryLube gesehn... und deshalb Deine obige Bezeichnung auf beide bezogen.

spitzfindige Grüße :-)
vom falo

PS. mehr möchte ich jetzt wirklich nicht mehr nachlesen im Datenblatt :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
... dann wohl besser: "Kettengedöns mit PTFE" :frech4:

also darauf lass ich mich sofort ein :02 - zwinkern: :04 - Zunge:

Ansonsten erstmal lieben Dank an alle, Eure Plänkelei hat trotzdem geholfen meine Neugierde zu befriedigen. :Froehlich2:
Und im Endeffekt hab ich mich dafür entschieden HKS extrem Hochleistungs-Ketten-Schmiere zu ordern.
Hab zwar nicht nur positives darüber gelesen, scheint aber auf jeden Fall sehr interessant für mich zu sein.
Wenn ich daran denke kann ich gerne im Herbst mal meine Erfahrungen posten. :02 - zwinkern:

LG Achim
 
..... offenbar als eine Mischung von Fettspray .... und Teflonspray beide Vor- und Nachteile der bisher bekannten Kettenschmiermittel verbinden möchte. :-)

Gut zusammengefasst!!

Endlich wird das schlecht schmierende und nicht vor Korrosion schützende PTFE durch das nicht haftende Fett abgeschleudert....

Ich liebe meinen Kettenöler....
 
Endlich wird das schlecht schmierende und nicht vor Korrosion schützende PTFE durch das nicht haftende Fett abgeschleudert....

wenn ich dich richtig verstehe, handelt es sich bei dem Zeug also um einen verkappten Kettenreiniger :11 - lol:

nach Jürgens Definition wäre der auch gut unter "Wintersonnenwende" aufgehoben gewesen...
 
Gut zusammengefasst!!

Endlich wird das schlecht schmierende und nicht vor Korrosion schützende PTFE durch das nicht haftende Fett abgeschleudert....

Ich liebe meinen Kettenöler....

Das mit Korrosion ist je nach Anwendung schon richtig.
Einmal durch den Regen fahren, ist da aber auch noch kein Argument.

Mit schlecht schmieren ist aber nicht.

Das Polo Dry Lube hatte in einem Test die maximal besten Verschleißwerte erreicht.
Und das merkt man auch in der Praxis. Wenn man eine warm gefahrene Kette anfasst
merkt man richtig die Schmierung und der Verschleiß an den Anlagepunkten ist Null.
Bevor Kettenräder eingelaufen sind ist jede Kette vorher über die maximale Längendehnung.

http://www.motorradonline.de/motorr...ttensprays-im-vergleich-fazit/329338?seite=13

Wenn man sich die Bewertung anschaut ist nur Korrosion ein Thema.

Man durfte halt nur nicht den Fehler machen das Profi Dry Lube zu kaufen mit
der schlechtesten Schmierwirkung aller Sprays.

Ich hatte erst einmal leichten Flugrost. Aber irgendwo selber schuld.
Beim Transport von Sardinien nach Hause war die Kette fast 40h
Regen und Salzluft ausgesetzt. Hätte man da vor dem Transport
noch mal ordentlich drüber gesprüht wäre auch das kein Thema gewesen.

Wenn man ein Motorrad permanent draußen stehen hat und ständig im Regen unterwegs ist.
Dann kann man das vergessen. Aber sonst ist drylube immer meine erste Wahl.
 
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