Kettenöler

Mir stellt sich eher die Frage was f?r einne Öler ich dann dran machen soll?
Preislich kann man ja von 25 bis ?ber 200 Euro ausgeben.
Hallo,
ich kann den PRO-OILER zum ermässigten Preis von 175,- EUR plus 6,- Euro Versandkosten besorgern, statt 205,- Euro bei Direktkauf. Bei Interesse: PN
Was sagt denn die Erfahrung zu den verschiedenen Systemen?
Da könnte man jetzt viel schreiben. Kurz gefasst: alle 9.000 km das Ölfläschchen füllen; minimale Ölsauerei dank elektronisch gesteuerter Dosierung und Doppelspritze;
Ergebnis: nach 40.000 km die Kette erst ein einziges mal gespannt. Damit hat sich der Öler bereits amortisiert, vom Komfort mal ganz abgesehen.

Hier ein Forumsbeitrag zum PRO-OILER: http://www.cbf-1000.de/VBForum/showpost.php?p=116886&postcount=50
Gruß, Richard
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Richard,

zu den verwendeten Dichtungsmaterialien im ProOiler hätte ich mal ne Frage...

Ist das wie in den FAQ genannt "NBR"?

Wenn ja würde ich mal bei unseren hauseigenen Chemikern nachfragen inwieweit unser Kettenhaftöl diesbezüglich ausgelegt ist.

Gruß

Manfred
 
Hallo Richard,
zu den verwendeten Dichtungsmaterialien im ProOiler hätte ich mal ne Frage...
Ist das wie in den FAQ genannt "NBR"?
Hallo Manfred!
Ja, die Dichtungen und Übergangsstücke bestehen aus NBR (Nitril-Butadien-Rubber). Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrilkautschuk

Auch die O-Ringe der Kette bestehen aus NBR. Wenn also das fragliche Kettenöl o-ring-verträglich ist, dann harmoniert es auch mit den Dichtungen des PRO-OILERs. Wobei, Haftkomponenten braucht man bei der stetigen Schmierung nicht mehr. Durch die permanente Schmierung bleibt die Kette bei richtiger Dosierungseinstellung stets mit Öl benetzt, trotz sehr geringem Ölverbrauch.
Wenn dem Schmierstoff Haftkomponenten beigemischt sind, hat das den Nachteil, dass damit auch Schmutzpartikel stärker an die Kette gebunden werden. Der PO-Hersteller empfiehlt daher die Verwendung von herkömmlichem Motoröl.

Gruß, Richard
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei 1 Liter für >50.000km fällt der Ölpreis aber eher nicht ins Gewicht. Und wenn die Kette mit Motoröl sauberer ist...
 
Hallo aus NE,:Froehlich3:
also ich fahre meinen Kettenoiler nun seit Juni 2006.Von CLS.
War beim Kauf gleich mit vereinbart das der Händler ihn anbaut.
Habe nun faßt 12.000km drauf und noch nicht einmal nachgefüllt.
Da er optimal in der Einstellung ist,möchte ich ihn nicht mehr missen.
Die Felge wird zwar auch schmutzig eingeölt beim fahren.Aber es gibt schlimmeres.:sauf:
Kann ihn nur empfehlen.Kenne auch den Entwickler des Ölers persönlich.

grüße aus NE:Froehlich3::lol27::computer_kaffee:

lt.wilma
 
Das mit dem Motoröl habe ich gelesen... aber ich bekomme das Kettenhaftöl deutlich preiswerter als jedes Motoröl...... :Froehlich3:
Wobei die Kosten für das Schmiermittel eigentlich keine Rolle mehr spielen. Dank der genauen Dosierung ist der Verbrauch so gering, dass das nicht ins Gewicht fällt. Ein Liter Öl reicht bei mir unter Alltagsbedingungen, also incl. Regenfahrten, für 80.000 km. Bisher ging ich von 70.000 km aus, aber ich konnte die Dosierung weiter reduzieren. Das bisschen Motoröl hat man ohnehin als Restbestand vom Ölwechsel zuhause.
Aktuell habe ich 48.000 km auf der Kette und musste sie noch immer erst ein einziges mal spannen.

Gruß, Richard
 
Hallo aus NE,:Froehlich3:
also ich fahre meinen Kettenoiler nun seit Juni 2006.Von CLS.
War beim Kauf gleich mit vereinbart das der Händler ihn anbaut.
Habe nun faßt 12.000km drauf und noch nicht einmal nachgefüllt.
Da er optimal in der Einstellung ist,möchte ich ihn nicht mehr missen.
Die Felge wird zwar auch schmutzig eingeölt beim fahren.Aber es gibt schlimmeres.:sauf:
Kann ihn nur empfehlen.Kenne auch den Entwickler des Ölers persönlich.

grüße aus NE:Froehlich3::lol27::computer_kaffee:

lt.wilma

Hallo

Ich kann den Bericht von Wilma nur unterstreichen.

Was ich noch hinzufügen wollte:
Mittlerweile haben wir 22000km auf der Uhr, die Kette/Ritzel immer noch in guten bis sehr guten Zustand.
Auch meine Werkstatt ist mittlerweile vom Öler sehr angetan.

Beim letzten Reifenwechsel ( vor 3500km ) habe ich die Kette mal wieder gereinigt, obwohl Sie sauber ausgesehen hatte war ich überrascht wieviel Dreck doch mit im Spiel war.

Saubermachen ist halt a Drecksarbeit und ich weis das tut ja wirklich keiner gerne.

Hier mal meine Gedanken zu diesen Thema:
Lösung A:
Das Thema mit dem Gerät zum drannhängen und durchspülen ist auch mit dem Spezialreiniger ehrlich gesagt eine Geldschneiderei und mir auch zu teuer. So ne saubere Lösung wie immer geschrieben wird ist diese Sache auch nicht.
Lösung B:
Habe jetzt eine ganz einfache, günstige Kettenreinigung für mich gefunden:
Auf Hauptständer aufbocken und unter dem Hauptständer einen großen Pappdeckel legen der über das Hinterrad hinaus reicht.
Hinterrad ausbauen,
Eine kleine Wanne mit ca. 3 ltr. Benzin füllen,
Kette ca. 5 min. langsam durch das Benzinbad ziehen,
nachdem der größte Schmutz von der Kette und der Schmutz aufgeweicht ist das ganze nochmal zusätzlich mit einer kleinen mittellangen Kunststoffbürste über die nasse Kette etwas ausbürsten und fertig.
Hinteres Ritzel reinigen
Kette in umgekehrter Reihenfolge mit Hinterrad wieder einbauen.
trocknen lassen und am nächsten Tag einfetten.

Ehrlich gesagt, war die Kette auch mit dem käuflich zu erwerbenden Reinigungsset nicht so sauber geworden.

Kette je nach Laufleistung und Zustand, wieder reinigen und fetten.

Fakt ist, das nicht nur eine geölte Kette eine längere Lebensdauer gewärleistet, fast so wichtig ist ebenfalls eine regelmäßige Reinigung einer Kette.

Ob das nun der Weisheit leztzter Schluss ist kann ich nicht beurteilen ? Vielleicht hat jemand noch einen praktischeren Tipp parat?
Viel Spass, Giovi
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Vielleicht hat jemand noch einen praktischeren Tipp parat?
...
Das Einweichen in Benzin mag zwar zeitsparend sein, ist aber wegen der stark entfettenden Wirkung problematisch. Bei verschlissenen O-Ringen könnte sogar das Fett innerhalb derselben ausgeschwemmt werden.

Ich habe den Boden unter der Kette mit alten Lappen ausgelegt, eine alte große Bratpfanne unter die Kette gestellt und die Kette mit Petroleum mittels altem Pinsel abgepinselt. Dürfte das gleiche Ergebnis liefern, ist nicht ganz so radikal - dauert vielleicht etwas länger.

Wenn schon Sauerei, dann richtig!
 
Eine kleine Wanne mit ca. 3 ltr. Benzin füllen,
Kette ca. 5 min. langsam durch das Benzinbad ziehen,
nachdem der größte Schmutz von der Kette und der Schmutz aufgeweicht ist das ganze nochmal zusätzlich mit einer kleinen mittellangen Kunststoffbürste über die nasse Kette etwas ausbürsten und fertig.


Lass das mit dem Benzin und der Bürste. :boewu6:
Das habe ich auch mal so eine Zeit lang gemacht, solange bis sich die O-Ringe verabschiedet haben (nach 4000km), dann war die Kette Schrott.

Lieber einen WD40 oder Heizoel getränkten Lappen zum Reinigen benutzen (Kette durchziehen), oder mit einem weichen Pinsel mit Heizoel säubern. Danach wieder die "trockene" Kette mit Getriebeoel einölen.

Ich benutze heute einen Kettenoeler.
Ab und zu reinige ich die Kette mit WD40 zusätzlich und schmiere die dann mit etwas Getriebeoel nach.

gruß

Jockel :computer_kaffee:
 
Schon mal jemand anderes Öl als das Original im Scottoiler versucht?
Erfahrungen?
 
Eine kleine Wanne mit ca. 3 ltr. Benzin füllen,
Kette ca. 5 min. langsam durch das Benzinbad ziehen,
nachdem der größte Schmutz von der Kette und der Schmutz aufgeweicht ist das ganze nochmal zusätzlich mit einer kleinen mittellangen Kunststoffbürste über die nasse Kette etwas ausbürsten und fertig.


Lass das mit dem Benzin und der Bürste. :boewu6:
Das habe ich auch mal so eine Zeit lang gemacht, solange bis sich die O-Ringe verabschiedet haben (nach 4000km), dann war die Kette Schrott.

Lieber einen WD40 oder Heizoel getränkten Lappen zum Reinigen benutzen (Kette durchziehen), oder mit einem weichen Pinsel mit Heizoel säubern. Danach wieder die "trockene" Kette mit Getriebeoel einölen.

Ich benutze heute einen Kettenoeler.
Ab und zu reinige ich die Kette mit WD40 zusätzlich und schmiere die dann mit etwas Getriebeoel nach.

gruß

Jockel :computer_kaffee:

Servus Jockel
Na, ich überleg mir deinen Vorschlag mal.
Ich habe allerdings vergessen zu erwähnen das ich im Anschluß des Säuberns und des Radeinbaus die Maschine auf dem Hauptständer gestellt und gestartet habe. Diese dann 10 Minuten im 3 Gang laufen lassen, den Öler dabei voll aufgedreht. Anschliesend einen Tag stehen lassen. Am nächsten Tag langsam nochmals 10 minuten bei voll aufgedrehten Öler langsam eingefahren.

Trotzdem danke für eure Ideen und Tipps.

Servus
 
Reinigen / Welches Kettenöl

Dann will ich auch mal meine Erfahrungen zum Besten geben.

Ich hab bei mir den McCoi Kettenöler verbaut, den hatte ich vor ein paar Jahren für meine Seven Fifty gekauft und dann vor der Inzahlunggabe abgebaut. Als ich dann ein paar Kilometer auf der Dicken hatte hab ich dann auch die Zeit gefunden den Öler anzubauen.

13%20-%20sauber.gif
Also ich bin sehr zufrieden, hab knappe 10.000 km drauf und noch keine Verschleißerscheinungen.

Mit dem Reinigen ist das so ne Sache, ich bin ja ein
07%20-%20schaem.gif
bequemer Mensch. :frech4:Ich dreh die Ölmenge nicht ganz so weit runter, da sieht das Hinterrad zwar nicht ganz so sauber aus, dafür spar ich mir das Reinigen.

Beim Öl hab ich die Empfehlung des McCoi übernommen. Kettensägenöl, das haftet gut und hat eine gute Schmierwirkung. :Froehlich2:Ich hab das von Stihl, nicht Bio, gibt es aber leider nicht mehr überall.

21%20-%20Stop.gif
Wenn jemand längere Pausen (Z. Bsp. Winterpause) einlegt sollte er auf keinen Fall ein Biologisches Öl nehmen!!!!!
Bio-Öle werden Ranzig! Wenn Öle ranzig werden riechen sie unangenehm und werden zäh / verharzen.
10%20-%20heul.gif
Ein Kette mit Bio-Öl eingefettet und im Frühjahr kannst du die Kette in die Ecke "stellen".

So, dass wars von mir. Hoffe das bringt ein wenig Licht ins Dunkel.

Gruß

Karl
 
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