Kette und Regenfahrten

  • Ersteller Ersteller hondakalle
  • Erstellt am Erstellt am
Ein Kardan ist auch kein Allheilmittel. Fahrtechnisch hat er je nach Ausführung seine Macken und gepflegt werden
muß er auch. Außerdem ist die Modellauswahl dann sehr beschränkt.

Beschränkte Modellauswahl? Richtig und eigentlich ziemlich schade.
Pflege? Was meinst Du hätte ich in den rund 120 tkm meiner XJ für den Kardan tun müssen? Ich habe mich um das Teil kein Stück gekümmert und schon garnicht geölt oder den Durchhang geprüft und noch weniger irgendetwas ausgetauscht.

Angesichts von sehr häufig vertretenen Fahrleistungen von 2-4 tkm/Jahr ist es relativ egal ob man Kette oder Kardan hat - in jedem Fall wird das Töff ver- respektive geschrottet oder verkauft, ehe diese Komponenten an ihr Limit kommen. Anders bei Fahrleistungen jenseits der 15 tkm/Jahr. Da gewinnt aus Sicht des zeitlichen und monetären Aufwands auf jeden Fall der Kardan.

Fahrtechnische Macken (nennen wir sie freundlich "Eigenheiten") hat imho auch jedes kettengetriebene Ding - die hat der Kardan nicht zwingend als Alleinstellungsmerkmal. Wie die paar wenigen Kardanmodelle zeigen, lässt sich damit recht gut leben.
 
Joo, magst schon recht haben mit den Fahrleistungen, ich liege
die meisten Jahre auch in diesem Rahmen.
Kette war für mich immer ein Ausschlusskriterium beim Motorradkauf.
Weil der Markt aber nichts passendes mehr hergab, habe ich dann doch ein Kettenfahrzeug gekauft.
Und habe festgestellt, dass Kette pflegen und spannen nicht so ein großes
Ding sind, wie ich immer dachte.
Letzte Kardanmaschine war eine Yamaha Bulldog ---Zweizylinder und Kardan eher ein Bullbock.
Dagegen ist die CBF eine Samtkatze, klar-nicht nur wegen dem fehlenden Kardan. Aber sie
taucht eben hinten nicht ein beim Zurückschalten.
Btw. Hast du nie Kardanöl gewechselt?

Gruß
Norbert
 
Jaja, die Welt ist schon bunt.
Bei mir war Kardan immer ein Ausschlußkriterium bei Motorrädern.

Mein Sohn ist da gnädiger, er fährt eine CX 500 E..........mit.......:08 - boahey:
 
Kettenschmierung:

Hatte an der ersten CBF 1000 leider keinen Oiler , da ist es echt wichtig die Kette zu pflegen. Nach 2000 km abwaschen und dann gut ölen. Nach jeder Regenfahrt kannst Du die Kette besprühen, sie dankt es Dir. Musste erst nach 42000km den Satz wechseln und dabei waren mehr die Ritzel hinüber als die Kette. Bei meiner zweiten CBF 1000 F hab ich mir einen Scott Oiler anbringen lassen. Da kannst auf das einsprühen verzichten, solltest aber die Kette trotz allem zwischendurch mal sauber machen. Der Sand kann manchmal ganz schön fieseln! :zwinkern:
 
Hast du nie Kardanöl gewechselt?

Nein. Tanken und ansonsten beim Reifenwechsel das Motoröl mitgewechselt. Das waren dann auch schon alle Pflegemaßnahmen.
Ersatzteile für 16 Jahre Ganzjahresbetrieb und Straßenparken beschränken sich auf einen Auspuffsatz, einen Satz Zündkerzen und zweimal Bremsbeläge. (ich unterschlage einen zusammengefaulten Sicherungshalter und einen durchgerosteten Tank - beides in Eigenleistung entschärft)

Was das Kardanverhalten angeht, wurde der XJ nachgesagt, sie sei diesbezüglich recht harmlos und unter uns: für mich war jedenfalls alles völlig normal, was der Bock gemacht hat... so fährt sich halt der Untersatz und was nicht geht, tut man eben nicht. Beim Umstieg auf die CBF hab ich dann schon gemerkt, dass sich Moppedfahren auch "anders" anfühlen kann. Ob's der Kardan war oder 20 Jahre Entwicklung? Ich tippe mal eher auf das Zweite. Wohlgemerkt hat auch die CBF Eigenheiten, die (mir) Grenzen setzen.

Das ultimative Mopped ist verschleißfrei, hat ausreichend(tm) Leistung, ist massefrei, erlaubt Schräglagen bis über 90 Grad ohne Aufsetzen und verströmt Lavendelduft. :-)
 
Das ultimative Mopped ist verschleißfrei, hat ausreichend(tm) Leistung, ist massefrei, erlaubt Schräglagen bis über 90 Grad ohne Aufsetzen und verströmt Lavendelduft. :-)


Lasse alles gelten bis auf den Lavendelduft..........................das geht gar nicht! :06 - Nein::06 - Nein::06 - Nein:
 
Nein. Tanken und ansonsten beim Reifenwechsel das Motoröl mitgewechselt. Das waren dann auch schon alle Pflegemaßnahmen.
Ersatzteile für 16 Jahre Ganzjahresbetrieb und Straßenparken beschränken sich auf einen Auspuffsatz, einen Satz Zündkerzen und zweimal Bremsbeläge. (ich unterschlage einen zusammengefaulten Sicherungshalter und einen durchgerosteten Tank - beides in Eigenleistung entschärft)

Was das Kardanverhalten angeht, wurde der XJ nachgesagt, sie sei diesbezüglich recht harmlos und unter uns: für mich war jedenfalls alles völlig normal, was der Bock gemacht hat... so fährt sich halt der Untersatz und was nicht geht, tut man eben nicht. Beim Umstieg auf die CBF hab ich dann schon gemerkt, dass sich Moppedfahren auch "anders" anfühlen kann. Ob's der Kardan war oder 20 Jahre Entwicklung? Ich tippe mal eher auf das Zweite. Wohlgemerkt hat auch die CBF Eigenheiten, die (mir) Grenzen setzen.

Das ultimative Mopped ist verschleißfrei, hat ausreichend(tm) Leistung, ist massefrei, erlaubt Schräglagen bis über 90 Grad ohne Aufsetzen und verströmt Lavendelduft. :-)

Lasse alles gelten bis auf den Lavendelduft..........................das geht gar nicht! :06 - Nein::06 - Nein::06 - Nein:

Vergessen habt Ihr, dass dieses ultimative Motorrad selbstverständlich selbstreinigend ist --- also IMMER SAUBER (als wären die PutzMainzelmännchen immer dabei)
 
Kettenpflege

Ich hatte früher auch eine Yamaha XJ650, der Kardan war wiklich eine feine Sache:01 - grinsen:, damit gabs bei 76000 gefahrenen Kilometern nie Probleme. Schade dass es heutzutage so wenig Kardan-Japaner gibt. Bei meiner Suzuki GSX 750 war nach 45000 km allerdings auch noch die Original-Kette drauf - Pflege: alle 1000 km; abwechselnd weisses Kettenspray, oder 10 W 40, so mach ich es nun auch mit der CBF. Wenn allzuviel Dreck auf der Kette ist und nicht vom Regen gewaschen wird reinige ich sie mit einem Lumpen und schmier dann wieder...:wirr2:.

Mal sehen wie lange die CBF-Kette hält.
 
Zurück
Oben Unten