Hintere Bremsbeläge wechseln...

ZAMsChannel

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Mal 'ne Frage an die Schrauber unter Euch:
Bekommt man den hinteren Bremssattel ab ohne vorher das Rad auszubauen?

Bekommt man die Bremssattelschraube mit dem DrehMo wieder angezogen ohne vorher den Auspufftopf abzubauen?
 
zum wechseln der Bremsbeläge hinten, muß der Bremssattel nicht demontiert werden.

Norbert
 
Hallo Norbert,
danke für Deine Antwort. Ich habe (nach meiner Anfrage) einen Fred gefunden, der das "Problem" hier behandelt. Dadurch ist mir auch klar geworden, dass es auch ohne Ausbau des Sattels möglich ist. Es ist nur die Frage, ob man den ganzen Dreck und Staub da halbwegs raus bekommt wenn man den Sattel nicht abbaut. Natürlich kann man die alten Beläge rausnehmen, das Ganze mit Bremsenreiniger "fluten" und die neuen Beläge reinstecken. Aber ist das eine gute Vorgehensweise?
 
alte Beläge raus, mit kompressor , falls vorhanden, ausblasen, Bremsenreiniger verwenden, Deckel vom Bremsfl. Behälter abnehmen, Kolben vorsichtig zurückdrücken, Flüßigkeit im auge behalten das nix überläuft, neue Beläge bischen Kupferpast auf richtige Seite, einbauen, pumpen, prüfen, bremsen, fäddisch.
 
alte Beläge raus, mit kompressor , falls vorhanden, ausblasen, Bremsenreiniger verwenden, Deckel vom Bremsfl. Behälter abnehmen, Kolben vorsichtig zurückdrücken, Flüßigkeit im auge behalten das nix überläuft, neue Beläge bischen Kupferpast auf richtige Seite, einbauen, pumpen, prüfen, bremsen, fäddisch.

Achtung :06 - Nein: keine Kupferpaste verwenden stört den Sensor vom ABS falls vorhanden.

rollikaiser
 
Achtung :06 - Nein: keine Kupferpaste verwenden stört den Sensor vom ABS falls vorhanden.

rollikaiser

Naja, wo schmierst Du den die Paste hin?

Wenn sie nur hinten auf die Bremsklötze aufgetragen wird, stört da überhaupt nix.

Aber: Für die hintern Bremsen braucht man die tatsächlich nicht, da sind Abdeckbleche incl. Hitzeschutz angeklippt.

Ich empfehle aber, um auf die eigentliche Frage zurückzukommen, das Rad auszubauen und auch den Endtopf zu demontieren - ist nee Sache von 2 bis 5 Minuten, weil man einfach besser die Kolben reinigen kann und einem beim Schrauben nix im Wege ist.
 
Ich habe die neuen Bremsbeläge bereits hier und da sind, wenn ich das recht sehe, bereits neue Abdeckbleche/Hitzeschutz montiert. Hat mich etwas gewundert weil in der "Reparaturanleitung" steht, dass man das von den alten Klözten abmachen und an den neuen anbringen soll.

Wenn man die Kupferpaste denn verwenden wollte, wo kommt die denn dann hin? Ich denke mal hinten auf's Abdeckblech, also an die Kontaktstelle mit den Kolben?

Bekommt man den Sattel innen wirklich nicht nennenswert sauber ohne ihn abzunehmen (mit Rad raus und Auspuff ab)? Ich wollte es mal im angebauten Zustand mit Bremsenreiniger und etwas Druckluft versuchen und vielleicht passt ja auch ein bisschen Lappen dazwischen. Dachte daran, die "große Putzaktion" auf einen Moment zu verschieben, wo sowieso das Rad mal raus muss (Reifenwechsel). Oder ist alleine dieser Gedanke ein "nogo" unter den Schraubern? :Konfus2:

Ich seh schon, ich mach mir einfach zu viele Gedanken :15 - dumdidum:
 
wo sowieso das Rad mal raus muss (Reifenwechsel). Oder ist alleine dieser Gedanke ein "nogo" unter den Schraubern? :Konfus2:

Ich seh schon, ich mach mir einfach zu viele Gedanken :15 - dumdidum:

Allein das Schreiben des Postings hat mehr Zeit in Anspruch genommen, als der Radausbau und Abschrauben des Endtopfes :mx35: :narr:

Ich geb Dir aber recht, ich möchte mir es auch so einfach wie möglich machen, aber, wenn ich nicht vernüftig mit dem Werkzeug ran komme und dann nur "rumhuddel", bau ich lieber die Teile ab.

Wie schon gesagt, wenn Du das Rad ausbaust kannst Du einfach besser alles sauber und gängig machen.

Aber wie Norbert schon schrieb: Es geht auch ohne.
 
Allein das Schreiben des Postings hat mehr Zeit in Anspruch genommen, als der Radausbau ...

Genau. Einfach die vier Radmuttern lösen und das Rad seitlich abnehmen :02 - zwinkern:

Ich mache zum Belagwechseln die Bremssättel ab und reinige diese. Nicht das mir die verdreckten Kolben anfangen zu klemmen und die Beläge dann permanent schleifen.
 
vier Radmuttern ? , ich hab nur eine große an der Steckachse, und wie lange dauert dann wieder das kettenspannen und justieren, ich würde das Rad drinn lassen.
 
Vielleicht mein er ja sein Auto :16 - wirr:

Neee, bestimmt nicht. :06 - Nein:

vier Radmuttern ? , ich hab nur eine große an der Steckachse, und wie lange dauert dann wieder das kettenspannen und justieren, ich würde das Rad drinn lassen.
Wie jetzt? Kettenspannen? Ich rühr die Kettenspanner beim Radausbau nicht an. Die bleiben schön gekontert.

Kette spannen? Bestimmt kann er das gar nicht. :06 - Nein:


Seit unser Hoffi das Modell gewechselt hat gibt es immer wieder mal solche Fragen. :11 - lol:
 
Wie jetzt? Kettenspannen? Ich rühr die Kettenspanner beim Radausbau nicht an. Die bleiben schön gekontert.

Aah, das ist aber interessant!
Du ziehst einfach die Achse raus und wenn das Rad fällt ist die Kette sowieso locker und kann abgenommen werden. Das ist ne gute Idee. Ich hätte jetzt erst mal instinktiv die Kettenspanner gelockert und das Rad vorgeschoben bevor ich die Achse rausziehe. Aber die Kettenspannmimik fällt einem doch dann trotzdem entgegen, oder?
 
Bei Ausbau (nach lösen) des Kettenspanners bedenken:

Kettenspanner wieder etwas auf „zug“ Spannen – so ca. ½ Gewindeumdrehung, jeweils Rechte und Linke Seite – und zwar nach dem die Steckachse des Hinterreifens/Felge festgezogen ist.

Dann „Scheppern“ auch die Abschlussbleche des Kettenspanners nicht mehr an/in der Schwinge. - :Froehlich1: -

Grüße,

Lunatic
 
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