K
Kilo-CBF
Gast
Ein(e) gute® Beifahrer(in) zu sein, ist nicht einfach ...
Lassen wir den Geschlechtermix beiseite, im weiteren wird sowohl der weibliche als auch der m?nnliche Beifahrer nur "Sozius” genannt.
Man stelle sich einen wundersch?nen Tag vor, an dem Du jemanden, der noch nie Motorrad gefahren ist, zu einer Tour einl?dst.
Tats?chlich trifft man Motorradfahrer, die von bestimmten Soziussen schw?rmten wie von einem Klassemotorrad - aus demselben Grund: wegen ihrer tollen Fahreigenschaften.
Das Headset und die Gegensprechanlage hat nicht jeder. Vor der Fahrt sollte der Sozius auf alle F?lle mit dem Fahrer zumindest zwei Zeichen ausmachen: eines f?r "stehenbleiben bei n?chster Gelegenheit”, ein anderes f?r "Notfall, sofort anhalten”. (Sei es, er hat vergessen, den Helmriemen zu schlie?en, es r?hrt sich ein menschliches Bed?rfnis oder der Rucksack steht noch in der Gastst?tte, wo man zu Mittag a?.)
Voll Vertrauen in die Fahrk?nste des Fahrers sitzt er - selbstverst?ndlich bestens ausger?stet mit Lederkluft und Helm - auf. Schwungvolles, optisch beeindruckendes Aufschwingen mu?abgesprochen und eingespielt sein ... sonst kippt das Radl. Noch keinen Meter gefahren und schon im Dreck liegen - peinlicher geht’s nicht mehr!
Aufgestiegen wird grunds?tzlich von der linken Seite des Motorrads (von hinten aus gesehen), was traditionell vom Reitsport ?berliefert ist. Der Fahrer sitzt n?t?rlich schon auf der Maschine und sollte mit beiden F?ssen auf dem Boden stehen und festen Stand haben. Und, nicht lachen, die Soziusrasten sollten schon ausgeklappt sein. Nun neigt der Fahrer die Maschine ganz leicht nach rechts. Der Sozius sollte z?gig und ohne grosses Gehampel aufsteigen: Linken Fu?auf die linke Raste, an der Schulter des Fahrers festhalten. Kurze Frage "Kann ich?” und bei Best?tigung aufsteigen. Dabei den Oberk?rper m?glichst schnell ?ber die L?ngsachse der Maschine bringen. Rechtes Bein ?ber den Sattel und auf die Raste - fertig!
Los gefahren wird aber noch nicht: Der Fahrer ‘muss’ sich erst noch vergewissern, dass der Sozius richtig sitzt - per Zeichen oder Nachfrage. Erst dann kann’s losgehen.
Damit das Zuzweitfahren auf dem Mopped Spass macht, muss sich der Sozius einige Verhaltensregeln aneignen, nur dann hat er was davon.
Die allerwichtigste Regel betrifft aber den Fahrer:
· Verkehrserziehungmodus an -
‘Du bist jetzt ausser f?r dich auch noch f?r deinen Beifahrer verantwortlich!!! Wer, um seine Coolnes und sein K?nnen zu demonstrieren, mit Beifahrer besonders schnell und riskant f?hrt, hat einen Schuss, und den hat er nicht geh?rt!!! Wenn Du dir alleine den Sch?del einrennst, ist das deine Sache, dein Sozius aber ist dir v?llig ausgeliefert!!! Er/Sie wird verletzt oder get?tet, wenn Du einen Fehler machst und st?rzt!’
· Verkehrserziehungsmodus aus -
Das heisst nun nicht, dass Du das Mopped um die Kurven schieben sollst, aber: Fahre noch vorausschauender als sonst und setzte deine Grenzen deutlich niedriger als solo!
Das hat im Übrigen nicht nur etwas mit Verantwortung zu tun, sondern auch mit Physik, denn:
‘Im Soziusbetrieb ?ndern sich die Fahreigenschaften des Motorrades durch das zus?tzliche Gewicht und die zus?tzliche Fl?che erheblich.’
· Die Fuhre wird insgesamt tr?ger, reagiert langsamer auf Lenkimpulse.
· Das Beschleunigungsverm?gen sinkt, Überholvorg?nge dauern l?nger.
· Der Bremsweg verl?ngert sich deutlich.
· Die Fahrwerk federt tiefer ein und kann durchschlagen.
· Dadurch verringert sich auch die Schr?glagenfreiheit, durch das tiefere Einfedern kann das Motorrad in Schr?glage schon weit vor Erreichen der Haftungsgrenze mit Fahrzeugteilen aufsetzten und ausgehebelt werden.
· Die Seitenwindempfindlichkeit steigt.
· Der Schwerpunkt der Maschine verlagert sich nach hinten und vor allen Dingen nach oben. Dadurch steigt die Gefahr von unfreiwilligen Wheelies und auch Stoppies.
· Die zul?ssige Zuladung des Motorrades kann ?berschritten werden (Es gibt tats?chlich Moppeds mit 160 kg maximaler Zuladung. Mit zwei Fahrern, Koffern und Gep?ck ist das schnell erreicht.).
Regeln f?r den Sozius
Oberstes Gebot: W?hrend der gesamten Fahrt bleiben die F??e des Sozius auf den Fu?rasten und werden erst heruntergenommen, wenn der Fahrer es ansagt!
Zweites Gebot: Insbesondere solange der Sozius mit der Fahrweise des Fahrers nicht v?llig vertraut ist (und das ist erst nach hunderten Kilometern der Fall), wird sich gut festhalten! Und zwar am Fahrer - nicht irgendwo an einem Griff hinten! Dieser allgemein ge?u?erte Wunsch des Fahrers ist keine Aufforderung zur unsittlichen k?rperlichen Ann?herung. Es kann jederzeit passieren, da?er einen Blitzstart hinlegen mu?, um einer Gefahr zu entgehen ... wenn dann kein TopCase vorhanden ist, bleibt der Beifahrer - im wahrsten Sinne des Wortes - auf der Strecke.
Die Aufforderung des Fahrers, sich eng an ihn zu dr?cken, wird von vielen Frisch-Sozias ebenfalls als plumpes Langzeit-Knuddeln verstanden und es wird ihr nur z?gernd nachgekommen. Dabei w?re die physikalisch-wissenschaftliche Erkl?rung so einfach:
· Bei h?heren Geschwindigkeiten bilden sich Luftwirbel zwischen den K?rpern, die die ruhige Fahrweise des Moppeds beeintr?chtigen k?nnen.
· Bringt der Sozius sein Brustbein soweit als m?glich an die Wirbels?ule des Fahrers und bleibt es auch dort, braucht er gar nicht mehr dar?ber nachzudenken, wie weit er sich in die Kurve legen mu?- es ergibt sich von selbst.
Der Kopf des Soziusses befindet sich immer leicht versetzt zum Fahrer, also ?ber dessen Schulter. Befinden sich die K?pfe hintereinander, werden die Helme unweigerlich beim n?chsten Bremsen aneinanderstossen.
Beim starken Bremsen sollte der Sozius sein Gewicht nicht ganz auf dem Fahrer lasten lassen, sondern sich mit beiden H?nden am Tank abst?tzen. Eine weiter M?glichkeit ist das Zusammenpressen der Oberschenkel, um nicht auf den Fahrer aufzurutschen.
Unge?bte Soziusse erleben h?ufig den "20-Grad-Schock”. Ca. 20 Grad Schr?glage ist die nat?rliche Haftgrenze der meisten Lands?ugetiere und auch des Menschen beim Laufen (kein Witz, l?sst sich z. B. auch bei Pferden beobachten). Wird dieser Winkel ?berschritten, was beim Motorradfahren die Regel sein sollte (wof?r f?hrt man sonst Motorrad???), signalisiert ein millionen Jahre alter Instinkt "Absoluter Notfall - Ich st?rze!!!!” und reagiert mit heftigem Erschrecken und entsprechender Adrenalinaussch?ttung. Dies gilt insbesondere f?r den Sozius, da er der vermeintlichen "Gefahrensituation” hilflos ausgeliefert ist. Ein Hinweis vor Fahrtantritt auf diesen Effekt kann Schockreaktionen abmildern.
Es gilt sowieso: Je gef?hrlicher es wird, umso ruhiger mu?man bleiben - sowohl k?rperlich als auch verbal. Schreien, toben und zittern kann man, wenn alles vorbei ist - vorher wird nicht gemuckst. In einer ohnehin kritischen Situation den Fahrer durch Schreien oder Klammern abzulenken, erh?ht die Gefahr nur!
Wird es ganz schlimm, sollte man die Augen zumachen - wenn es nicht gut ausgeht, merkt man es ohnehin fr?h genug! Der Sozius sollte vor dem Absteigen lieber nachfragen, ob es OK ist. Vielleicht hat der Fahrer noch nicht endg?ltig angehalten und f?hrt noch ein, zwei Meter vor, w?hrend der Sozius gerade vom Bike rutscht.
Ex-BeifahrerInnen, die selbst fahren ...
geben oft zu, keine guten Soziusse mehr zu sein. Da jeder Motorradfahrer eine Kurve ein bi?chen anders (an-)f?hrt, bestehen in den K?pfen von Fahrer und Beifahrer zwei verschiedene Linien mit zwei verschiedenen Bewegungsabl?ufen. Der sonst selbst fahrende Ausnahme-Sozius versucht - genau wie der Fahrer - seine gewohnten Vorstellungen zu realisieren - und die beiden arbeiten gegeneinander.
Einfacher Trick: Vor der Kurve die Augen schlie?en ... der Sozius! Nicht der Fahrer! Brustbein an die Wirbels?ule des Fahrers bringen und die Kurve f?hlen - siehe da, es klappt wieder!
Übrigens ... Findet man ein Motorrad ohne hintere Fu?rasten und mit einer Plastik-Abdeckung statt einem R?cksitz, braucht man gar nicht zu hoffen, von diesem Fahrer auf eine flotte Tour mitgenommen zu werden!
Lassen wir den Geschlechtermix beiseite, im weiteren wird sowohl der weibliche als auch der m?nnliche Beifahrer nur "Sozius” genannt.
Man stelle sich einen wundersch?nen Tag vor, an dem Du jemanden, der noch nie Motorrad gefahren ist, zu einer Tour einl?dst.
Tats?chlich trifft man Motorradfahrer, die von bestimmten Soziussen schw?rmten wie von einem Klassemotorrad - aus demselben Grund: wegen ihrer tollen Fahreigenschaften.
Das Headset und die Gegensprechanlage hat nicht jeder. Vor der Fahrt sollte der Sozius auf alle F?lle mit dem Fahrer zumindest zwei Zeichen ausmachen: eines f?r "stehenbleiben bei n?chster Gelegenheit”, ein anderes f?r "Notfall, sofort anhalten”. (Sei es, er hat vergessen, den Helmriemen zu schlie?en, es r?hrt sich ein menschliches Bed?rfnis oder der Rucksack steht noch in der Gastst?tte, wo man zu Mittag a?.)
Voll Vertrauen in die Fahrk?nste des Fahrers sitzt er - selbstverst?ndlich bestens ausger?stet mit Lederkluft und Helm - auf. Schwungvolles, optisch beeindruckendes Aufschwingen mu?abgesprochen und eingespielt sein ... sonst kippt das Radl. Noch keinen Meter gefahren und schon im Dreck liegen - peinlicher geht’s nicht mehr!
Aufgestiegen wird grunds?tzlich von der linken Seite des Motorrads (von hinten aus gesehen), was traditionell vom Reitsport ?berliefert ist. Der Fahrer sitzt n?t?rlich schon auf der Maschine und sollte mit beiden F?ssen auf dem Boden stehen und festen Stand haben. Und, nicht lachen, die Soziusrasten sollten schon ausgeklappt sein. Nun neigt der Fahrer die Maschine ganz leicht nach rechts. Der Sozius sollte z?gig und ohne grosses Gehampel aufsteigen: Linken Fu?auf die linke Raste, an der Schulter des Fahrers festhalten. Kurze Frage "Kann ich?” und bei Best?tigung aufsteigen. Dabei den Oberk?rper m?glichst schnell ?ber die L?ngsachse der Maschine bringen. Rechtes Bein ?ber den Sattel und auf die Raste - fertig!
Los gefahren wird aber noch nicht: Der Fahrer ‘muss’ sich erst noch vergewissern, dass der Sozius richtig sitzt - per Zeichen oder Nachfrage. Erst dann kann’s losgehen.
Damit das Zuzweitfahren auf dem Mopped Spass macht, muss sich der Sozius einige Verhaltensregeln aneignen, nur dann hat er was davon.
Die allerwichtigste Regel betrifft aber den Fahrer:
· Verkehrserziehungmodus an -
‘Du bist jetzt ausser f?r dich auch noch f?r deinen Beifahrer verantwortlich!!! Wer, um seine Coolnes und sein K?nnen zu demonstrieren, mit Beifahrer besonders schnell und riskant f?hrt, hat einen Schuss, und den hat er nicht geh?rt!!! Wenn Du dir alleine den Sch?del einrennst, ist das deine Sache, dein Sozius aber ist dir v?llig ausgeliefert!!! Er/Sie wird verletzt oder get?tet, wenn Du einen Fehler machst und st?rzt!’
· Verkehrserziehungsmodus aus -
Das heisst nun nicht, dass Du das Mopped um die Kurven schieben sollst, aber: Fahre noch vorausschauender als sonst und setzte deine Grenzen deutlich niedriger als solo!
Das hat im Übrigen nicht nur etwas mit Verantwortung zu tun, sondern auch mit Physik, denn:
‘Im Soziusbetrieb ?ndern sich die Fahreigenschaften des Motorrades durch das zus?tzliche Gewicht und die zus?tzliche Fl?che erheblich.’
· Die Fuhre wird insgesamt tr?ger, reagiert langsamer auf Lenkimpulse.
· Das Beschleunigungsverm?gen sinkt, Überholvorg?nge dauern l?nger.
· Der Bremsweg verl?ngert sich deutlich.
· Die Fahrwerk federt tiefer ein und kann durchschlagen.
· Dadurch verringert sich auch die Schr?glagenfreiheit, durch das tiefere Einfedern kann das Motorrad in Schr?glage schon weit vor Erreichen der Haftungsgrenze mit Fahrzeugteilen aufsetzten und ausgehebelt werden.
· Die Seitenwindempfindlichkeit steigt.
· Der Schwerpunkt der Maschine verlagert sich nach hinten und vor allen Dingen nach oben. Dadurch steigt die Gefahr von unfreiwilligen Wheelies und auch Stoppies.
· Die zul?ssige Zuladung des Motorrades kann ?berschritten werden (Es gibt tats?chlich Moppeds mit 160 kg maximaler Zuladung. Mit zwei Fahrern, Koffern und Gep?ck ist das schnell erreicht.).
Regeln f?r den Sozius
Oberstes Gebot: W?hrend der gesamten Fahrt bleiben die F??e des Sozius auf den Fu?rasten und werden erst heruntergenommen, wenn der Fahrer es ansagt!
Zweites Gebot: Insbesondere solange der Sozius mit der Fahrweise des Fahrers nicht v?llig vertraut ist (und das ist erst nach hunderten Kilometern der Fall), wird sich gut festhalten! Und zwar am Fahrer - nicht irgendwo an einem Griff hinten! Dieser allgemein ge?u?erte Wunsch des Fahrers ist keine Aufforderung zur unsittlichen k?rperlichen Ann?herung. Es kann jederzeit passieren, da?er einen Blitzstart hinlegen mu?, um einer Gefahr zu entgehen ... wenn dann kein TopCase vorhanden ist, bleibt der Beifahrer - im wahrsten Sinne des Wortes - auf der Strecke.
Die Aufforderung des Fahrers, sich eng an ihn zu dr?cken, wird von vielen Frisch-Sozias ebenfalls als plumpes Langzeit-Knuddeln verstanden und es wird ihr nur z?gernd nachgekommen. Dabei w?re die physikalisch-wissenschaftliche Erkl?rung so einfach:
· Bei h?heren Geschwindigkeiten bilden sich Luftwirbel zwischen den K?rpern, die die ruhige Fahrweise des Moppeds beeintr?chtigen k?nnen.
· Bringt der Sozius sein Brustbein soweit als m?glich an die Wirbels?ule des Fahrers und bleibt es auch dort, braucht er gar nicht mehr dar?ber nachzudenken, wie weit er sich in die Kurve legen mu?- es ergibt sich von selbst.
Der Kopf des Soziusses befindet sich immer leicht versetzt zum Fahrer, also ?ber dessen Schulter. Befinden sich die K?pfe hintereinander, werden die Helme unweigerlich beim n?chsten Bremsen aneinanderstossen.
Beim starken Bremsen sollte der Sozius sein Gewicht nicht ganz auf dem Fahrer lasten lassen, sondern sich mit beiden H?nden am Tank abst?tzen. Eine weiter M?glichkeit ist das Zusammenpressen der Oberschenkel, um nicht auf den Fahrer aufzurutschen.
Unge?bte Soziusse erleben h?ufig den "20-Grad-Schock”. Ca. 20 Grad Schr?glage ist die nat?rliche Haftgrenze der meisten Lands?ugetiere und auch des Menschen beim Laufen (kein Witz, l?sst sich z. B. auch bei Pferden beobachten). Wird dieser Winkel ?berschritten, was beim Motorradfahren die Regel sein sollte (wof?r f?hrt man sonst Motorrad???), signalisiert ein millionen Jahre alter Instinkt "Absoluter Notfall - Ich st?rze!!!!” und reagiert mit heftigem Erschrecken und entsprechender Adrenalinaussch?ttung. Dies gilt insbesondere f?r den Sozius, da er der vermeintlichen "Gefahrensituation” hilflos ausgeliefert ist. Ein Hinweis vor Fahrtantritt auf diesen Effekt kann Schockreaktionen abmildern.
Es gilt sowieso: Je gef?hrlicher es wird, umso ruhiger mu?man bleiben - sowohl k?rperlich als auch verbal. Schreien, toben und zittern kann man, wenn alles vorbei ist - vorher wird nicht gemuckst. In einer ohnehin kritischen Situation den Fahrer durch Schreien oder Klammern abzulenken, erh?ht die Gefahr nur!
Wird es ganz schlimm, sollte man die Augen zumachen - wenn es nicht gut ausgeht, merkt man es ohnehin fr?h genug! Der Sozius sollte vor dem Absteigen lieber nachfragen, ob es OK ist. Vielleicht hat der Fahrer noch nicht endg?ltig angehalten und f?hrt noch ein, zwei Meter vor, w?hrend der Sozius gerade vom Bike rutscht.
Ex-BeifahrerInnen, die selbst fahren ...
geben oft zu, keine guten Soziusse mehr zu sein. Da jeder Motorradfahrer eine Kurve ein bi?chen anders (an-)f?hrt, bestehen in den K?pfen von Fahrer und Beifahrer zwei verschiedene Linien mit zwei verschiedenen Bewegungsabl?ufen. Der sonst selbst fahrende Ausnahme-Sozius versucht - genau wie der Fahrer - seine gewohnten Vorstellungen zu realisieren - und die beiden arbeiten gegeneinander.
Einfacher Trick: Vor der Kurve die Augen schlie?en ... der Sozius! Nicht der Fahrer! Brustbein an die Wirbels?ule des Fahrers bringen und die Kurve f?hlen - siehe da, es klappt wieder!
Übrigens ... Findet man ein Motorrad ohne hintere Fu?rasten und mit einer Plastik-Abdeckung statt einem R?cksitz, braucht man gar nicht zu hoffen, von diesem Fahrer auf eine flotte Tour mitgenommen zu werden!






).