Combined ABS

  • Ersteller Ersteller Jörg65
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Mal noch eine andere Frage zum Thema Bremsflüssigkeitswechsel beim Combined ABS: Stimmt es, dass bei Honda nach dem Flüssigkeitswechsel/Entlüften ein Diagnosestecker benötigt wird um eventuelle Fehler aus dem Speicher zu löschen? Habe sowas in einer Motorradzeitschrift gelesen, allerdings allgemein aufs Honda-CBS bezogen, nicht auf die CBF1000. Auch von einem Funktionstest mittels Diagnosegerät war dort die Rede, habe ich so noch nie gesehen :ausschau:

Da meine Mopete in einer freien Werkstatt gewartet wird, bin ich mir recht sicher, dass solche Dinge dort nicht geschehen.
 
Mal noch eine andere Frage zum Thema Bremsflüssigkeitswechsel beim Combined ABS: Stimmt es, dass bei Honda nach dem Flüssigkeitswechsel/Entlüften ein Diagnosestecker benötigt wird um eventuelle Fehler aus dem Speicher zu löschen? Habe sowas in einer Motorradzeitschrift gelesen, allerdings allgemein aufs Honda-CBS bezogen, nicht auf die CBF1000. Auch von einem Funktionstest mittels Diagnosegerät war dort die Rede, habe ich so noch nie gesehen :ausschau:


Hallo Jan,
Es gibt Diagnosestecker, es gibt Diagnosegeräte und es gibt Fehler im Speicher, wenn das Motorrad irgendwelche Fehler hat.

Das Wechseln der Bremsflüssigkeit erzeugt keine Fehler, auch nicht im CBS/ABS... Also muss man nichts zurücksetzen. Wenn Fehler im Speicher sind, dann kann man sie zurücksetzen (lassen), bzw. man sollte den Fehler suchen und beseitigen (lassen). Aber das hat nichts mit dem Flüssigkeitswechsel zu tun.

Man braucht auch kein Diagnosegerät zu verwenden, um die Ventile des ABS in eine in eine bestimmte "Bremsbrühen-Wechselstellung" zu bringen. Sowas gibt es zwar (z. B. bei BMW) aber nicht bei der CBF1000.
 
Danke Martin, kann ich weiterhin beruhigt in die freie Werkstatt fahren :zwinkern:
 
Danke Martin, kann ich weiterhin beruhigt in die freie Werkstatt fahren :zwinkern:

Ja klar!
Du kannst auch sicher sein, dass die freie Werkstatt über einen Diagnosecomputer verfügt, falls selbiger mal für den Service Deines Motorrades benötigt würde. Und wenn Du nur mal Deine Fehler (ähm... die Deines Motorrades natürlich :Froehlich1: ) auslesen und zurücksetzen möchtest, besuchste mich halt mal, iss ja nicht weit. :frech4:
 
Hallo,
wir alle treiben hier Motorräder mit einer Leistung von 100 und mehr PS über die Strasse, ich erschrecke mich bei dem einen oder anderen Thread, weil ich selber im technischen Bereich völlig ahnungslos bin, was ihr alles selber machen wollt. Mal ehrlich, wenn jemand glaubt, das z.B. der Wechsel von Kühlflüssigkeit Sinn macht, dann redet er mit dem Meister in der Werkstatt und macht es oder auch nicht, wenn er es selber und falsch macht, sein Problem, evt ist halt das Möppi kaputt
Aber bei Bremsen, da hört doch jeder Spass auf, die gehören in die Hand eines Fachmannes/Frau.
Haut mich, aber ich bin sogar der Meinung ein KFZ gehört ausschliesslich in die Hände von Fachleuten, meist lohnt es sich sogar, zB im Wiederverkauf.
Ich verlasse mich immer auf die Werkstatt meines Vertrauens ob Auto oder Möppi, die Leute wollen dass ich gut ankomme und die machen Ihren Job gut.
Wollte damit sagen, wer sparen will, bitte nicht am 100PS Motorrad.

Gruß Tullio
 
Letzendlich ist an der Bremse schrauben nicht mehr oder weniger gefährlich wie ein Rad ein und ausbauen.Wir reden ja hier auch nicht davon einen ESP Block im Auto auszutauschen, mit abschliessenden Entlüften über Diagnose Gerät.Sondern bisschen Flüssigkeit raus zu pumpen und nachzufüllen. Ich hatte jetzt schon mehrmals an Bekannte mein Überdruckentlüftungsgerät verliehen. Das kann man einem Kind bei bringen so einfach ist die Funktion, war der Tenor.
 
Hallo,
wir alle treiben hier Motorräder mit einer Leistung von 100 und mehr PS über die Strasse, ich erschrecke mich bei dem einen oder anderen Thread, weil ich selber im technischen Bereich völlig ahnungslos bin, was ihr alles selber machen wollt. Mal ehrlich, wenn jemand glaubt, das z.B. der Wechsel von Kühlflüssigkeit Sinn macht, dann redet er mit dem Meister in der Werkstatt und macht es oder auch nicht, wenn er es selber und falsch macht, sein Problem, evt ist halt das Möppi kaputt
Aber bei Bremsen, da hört doch jeder Spass auf, die gehören in die Hand eines Fachmannes/Frau.
Haut mich, aber ich bin sogar der Meinung ein KFZ gehört ausschliesslich in die Hände von Fachleuten, meist lohnt es sich sogar, zB im Wiederverkauf.
Ich verlasse mich immer auf die Werkstatt meines Vertrauens ob Auto oder Möppi, die Leute wollen dass ich gut ankomme und die machen Ihren Job gut.
Wollte damit sagen, wer sparen will, bitte nicht am 100PS Motorrad.

Gruß Tullio

Untern den sogenannten Fachmänner gibt es auch welche die nicht wissen was sie tun.
Ich komme/kaum aus dem Bereich und mir stehen die Haare zu Berge von den Aussagen einiger Fachmänner. Nach Reperaturen an miener Dose ist jedesmal das die Arbeiten nicht richtig durchgeführt wurden, egal welche Marke oder welche Werkstatt.
Es fängt bei nicht richtig eingeklipsten Verkleidungsteilen bis hin zum falsch herum eingebauten Bremsbelägen.
Ich mache soweit wie es geht alle arbeiten sowohl beim Auto als auch beim Möppi selber.
 
Untern den sogenannten Fachmänner gibt es auch welche die nicht wissen was sie tun.
Ich komme/kaum aus dem Bereich und mir stehen die Haare zu Berge von den Aussagen einiger Fachmänner. Nach Reperaturen an miener Dose ist jedesmal das die Arbeiten nicht richtig durchgeführt wurden, egal welche Marke oder welche Werkstatt.
Es fängt bei nicht richtig eingeklipsten Verkleidungsteilen bis hin zum falsch herum eingebauten Bremsbelägen.
Ich mache soweit wie es geht alle arbeiten sowohl beim Auto als auch beim Möppi selber.

Ich halte nichts davon so pauschal zu behaupten, in Fachwerkstätten herrsche derart viel Ahnungslosigkeit.
Meine Mopeten gehen- sollte mal was ausserhalb meiner Fähigkeiten als Reparateur liegen- zu zwei unterschiedlichen Fachwerkstätten.
In beiden Betrieben arbeiten Mechaniker, die absolut wissen was sie tun!

Nebenbei gebe ich Tullio absolut recht: Hier werden Menschen Tipps zu Reparaturen an Bremsanlagen gegeben, von denen ich am PC sitzend absolut nicht einschätzen kann, ob sie tatsächlich über ausreichend technisches Verständnis sowie handwerkliche Fähigkeiten zur Durchführung von Arbeiten an der Bremsanlage verfügen.
Mir wird es sehr mulmig bei dem Gedanken, der Mopedfahrer der da auf seiner Maschine hinter mir allzu heftig am Kabel zieht hat vorher möglicherweise seine Bremsanlage unfachmännisch repariert. Die heutigen Böcke sind ruck zuck auf Geschwindigkeiten von über 200 km/h. Mir ist ganz persönlich viel wichtiger, ob meine Mopete (allerdings auch Mopeten anderer Verkehrsteilnehmer) ebenso gut und sicher aus diesen Geschwindigkeiten auf "Null" abgebremst werden können. Ich- genausowenig andere Verkehrsteilnehmer- möchte/n da im Fall der Fälle nicht als "Prellbock" dienen.

Da geht mein Verständnis für "Spaß" übrigens absolut gegen Null!
 
Ob jemand technisches Verständnis hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
Hier geht es doch um Fragen die User stellen und diese sollten beantwortet werden.
Ob und was der User daraus macht ?????
Jeder muss doch wissen was er kann oder wo er lieber die Finger von läst, ich mute mir nicht zu jemanden abzustempeln ob er Ahnung hat oder nicht.
 
Jeder muss doch wissen was er kann oder wo er lieber die Finger von läst, ich mute mir nicht zu jemanden abzustempeln ob er Ahnung hat oder nicht.

Im Prinzip ja.... Aber:
Ist das nicht auch beim Fahren so? Wenn niemand Fehler bei der Selbsteinschätzung oder Einschätzung der Verkehrssituation machen würde, gäbe es keine Unfälle. Es gibt aber welche und zwar weil Fehler gemacht werden. Menschen machen Fehler. Auch Fachleute machen Fehler.

Ich kann die Bedenken von Tullio und Jürgen sehr gut nachvollziehen. Es gibt für niemanden ein "null-Risiko-Agreement" auf dieser Welt. Selbst im Einkaufszentrum muss ich darauf vertrauen, dass sich der Architekt oder Bauingenieur nicht verrechtnet hat und das Dach unter Schneelast dort bleibt, wo es hingehört. Und wenn einer von hinten angerast kommt, muss ich nicht nur drauf vertrauen, dass seine Bremsen technisch einwandfrei funktionieren, sondern auch darauf, dass er geneigt und befähigt ist, selbige auch zu benutzen. Ich behaupte jetzt mal aus dem Stehgreif und ohne Beweis, dass signifikant viel mehr Unfälle mit technischem Gerät (Fahrzeuge zählen auch dazu) aus der Fehlbarkeit des Bedieners resultieren, als aus technischen Mängeln am Gerät selbst. Das ist natürlich kein Freibrief für "ahnungsloses selbstschrauben", aber es relativiert die Problematik etwas... zumindest in meinem Kopf.
 
Ich "kann" sicherlich nicht alles … aber: Was ich "kann“, kann keiner besser. Bestenfalls schneller.

Was einer „kann“ und was nicht, das sollte jeder für sich entscheiden können.

Frei nach dem Motto: Ich kann auch nicht alles, aber ich weiß wen ich fragen muss um festzustellen ob ich das dann "kann“.
 
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