Antriebsritzel Inspektion

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tobacco

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10100000000.jpgNach nun fast 31000 km läuft nach meinem Gefühl der Kettentrieb nicht mehr so rund wie am Anfang.

Im Gespräch mit joe-cool und nach den über 700 gefahrenen km am WE nahm ich heute einmal einen Blick zum Antriebsritzel.

Erschreckend - verkrustetes Öl-Fettgemisch in jeder Ecke, dabei wahrscheinlich noch Wüstensand von der Maltatour - Metallspäne glitzerten auch hervor.

Ein Kennerblick auf das Ritzel und eine längerdauernde Drecksarbeit der Reinigung veranlaßte mich den HH anzurufen, welcher sofort die erforderlichen Ersatzteile bestellte, und mir versprach, noch diese Woche den Wechsel der Kette samt beiden Kettenräder durchzuführen.

Fazit: Werde alle 6000 km künftig beim Ritzel ein Reinigung durchführen!
 
Diese Schmiere im Gehäuse des Antriebsritzel kenn ich noch aus der Zeit, als ich die Kette noch mit Kettenspray geschmiert habe. Hab jetzt erstmalig nen Kettenoiler und frage ich mich, ob das auch bei nem Kettenoiler passiert.

Da ich weiß, dass du so einiges Zubehör an dein Mopped angebaut hast, frage ich mich, wie du die Kette pflegst? -mit Spray oder mit nem eingebauten Oiler?
 
Diese Schmiere im Gehäuse des Antriebsritzel kenn ich noch aus der Zeit, als ich die Kette noch mit Kettenspray geschmiert habe. Hab jetzt erstmalig nen Kettenoiler und frage ich mich, ob das auch bei nem Kettenoiler passiert.

Wenn ich mir so ansehe, was der CLS-Oiler auf meiner Felge hinterläßt, ist eigentlich klar, wie es unter der Ritzelabdeckung aussieht, bzw. aussehen würde, wenn ich dort nicht regelmäßig reinigen würde. Bin immer noch dabei, den Oiler so einzustellen, dass nicht mehr so viel Überschuß wegfliegt. Andererseits, so sagen die Flachleute, ist gerade dies der Effekt, welcher die Kette reinigt. Trotzdem siehts auf den güldenen Felgen mehr als besch**** aus.
 
Wenn ich mir so ansehe, was der CLS-Oiler auf meiner Felge hinterläßt, ist eigentlich klar, wie es unter der Ritzelabdeckung aussieht, bzw. aussehen würde, wenn ich dort nicht regelmäßig reinigen würde. Bin immer noch dabei, den Oiler so einzustellen, dass nicht mehr so viel Überschuß wegfliegt. Andererseits, so sagen die Flachleute, ist gerade dies der Effekt, welcher die Kette reinigt. Trotzdem siehts auf den güldenen Felgen mehr als besch**** aus.

Ich kenne mich mit dem von Dir verwendeten Oiler nicht aus.
Bei den von mir verwendeten Scottis (die ganz altmodischen- Unterdruck gesteuerten Dinger) ist es mit etwas Übung
eigentlich recht einfach eine Einstellung zu finden, die eine optimale Pflege gewährleistet und die Felge nicht zu sehr einsaut.
Aber ganz ohne ist halt nicht.
Und das Kettenöl geht doch wirklich sehr einfach mit einem trockenen Tuch wieder ab, ganz anders als Kettenfett!

Natürlich hast Du recht, unter der Ritzelabdeckung setzt sich auch was ab, aber bei Kettenfett bleibt es da auch nicht
klinisch rein!
 
Ich verwende ausschließlich den

crc_kettenspray.jpg CRC Ketten Spray - bezeichnet als Superhaftspray, extrem haftfähig und O-ring-sicher.

@cyrus, ich bin eigentlich schon am Überlegen, mir eine automatische Schmierung einzubauen - sollte letzendlich halbwegs umweltverträglich und doch ausreichend die Kette in Schuß halten.
Z.Z. weiß ich mit Sicherheit, daß in der 500 km Grenze eigenhändig der Spray aufgetragen ist.

Die Ablagerungen beim Antriebsritzel, ein Gemisch aus Öl und Staub wird es so und so immer geben, bloß in kürzern Intervallen gereinigt, kann die Schmiere leichter entfernt werden.
 
Hallo zusmmen!
Ich habe an der CBF seit Anfang an das CLS dran. Seit vier Jahren tüftele ich an der Einstellung herum, mit mehr oder weniger Sommersprossen auf der Felge und der restlichen hinteren Umgebung der Kette.
Müssig darüber zu schreiben, aber es nervt.
Jetzt habe ich die Maschine ein paar Mal rückwärts geschoben,aus der Garage auf die Strasse. Dabei ist das kleine Kunststoffröhrchen in die Zähne der hinteren Kranzes geraten und war fortan nur schwer wieder am alten Platz auszurichten.
Bei einer Nachmittagsfahrt war es dann so weit.......Das Röhrchen weg und das Hi-Rad total versaut!
Sofortige Stillegung der CLS und Ruhe war. Felge bleibt sauber. Heute Carbon for Bikes nachgerüstet. Ging gut zu montieren, wobei ich Auspuffendtopf , Fussrastenhalter und die Hinterradabdeckung demontieren musste. Kleiner positiver Nebeneffekt: ging alles super gut zu pützeln. Man staunt wo da überall der Keim sitzt wenn man es im angebauten zustand nicht sehen kann.
Also habe ich heute die erste Fahrt auf der Hausstrecke gemacht. Die Felge bleibt sauber und was die Feststoffschmierung betrifft, das wird die Langzeiterfahrung zeigen. Das CLS ist und bleibt montiert, da bin ich etwas flexibeler.
Bei meiner Zweitmaschine, eine Triumph ST 955 ist auch das CLS dran und funktioniert von Beginn an. Kaum Öl auf der Felge aber genug auf der Kette.
 
Allen Kettenöler-Fahrern kann ich nur empfehlen, das Ritzel zu kontrollieren... auch wenn Kette und Kettenrad ok sind.
Häufig ist ein Kettenöler-Ritzel nach runden 30.000 - 35.000 km fällig (Meines aktuell 25.000km und am Limit, bei einem Freund 30.000km und fertig...)

Da nichts gereinigt werden muss... schnelle Kontrolle!!
 
Danke für den Tipp, Manfred.

Das ist mein erstes Mopped mit Oiler. Bisher haben meine Ketten (mit Liebe gesprayt) 35-40tkm gehalten. Am Ritzel war aber nicht unbedingt Verschleiß erkennbar. Hab trotzdem Kette und Ritzelsatz immer gleichzeitig gewechselt. Werde beim nächsten Reifenwechsel mal das Antriebsritzel mit kontrollieren. Schaden kanns ja nicht.

Vielleicht blöde Frage:
Falls das Antriebsritzel eingelaufen ist, kann man das separat (ohne Kettenwechsel) wechseln?
 
Wenn ich mir so ansehe, was der CLS-Oiler auf meiner Felge hinterläßt, ist eigentlich klar, wie es unter der Ritzelabdeckung aussieht, bzw. aussehen würde, wenn ich dort nicht regelmäßig reinigen würde. Bin immer noch dabei, den Oiler so einzustellen, dass nicht mehr so viel Überschuß wegfliegt. Andererseits, so sagen die Flachleute, ist gerade dies der Effekt, welcher die Kette reinigt. Trotzdem siehts auf den güldenen Felgen mehr als besch**** aus.

Hallo DL1ZAM,
hab meinen CLS-Oiler wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, eingestellt. In der Regel bleibt mein Hinterrad sauber, zumindest wesentlich sauberer als beim Gebrauch von Kettenspray. Zudem sieht auch das Kettenrad wesentlich besser aus. ;)
 
Vielleicht blöde Frage:
Falls das Antriebsritzel eingelaufen ist, kann man das separat (ohne Kettenwechsel) wechseln?

Keine blöde Frage sondern berechtigt.... Ja wenn Kette und Kettenrad ok sind.

Bei vielen läuft es bei Kettenölereinsatz auf 2x Ritzel 1x Kette und 1 x Kettenrad hinaus... und natürlich nie vergessen den Kettenschleifer an der Schwinge zu kontrollieren... besonders dann wenn das Heck höher gelegt ist oder ein anderes Federbein verbaut ist. Dabei genügt es nicht nur oben zu prüfen... bitte auch die Unterseite nicht vergessen.
 
@cyrus, auch wenn nach über 30000 km

das große, hintere Kettenrad noch relativ unverbraucht aussieht, so ist es ratsam bei diesem sensiblem, mit großer Umlaufgeschwindigkeit laufendem Antrieb, der 100%ig nicht blockieren darf, nicht nur Kette, sondern auch beide Kettenräder gewechselt werden.

imagesCAHNP6JR.jpgMan tut nicht nur der Maschine, sondern auch sich selber etwas Gutes - der Sicherheit und des ruhigen Laufes wegen.
 
Also, ich muß zugeben, mit meinem CLS wird es auch zunehmend besser. Er hat ja einen elektrischen 10-Stufen-Schalter, welcher die Öffnungsdauer des Ventils bestimmt und einen Durchflußverminderer in Form eines in die Leitung eingefügten Messingklötzchens mit quertreibender M3-Schraube. Der elektrische Part muss wahrlich nur auf Stufe 1 laufen und die M3 Schraube drehe ich nun sukzessive zu bis es passt.

Was mir nicht gefällt, ist, dass die Außenseite der Kette, wo der Injektor sitzt, immer recht Öl-nass erscheint, wobei die Innenseite ein eher trockenes Antlitz zur Schau stellt. Ich weiß ja, dass es Dual-Injector-Systeme gibt und in mir erwächst die Überzeugung, dass eine viel weniger aber dafür gleichmäßiger geölte Kette deutlich produktiver wäre.

Klar, wenn man die Außenseite "überschwemmt", kommt immer noch genug von dem, was nicht auf der Felge landet, auf der Innenseite an. Und wenn ich die Außenseite so justiere, dass nicht mehr viel für die Felge übrig bleibt, wie viel bekommt die Innenseite noch ab? Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, damit keine "gute deutsche Ingenieurleistung" erworben zu haben, sondern irgend was zwischen "besser als nix" und "viel hilft viel" und aus dem Mittelwert dessen wird dann die Lebensdauerverlängerung der Kette "berechnet"... Solange die Kette genug Öl abbekommt und die Leute brav ihre Felge putzen, geht diese Rechnung wahrschweinlich sogar auf. Aber eine ultimative Lösung sieht anders aus. Just my 2 cents... :frech4:
 
Heute wurde der Kettentriebsatz gewechselt,

und hier der Spot auf die Zähne des ausgetauschten Ritzels:

ritzel-abnuetzung.jpg Die Kettenrolle hat nach rechts-unten an den Ritzelzähnen gescheuert.

Mit den Gesamtkosten von € 311,- bei HH konnten natürlich keine Original-, aber bekanntlich gleichwertige Ersatzteile verwendet werden.
 
und hier der Spot auf die Zähne des ausgetauschten Ritzels:

Anhang anzeigen 16875 Die Kettenrolle hat nach rechts-unten an den Ritzelzähnen gescheuert.

Mit den Gesamtkosten von € 311,- bei HH konnten natürlich keine Original-, aber bekanntlich gleichwertige Ersatzteile verwendet werden.


Hallo Ernst,

nachdem der komplette Kettensatz gewechselt wurde, prüfe doch die Kettenspannung. Ab und zu wird sie zu straff
eingestellt und das hat auf Dauer größere Folgen als den Tausch des Kettensatzes.
 
Ich weiß ja nicht, ob ich eine neue Brille brauche, aber das Ritzel an Tobaccos Motorrad sieht für mich noch nicht schrottreif aus.

Weiß jemand wie man den Verschleiß am Ritzel messen kann?

Norbert
 
Keine direkten Maße verfügbar - aber Norbert du hast natürlich recht.

Es sind zwar Laufspuren erkennbar, die aber in einem Maße der einen Austausch nicht rechtfertigt.

Da aber weder Kette, noch Kettenrad kontrollierbar sind, ist eine Spekulation müßig.... Sollte die Kette fällig gewesen sein, ist der Austausch des Ritzels ok.
 
Hallo Norbert,

bei einem Kettentrieb ist die Dehnung der Kettenglieder ein
devil.gifTeufelskreis, denn dies würde eine Vergrößerung des Kettenrades verlangen - da sich dieses aber abnützt wird es theoretisch kleiner.
pnkblink.gif
Das große Kettenrad hat 41 Zähne und nehmen wir an, daß 20 Zähne in Eingriff sind.
Bei einer Dehnung pro Kettenglied um 1/100 mm (kann kaum gemessen werde) und einer Abnützung pro Zahn um ca. 2/100 mm ergibt am halben Umfang des großen Kettenrades einen unterschied von 20x0,03=0,6mm d.h. exakt wirkt das Drehmoment nur mehr an einzelnen Zähnen, der Rest der Kette läuft lose herum - der Antrieb wird unrunder, lauter und gefährlicher.

Bei der Abnützung meines Ritzels wage ich zu behaupten, daß nur mehr ein, max. zwei Zähne in Volleingriff waren.

@peterp, danke für den Hinweis - die Werkstätte hat sauber gearbeitet.
 
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