Kein guter Tag...

Monty Burns

Member
Sponsor CBF-Forum
Hallo Leute.

Heute war mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub, und als Erstes musste ich erfahren, dass ein langjähriger Kollege am Samstag einen tödlichen Motorradunfall hatte. So wie es bis jetzt aussieht, unverschuldet. Sandro C. wurde nur 35 Jahre alt.

Klar ist man sich als Motorradfahrer der Gefahren bewusst, aber wenn es denn jemanden aus dem direkten Umfeld erwischt, und dann noch so, schockt das schon. Zumal ich auch schon diverse Male in so einer Situation war, zum Glück aber bislang jedesmal mit dem PKW.

Heute ist meine Sitzbank zum Umbau gegangen, also kann ich eine Woche lang nicht fahren. Ich habe aber das Gefühl, ich werde bei der nächsten Fahrt viel nachzudenken haben...

Tut mir leid, ich will Euch nicht die Stimmung versauen, aber irgendwie muss ich das loswerden unter Gleichgesinnten. Nicht bikende Kollegen sind natürlich auch betroffen, können das aber imo nicht so nachvollziehen wie ein Biker. Es beschäftigt mich schon den ganzen Tag.
 
Tut mir leid, ich will Euch nicht die Stimmung versauen, aber irgendwie muss ich das loswerden unter Gleichgesinnten. Nicht bikende Kollegen sind natürlich auch betroffen, können das aber imo nicht so nachvollziehen wie ein Biker. Es beschäftigt mich schon den ganzen Tag.

Da spricht in dieser Rubrik auch nichts gegen :Froehlich2:
 
Ich denke mal das ist völlig normal, dass man sehr nachdenklich wird wenn es einen Mopedfahrer so böse erwischt den man gut kennt/kannte.
Im näheren Umfeld von mir gibt es bereits zwei ältere Fahrer, die nach so einem Erlebnis das Hobby an den Nagel gehängt haben.
Mich wiegt etwas in Sicherheit, das ich einen eher sehr defensiven Fahrstil pflege.
Was natürlich auch keine Garantie für Unfallfreiheit ist.
 
Mein Beileid für die Angehörigen, es ist immer traurig wenn man solche Zeilen liest. Doch sollte man sich darüber im klaren sein, wenn wir losfahren fährt auch immer das Risiko mit. Dafür fahre ich nicht übervorsichtig, aber immer mit dem Bewusstsein, dass es auch mal so ausgehen kann das man nicht nach Hause kommt. es muss nicht gleich so tragisch enden wie bei Deinem Kollegen, aber weniger ist ja auch nicht nötig.
Und für Dich Monty kann ich verstehen das Du das erst mal "verarbeiten" musst.
 
Ein solches Ereignis ist immer äusserst traurig. Wir mussten diese Erfahrung vor kurzem ja auch machen.
Jeder muß es auf seine Art verarbeiten. Das ist gut und richtig so.
Wir im Bremer Stammtisch haben viel diskutiert. Das hilft.
Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass eine Hobbyaufgabe nicht in Frage kommt.
Denn es ist ja tatsächlich so:
Was kann ich dafür, wenn jemand anderes einen Fehler macht?
Sei es der Motorradfahrer selber oder aber ein anderer Verkehrsteilnehmer.
Das es mir auch passieren kann ist vollkommen klar. Aber das kann es auch als Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger...
Wo soll ich die Grenze setzen?
Also mache ich weiter. So umsichtig, wie es mir möglich ist. In der Hoffnung, dass es reicht...
 
Ein solches Ereignis ist immer äusserst traurig. Wir mussten diese Erfahrung vor kurzem ja auch machen.
Jeder muß es auf seine Art verarbeiten. Das ist gut und richtig so.
Wir im Bremer Stammtisch haben viel diskutiert. Das hilft.
Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass eine Hobbyaufgabe nicht in Frage kommt.
Denn es ist ja tatsächlich so:
Was kann ich dafür, wenn jemand anderes einen Fehler macht?
Sei es der Motorradfahrer selber oder aber ein anderer Verkehrsteilnehmer.
Das es mir auch passieren kann ist vollkommen klar. Aber das kann es auch als Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger...
Wo soll ich die Grenze setzen?
Also mache ich weiter. So umsichtig, wie es mir möglich ist. In der Hoffnung, dass es reicht...

Bei diesem Thema muss jeder für sich selber entscheiden. Wenn ich schon mit einem ungutem Gefühl jede Tour starte, wird es für mich Zeit mir ein anderes Hobby zu suchen.
Noch geht es mir dabei wie Reiner, darum fahre ich weiterhin Motorrad.

Mein Beileid für die Hinterbliebenen und die Kraft das zu verarbeiten.
 
Danke für die netten, verständnisvollen und auch aufbauenden Worte.

Heute gehts im Kopf schon deutlich ruhiger zu, und das Hobby aufgeben werde ich ganz sicher nicht. Ich bin ja nach drei Jahren Zwangsabstinenz gerade wieder re-infiziert. :01 - grinsen:
 
Zurück
Oben Unten