Neue Batterie 2,5 Jahre alt, ist das ok?

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jackryan

Gast
Hallo,

ich habe eine neue Batterie Yuasa YTZ10S für gekauft.
Anhand der eingestanzten Nummern hat mir der Hersteller
das Poduktionsdatum 07/2012 genannt.
Die Spannung an der Batterie beträgt 12,4 Volt (im Karton, nicht geladen).
Kann man das noch als Neuware akzeptieren?
Preis waren rund 100 Euro mit Pfand.
Was meint ihr?

Gruß
Norbert
 
Hallo nochmal,

hat sich erledigt, die Aktivierung war März 14.

Gruß
Norbert
 
Jede werksaktivierte Batterie mit weniger als etwa 12,6 V (50% Ladung) würde ich im Laden stehen lassen, da bereits ein Teil der Plattenoberfläche sulfatiert sein kann.
 
Hallo Manfred,

Es war ein Aufkleber drauf, dass bei einer Spannung unter 12,4 Volt eine Nachladung
erforderlich ist. Genau die 12,4 Volt waren ja noch da. Am (geeigneten) Ladegerät
war sie in kurzer Zeit auf Vollladung und 14,8 Volt.
Ich werde sie einbauen und hoffen, dass es kein faules Ei ist.

Hallo Ändi,

Li-Batterie hatte ich auch angeschaut, wollte aber dann doch lieber beim altbekannten bleiben.
In meiner 07er CBF ist noch die erste Batterie drin und sie funktioniert auch noch. Nur im letzten Herbst
hat sie nachgelassen. Dafür, dass das Motorrad bis 2012 nur 6000km bewegt wurde und lange stand finde ich
die Lebensdauer ok. Also die gleiche nochmal. Vielleicht ist die Li charmanter, wie du schreibst, aber unterm
Deckel sieht das keiner ;-)

Gruß
Norbert
 
@Norbert
Ich hab die Shido auch drin. Die CBF springt leichter an:Froehlich2:.
Bin gespannt, was sie nach dem jetzt wohl startendem Winter sagtklick/klack.
Gruß
Tbird
 
Jetzt in der kalten Garage ohne Ladegerät wieder nur 12,5 Volt.
Am Ladegerät angeschlossen: Ladegerät zeigt nach ein paar Minuten "Erhaltungsladung" an.
Lasse das jetzt mal so stehen und messe morgen ein neues Gerücht heraus......;-)
Ok, kann mich verlesen haben, vielleicht waren es heutmittag 13,8 Volt
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Manfred,

wie so oft, naja - eigentlich wie immer - hast du richtig vorhergesagt:
Nach einer Nacht am Ladegerät und 4 Stunden ohne Ladegerät
liegt die Spannung bei 12,8 Volt an den Batterieklemmen (nicht eingebaut).

Die Batterie geht zurück. Das war beim Versender auch kein Problem.

Was spricht denn für eine Li Ion und was dagegen?
Ein spezielles Ladegerät braucht man schon mal und bei
Kälte soll das Startverhalten schlechter sein. Langzeiterfahrungen
gibt es wohl eher noch nicht?


Gruß
Norbert
 
Zuletzt bearbeitet:
12,8 Volt Ruhespannung bedeutet Vollladung (wird normalerweise ab 12,6 Volt und Säuredichte 1,26 definiert) - die Batterie ist dahingehend in Ordnung. Die Ruhespannung ohne Last ist ohnehin ein schlechter Indikator für den Zustand der Batterie, interessant wird das Verhalten bei Last.
 
Inwiefern verhält sich denn die Schwefelsäure im Vlies oder in Gelform anders als in flüssiger Form bzw. wie kommt es denn zu unterschiedlichen Leerlaufspannungen? Ich hatte angenommen, dass elektrochemisch kein Unterschied vorhanden sein dürfte, da die verwendeten Materialien (Blei, Bleioxid, Schwefelsäure) gleich sind und die maximale Spannung aus der Verwendung dieser Materialien rührt und die geschlossenen Batterien nur hinsichtlich der Überladung und damit verbundenen Gasung kritischer sind.
 
Es kommt z.B. eine andere Schwefelsäure zum Einsatz.
Spez. Dichte Blei - Säure = 1,28 (38%ig); AGM = 1,32 (42%ige Säure)

Materialverhältnisse positive und negative Platte ist bei Blei-Säure identisch, bei AGM ist eine der beiden Plattenmassen abweichend (größer) und hat damit Einfluss auf die Gasungsspannung.
Gassungsspannung ist letztendlich maßgeblich für das Erreichen eines möglichst hohen Ladezustandes der ja bekanntermäßen theoretisch 2,75 V je Zelle beträgt; theoretisch hätte ein Blei-Säure Akku eine unbelastete Spannung von 16,5 V und und und.....
 
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