Tirol Sperre für laute Mot.

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coole Idee, sollen sie mal ruhig durchsetzen die 95 dB(A) Landesweit.


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Auch die Schweiz zieht nach

https://www.motorradonline.de/ratgeber/gegen-laute-motorraeder-initiative-schweiz/
laut dem Bild sollen die Triumph besonders laut sein :sofa:

und in den Dolomiten sind 24 Überwachungskameras geplant die auch die Geschwindigkeit messen sollen

https://www.altoadige.it/cronaca/pa...lecamere-l-allarme-dei-motociclisti-1.2860743
habe leider keinen deutschen Text gefunden
Grüsse Helmuth :Froehlich3:

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Ich helfe mal:

GARDENA / BADIA. Die Motorradfahrer haben bereits Alarm geschlagen: "Damit niemand mehr kommt, senden wir die Botschaft einer Hexenjagd". Mit den Hexen, die in diesem speziellen Fall Motorradfahrer wären.

Die Echos der im letzten Sommer im Trentino und Südtirol umgesetzten Maßnahmen sind noch nicht verblasst, und im selben Gebiet ist von einer neuen Initiative zur Begrenzung des Verkehrs auf den vier Hauptpässen Sella, Pordoi, Gardena und Campolongo die Rede. Diejenigen, die zufällig am häufigsten von Motorradfahrern besucht wurden und für die die berühmten und viel diskutierten Geschwindigkeitsbegrenzungen für Motorräder erst in der jüngeren Vergangenheit festgelegt worden waren.

Die zuständigen Institutionen haben bereits die Ausschreibung für den Bau von 12 elektronischen Toren mit 24 Kameras (eine für jede Fahrtrichtung) gestartet, mit denen der Verkehr überwacht werden soll. Kosten? Ungefähr 200 Tausend Euro. Um genau zu sein, werden sie an der Kreuzung von Sella und Pordoi in drei Positionen positioniert; an der Kreuzung Pian del Gralba zwischen Sella und Gardena an drei weiteren Orten in Colfosco, sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts von Corvara, am Campolongo-Pass, in Arabba und am Pordoi-Pass. Sie können die Geschwindigkeit erfassen, aber nicht nur, da die zu installierenden Instrumente auch weitere Informationen liefern können, die auf der Erkennung der Nummernschilder, der an den Orten verbrachten Zeit und den von den verschiedenen Fahrzeugen bereitgestellten Parametern basieren .

Das Ziel ist laut Erklärung die genaue Überwachung, um zu verstehen, wie, wann und auf welche Weise sich Touristen bewegen. Aber die Schelmischsten sind bereit zu wetten, dass es die x-te Initiative sein wird, die darauf abzielt, die Teilnahme von Motorrad- und Motorenthusiasten an diesen Orten zu verhindern. Tatsächlich wird das Thema seit einiger Zeit besonders diskutiert und nicht ohne erbitterte Zusammenstöße. Denn es ist klar, dass sich niemand autorisiert fühlen sollte, sich nicht erlaubt zu verhalten oder die Haarnadelkurven dieser Orte mit denen einer Rennstrecke zu verwechseln, aber es ist ebenso klar, dass Motorradfahrer ein wichtiges Stück Sommertourismus in den Bergen darstellen.

Aus diesem Grund sollten Prävention und Sensibilisierung nach Ansicht der meisten gegenüber der Unterdrückung ohne Wenn und Aber bevorzugt werden. Das Risiko besteht darin, dass Sie, wenn Sie sich als "unerwünscht" fühlen, den Lenker ein für alle Mal drehen und die Räder auf andere Kurven, andere Panoramen und andere Orte richten, die es zu entdecken gilt, sagen die Motorradfahrer.


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Genau das spiegelt meine Abneigung zum google Übersetzer wieder.
Wenn das einer nicht lesen kann, einfach lassen denn so ist es noch immer nicht verstanden :zwinkern:
 
Bei mir hat das google automatisch übersetzt.
Die Abneigung kann ich leider nicht nachvollziehen, da ich den Originaltext ja nicht lesen kann. Und um mich evtl. "beschimpfen" zu lassen, werde ich meine Sprachkenntnisse aber nicht über die Speisekarte hinaus erweitern. Obwohl, ich kann im Supermarkt einkaufen und Schuhgrößen und Farben benennen. :-)

Allerdings habe ich in Südtirol und auch am Gardasee schon oft die Erfahrung gemacht, dass meine mehr oder weniger in italienisch vorgetragenen Wünsche in gutem Deutsch wiederholt werden. Irgendwann habe ich dann aufgegeben.

off Topic off !
 
Zitat: " Die Gefahr ist, dass man aufgrund des Gefühls, "nicht willkommen" zu sein, den Lenker ein für alle Mal umdreht und die Räder auf andere Kurven, andere Landschaften, andere Orte lenkt, die es zu entdecken gilt, sagen Motorradfahrer. " Zitat Ende.

Und genau so sehe ich das auch. Ich muss ja kein 14tes und 15tesmal in die Dolo´s.
Andere Länder haben auch schöne Landschaften.

Gruß Reiner
 
Zitat: " Die Gefahr ist, dass man aufgrund des Gefühls, "nicht willkommen" zu sein, den Lenker ein für alle Mal umdreht und die Räder auf andere Kurven, andere Landschaften, andere Orte lenkt, die es zu entdecken gilt, sagen Motorradfahrer. " Zitat Ende.

Und genau so sehe ich das auch. Ich muss ja kein 14tes und 15tesmal in die Dolo´s.
Andere Länder haben auch schöne Landschaften.

Gruß Reiner

Ist schon richtig. Ich habe das Gefühl, daß in den hot-spots die Motorradfahrer sanft vertrieben werden sollen. Südtirol hat es im Gegensatz zum restlichen Italien jahrelang vermieden, irgendwelche Restriktionen gegen Motorradfahrer einzuführen. Mittlerweile haben sie wahrscheinlich auch gemerkt, daß die immer zahlreicheren Fahrradfahrer und E-Biker wesentlich angenehmere und auch zahlungskräftige Gäste sind. Leiser und mit mehr Umsatz beim Essen und trinken. Wer den ganzen Tag in die Pedale getreten ist, hat abends halt mehr Kalorien verbrannt, als wir Motorradfahrer. Da die Motorradfahrer für die Fahrradfahrer eher ein Störfaktor sind, versucht man ersteren die Lust an den Kurven zu nehmen. Die Krawalltüten einzelner sind dann noch ein zusätzlicher Punkt für die Restriktionen. Wir betreiben halt ein aussterbendes Hobby und damit haben wir es immer schwerer Einschränkungen zu vermeiden, die auf das Verhalten einzelner zurückzuführen ist. Sein es nun die Krawalltüte (konnte noch nie verstehen, warum manche ihr Ego durch dieses Pröllverhalten aufpolieren müssen) oder durch die Verwechselung der Landstrasse mit der Rennstrecke (kann ich nachvollziehen, weil es Spass macht - ist aber trotzdem Schei...).

Bernd
 
Zahlungskräftige Gäste

Hallo Bernd,

was Du schreibst ist interessant, deckt sich aber nicht mit Berichten die ich jüngst gelesen habe und deckt sich auch nicht mit meinen eigenen Beaobachtungen.
Die rennradfahrende Zunft ist demnach bei den Gastronomen an den Passstraßen garnicht so beliebt. Die futtern tagsüber ihre "Power-Bars" und haben auch für eine Kaffeepause keine Zeit.Und die Meisten von den Rennradfahrern haben auch noch eine gespaltene Persönlichkeit. Im Auto fluchen sie über die Radfahrer, auf dem Rad siegt der Egoismus und es wird zu zweit oder dritt nebeneinander gefahren. Auch auf Passstraßen. Ich habe solche Kanditaten zwar nicht im Freundes- aber im Bekanntenkreis.

Dem Zonko längere Zeit zuzuhören fällt mir nicht ganz leicht aber auch ich bin fast seiner Meinung.
Einzig seine sinngemäße Aussage "Am Ortsausgang ist Feuer frei, also reiße ich den Gashahn auf" aus einem anderen Video deckt sich nicht mir meiner Ansicht. Das ist genau das Verhalten, was uns Motorradfahrern den Lärm-Streß bringt.
Ich habe das hier schon mal an anderer Stelle geschrieben. Ich war bei einem Schwarzwaldurlaub 2019 nach einem Kaffeebesuch an einem Ortsausgang mehr als negativ überrascht. Gefühlte 95% aller Motorradfahren haben am Ortsausgang runtergeschaltet und den Gashahn voll aufgerissen. Vorm Schalten wird dann bis zum Drehzahlbegrenzer gezogen. Das muss doch nicht sein. Auch mal an andere denken.

Und jetzt eine genau gegenteilige Idee.
Die Frau Filippi von den Grünen hat ja laut Zonko verbreitet, das die 95dB Aktion ein voller Erfolg war, weil 38% weniger Motorräder in der Gegend unterwegs waren.
Bei einer coronabedingten Gesamtverkehrsreduzierung um 37%, was sie wohl vergessen hat zu erwähnen. Gut, dass die Ösis auch keine besseren Politiker haben als wir!
Mein erster Gedanke war auch: Dann fahre ich da halt nicht mehr hin. Gebe ich mein Geld woanders aus.
Man könnte aber natürlich auch mit den legalen CBFs jetzt erst recht dorthin fahren um für eine Verkehrssteigerung zu sorgen. Natürlich legen das die Grünen auch wieder für sich aus und fordern weitere Verschärfungen. Also keine gute Idee?
Aber vielleich an einem vereinbarten Tag alle dorthin und dann extra ganz laut fahren? Vielleicht verstehen die Anwohner dann, dass das Standgeräusch nichts mit dem Fahrgeräusch zu tun hat? Dann senken die Grünen das Limit von 95dB auf 90dB, ist ja immernoch zu laut hier.
Oder einfach doch das Geld woanders ausgeben?

Fragen über Fragen. Hoffentlich ist bald wieder Motorradwetter!

Gruß aus dem verregneten Rheinland
Arne
 
rein rechtlich verstößt die 95dB-Sperre nicht gegen EU-Recht. Das hat die EU-Kommision im Februar festgestellt. Es sind noch mehrere Verfahren anhängig, mal sehen wie das ausgeht.

generell ist es natürlich doof, wenn man nicht dort fahren kann, wo man will, besonders wennman die Karre gerade neu gekauft hat. Wer sich aber jetzt ein neues Motorrad kauft und nicht auf die Lautstärke schaut ist aber irgendwie auch selbst schuld. Das individuelle Recht auf Lärm wird immer niedrieger eingestuft werden als das Recht auf Gesundheit der Anwohner. Das sollte wohl jedem klar sein.

Und ich finde die 95dB gerechtfertigter als bspw. eine Inzidenz von willkürlichen 50 oder 100, die sind wirklich einfach festgelegt worden. Die 95dB sind für alle Bikes getestet und verfügbar - als einzigster Wert. Damit hat man erst mal einen Vergleichswert - auch wenns nur im Stand ist. Und wenn die Motorräder in den letzten Jahren nicht immer lauter geworden wären würden wir diese Diskussion überhaupt nicht führen.
 
Und wenn die Motorräder in den letzten Jahren nicht immer lauter geworden wären würden wir diese Diskussion überhaupt nicht führen.

Und jetzt schieben sich die Beteiligten den schwarzen Peter gegenseitig zu.

Die Hersteller sagen: Der Kunde will das so.
Die Anrainer sagen: Alle sind zu laut.
Die Behörden sagen: Wir können nicht alle einzeln kontrollieren.
Wir sagen: Das sind nur ein paar schwarze Schafe, für die jetzt die Mehrheit büßen muß.
Die Politik sagt: Wir können es nicht allen recht machen.
Die mit den "zu" lauten Motorrädern sagen: Meine Freiheit, mein "Sound" .
Ich sage: Mein Motorrad ist unter 95 db, also ist auf den "eingeschränkten" Strecken mehr Platz, Hurra !!!

Tatsache ist wohl, wie Uwe sagt, wir haben es selbst in der Hand.

Gruß Thomas
 
Die Hersteller sagen: Der Kunde will das so.
Wobei mich da mal interessieren würde, woher der Hersteller das zu wissen glaubt. Ernsthaft: Geht jemand zum Händler und sagt: "Schönes Mopped, aber viel zu leise. Macht die mal ab Werk lauter, denn ich bin nicht bereit, noch nen Tausi für ne Brülltüte zu investieren. So leise kaufe ich die nicht!" Oder gabs da ne Kundenumfrage, die ich verpasst habe?

Wenn ich z.B. moderne BMWs höre (sorry, soll kein Bashing sein, andere können das auch), dann würde ich die eher nicht kaufen, weil sie mir mit ihrem dauernden Geboller und (RnineT oder welche wars?) einprogrammierten Fehlzündungen empfindlich auf den Zeiger gehen würden.

Und nein, es liegt nicht am Alter und der vermeintlich daraus resultierenden Weisheit. Ich hatte nie was übrig für unnötigen Krach, egal ob bei meinen Moppeds (Mofa inclusive) oder Autos. Ein Kollege fährt nen Audi S3 im Werkszustand. Das Teil kann man nicht leise starten. Sobald der Motor zündet, machts erst mal (Standgas!) "BRÜLL", und scheinbar geht erst dann ne Auspuffklappe zu und das Gerät wird sozialverträglich. Wenn ich den hätte, würde ich mich jeden Morgen schämen, hier um 6 Uhr wegzufahren. :boewu7: Aber auch das hat bestimmt der Kunde so gewollt. :wirr2:
 
Wobei mich da mal interessieren würde, woher der Hersteller das zu wissen glaubt. Ernsthaft: Geht jemand zum Händler und sagt: "Schönes Mopped, aber viel zu leise. Macht die mal ab Werk lauter, denn ich bin nicht bereit, noch nen Tausi für ne Brülltüte zu investieren. So leise kaufe ich die nicht!" Oder gabs da ne Kundenumfrage, die ich verpasst habe?

Wenn ich z.B. moderne BMWs höre (sorry, soll kein Bashing sein, andere können das auch), dann würde ich die eher nicht kaufen, weil sie mir mit ihrem dauernden Geboller und (RnineT oder welche wars?) einprogrammierten Fehlzündungen empfindlich auf den Zeiger gehen würde:

Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß die Hersteller erst fragen: Wie hätten Sie's denn gerne?

Die leben in ihrer eigenen Sound-Designer-Welt, und wenn es keine technischen Unterscheidungsmerkmale mehr gibt, dann wird eben am "Sound" herumdesignt.

Die bei BMW einprogrammierten "Fehlzündungen" beim Schiebebetrieb braucht kein Mensch (außer den vor längerem mal angesprochenen Kurzpimmlern), aber BMW hat
erklärt, das ließe sich im Nachhinein nicht mehr ändern.
So wurde damals auch der kleine Reihen-Twin bei BMW auf Boxer-"Sound" getrimmt.

Für mich tragen die Hersteller maßgeblich Schuld an der derzeitigen Misere, aber wie oben gesagt, sieht das jeder anders.

Gruß Thomas
 
BMW ist zu laut

Hi Thomas,

da bin ich bei Dir. Der Durchschnittskunde will das nicht.
Ein Arbeitskollege wollte sich eine R nine-T kaufen. Er fährt immer mit Jet Helm. Die Probefahrt hat er nach einer halben Stunde abgebrochen. Er hat dann den BMW Verkäufer angeschrien " Reden Sie lauter! Ich verstehe nichts mehr".

Ein guter Freund wollte unbedingt eine S1000XR. Nach der ersten Probefahrt die Ernüchterung. Zu laut. Und zwar für den Fahrer! Die Airbox brüllt einem förmlich ins Gesicht. Im Folgejahr hat er sie aber doch gekauft und fährt jetzt mit Ohrenstöpseln. Wir nennen sie den Brüllaffen.
Er hat den Frevel begangen und im S1000XR Forum mal gefragt ob es einen Weg gibt sie leiser zu machen. Oh, oh...
Jehova, Jehova...


Gruß
Arne
 
Worüber regt Ihr zwei Euch denn auf?

Zum einen fallt Ihr nicht unter die 95dB(A) Sperrungen und zum anderen wollt ihr doch viele freie Strecken ohne Krach.....
 
Na ja, jetzt sind es aktuell 95dB(A).
Nächstes Jahr oder in 2-3 Jahren vielleicht schon nur noch 90dB(A) oder eine andere willkürlich gewählte Zahl? :mx11:

Grundsätzlich bin ich auch gegen manipulierte oder serienmäßig laute Moppeds (mit Klappe), aber irgendwie ist die Vorgabe in Tirol nicht der richtige Weg meiner Meinung nach.
 
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