Lima defekt

Die Empfehlung, Turbo-Motoren nach Volllast nicht gleich abzuschalten, ruht daher, dass der Turbo auf Grund der extrem hohen Drehzahl noch eine Zeit lang weiter läuft. Schaltet man dann den Motor ab, ist der Öldruck weg, während der Turbo noch nachläuft und die Schmierung bricht dabei zusammen. Bei dem Lima-Problem kann ich mir einen derartigen Zusammenhang nicht recht vorstellen. Das bedeutet aber nicht, dass es ihn nicht gibt. :frech4:
(Ich habe mir auch nicht vorstellen können, dass sich Ventilschäfte in Shims "eingraben", aber ich habe jetzt selbst welche gefunden.)

:Froehlich3:

Martin, bei den Turbos ist die Entwicklung ja schon länger weiter.
Du weißt es gibt Motoren mit elektrischen Wasserpumpen, bei denen der Turbolader nach abschalten des Motors weiter vom elektrisch betriebenen Külwasserkreislauf gekühlt wird.
Wasserpumpe und Kühlerlüfter laufen bei diesen Motoren eine gewisse Zeit nach.
Allerdings sind bei den Turbos das richtige Öl, dessen regelmäßiger Wechsel, sowie das vernünftige warm fahren des Motors ebenfalls entscheiden für die Lebenserwartung.

Bei den Limas bin ich halt überzeugt, wenn du den Motor nach richtiger Beanspruchung nicht mit niedriger Drehzahl etwas runterkühlen lässt, ist das für das Leben der Lima nicht förderlich.
Ich handhabe das grundsätzlich so.
Erklärend dazu: ich hatte schon Mopeten die als LiMa Killer galten.
Selbst bei diesen Mopeten blieb ich vom LiMa Tod verschont.
Meine Vorgehensweise muss nicht maßgeblich dafür verantwortlich gewesen sein.
Aber wenn die Dinge so liegen, behält man diese Angewohnheit gern bei.
Kostet ja auch keine Mühen und kein Geld.

Allerdings habe ich mich schon immer an der, in meinen Augen, zu dicken Isolierlackschicht des Statprs der CBF gestoßen.
 
Die Empfehlung, Turbo-Motoren nach Volllast nicht gleich abzuschalten, ruht daher, dass der Turbo auf Grund der extrem hohen Drehzahl noch eine Zeit lang weiter läuft. Schaltet man dann den Motor ab, ist der Öldruck weg, während der Turbo noch nachläuft und die Schmierung bricht dabei zusammen. ...

:Froehlich3:

So hatte es mir mein Kumpel (KFZ- Meister) auch erklärt.
Danke!
Ich hab noch so einen Stinker mit Softwareupdate:ausschau:
 
Martin, bei den Turbos ist die Entwicklung ja schon länger weiter.
Du weißt es gibt Motoren mit elektrischen Wasserpumpen, bei denen der Turbolader nach abschalten des Motors weiter vom elektrisch betriebenen Külwasserkreislauf gekühlt wird.
Wasserpumpe und Kühlerlüfter laufen bei diesen Motoren eine gewisse Zeit nach.

Ja... Ich hatte neulich ein paar Tage einen TDI-A3, der tobte immer noch ca. 5 Minuten vor meiner Haustüre rum, bis endlich Ruhe war :frech4:
Mein TT macht das überhaupt nicht, egal wie warm es ist oder wie kurz/lang er vorher gefahren wurde. Turbo haben sie beide. Die Selbstzünder läßt man offensichtlich eher ein bisschen "nachfönen". So sei es... :Froehlich2:

:Froehlich3:
 
Wie man hört wird es in Zukunft, so denn Verbrennungsmotoren überhaupt Zukunft haben, elektromotorisch angetriebene Turbolader geben!
Die bieten per elektronischer Steuerung auch die exakt passende Füllung zum richtigen Zeitpunkt.
Ich denke die gelegentliche kurze Anfahrschwäche ist damit eventuell auch kein Thema mehr, da ich die Fördermenge des Turbos per Elektromotor, statt Abgasstrom beeinflusse.
 
Bei allem Respekt, aber in der heutigen Zeit noch mit einem kleinen Ersatzteillager & mittlerer Werkzeugtasche durch die Gegend fahren????
Nein, ganz entschieden.
Das mussten wir in einem gewissen Rahmen früher, aber nicht mehr heute.
Hatte auch so ein paar Sachen im Tankrucksack in den 1970 er Jahren.

Aber am Straßenrand einen LiMa Stator wechseln??????????
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei allem Respekt, aber in der heutigen Zeit noch mit einem kleinen Ersatzteillager & mittlerer Werkzeugtasche durch die Gegend fahren????
Nein, ganz entschieden.
Das mussten wir in einem gewissen Rahmen früher, aber nicht mehr heute.
Hatte auch so ein paar Sachen im Tankrucksack in den 1970 er Jahren.

Aber am Straßenrand einen LiMa Stator wechseln??????????

Jüüürgen, Du hast doch ein DREIRAD, da passt ne Menge rein:narr:
 

Aber am Straßenrand einen LiMa Stator wechseln??????????[/QUOTE]



........wenn ich das Teil eh immer zu Hause für Urlaube herumliegen habe, wäre es tatsächlich sinnvoll, den Stator (.....aber nur den Stator, sonst keine Ersatzteile) mit auf Tour zu nehmen.

Selbst wenn man Luftlinie nur 100 Km entfernt der Heimat ist......in meiner "Stammi-Karriere" seit 2007 habe ich mehrfach abgerauchte Limas erleben müssen (Lothar, Luis, ich, Willi, Ralfi.......wer noch ??....) - was hindert mich daran (sofern genügend Platz in der Hecktasche zur Verfügung steht), ca. 1-2 Kg für die Lima, eine Rasierklinge, eine Tube Dichtung und ein paar Nüsse, Inbus u. eine kleine Ratsche mitzunehmen ??

Dank Martins Vids und Life-Acts geht das in 'ner halben Stunde. Auf den (zweifellos guten) ADAC warten dauert Sonntags in der Pampa 1,5 Stunden...+ Heimfahrt und zwangsweiser dröger Unterhaltung mit dem ADAC-Fahrer.

Da lob' ich mir doch eher das Gruppenerlebnis (:025: wir hamms geschafft) mit anschließendem Käffchen.
 
Ich bleibe dabei: keine Reparaturen mehr unterwegs!
 
Jüüürgen, Du hast doch ein DREIRAD, da passt ne Menge rein:narr:

Na gut, da der SW fast ewig unbesetzt ist, ist Kontergewicht immer gut.
Allerdings habe ich mir für den SW Gewichte angfertigt , die ich schnell unter dem Boot montieren kann.

Alternativ hätten im Boot dann ein paar Kisten Wein Platz!!! :Froehlich3:
 
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