Liegengeblieben mit der Saufziege, Schätzeisen Tankuhr

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Mein Doppeläffchen, Baujahr 2014 mit aktuell ca. 63.000 km auf der Uhr, verbraucht im Durchschnitt 4,2 bis 5,1 Liter auf 100 km. Als ich sie neu hatte, verschlang sie 5,5 Liter. Der Verbrauch ging mit den gefahrenen Kilometern stetig zurück, bis er sich bei ungefähr 15.000 km auf 4,7 Liter einpendelte. Bei 20.000 km bekam sie einen K&N Luftfilter - Aberglaube oder nicht - und der Verbrauch ging noch einmal um 0,2 Liter auf 4,5 Liter zurück. Das ist auch immernoch der durchschnittliche Verbrauch auf 100 km.
  • 4,2 Liter, wenn ich in einer Gruppe unterwegs bin und zwischendurch Blümchen pflücke
  • 4,5 Liter bei einem runden, zügigen Fahrstiel
  • 4,7 Liter, wenn ich sie mal ein wenig fliegen lasse
  • 5,1 Liter mit drei Koffern, Gepäckrolle und Tankrucksack
Noch zu meiner Person: ich bin 1,78 m groß und knapp 70 kg schwer.
Gibt es hier noch jemanden, der zur SC 64 Angaben zum Spritverbrauch machen kann?

Nach der Tachoanzeige zu urteilen hast du das Modell SC64 und die sollen sowieso ca 0,5-1 Liter weniger verbrauchen wie die SC58
 
Hallo, mein Verbrauch CBFF ist zwischen 4,5 und 5,5, immer mit Koffern, leer oder voll, bei Autobahn auch um die 6 L. So genau will ich es garnicht wissen :Konfus2:

Gruß Dieter
 
Ich bin heute auch liegen geblieben mit meiner Maschine. Habe sie erst seit einer Woche und die Tankanzeige war auch sehr stabil, bis sie heute vom letzten Viertel innerhalb von 10km ausgegangen ist. Werde jetzt immer die tageskilometer zählen bevor meine Freundin wieder nachts Sprit kaufen gehen muss.
 
Also 250 Km kommst du auf jeden Fall und je nachdem wie du mit deiner rechten Hand umgehst sind auch über 300 Km mit einer Tankfüllung drinnen.
 
Verbrauch/ Verbrauchsanzeige

Bei der SC 64 gibt es die Möglichekeit, den tatsächlichen Verbrauch anzeigen zu lassen.
Ich habe das (bis mir die Werkstatt das letztens verstellt hat) immer genutzt und festgestellt, daß diese Anzeige im Gegensatz zu der Balkenanzeige absolut genau ist.
Volltanken, auf Null stellen, und fertig. Wenn ich dann z.B. 14 l getankt habe, weiß ich, daß ich bis die 14 l als verbraucht angezeigt werden, nicht über den Verbrauch
und eventuelles Liegenbleiben nachdenken muß.
Ich habe jedes Mal exakt die Menge Sprit nachgetankt, die als Verbrauch angegeben war.

Gruß Thomas
 
Hi Thomas,

wäre auch ein Wunder wenn die Motorsteuerung irgendwas falsch berechnen würde. Berechnen ist eben genauer als ausspindeln.

Viele Grüße, Alex
 
Also ich musste gestern mit der SC58 nach 340,10 Km und sportlicher Fahrweise 17,82 Liter Tanken (5,24 l/100 Km, da kann man nicht meckern)
 
Hi Thomas,

wäre auch ein Wunder wenn die Motorsteuerung irgendwas falsch berechnen würde. Berechnen ist eben genauer als ausspindeln.

Viele Grüße, Alex

Mir ging es um die genaue Anzeige, die einen eigentlich vor dem Liegenbleiben bewahren können soll.

Ich habe allerdings momentan das Problem, diese Einstellung wieder herzustellen..... Klappt nicht wirklich, ich gehe allerdings von einem Azb-Fehler aus.

Gruß Thomas
 
Bin gestern ruckelnd an die Tanke gefahren, 18 Liter für 261 km. Zügige Fahrweise.

Scheint dass die den Sprit genossen hat auf der Ausfahrt über die Schwäbische Alb.
 
@Sighi78; das deckt sich grob mit meinen Verbräuchen. Da interessiert mich der Unterschied zwischen "zügig" und "sportlicher" Fahrweise, liegen ja immerhin 80 Kilomter Reichweitenunterschied dazwischen :smile:.
 
Komisch. Wenn ich mich auch nur ansatzweise an die STVO halte (ohne ein Engel sein zu wollen oder erhobenen Zeigefinger), komme ich kaum auf mehr als 5 Liter Verbrauch. :mx11:
 
@Sighi78; das deckt sich grob mit meinen Verbräuchen. Da interessiert mich der Unterschied zwischen "zügig" und "sportlicher" Fahrweise, liegen ja immerhin 80 Kilomter Reichweitenunterschied dazwischen :smile:.

Also mit der "sportlichen Fahrweise" meine ich eine Strecke bestehend aus:

Hinfahrt: 48 Km Stadtverkehr (Osterwochenende Samstag) mit gehetzter Gangart (schnelle Beschleunigungen, generell 10 - 20 Km/h "zu schnell" --> ich war etwas spät dran :mx35:)

Ausfahrt selber: 216 Km Landstraßenhatz in der Gruppe mit generell 10 - 20 Km/h mehr als erlaubt (temporär auch Spitzen mit 140 bzw. 180 Km/h --> ich war recht weit hinten in der Gruppe und die vorne sind für meinen persönlichen Geschmack öfters schon zu schnell unterwegs gewesen, aber irgendwie musste ich ja wieder aufholen) sowie generell sehr sportlichen Beschleunigungsvorgängen & 5 Km "Schleichfart" im 1. - 3. Gang über einen Waldweg. Gefahren wurde im recht flachen Brandenburg, aber auch hier und da mit ein paar deutlichen Höhenunterschieden)

Rückfahrt: 44 Km Autobahn mit 120 - 130 Km/h & 23 Km Landstraße (ca. 80 Km/h) & 4,5 Km Stadt (ca. 50 Km/h)

Das ganze mit 100 Kg Fahrer und 3 großen Koffern (die recht leer waren :Konfus2:) an der SC58, Gefahren immer im höchst möglichen Gang

Zur Ausfahrt selber, muss gesagt werden das Kurvenfahrten ohne "Drücken" oft nicht möglich waren und Gruppendynamik schon so eine Sache ist.
Für meinen persönlichen Geschmack bin ich nicht sehr glücklich über meine gefahrenen Geschwindigkeiten... zumindest für Teile der Strecke, alleine wäre ich bestimmt ruhiger gefahren!
 
Zuletzt bearbeitet:
So genau wollte ich das überhaupt nicht wissen, aber trotzdem danke, dass Du diese aufwändige Beschreibung mitteilst. Ich schätze, es kommt immer drauf an, wie sehr man das Moped rannimmt. Da sind zwei baugleiche Mopeds in einer Gruppe, alle gleich flott unterwegs und beim Tanken stellt sich raus, dass Einer der Beiden mit einem Liter weniger ausgekommen ist. Ich scheine da etwas unweise am Kabel zu ziehen, daher liege ich meist bei höheren Verbräuchen. Wir waren mit Pan Europeans 1300 in den Dolomiten unterwegs, ich wiege nur 83 Kilo, mein Kumpel aus Freudenberg satte 135kg Kampfgewicht, der hat bei echt zügigem Angasen in Livorno nach dem Tanken nur 5,5 Liter verbraucht, ich einen Liter mehr :-p. . Selbst meine kleine V-Strom hatte ich noch nie unter 5,6l/100km, meist 6l.......bis zur Carfreitagstour unter der Führung von Bernd. Da hatte ich erstmals 4,4l Verbrauch, aber da haben wir auch etliche richtig kleine Strässken befahren, im Cruiser-Choppermodus. Das hat zwar auch mal Spaß gemacht, ist aber nicht wirklich mein bevorzugter Fortbewegungsstil.
 
Ja beim Verbrauch steckt man nicht drin (ist wie bei einer Wundertüte :narr:).
Wenn ich normal Fahre verbrauche ich i. d. R. 0,2 - 0,4 Liter mehr als bei der sportlilichen Fahrweiße vom letzten Samstag.

Früher beim Vergaser (50er Roller) lag das ja an der Einstellung des Vergasers, da hat der kleine Roller doch glatt einen Liter oder noch weniger verbraucht (statt 3,5 nur noch 2,1 - 2,4 :001:).
Ich weiß nicht ob man das bei einem direkteinspritzer Motor auch so krass beeinflussen kann.
Ich persönlich glaube, dass man den Kraftstoffverbrauch höchstens durch Reifenluftdruck, Zündkerzen, Luftfilter, Öl-Qualität und bei Hochleistungsmotoren Kraftstoff mit höheren Oktanzahlen beeinflussen kann und hier sollte das Ergebnis sich höchstwahrscheinlich im <= 1 Liter-Bereich abspielen.

Die Zeitschrift Motorrad hatte 2006 ja mal auf 4600 Kilometern gemessen, wie unterschiedlich der Kraftstoffverbrauch zwischen normalen- und Iridium- Zündkerzen ist und kahm dabei auf eine Ersparnis von 0,5% (https://www.motorradonline.de/zubehoer/ausprobiert-iridium-zuendkerzen-zuendstoff/).


Ich muss aber sagen, auch wenn ich meinen Spritverbrauch protokoliere, steht für mich der Fahrspaß im Vordergrund und ein Motorrad kostet nunmal Geld.
PS: Ich habe es ein wenig mit Zahlen und bilde mir ein dadurch eher einen eventuellen beginnenden Defekt (z. B. bei den Zündkerzen) erkennen zu können.
 
... nur [irgendwas] Kilo, mein Kumpel aus Freudenberg satte [40 mehr] Kampfgewicht...

... macht bei einem Fuhrengewicht von roundabout 400 Kilo grad mal 10% Mehrgewicht aus... sollte eigentlich bei 20% Verbrauchsdifferenz im Tourmodus (auch zügig) nicht den wesentlichen Einfluss haben.

Mein Eindruck beim Verbrauch ist, dass man halt
a) nach Kurven mehr oder weniger lange und mehr oder weniger hart am Gas bleibt und entsprechend mehr oder weniger am Sprit nippt.
b) vor Kurven früher oder später vom Gas geht, dabei ggf. herunterschaltet, oder auch nicht, und entsprechend mehr oder weniger lang in der Schubabschaltung ist (dabei beachten, dass manche Moppeds nur in der oberen Drehzahlhälfte die Spritzufuhr unterbrechen - bei modernen Modellen kann man das Schleppmoment sogar benutzerdefiniert einstellen und so die "Zufütterung" im Schiebebetrieb beeinflussen)

Man kann durchaus durch spät hart bremsen und dabei im großen Gang bleiben, danach mit lang anhaltender weiter Drosselklappenöffnung weit mehr Sprit brauchen, als wenn man zeitig herunterschaltet, die Kurve "anrollt" und dann im kleineren Gang mit maximalem Drehmoment kurz hart beschleunigt. Das Thema hatten wir ja schon. (...und dass ich persönlich mit der Luftpumpe eh runterschalten muss, wenn ich am Kurvenausgang nicht verhungern will, ist natürlich mein persönliches Handicap...)

@ Der_Ray: wie Du siehst, muss man beim Hetzen nichtmal arg viel Sprit brauchen. Knapp über 5l ist doch für die Einfach-F ganz "normal". Beim Bummeln wär's auch nicht viel weniger gewesen - mehr Thrill für den gleichen Invest klingt eigentlich nach einem fairen Deal. Dass eine zu schnelle Gruppe auch Stress machen kann, ist bekannt. Eine zu Langsame kann das übrigens auch... kein Thrill für den gleichen Verbrauch ist irgendwie schade um den Sprit...
 
... macht bei einem Fuhrengewicht von roundabout 400 Kilo grad mal 10% Mehrgewicht aus... sollte eigentlich bei 20% Verbrauchsdifferenz im Tourmodus (auch zügig) nicht den wesentlichen Einfluss haben.

Ich glaube hier spielt eher die Aerodynamik (bzw. der CW-Wert) eine größere Rolle als das Gewicht, weil ein "dicker" Fahrer durchaus mehr den Luftwiederstand beeinflusst als ein "dünner" Fahrer :Froehlich1:

Dass eine zu schnelle Gruppe auch Stress machen kann, ist bekannt. Eine zu Langsame kann das übrigens auch... kein Thrill...

Ja das stimmt auch.
 
Ich glaube hier spielt eher die Aerodynamik (bzw. der CW-Wert) eine größere Rolle als das Gewicht, weil ein "dicker" Fahrer durchaus mehr den Luftwiederstand beeinflusst als ein "dünner" Fahrer

dazu meint Wikipedia:
cw-Wert "lange Rechtplatte" <-> schlanker Fahrer: 2,0
cw-Wert "Kugel" <-> Mops: 0,45

bei gleicher Fläche braucht der Mops also weniger Sprit, als die Vogelscheuche. :-)
Imho ist Verbrauch weitestgehend ein Frage der Armaturenbedienung. Am Kringel brauch ich bei gleicher Statur und gleichem Mopped bei gefühlt nur unwesentlich sportlicherer Fahrweise (Instruktor, Anfängergruppe) und realistisch gehobenem Landstraßentempo gut 30% mehr Sprit, als bei ausgelassenem Spiel im öffentlichen Verkehrsraum. Das Gas länger und weiter offen, die Kurven angebremst, eh voilà!

In der zu schnellen Tourengruppe verfällt man leicht dem Trugschluss, dass man mit extrem schnellen Geraden etwas Boden gut machen kann und vergisst dabei, dass man wegen zu schneller Kurvenanfahrt auf der Bremse und verkackter Linie den kurzen Gewinn doppelt zurückzahlen muss. Besser rund fahren - spart Zeit und Nerven und minimiert ganz nebenbei Spritverbrauch und Unfallrisiko. Die schnelleren warten dann entweder, oder sind eh nicht die, mit denen man fahren will. Ist aber eigentlich ein anderes Thema.
 
Lamdasonde- Eliminator

Hallo,
ich hab das mal ausprobiert, um das Konstantfahrruckeln unter 2500 1/min zu verringern.
Hat nix gebracht. Leistungs- und Verbrauchsänderung war für mich nicht feststellbar.

PS.: Lambdasonde schreibt man natürlich so
 
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