Liegengeblieben mit der Saufziege, Schätzeisen Tankuhr

Ja es hat mir der DZ zu tun.
Kein Motor mag untertouriges Fahren. Einmal wegen dem Verbrauch und zweitens wegen der Haltbarkeit. Auch Diesel, wie allgemein falsch angenommen wird, mögen das nicht.
Bei ihnen liegt nur das meiste Drehmoment schon recht früh an.

Ich fahre in Ortschaften eigentlich immer im 4., weil ich die Anwohner nicht unnötig stören will. In manchen Gegenden wird man ja schon fast mit Tomaten beworfen. Da muss ich nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Und die 100ml hab ich dann auch noch über :Froehlich1:
 
Im Bauch vom 350er sind ja bestimmt 80-100 liter sprit:mx11:
Ich versuche nach jeder Tour direkt zu tanken, um beim nächsten Mal nicht erst mit kalttem Motor erst zur Tanke zu müssen.
Ist sicher mein Spleen.
Meine Augen kleben immer an der Tank- und Tageskilometeranzeige.
Hallo, ich tanke auch immer nach jeder Tour bevor ich den Bock in die Garage fahre Voll, dann weiß ich, dass der Sprit bei der nächsten Tour für die ersten rund 300 Km reicht. Und wie oben schon erwähnt wurde, immer den Tageskilometerzähler nach dem Tanken auf 0 stellen, so weiß man immer sicher wann es spätestens Zeit wird Sprit nach zu fassen.
Gruß Gerd

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Der Verbrauch von einem Motorrad ist, für einen Anfänger wie mich, auch ein Lernprozess.
Anfangs, mit Fahrschul-Können ausgerüstet und dem Drehzahl-Niveau von Lkws als Mantra vor Augen, ist man geneigt dem Motorrad "Autofreundliche" Drehzahlen zu verordnen. Hinzu kommt, dass die CBF das, von den Manieren her, klaglos verkraftet, weil sie ja ab 1500 RPM klaglos und sauber Gas annimmt.
Schwupps, trotz zaghaftem Griff am Kabel, kommen Verbräuche von fast 8L zusammen. Da setzt man sich im ersten Moment erst mal auf den Ar....!
Man hat tatsächlich ein wenig Wut im Bauch und fragt sich wie die Leute angeblich auf 5L kommen, wenn das Streicheln gar nichts hilft.
Nach dem ersten Frust kommt man dann darauf, dass man einen Motor nicht untertourig fahren soll und sowas bei einem Moped, dass bis rund 10k drehen darf etwas anderes heisst, als bei nem Lkw, der schon bei 2,5k in den roten Bereich geht.
Dennoch tut man sich schwer damit, denn dieses innere Mantra, das Lärmempfinden mancher Menschen und die Befürchtung etwas falsch zu machen, lassen einen zurückschrecken.
Dann kommt die Zeit, wo man feststellt, dass die schiere Leistung auch Spaß macht und das verhagelt einem dann auch den Verbrauch. Erst wenn das vorbei geht und man endlich anfängt wirklich Motorrad zu fahren (Nach meinem Verständnis das richtige Aneinanderreihen von Kurven mit langsamen Steigern der Schräglage - >s.a. Die Ausführungen weiter oben), dann geht der Verbrauch auch merklich zurück.

Warum ich das alles schreibe?
Weil es eben Dinge gibt, die man nirgendwo erklärt bekommt. Eben so Sachen wie die Sache mit dem Verbrauch, aber auch die richtige Reifennutzung. Meine sehen zB vorne aus als hätte er fast eine Trapezform (Vermutung ist meine Vorliebe für schnelle und langgezogene Landstraßenkurven? ) und hinten ist die Mitte auf ca 3cm Breite ziemlich abgeflacht. (Leistungsnutzung und die ständige Nutzung des Maximalgewichts? )
Aber ich denke, dass das ein anderes Thema ist, oder?
 
Niedrige Drehzahlen = hoher Verbrauch ist falsch!

Hallo Zusammen,

ich habe in diesem Thread jetzt schon mehrfach die These gelesen, dass der CBF Motor mehr Kraftstoff verbraucht, wenn man ihn im niedrigeren Drehzahlband betreibt.
In Zeiten des Vergasers mag das bei Motoren, die auf hohe Drehzahlen abgestimmt waren so gewesen sein. Der lief dann "untenrum" viel zu fett.
Bei der CBF mit Luftmassenmesser und Einspritzung stimmt das nicht.

Mehr Drehzahl bei gleicher Leistungsabgabe = Mehr Gaswechsel = Mehr Kraftstoffverbrauch.


Gruß
Arne
 
Es ist aber immer noch so, dass ich denn seit ich die Kleine im mittleren Drehzahlbereich laufen lasse, und geht der Verbrauch zusehends runter.
Es liegt eben nicht an der Gemischaufbereitung, sondern sondern an untertourigem Fahren!
 
Hi Simon,

untertourig beschreibt den Drehzahlbereicht unterhalb der Leerlaufdrehzahl in dem ein Motor nicht mehr läuft also abgewürgt wird.
Du meinst sicher "niedertourig".
Und "niedertourig" verbraucht man weniger Kraftstoff als mit höheren Drehzahlen.

Gibt aber zahlreiche Quellen im Internet, die das viel besser beschreiben können als ich. Googel lieferte mir als einen der ersten Einräge dies hier: http://www.neues-fahren.de/neues-fahren/fahrtipp_drehzahlen.htm


Natürlich hängt der Kraftstoffverbrauch von imens vielen Faktoren ab. Und ich glaube Dir, dass bei Dir mit zunehmender ErFahrung der Kraftstoffverbrauch gesunken ist.
Vermutlich durch vorausschauenderes Fahren aber nicht durch höhere Drehzahlen.

Gruß
Arne
 
@200d: keiner hat je behauptet, dass man durch niedertourigen Betrieb einen hohen Kraftstoffverbrauch hat. Aber insbesondere ich bin der Ansicht (und habe das durch einige Vergleichsfahrten in ausgedehnten Urlauben, auf der Hausstrecke und wochenlanger Zweckdienlichkeitsnutzung erfahren), dass der Spritverbrauch nicht steigt, wenn man etwas höhere Drehzahlen nutzt - sofern man die dort bereitstehende Leistung abrufen möchte.
Bei 2kRPM den Hahn voll aufreißen und bei 4kRPM einen größeren Gang einlegen ist nicht wirtschaftlicher, als den Motor von 4 auf 8kRPM hohzudrehen und dabei wahlweise im Millimeterbereich am Gaszug zu variieren um einen gleichartigen Vorschub zu erhalten, oder kurz mal etwas mehr zupfen... im StVO-Bereich machst Du letzteres mit der CBF im Dritten keine 3 Sekunden und Du bist auf der roten Liste.
Du kannst im höheren Drehzahlbereich bei höherem Wirkungsgrad mit dem gleichen Spriteinsatz sportlicher unterwegs sein. Du kannst dabei auch Bremsbeläge sparen, weil Du den Motor zum verzögern nutzen kannst - und brauchst dafür vermutlich etwas mehr Kette sowie mehr Hinterradreifen als Vorderradreifen.
Man kann also nebenbei auch sehr gut steuern, dass beide Reifen zeitgleich abgefahren sind... Vorderreifen schwächelt? Kleinerer Gang! Hinterreifen schwächelt? Größerer Gang. Beide schwächeln? Neuen Reifensatz bestellen.

Willst Du im zu großen Gang zügig fahren, steigt der Spritverbrauch an (weil Du viel zu lange am Gas bleiben musst, um die gewünschte Geschwindigkeit zu erreichen), Du musst wegen mangelnder Motorbremswirkung und weil Du viel zu spät die Wunschgeschwindigkeit erreichst an jeder Kurve bremsen, verbrauchst plötzlich neben zuviel Sprit auch zuviel Vorderradreifen und Bremsbeläge. Das Bremsen wirkt sich nachteilig auf die Kurveneinfahrt aus, die Kurve wird zu langsam, ich kann im großen Gang nur schwer die Linie korrigieren und die Beschleunigungsphase im Kurvenausgang dauert zu lang weil ich zu niedertourig und zudem zu langsam bin. Wir haben also insgesamt ein System, das viel mehr Arbeit macht, sowie ausgesprochen ineffizient mit Ressourcen umgeht. Wem's um Bremsen und Beschleunigen geht, der ist dann natürlich genau richtig unterwegs.

Wenn Du nur touristisch gleiten und rollern willst, machst Du das natürlich im großen Gang und nicht drei Gänge tiefer, weil dort die Drehzahl "günstiger" ist... aber für Spiel und Spaß nimmt man schon besser die passende Drehzahl. Meine Meinung.

Bezieht sich übrigens einschränkend auf Strecken, die kurvig sind - also nicht undingt sowas wo man alle zwei Kilometer mal vom Gas geht, weil da ein Schild vor einer Richtungänderung warnt, sondern wo man nach kurzen Geraden von einer Seite auf die andere legen muss und bei <=100km/h nahe an die Reifenkante kommt.
 
Hallo Lothar,

@200d: keiner hat je behauptet, dass man durch niedertourigen Betrieb einen hohen Kraftstoffverbrauch hat.

mmhh, so steht das aber in einigen Beiträgen.

Du kannst im höheren Drehzahlbereich bei höherem Wirkungsgrad mit dem gleichen Spriteinsatz sportlicher unterwegs sein.

Jetzt schreibst Du es ja auch. Mehr Leistung mit gleicher Spritmenge durch höhere Drehzahl? Geht nicht.

Natürlich kann man im Betriebspunkt des besten Wirkungsgrades ein bisschen was herauskitzeln aber den beim Motorradfahren zu treffen halte ich für fast unmöglich. OK auf der Autobahn vielleicht, aber wer will da schon fahren? Und wer kennt das Leistungsdiagramm der CBF? Und wer misst den Kraftstoffverbrauch* genau genug? Ich nicht.
Aber ich will das nicht weiter verzetteln. Komme mir schon wie der Oberlehrer vor.

Nicht, dass ihr mich missversteht. Ich will niemanden dazu ermuntern oder gar überreden niedertourig zu fahren um Kraftstoff zu sparen. Ich tue das selber auch nicht. (Darf man das in heutiger Zeit noch öffentlich schreiben?) Ich fahre niedertourig weil es mir gefällt, scheue höhere Drehzahlen aber nicht wenn die Leistung "benötigt" wird. Der Kraftstoffverbrauch ist mir annähernd egal. Hobby ist Hobby.
Der Motor wurde für das gesamte Drehzahlband gebaut also nutzt es!


Gruß
Arne

*Es gibt viele große Fehlerquellen in der Ermittlung des Kraftstoffverbrauchs.
(Wie schräg stand das Motorrad beim Tanken, wie vergleichbar war der Fahrstil, wie vergleichbar die Strecke, wie viele Kaltlaufphasen gabe es, Temperatur und damit Dichte des Kraftstoffs, Außentemperatur und Höhe während der Fahrt, ...)
 
mmhh, so steht das aber in einigen Beiträgen.

Man kann trotz niedriger Drehzahlen mehr verbrauchen habe ich bisher nur gelesen. Man kann (das steht nirgends) mit hohen Drehzahlen noch mehr verbrauchen.

...Jetzt schreibst Du es ja auch. Mehr Leistung mit gleicher Spritmenge durch höhere Drehzahl? Geht nicht...

Was genau an dem Begriff Wirkungsgrad ist Dir nicht klar?

Hoher Wirkungsgrad: x Energie in -> y Energie out
niedriger Wirkungsgrad: x Energie in -> z Energie out

es gilt: y > z

Im Wesentlichen hat das bei Kolbenhubmaschinen was mit der Qualität der Gemischbefüllung, der Abbrenngeschwindigkeit und der Altgasentsorgung zu tun. Man kann da auch mit variablen Ventilsteuerzeiten, Einspritz- und Zündzeitpunkten ein bisschen rumbescheißen, aber das Problem bleibt erhalten. Bei irgendeiner Drehzahl kriegst Du die verbrannten Abgase am besten raus und Frischgas am besten rein und die Flammfront läuft optimal - dann stimmt's auch mit dem Wirkungsgrad. Alles andere ist tolle Technik im falschen (suboptimalen) Betriebspunkt (unsaubere Befüllung und/oder Entlüftung, zu schneller oder zu langsamer Abbrand). Egal ob höhere oder niedrigere Drehzahl. Klarer?

Was übrigens die Tankuhr angeht: meine SC58 blieb einmal ohne Sprit stehen bevor(!) der rote Bereich erreicht war... bis dahin dachte ich, im roten Bereich sollte man besser die nächste Tankstelle nehmen... typisch hab ich im Tourbetrieb immer bei 300-320km 15-16.5l getankt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@200d: keiner hat je behauptet, dass man durch niedertourigen Betrieb einen hohen Kraftstoffverbrauch hat. Aber insbesondere ich bin der Ansicht (und habe das durch einige Vergleichsfahrten in ausgedehnten Urlauben, auf der Hausstrecke und wochenlanger Zweckdienlichkeitsnutzung erfahren), dass der Spritverbrauch nicht steigt, wenn man etwas höhere Drehzahlen nutzt - sofern man die dort bereitstehende Leistung abrufen möchte.

Das "abrufen möchte" ist IMHO der Knackpunkt. Dieser Thread hat mir endlich mal wieder einen Vorwand gegeben, die Arbeit einen halben Tag liegen zu lassen und ene richtig schöne Tour zu fahren - und zwar im 5000+ Bereich. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, damit weniger als im 5000- Bereich zu benötigen.

Meine CBF braucht im Schnitt 6,52 Liter auf 100 km. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ich über 100 kg wiege und entsprechend unaerodynamisch bin und ich auch bei Kälte fahre. Vor allem bei Temperaturen unter -5°C geht der Verbrauch kräftig nach oben.

Der niedrigesten Spritverbrach, den ich je hatte, lag bei 5,29 Litern. Das war bei einer Vogesentour, bei der ich hinter einer saulahmen Harley fahren musste. Ich bin mir sicher - hätte ich in den Kurven nicht dauern in den 1. oder 2. Gang runterschalten (Harleyfahrer voraus, wie gesagt...) und danach wieder hochschalten müssen müssen, wäre ich auf unter 5 Liter gekommen.

Nun bin ich die gleiche Tour wieder gefahren - 230 km durch die Vogesen - und habe darauf geachtet, möglichst immer über 5000 Touren zu bleiben. Nur in den Dörfern habe ich mich das nicht getraut, da hätte ich ja durchgehend im ersten Gang bleiben müssen. Oder zu schnell fahren, aber die omnipräsenten Geschwindigkeitsanzeigen die einem gleich noch das Busgeld und die Punkte anzeigen, wirken recht gut...

Ergebnis: 6,48 Liter auf 100 km! Das entspricht sehr genau dem, was ich auch von einer niedertourigen Fahrweise erwartet hätte. Ein "sofern man die dort bereitstehende Leistung abrufen möchte" hätte zu einer Mischfahrweise geführt: Lange, gerade Landstraßenstrecken im 6. Gang bei konstanter Geschwindigkeit, Vogesenkurven im 2. oder 3. Gang. Ich bin mir sicher, dass ich damit unter 6 Liter gekommen wäre und somit einen halben Liter weniger als normal verbraucht hätte. Zu beachten: In den Kurvenstrecken bin ich flott gefahren!

Vorläufiges Fazit 1:
Langsam und niedertourig fahren spart natürlich Sprit. Wenn man in den Kurven so langsam fährt, dass man stark runterbremsen und danach wieder hochschalten muss, kostet das ebenso natürlich einen Teil des gesparten Sprits. Das bestreitet sicher auch niemand, aber darum geht's auch nicht: Wir wollen bei normaler oder flotter Fahrweise weniger Sprit verbrauchen - der Spaß soll nicht auf der Strecke bleiben. Das führt zum...

...vorläufigen Fazit 2:
Mitteltourig (5000 - 8000) ohne Nutzung des 4. - 6. Gangs durch die kurvigen Strecken zu ballern, kostet sicher nicht mehr Sprit als immer wieder in die hohen Gänge zu schalten!
Daran muss man sich auch erst mal gewöhnen. Nicht nur fährt man lauter, das Motorrad wird auch nervöser. Es steht jederzeit mehr Leistung zur Verfügung und der Gasgriff will dosierter eingesetzt werden. Es hat ca. 20 km gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Danach kam mir diese Fahrweise allerdings sicherer vor, vor allem bergab (Motorbremse, weniger Lastwechsel da weniger schalten und bremsen erforderlich).

Am WE fahre ich diese Strecke vermutlich erneut und werde es mit der hoffentlich gesunden Mitte versuchen: lange, gerade Strecken in hohen Gängen und Kurvenstrecken in niedrigen. Ich erwarte einen Verbrauch von 6 Litern oder knapp darunter. Das wären 0,5 Liter weniger als bei meiner bisherigen Fahrweise und 1 Liter mehr als beim langsamsten und langweiligsten Fahrstil. Ich bin gespannt.

Viele Grüße

Timo

PS: Auf dem Heimweg von den Vogesen lief mir ein Eber über die Straße. Rehe, Füchse, Dachse, Marder und Waschbären habe ich fast täglich vorm Möp - aber so eine Sau, das ist was ganz anderes! Keine leuchtenden Augen und die gleiche Farbe wie der dunkle Asphalt - das Vieh habe ich erst kurz vor knapp gesehen und musste voll in die Eisen. Mann, ging mir die Muffe! Ich war mir ganz sicher, dass ich das Tier erwische. Mehr als 1 cm kann nicht gefehlt haben und ich verstehe immer noch nicht, wieso es nicht gekleppert hat. Aus meiner Perspektive war da Null Platz mehr.
 
Ich könnte jetzt anfangen Haare zu spalten was der Unterschied zwischen nieder- und untertourig sei....
NAH!

Meiner Meinung nach ist es einfach so, dass einem der mittlere Drehzahlbereich ein gleichmäßigeres Fahren erlaubt.
Was dann eben den Verbrauch begünstigt.
Weiter oben ziehen Faktoren wie Reibungswiderstand, hektischeres Fahrverhalten von Fahrer und Motorrad und und und den Verbrauch ins Minus
Weiter unten ist das unter Umständen auch so. Denn das Abfordern von mehr Leistung "strengt" den Motor mehr an als aus mittleren Drehzahlen. Hinzu kommt, dass die Kleine per sé nicht gerade schlank ist und dadurch auch viel Energie verpufft. Es dauert eben länger, um auf Touren zu kommen als es im optimalen Fall möglich wäre. Das treibt den Spritkonsum ebenfalls an.
Wenn man die Möglichkeit hat im großen Gang rollen zu lassen, ist das natürlich sehr viel effizienter als ein Treiben mit mehr Qualm.
 
Dabei ist zu berücksichtigen, dass ich über 100 kg wiege und entsprechend unaerodynamisch bin


Hallo Timo
Das Gewicht hat im Prinzip nichts mit der Aerodynamik zu tun, du könntest dich trotz 100 kg aerodynamisch aufs Bik setzen, das mag zwar unbequem sein würde aber bestimmt ein paar Gramm und ein paar Millimeter Sprit sparen
:mx16::mx16::mx16:
 
Das Gewicht hat im Prinzip nichts mit der Aerodynamik zu tun, du könntest dich trotz 100 kg aerodynamisch aufs Bik setzen, das mag zwar unbequem sein würde aber bestimmt ein paar Gramm und ein paar Millimeter Sprit sparen

Ich bin ja nur einsdreiundziebzig... Sagen wir's so: Meine breiten Schultern gehen bis zur Hüfte. Aber seitdem ich die neuen Schilddrüsentabletten habe, besteht Hoffnung auf gefühlten Leistungszuwachs beim Motorrad ;) (3 kg weg in 10 Tagen ohne was zu machen!)

Tatsächlich geht es aber um mehr als ein paar Milliliter. Zum Guzzitreffen in Lörrach sind's von mir aus ziemlich genau 50 km einfache Strecke mit durchgehend Tempo 120. Wenn ich die Strecke hin und zurück auf dem Tank liegend fahre, macht das fast einen halben Liter aus! Bei leeren Straßen ist das auch gar nicht so unbequem.

Viele Grüße

Timo
 
Am WE fahre ich diese Strecke vermutlich erneut und werde es mit der hoffentlich gesunden Mitte versuchen: lange, gerade Strecken in hohen Gängen und Kurvenstrecken in niedrigen. Ich erwarte einen Verbrauch von 6 Litern oder knapp darunter. Das wären 0,5 Liter weniger als bei meiner bisherigen Fahrweise und 1 Liter mehr als beim langsamsten und langweiligsten Fahrstil. Ich bin gespannt.

Punktlandung: 6,00 l auf 100 km.

Ich könnte jetzt anfangen Haare zu spalten was der Unterschied zwischen nieder- und untertourig sei....
NAH!

Meiner Meinung nach ist es einfach so, dass einem der mittlere Drehzahlbereich ein gleichmäßigeres Fahren erlaubt.
Was dann eben den Verbrauch begünstigt.
Weiter oben ziehen Faktoren wie Reibungswiderstand, hektischeres Fahrverhalten von Fahrer und Motorrad und und und den Verbrauch ins Minus
Weiter unten ist das unter Umständen auch so. Denn das Abfordern von mehr Leistung "strengt" den Motor mehr an als aus mittleren Drehzahlen. Hinzu kommt, dass die Kleine per sé nicht gerade schlank ist und dadurch auch viel Energie verpufft. Es dauert eben länger, um auf Touren zu kommen als es im optimalen Fall möglich wäre. Das treibt den Spritkonsum ebenfalls an.
Wenn man die Möglichkeit hat im großen Gang rollen zu lassen, ist das natürlich sehr viel effizienter als ein Treiben mit mehr Qualm.

Deine ersten beiden Aussagen stimmen dementsprechend nur bedingt, wie du später auch selbst ausführst. Unter idealen Voraussetzungen hättest du vermutlich mit allen Aussagen unbedingt Recht, aber die Realität steht uns dabei im Weg.

Am sparsamsten fährt man niedertourig bei gleichmäßigem Tempo. Das hat wohl eh jeder erwartet.

Auf Strecken mit vielen Tempowechseln (Berge, Serpentinen, viele Kurven mit 40 - 60 km/h und dazwischen Ballern auf 80 - 120 km/h) fährt man höhertourig mit weniger Sprit! Woran das genau liegt, kann ich nicht sagen. Der Mehrverbrauch bei Nutzung mittlerer und niedriger Drehzahlen könnte sich so erklären:
- Die Gangwechsel brauchen Sprit. Statt im 3. bis zur nächsten Kurve durchzuballern, wird bis zum 6. hochgeschalten und danach wieder runtergeschalten. Kommen die Gangwechsel nicht flüssig genug, verpufft bei jedem Schaltvorgang spürbar/messbar Energie. Dass dies für einen so großen Unterschied verantworltich sein soll, kommt mir jedoch spanisch vor. Das kann höchsten ein kleiner Teil des Gesamten sein.
- Man schaltet instinktiv nicht weit genug runter. Statt vom 6. in den 2. schaltet man in den 3. Gang, weil einem die Differenz groß vorkommt. Man hat zwar das Gefühl, genug runtergeschaltet zu haben, täuscht sich aber. (Außerdem braucht das Runterschalten Zeit, in der das Motorrad Energie verliert. Aber das wäre ja der vorherige Punkt.)
- Man trifft den perfekten Gang nicht so leicht. Wenn man in den Bergen nur den 2. und 3. Gang nutzt, hat man nach jeder Kurve genug Wumms, um aus dem Quark zu kommen. Im 4. Gang müsste die Energieeffizienz in diesen Situationen geringer sein.
- Auch wenn es sich nicht so anfühlt, könnten 2.500 bis 4.000 Touren schon untertourig sein.

Man könnte nun wirklich diskutieren, was "untertourig" bedeutet, wie du schon sagst. Und bei welcher Fahrweise der Motor länger hält, weniger Wärme entwickelt (Lima!), die Batterie besser geladen wird, die Bremsen schneller verschleißen und so weiter und so fort. Dazu kenne ich mich auf jeden Fall viel zu wenig aus.

Fest steht für mich jedoch folgendes:
- Bei zügiger Fahrweise, die auch Spaß machen soll, benötige ich am wenigsten Sprit, wenn ich die langen, gleichmäßigen Strecken im Bereich um die 3.500 Touren und die wechselschnellen Strecken mit 5.000 bis 9.000 Touren fahre.
- Will ich weniger Sprit verbrauchen, muss ich langsamer fahren.
- Wenn ich auf wechselschnellen Strecken oft hochschalte, brauche ich mehr Sprit und bin tendenziell eher langsamer als schneller!

Viele Grüße

Timo
 
Es gibt irgendwelche „Experten“ :mx21:zB: vom ADAC aber auch von anderen Vereinen, die immer sagten man soll im möglichst höchsten Gang fahren, das wäre Spritsparend. Habe ich früher auch mal probiert, im 6. durch die Ortschaft und am Ende dann beschleunigen, ja es klappt, aber es fühlt sich Sch..... an und der Motor klingt dabei auch Sch....., seit dem fahre ich nicht mehr unter 3000 U und möglichst auch nicht über 5000 U. Ich fahre Bik weil es mein Hobby ist und weil Spaß macht und nicht um Spritsparrekorde aufzustellen.
 
...Ich fahre Bik weil es mein Hobby ist und weil Spaß macht und nicht um Spritsparrekorde aufzustellen...

Geht ja nicht um Rekorde. Ich fahre Mopped, weil das in der Zeit von März bis November definitiv das angemessenere Fahrzeug für meinen Anwendungsfall ist. Wenn ich eine CBF mit 6l hätte fahren können, aber mit gleichem Spaß nur wenig über 5l gebraucht habe, dann habe ich in 100tkm ziemlich genau 1000l Sprit gespart - was natürlich in CO2 umgerechnet werden kann (aber sowas ist ja Bäh, weil wir beim Spaßhaben nicht nötig haben respektvoll mit Ressourcen umzugehen) - sind aber auch rund 5 "geschenkte" Satz Reifen inklusive Montage und drum und dran.

Ich fahre Mopped nicht um in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Material und Geld zu vernichten, indem ich möglichst ungeeignete Bedienmethoden anwende. Ich fahre Mopped, weil's bei vertretbarem Invest das wirtschaftlichere Fahrzeug ist und im Zweifelsfall soviel Spaß macht, wie ich mit einer bezahlbaren Dose never ever haben könnte.
Den Quirl könnte man natürlich unter Einhaltung aller verschleiß- und verbrauchsschonenden Methoden auch mit 4l oder vielleicht sogar knapp drunter fahren, mit einem Satz Reifen 15-20tkm weit kommen, Bremsbeläge und Antriebskette auf 40-50tkm bringen, aber soweit geht's dann auch bei mir nicht mit der Zurückhaltung...
Weil andere mit dem gleichen Werkzeug das Anderthalbfache verbrennen, alle 3tkm beim Reifenhändler stehen, maximal 10tkm mit einem Satz Bremsbeläge auskommen, habe ich nicht unbedingt weniger Spaß und läge beim direkten Schwanzvergleich vermutlich auch garnichtmal viel weiter hinten... bei denen ist's halt ein Hobby das was kosten darf und ich fahre das was nötig ist und gerne etwas mehr für's gleiche Geld. Deshalb setze ich mich ein bisschen damit auseinander wie so ein Apparat funktioniert und wie man ihn effizient einsetzt... mit Verlaub, wer mehr Geld als Zeit hat und deshalb in möglichst kurzer Zeit möglichst viel vernichten muss, bevor's ihm irgendwer wegnehmen kann, der sieht das (und wohl auch einiges Anderes) womöglich ganz anders.
Ich schweife wohl mal wieder ab, wenn mir gerade "Leitkultur" in den Sinn kommt... ich hör ja schon auf.

Weil Zahlen ein Hobby von mir sind: Ein Liter Sprit enthält etwa 9000-9500 kWh/m³. Man kann also mit etwa 1000l (1m³) 9000 Stunden lang 1kW abrufen... bei 100% Wirkungsgrad. Übliche Motoren erreichen im günstigsten Fall um 35%, im normalen Betriebsmodus eher 25%. Wir liegen also näherungsweise bei 2500h mit 1kW, 100 mit 25kW, 50h mit 50kW oder 25h mit 100kW. Mit 25kW kann man auf der Ebene mit dem Mopped um 150km/h fahren, also 15tkm weit kommen... mit einem Schnitt von etwa 6.5l/100km. Wer also mit einem 70+kW-Mopped nur 6l braucht, ist definitiv ein Weichei und zieht zu wenig am Kabel! Bei Nutzung des vorhandenen Potentials wäre mindestens das Dreifache "normal"!
 
Natürlich würde es mir besser gefallen wenn die CBF statt 5,5L nur 4,5 L durch die Düsen zieht, bei gleichem Spaß versteht sich, aber so ist es nun mal nicht und sehr viel kann ich daran auch nicht ändern.
Was den CO2-Ausstoß betrifft der geht mir 3m am A....... vorbei, mein Bik hat 3 Katalysatoren interessiert den Staat aber nicht er kassiert mich ab als hätte ich eine Dreckschleuder.
Die „Wolfsburger Wunderautos“ machen auf Saubermann und wenn man sich umdreht blasen sie das dreifache raus, noch dazu betrügen sie den Staat um Teile der KFZ-Steuer, dann sind da noch die Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe solche großen Zahlen gibt es gar nicht um die Abgase zu beziffern die sie in die Luft blasen und da soll ich mir Gedanken über den Ausstoß meines Biks machen ist doch lächerlich.
 
Hallo

DSC_0910dddd.jpgDSC_1104.jpg

Mein Doppeläffchen, Baujahr 2014 mit aktuell ca. 63.000 km auf der Uhr, verbraucht im Durchschnitt 4,2 bis 5,1 Liter auf 100 km. Als ich sie neu hatte, verschlang sie 5,5 Liter. Der Verbrauch ging mit den gefahrenen Kilometern stetig zurück, bis er sich bei ungefähr 15.000 km auf 4,7 Liter einpendelte. Bei 20.000 km bekam sie einen K&N Luftfilter - Aberglaube oder nicht - und der Verbrauch ging noch einmal um 0,2 Liter auf 4,5 Liter zurück. Das ist auch immernoch der durchschnittliche Verbrauch auf 100 km.
  • 4,2 Liter, wenn ich in einer Gruppe unterwegs bin und zwischendurch Blümchen pflücke
  • 4,5 Liter bei einem runden, zügigen Fahrstiel
  • 4,7 Liter, wenn ich sie mal ein wenig fliegen lasse
  • 5,1 Liter mit drei Koffern, Gepäckrolle und Tankrucksack
Noch zu meiner Person: ich bin 1,78 m groß und knapp 70 kg schwer.
Gibt es hier noch jemanden, der zur SC 64 Angaben zum Spritverbrauch machen kann?
 
Aha, Dein "Bik" wird also nicht nach Euro 1 besteuert?



Das ist das Problem alle Biks werden in Deutschland nach Euro 1 besteuert, obwohl die CBF eigentlich nach Euro 4 besteuert werden müßte, aber das macht den „Armen Beamten“ zu viel Streß

Die Wolfburger Betrügerautos werden nach Euro 5 oder 6 besteuert, in Wirklichkeit können sie von solchen Schadstoffklassen nur träumen
 
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