laute Motorräder

Absolutes Verständnis für die Leute! :Froehlich2:
Verständnis für die gebeutelten Anwohner hab ich auch, keine Frage.
Nur... wenn ich ehrlich bin... wer zieht wo genau ne Grenze?
Weil eigentlich, wenn man es genau nimmt, ist die Herumfahrerei mit unseren Moppeds völlig unnötig. Wir bezeichnen es als Hobby, Freizeit, Freiheit... was auch immer.
Unterm Strich bleibt aber trotzdem: jegliche dadurch entstehende Emmission wäre vermeidbar.

Und mich selber immer als "einen der Guten" zu sehen, weil ich ein vergleichsweise leises Mopped habe und nichts manipuliert oder getunt wurde... naja...
Irgendwo da hörts bei mir dann auf wo ich entweder anfange mir selber in die Tasche zu lügen, oder mein Gewissen partitiell ausschalte um mein Mopped noch weiterhin geniessen zu können.

Von daher reihe ich mich mit ein und bin für mehr Lärmkontrollen und härtere Strafen... in dem Bewusstsein das in einigen Jahren die nächste "Stufe gezündet werden könnte" und ich selber dann der Asi bin einfach nur weil ich Mopped fahre.
 
Natütlich ist die Spasstour ohne Nutzzweck per se unnötig. Ich glaube aber es unterscheidet sich doch nochmal, ob man auf Tour einmal zivilisiert durch einen Ort rollt und dann wieder wegfährt oder ob man die Strecke x- mal hin- und herfährt, wie man häufig hört bzw liest. Man muss auxh so Bergstrassen nicht x- mal fahren, da nervt dann schon der permanente Lärm und die Gefahr für alle steigt wegen der in solchen Fällen ja häufig nicht angemessenen Fahrweise und Geschwindigkeit....
Vg juschka
 
Die Entwicklung dieses Fred ist wieder ein schönes Negativbeispiel des Internets, bei dem jeder die Möglichkeit bekommt, anonym Andere zu bashen. Asi, Vollhonk. Die Lauten und die Schnellen: Geht ja gar nicht. Wir sind auf dem besten Weg, keine Gemeinschaft mehr zu sein, weil wir immer Weniger Toleranz geben. Toleranz heisst nicht Willkommen heissen, sondern ertragen. Und dann kann man auch einfach mal die Fresse halten. Aber die Politik macht's mit der Zersplitterung des Parteisystems vor. Früher kam das Genöle von 1 Partei aus Opposition, heute kommt noch mehr Genöle, weil jede Oppositionspartei gehört wird. Hört auch bei guten Dingen, weil der Andere prinzipiell nicht Recht haben darf, von allen Seiten negative Kritik.

Schönen Sonntag noch...
 
:Froehlich3:

........also die Entwicklung in diesem Fred :computer_kaffee: ist ja nun nicht eindeutig negativ indiziert;
da machen wir doch seit dem Jahre 2006 nicht so richtig mit;
:Respekt:
da haben wir doch jeden Tag andere Beispiele im Netz - die sind Keule schlimmer.

Und richtig - eine der Arbeitsweisen der deutschen Politik nach dem Motto: "ich sage immer das Gegenteil" ist schon Jahrzehnte nicht von Erfolg gekrönt.

Nun haben wir als Gesellschaft keinen Erziehungsauftrag - und sind auch nicht als Oberlehrer auf die Welt gekommen.
Bei diesen Randbedingungen auf die Einsicht des Bürgers zu hoffen - das will die Politik ebenfalls seit Jahrzehnten.
Nach meiner Ansicht auch nicht so richtig erfolgreich.

:mx11:

Da muß jetzt jeder für sich - ohne Schwarmintelligenz - drüber nachdenken.
Evtl. mit KI ... ? ...
 
Wir sind auf dem besten Weg, keine Gemeinschaft mehr zu sein, weil wir immer Weniger Toleranz geben. Toleranz heisst nicht Willkommen heissen, sondern ertragen.
Wer sind "wir"? Die Motorradfahrer? Das Volk? Und nein, wenn sich jemand bewusst daneben benimmt, meint, einen Sonderstatus einnehmen zu dürfen, um sein Ego zu polieren und damit den Rest von "wir" und uns sowieso nicht wohlgesonnene Bürger jedes Wochenende nervt und diskreditiert, bin ich geneigt, ihn nicht mehr zu umarmen und als Teil der Gemeinschaft zu sehen. Toleranz hat ihre Grenzen, das sollte sogar jedem Waldorfschüler klar sein.


Und dann kann man auch einfach mal die Fresse halten.
Und das ist jetzt besser als "Vollhonk"?

Dein Posting liest sich so, als hätte man einen Nerv getroffen. Bist doch nicht etwa ein Brülltüten-Raser?
 
Da kann ich dich beruhigen Monty,
Elmar seine SC64 ist von "Brülltüte" weit weg.
 
Toleranz heisst nicht Willkommen heissen, sondern ertragen.
Das Toleranz immer seltener wird, da gebe ich Dir recht.
Toleranz darf aber auch nur jemand erwarten der auch bereit ist Rücksicht zu nehmen, denn Rücksicht ist auch eine Art der Toleranz, nämlich auf die Bedürfnisse der Anderen.
Und Rücksichtnahme ist mindestens genauso selten geworden wie Toleranz.
Das Eine ohne das Andere kann nicht funktionieren.
Meine Meinung.
 
Die Entwicklung dieses Fred ist wieder ein schönes Negativbeispiel des Internets, bei dem jeder die Möglichkeit bekommt, anonym Andere zu bashen. Asi, Vollhonk. Die Lauten und die Schnellen: Geht ja gar nicht. Wir sind auf dem besten Weg, keine Gemeinschaft mehr zu sein, weil wir immer Weniger Toleranz geben. Toleranz heisst nicht Willkommen heissen, sondern ertragen. Und dann kann man auch einfach mal die Fresse halten. Aber die Politik macht's mit der Zersplitterung des Parteisystems vor. Früher kam das Genöle von 1 Partei aus Opposition, heute kommt noch mehr Genöle, weil jede Oppositionspartei gehört wird. Hört auch bei guten Dingen, weil der Andere prinzipiell nicht Recht haben darf, von allen Seiten negative Kritik.

Schönen Sonntag noch...

Leute benehmen sich bewusst daneben und diskreditieren damit diejenigen, die das gleiche Hobby anständig pflegen.
Zudem gehen sie ihren Mitmenschen mit Lärm auf die Nerven.

Erste Frage:
Warum soll ich das tolerieren und die Fresse(wie du schreibst) halten?

Zweite Frage:
Wenn andere nicht das Wort "Vollhonk" benutzen sollen, warum benutzt du dann selber die Worte "Fresse" und "Genöle"?
 
Wer Lärmmachen zum Hobby hat, geht ja schonmal vorsätzlich und aus purer Eigenlust all denen auf den Zeiger, die es lieber ohne Lärm haben. Erst völlig unnötig und vorsätzlich anderen auf die Nerven gehen und dann Toleranz fordern, weil es ein paar schwarze Schafe gibt, die den Bogen überspannen... da stimmt doch was nicht! Wer unnötig lärmt ist eines von den schwarzen Schafen.

Wer Motorrad als Hobby hat und dabei die Bedürfnisse seiner MItmenschen respektiert, beschränkt sich konsequent darauf, Ganganzeigen, Uhren, Spannungsmesser und das neueste Navigationsgerät auf optisch ansprechende Weise zu installieren. In dieser Form des Hobbys wäre sogar denkbar, dass fehlende dB-Eater legalisiert werden, Reifenalter und Profiltiefe ebenso unkritisch sind, wie Reifendimensionen uns sonstiges, was zum Betrieb auf Straßen ansonsten eingehalten werden muss. Das Hobby würde also tatsächlich an Breite und an Tiefe gewinnen und eine Vielzahl von neuen Optionen eröffnen, die bislang den gefährlichen Weg in die Illegalität führten.

Das Betreiben eines Hobbys im öffentlichen Verlkehrsraum bedeutuet immer auch einen Kompromiss - wissen ja auch die Hobbyradler, die sich ja auch geringer Beliebtheit erfreuen. Und ein Kompromiss ist eigentlich ieh mmer voll Scheiße, weil damit der eigene Freiraum massiv eingeschränkt wird - und der der Mitmenschen auch.

Also ab in die Garage ihr Hobby-Biker - wer aus Hobby andere nervt, muss sich nicht beschweren, wenn andere zu wenig Rücksicht nehmen (mal einen ganz anderen Blickwinkel komplett rücksichtslos in die Menge gefeuert)
 
Ok, vielleicht sollte ich mich doch nochmal meiner Briefmarkensammlung zuwenden.
Aber die sind aus Papier und Papier wird aus Holz gemacht.

Mit dieser Denke kommst du letztendlich immer an den Punkt, wo du deine
eigene Existenz infrage stellen musst. Denn allein durch das Sein verbraucht
man Luft, Wasser, Nahrung und beispielsweise die Nerven der Mitmenschen.
Wollte man das konsequent einstellen, so bliebe nur das Einstellen des eigenen Seins.

Weil die wenigsten darauf aus sind, schließen sie einen Kompromiss. Das ist das, was wir alle
täglich leben, einen Kompromiss, mehr ist es nicht. Egal was wir tun, wir bewegen uns in
einem Rahmen, der von der Gesellschaft, von Gesetzen, von Konventionen, von Religion,
von Werten etc. gestzt ist. Selbst auf einer einsamen Insel ist ein Rahmen gesetzt, der
ist von der Natur gesetzt.

Wenn einer aus dem Rahmen fällt, dann hat das meisens Konsequenzen. Auf der Insel wird man
schnell gefressen werden. In der Zivilisation hat das Verlassen des Rahmens andere Konsequenzen.

In bin, also verbrauche ich Ressourcen. Ich fahre Motorrad, also verbrauche ich unnötig davon.
Gesellschaftlich ist das aber akzeptiert, ist im Rahmen. Wie lange noch weiß keiner. Der Krawallfahrer
trägt möglicherweise dazu bei, dass der Rahmen, in dem ich mich bewege, enger gezurrt wird.
Deswegen rege ich mich über den auf. Soll er sein lassen und sich an die Regeln halten, damit
ich noch lange sinnlos wenig Lärm machen kann. Meine Intention ist egoistisch, aber nachvollziehbar
denke ich.

Gruß
Norbert
 
Zweite Frage:
Wenn andere nicht das Wort "Vollhonk" benutzen sollen, warum benutzt du dann selber die Worte "Fresse" und "Genöle"?

Der Erste wurde von einem geschätzten Zeitgenossen salonfähig gemacht und was ist denn an dem Begriff Genöle auszusetzen? Passt m.E. wunderbar.

Das mit dem "keine Ahnung" ist hier nicht gemeint...
 
Ah, wußte ich nicht. Kenne zwar Dieter Nuhr, konsumiere ihn aber eher selten.
War mir auch neu , dass der Schimpfwörter salonfähig machen kann.
Beispielsweise auf meiner Arbeitsstelle wird das Wort eher nicht verwendet.
Muß ich den Kollegen morgen dann mal sagen.
Na ihr Fressen, hattet ihr ein schönes Wochenende.....kennt ihr den Nuhr, der hat gesagt....autsch ey, was soll das ....

Ich weiß, das ist zynisch. Aber den Ausdruck Fresse finde ich trotz Dieter Nuhrs Legalisierung
genauso daneben wie du den Asi oder den Vollhonk daneben findest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde grundsätzlich jegliche Vulgärsprache / Gossensprache bzw. einzelne Wörter davon als unpassend!
Vor allem wenn es bei den Wörtern um die abwertende Bezeichnung (z. B. von Körperteilen) geht.

Ein "Vollhonk" ist noch ein nettres Wort (wenn dennoch ein Schimpfwort!) für einen "dummen Menschen" (bzw. umgangsprachlich als "Idiot" bekannt).
Das Wort "Fresse" ist deutlich eine Kategorie tiefer (tiefer von: härter / beleidigender), weil es eine deutlich abwertende Bezeichnung für "den Mund" (Körperteil) ist.

Grundsätlich verändert sich ja jede Sprache, so auch die Deutsche und auch die gesellschaftliche Verrohung macht sich in der Sprache bemerkbar.
Beispielsweise hätte in den 70gern z. B. das Schimpfwort "Idiot" deutlich mehr Aufregung erzeugt als heutzutage, ergo es wird von einem größeren Teil der Gesamtbevölkerung akzeptiert oder sogar aktiv verwendet.

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Einen Trend beobachte ich hier im Forum aber in letzter Zeit immer öfters, auch wenn es hier noch echt harmlos ist im Vergleich zu anderen Foren:

Die Tolleranzschwelle für andere Meinungen lässt hier eindeutlig nach! ... sollte mal jeder einzelne drüber nachdenken, weil ein Forum ja eigentlich zum Austauch und ggf. zur Diskussion gedacht ist und da bleiben andere Meinungen / Haltungen / Sichtweisen natürlichweise nicht aus!
 
:Froehlich2:
Tja, wenn das Dein Nachbar ist, brauchst Dir keine weiterführenden Gedanken zum Thema Lärmschutz mehr machen und einfach versuchen die Freude zu teilen.
In der regel geht das damit: :29 - Prost: sehr gut :Froehlich1:
 
Wer Lärmmachen zum Hobby hat, geht ja schonmal vorsätzlich und aus purer Eigenlust all denen auf den Zeiger, die es lieber ohne Lärm haben. Erst völlig unnötig und vorsätzlich anderen auf die Nerven gehen und dann Toleranz fordern, weil es ein paar schwarze Schafe gibt, die den Bogen überspannen... da stimmt doch was nicht! Wer unnötig lärmt ist eines von den schwarzen Schafen.

Wer Motorrad als Hobby hat und dabei die Bedürfnisse seiner MItmenschen respektiert, beschränkt sich konsequent darauf, Ganganzeigen, Uhren, Spannungsmesser und das neueste Navigationsgerät auf optisch ansprechende Weise zu installieren. In dieser Form des Hobbys wäre sogar denkbar, dass fehlende dB-Eater legalisiert werden, Reifenalter und Profiltiefe ebenso unkritisch sind, wie Reifendimensionen uns sonstiges, was zum Betrieb auf Straßen ansonsten eingehalten werden muss. Das Hobby würde also tatsächlich an Breite und an Tiefe gewinnen und eine Vielzahl von neuen Optionen eröffnen, die bislang den gefährlichen Weg in die Illegalität führten.

Das Betreiben eines Hobbys im öffentlichen Verlkehrsraum bedeutuet immer auch einen Kompromiss - wissen ja auch die Hobbyradler, die sich ja auch geringer Beliebtheit erfreuen. Und ein Kompromiss ist eigentlich ieh mmer voll Scheiße, weil damit der eigene Freiraum massiv eingeschränkt wird - und der der Mitmenschen auch.

Also ab in die Garage ihr Hobby-Biker - wer aus Hobby andere nervt, muss sich nicht beschweren, wenn andere zu wenig Rücksicht nehmen (mal einen ganz anderen Blickwinkel komplett rücksichtslos in die Menge gefeuert)

:01 - grinsen:
 
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