ZAMsChannel
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Man sollte den Gleitbolzen (und dessen "weibliches Gegenstück") nicht mit dem Bremsbelaghaltestift verwechseln. An den Gleitbolzen eines Schwimmsattels (damit er schwimmt/gleitet) kommt Silikonfett. Den Bremsbelaghaltestift kann man mit etwas Kupferpaste oder Keramikpaste einchmieren, wobei mit "einschmieren" wirklich eher homöopathische Dosen gemeint sind.
Kupferpaste und Keramikpaste sind eigentlich "anti-seize"-Mittel (mir fehlt mal wieder das Deutsche Wort). Anti-Festfress-Mittel vielleicht
. Und noch dazu sehr hitzebeständig, es tropft also nicht weg wenn es heiß wird. Man kann damit z.B. verhindern, dass Gewinde "fressen". Weil es auch recht "pappig" ist, also klebt, hilft es, Schwingungen zu dämpfen und daher wird es gerne an der Rückseite von Bremsbelegen genommen, also als "papp" zwischen dem Bremskolben und dem kupfernen Bremsbelagträger. Es kann daher quietschen verhindern helfen, indem es Schwingungen dämpft.
Keramikpaste ist gewissermaßen eine Art "moderner Ersatz" der Kupferpaste und hat den Vorteil, dass es keine Metallionen einbringt und daher keine galvanische Prozesse anstößt, also quasi völlig neutral und elektrisch isolierend wirkt. Es macht Sinn, ein Trennmittel (da ist das Wort) zu verwenden, wenn man z.B. eine Stahlschraube in einen Aluminiumblock schraubt (CBF1000 vordere Motorhalteschrauben), damit sich die Schraube nicht fest frisst, was sie bekanntlich gerade an dieser Stelle gerne tut. Mit Kupferpaste bringt man ein weiteres Metall ins Spiel, was nicht zwangsläufig schlimm sein muss. Aber mit Keramikpaste vermeidet man das eben. Gleiches gilt für das Zündkerzengewinde. Bei den Trägerplatten der Bremsbeläge, welche sowieso aus einer Kupferlegierung bestehen, ist das völlig egal, an diesen Stellen brauche ich meine Kupferpaste noch auf.

Kupferpaste und Keramikpaste sind eigentlich "anti-seize"-Mittel (mir fehlt mal wieder das Deutsche Wort). Anti-Festfress-Mittel vielleicht
. Und noch dazu sehr hitzebeständig, es tropft also nicht weg wenn es heiß wird. Man kann damit z.B. verhindern, dass Gewinde "fressen". Weil es auch recht "pappig" ist, also klebt, hilft es, Schwingungen zu dämpfen und daher wird es gerne an der Rückseite von Bremsbelegen genommen, also als "papp" zwischen dem Bremskolben und dem kupfernen Bremsbelagträger. Es kann daher quietschen verhindern helfen, indem es Schwingungen dämpft. Keramikpaste ist gewissermaßen eine Art "moderner Ersatz" der Kupferpaste und hat den Vorteil, dass es keine Metallionen einbringt und daher keine galvanische Prozesse anstößt, also quasi völlig neutral und elektrisch isolierend wirkt. Es macht Sinn, ein Trennmittel (da ist das Wort) zu verwenden, wenn man z.B. eine Stahlschraube in einen Aluminiumblock schraubt (CBF1000 vordere Motorhalteschrauben), damit sich die Schraube nicht fest frisst, was sie bekanntlich gerade an dieser Stelle gerne tut. Mit Kupferpaste bringt man ein weiteres Metall ins Spiel, was nicht zwangsläufig schlimm sein muss. Aber mit Keramikpaste vermeidet man das eben. Gleiches gilt für das Zündkerzengewinde. Bei den Trägerplatten der Bremsbeläge, welche sowieso aus einer Kupferlegierung bestehen, ist das völlig egal, an diesen Stellen brauche ich meine Kupferpaste noch auf.







