Benötige drigende Hilfe bei der Einstellung der Kettenspannung

mxg

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Hallo zusammen :Froehlich3:

ich habe gerade ein großes Problem... Morgen muss ich wieder 350KM zurück nach Stuttgart und habe heute festgestellt,
dass meine Kette ein extremes Spiel von fast 5cm hat.
Also entsprechend Werkzeug geholt und nach Plan eingestellt.

Leider verstehe ich nicht ganz wie ich anhand der Markierungen die Flucht einstellen kann.
Aktuell schaut das so aus wie auf den Bildern unten.
Ein Kumpel meinte das passt so.. Für mich sieht das nicht gleich aus.
Rechts sehe ich 5 Striche bis zum Ende des Langlochs nach vorne, links sehe ich dort 3.
Bis nach Hinten ist es auf der einen Seite der Strich mit den zwei Pfeilen plus noch ein weiterer.
Auf der anderen Seite sehe ich nur den Strich mit den zwei Pfeilen.

Kann mir hier jemand helfen und sagen wie genau ich das einstellen muss damit ich morgen beruhigt die Heimfahrt antreten kann?

Grüße
Martin
 

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Hallo Martin, am einfachsten ist es, wenn du die Achsmutter gelöst hast nimmst du ein passendes Stück Holz ( Besenstiel ) oder ähnliches, das klemmst du zwischen Kette und Kettenrad dann drehst du das Hinterrad so dass das Holz zwischen Kette und Kettenrad eingeklemmt wird, dadurch zieht sich die Achse gerade.
Gruß Gerd

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Du solltest nicht durch Unwissenheit dein Glück herausfordern !!

Die richtige "Ketten-Flucht" ist eines, die richtige "Ketten-Spannung" ein anderes.

Ich werde dir bewusst nicht schreiben wie was und wo zu machen ist (sonst schlafe ich Heute evtl. nicht also gut ...)

Rate dir aber dringend dir irgendwie Sachkundige Personen ans Moped zu holen (kostet dich evtl. ein Alkoholfreies Bier ...)
 
Ich werde dir bewusst nicht schreiben wie was und wo zu machen ist (sonst schlafe ich Heute evtl. nicht also gut ...)

Na das ist doch die Hilfe, die wir uns hier alle erhoffen !

Weil ich eh schlecht schlafe, ich stelle die Radflucht so ein:

Ich lege einen Meterstab unter das Vorderrad in geradeaus Stellung. Dann ein Kantholz an das Hinterrad und einen Laser mit planer Seite an das Kantholz drücken. Wenn der LAser links und rechts am Vorderrad den gleichen Wert trifft, dann stimmt die Flucht.
Kettenspannung noch mal prüfen und alle Schrauben festziehen.

Klappt bei mir gut.

Gruß aus dem Frankenland
Rainer
 
Hallo,

danke für eure Antworten. Ich habe es jetzt so wie im Handbuch beschrieben eingestellt.
Spiel liegt jetzt bei 25mm (Moped auf dem Seitenständer), auf beiden Seiten entsprechend gleich ausgerichtet, Radmuttern mit 98NM fest und Kontermutter mit 21NM fest.
Einen Zweiradmechaniker oder jahrelangen Schrauber habe ich hier leider nicht.

Es sollte jetzt aber wie im Handbuch beschrieben alles ausgerichtet und festgezogen sein.
Meint ihr das passt?
 

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Na das ist doch die Hilfe, die wir uns hier alle erhoffen !

Weil ich eh schlecht schlafe, ich stelle die Radflucht so ein:

Ich lege einen Meterstab unter das Vorderrad in geradeaus Stellung. Dann ein Kantholz an das Hinterrad und einen Laser mit planer Seite an das Kantholz drücken. Wenn der LAser links und rechts am Vorderrad den gleichen Wert trifft, dann stimmt die Flucht.
Kettenspannung noch mal prüfen und alle Schrauben festziehen.

Klappt bei mir gut.

Gruß aus dem Frankenland
Rainer
So wie ich das verstanden habe, ist der Martin unterwegs und hat keinen Laser zur Hand, mein Tip ist nur als Provisorium zu verstehen, damit kann man sich gut behelfen, dass schließt jedoch nicht aus das nach der Ankunft daheim alles genau zu machen.

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Unterwegs ist natürlich immer etwas schwieriger, ich hätte da zum Beispiel keinen Drehmomentschlüssel dabei.
Ob ich mit dem Bordwerkzeug die Hinterachsmutter gelöst bekomme, keine Ahnung. Und weil ich ein Ahnungsloser bin, die 350 km hätte ich auch mit einer zu losen Kette gestartet.

Was ich trotzdem nicht verstehe ist der "Trick" mich dem Besenstiel. Ich hätte viel mehr vermutet, dass sich das Hinterrad dadurch verzieht weil ja einseitig Zug auf die Achse kommt.
Aber wenn s funktioniert, warum nicht.

Rainer
 
Habe das Glück, dass ich Zuhause bei meinen Eltern bin. Konnte sogar noch einen Laser auftreiben.
Ich gehe jetzt dem Vorschlag nochmal nach und mache ein paar Bilder. Mal schauen ob ich es richtig verstanden habe :)
 
Es sollte jetzt aber wie im Handbuch beschrieben alles ausgerichtet und festgezogen sein.
Meint ihr das passt?

Wenn Du beim Fahren ein gutes Gefühl hast und Dein Moped geradeaus fährt sollte es meines Erachtens nicht ganz weit daneben sein. Ansonsten sind Ferndiagnosen natürlich immer schwierig.

Gute Fahrt

Rainer
 
Habe das Glück, dass ich Zuhause bei meinen Eltern bin. Konnte sogar noch einen Laser auftreiben.
Ich gehe jetzt dem Vorschlag nochmal nach und mache ein paar Bilder. Mal schauen ob ich es richtig verstanden habe :)
Ja Martin, dann haste doch alle Voraussetzungen das richtig zu machen...

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So, heile und gut in Stuttgart angekommen!
Ganz lieben Dank nochmal für eure Hilfe!

Morgen geht es dann nochmal zur Werkstatt.
Die Kette scheint an einer Stelle eine enorm höhere Spannung zu haben als an den anderen. Ich lasse das lieber mal checken :01 - grinsen:
 
Die Kette scheint an einer Stelle eine enorm höhere Spannung zu haben als an den anderen. Ich lasse das lieber mal checken :01 - grinsen:

Die Tatsache, dass Deine Kette innerhalb kürzerer Zeit "schonwieder" gespannt werden musste, und dass die Spannung sich beim durchdrehen des Hinterrades signifikant ändert, deutet sehr deutlich drauf hin, dass Du einen neuen Kettensatz brauchst! :Froehlich3:
 
Isch hätt da ma ne Fraaaaach...

Habe mir auch in der Vergangenheit einen Laser (von der Luise) besorgt, mit welchem ich genau - nach Anhalten am Kettenrad - die Flucht vermessen konnte. Klappte bis hier prima und gab mir ein sicheres Gefühl.
Nun meinte seinerzeit mal ein Mech zu mir, den ich fragte, wie er denn die Flucht bestimmen würde, dass dies überbewertet würde (erstes Mmmhhh von mir) und dass sich die Achse von selbst in der Schwinge aufgrund der Anlagepunkte von Scheibe, Mutter pp. zentrieren würde (zweites Mmmmhh von mir). Sollte sich darauf wirklich eine Werkstatt verlassen? Demnach wäre es ja schier unmöglich, die Flucht nicht eingestellt zu haben (das wäre jetzt das dritte Mmmmmhhhh von mir).

Bitte klärt mich auf, ich fühlte mich ein klein wenig verar... konnte aber mangels Wissen nichts groß dazu erwidern.

Bis dahin

unfallfreie Fahrt

Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

ich nehme für die Flucht einen Laser und messe an der Radmutter mit einem Meterstand auch noch mal nach.
Kettendurchhang 25 mm, hat immer geklappt.
 
Isch hätt da ma ne Fraaaaach...

Habe mir auch in der Vergangenheit einen Laser (von der Luise) besorgt, mit welchem ich genau - nach Anhalten am Kettenrad - die Flucht vermessen konnte. Klappte bis hier prima und gab mir ein sicheres Gefühl.
Nun meinte seinerzeit mal ein Mech zu mir, den ich fragte, wie er denn die Flucht bestimmen würde, dass dies überbewertet würde (erstes Mmmhhh von mir) und dass sich die Achse von selbst in der Schwinge aufgrund der Anlagepunkte von Scheibe, Mutter pp. zentrieren würde (zweites Mmmmhh von mir). Sollte sich darauf wirklich eine Werkstatt verlassen? Demnach wäre es ja schier unmöglich, die Flucht nicht eingestellt zu haben (das wäre jetzt das dritte Mmmmmhhhh von mir).

Bitte klärt mich auf, ich fühlte mich ein klein wenig verar... konnte aber mangels Wissen nichts groß dazu erwidern.

Bis dahin

unfallfreie Fahrt

Andreas

Um so kleiner und leichter das Moped, um so mehr kann ich mir das als Heimbringer vorstellen und auch den Besenstieltrick kann ich mir als Heimbringer vorstellen.
Aber sorry, nicht bei einer ausgewachsenen Tausender. Dafür sind die Auflageflächen viel zu klein. Abgesehen davon hängt das von der Art des Kettenspanners ab. (bei einem Exzenter zB. unmöglich)

Gruß Rheinweiss
 
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