Projekt: Lima-Retter

Das mit dem Loch bohren werde ich möglicherweise mal ausprobieren an dem Motor, an dem ich gerade bastle. :wirr2:

Ich würde aber, nach reiflicher Überlegung, eher kein Loch im sub-mm Bereich bohren wollen, die Gefahr, dass der Bohrer abbricht, ist sehr groß. Ich würde so groß bohren und Gewinde schneiden, dass eine Vergaserdüse rein passt. Damit wäre dann der Durchmesser einstellbar und man hätte ggf. genug Platz, um Späne aufzusammeln.

Man könnte das innen ordentlich mit einem "Winkelschaber" entgraten und die Späne ausspülen, nachdem man die Verschlußschraube an der Ölgalierie unten geöffnet hat. Wenn man sie denn auf bekommt, wird wohl mit endfester Schraubensicherung eingeklebt sein.

Man bekommt es wahrscheinlich mit einer Gasflamme raus, Schraubensicherung schmilzt bei 200°C und mehr.

Wenn das Motorrad auf dem Seitenständer steht, müßte man die Späne so ausspülen können, ohne den Rest des Motors zu kontaminieren.

Alles rein hypothetisch natürlich ... :zwinkern:

:Froehlich3:

Irgendwo in meinem versteckt Unterbewußtem hab ich mir ein ganz, ganz klein bissl gedacht, daß dich das eventuell, vielleicht doch mal reizen könnte:Froehlich1:

Nur ob ich dir den Erfolg, in deinem Interesse wünschen soll? Denn dann gäbe es sicher keine ruhige Minute mehr bei dir, da dann alle noch lebenden Gummikühe ins Mopedlourdes vom Maintal pilgern würden...:mx11:
 
Nur ob ich dir den Erfolg, in deinem Interesse wünschen soll? Denn dann gäbe es sicher keine ruhige Minute mehr bei dir, da dann alle noch lebenden Gummikühe ins Mopedlourdes vom Maintal pilgern würden...:mx11:

Naja, ich glaube nicht, dass sich jemand von einem Hobbyschrauber seinen Motor zerbohren ließe.

Und wie sage ich immer so schön...
Ich mache die Sachen ja nicht, weil ich Arbeit suche, sondern damit jeder es selbst nachmachen kann. :frech4:


Hier kann man sehen, wie eine Lima anständig ölgekühlt wird. Bei ca, 1:40 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=HXWZS_an2vY



:Froehlich3:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir das Video an den eintsprechenden beiden Stellen öfters anschaue, stelle ich, mit meinen nicht-fachmännischen Worten formuliert, folgendes fest:
1. Die LiMa wird von Öl "gekühlt", weil sie von Öl benetzt oder umspült wird
2. Es erfolgt keine direkte (von hinten) "Besprühung" des Stators (Ich kann zumindest so etwas wie Sprühnebel auf der Scheibe des LiMadeckels nicht sehen)
2. Der Transport des Öls erfolgt - durch welchen Effekt auch immer - durch das in einem "Ölbad" im Uhrzeigersinn laufenden Polrad
3. Der Öltransport erfolgt im Uhrzeigersinn
4. Der Anschluß der Kabel an den Stator erfolgt ca bei 01:00 Uhr, also an einer Stelle, wo das meiste Öl aufgrund der Schwerkraft bereits wieder Richtung Boden abgelaufen ist
5. Der Abgang der Kabel der LiMa erfolgt ebenfalls im Uhrzeigersinn.

Daraus ergibt sich für mich so etwas wie ein "Kühlloch" hinter der Befestigung der Kabel am Stator (in etwas so als ob man bei Wind DIREKT an einer Ecke steht - da gibt es einen Bereich in dem man sich ohne Probleme eine Zigarette anzünden kann).
Auch der Bereich zwischen den Kabeln und den Statorwicklungen dürfte zumindest unterversorgt, also schlechter gekühlt sein.
Zumal dort auch noch "Schutzhülsen" montiert sind (Wofür sind die eigentlich?).
Alles in allem ist dieser Bereich im Gegensatz zu den Wicklungen von 06:00 - 12:00 nicht so gut vom Öl benetzt.

Wenn man die Kabelableitungen
1. umdrehen und dann um 180° umleiten oder
2. umdrehen und Richtung LiMa-Deckel und dann Richtung Kabeldurchführung leiten
könnte - sollte innerhalb des Polraddurchmessers möglich sein - könnte das Problem behoben werden.
Oder die Kabel mit mehr Abstand zu den Statorwicklungen abführen und dann nach Außen leiten.

Eine andere Idee, die mir beim Betrachten des Videos kam, ist so etwas wie "Mitnehmer" auf die inneren Flanken des Polrades aufzubringen.
Dadurch könnte mehr Öl in den Bereich ab 12:00 Uhr gelangen.
Ohne Ahnung davon zu haben, denke ich, dass 2 minimale "Schweißnähte" auf den inneren Flanken des Polrades reichen sollten.


Gedanken von einem, der von Elektrik nur rudimentäre Ahnung hat...
 
Dass der Kabelabgang innen den Ölfluss behindert, ist eine bekannte Tatsache. Wir testen gerade einen Stator mit mehr Platz an dieser Stelle. "Testen" ist vielleicht etwas übertrieben, er ist eingebaut und wir schauen einfach, wie lange er hält und wo er kaputt geht wenn er das tut.
Man kann den Kabelabgang beim Originalstator schwer ändern, da das Ganze in Kunstharz eingegossen ist und damit quasi unbeweglich.

Ansonsten läuft der Polrad bei der CBF gegen den Uhrzeigersinn.

:Froehlich3:
 
Linkskurven

Falsch! Rechtskurven im Hang-off und Linkskurven drücken. Aber dann nicht jammern, dass die Reifen sich asymetrisch abfahren!


Ihr müsst auf dem Sachsenring fahren. :narr:
Fast nur Linkskurven :frech4:
Reifen waren vor dem 1. Turn neu draufgekommen.
Nach 2 Tagen war der Hintere links abgerubbelt.
Jetzt werde ich in Oschersleben die rechte Seite runterfahren.
Die Lima hab ich bei der Hitze am SARI also schön gekühlt:025:

Bin gespannt, wann die Lima der CB dran ist.:Froehlich3:
 
Danke für den Hinweis mit der Drehrichtung.
Das es immer die Stelle des Kabelabgangs ist, war mir klar.

Im Video sieht es für mich so aus, als ob das Öl mit der Uhr geführt wird und der Kabelabgang von links (Befestigung) nach rechts (Außen) läuft.
Wenn der Ölfluß durch die Polradrotation bei CBF gegen die Uhr führt, sind meine Überlegungen eh für die Katz'.
Sie basierten ja auf der Flussrichtung und der Position des Kabelabgangs auf ca 01:00 Uhr.
 
Eine andere Idee, die mir beim Betrachten des Videos kam, ist so etwas wie "Mitnehmer" auf die inneren Flanken des Polrades aufzubringen.
Dadurch könnte mehr Öl in den Bereich ab 12:00 Uhr gelangen.
Ohne Ahnung davon zu haben, denke ich, dass 2 minimale "Schweißnähte" auf den inneren Flanken des Polrades reichen sollten.


Gedanken von einem, der von Elektrik nur rudimentäre Ahnung hat...

Das Polrad ist ein Teil, das sehr gut ausgewuchtet ist, es würde sonst bei bis zu 9000 Umdrehungen in der Minute ziemliche Vibrationen
erzeugen und Schaden verursachen. Also können wir die Möglichkeit mit den aufgeschweißten Schaufelrädern ausschließen.

Gruß
Norbert
 
Ohne Ahnung davon zu haben, denke ich, dass 2 minimale "Schweißnähte" auf den inneren Flanken des Polrades reichen sollten.
...um in ein Teil, das im Extremfall mit 10.000 U/min läuft, ne Unwucht reinzubringen. :06 - Nein: Zudem würde ein Einbringen von so viel Hitze - wenn auch nur punktuell - einen Einfluss auf die Magnetisierung des Läufers haben.
 
@jackryan/@Monty Burns: War ja nur so eine Idee ...
Querdenken führt nicht immer zu einer Lösung ...
Wäre ja auch zu einfach gewesen.
Ich habe mich nur gefragt, wie die Kühlflüssigkeit Öl an die offensichtlich unterversorgte Stelle auf ca 01:00 Uhr kommt.
Der Stator steht zwar, aber die Mehrmenge Öl landet im "Sumpf" und muss nach oben transportiert werden.
Das von Martin "angedachte" Loch liegt ja bei ca 06:00 Uhr.

@Martin: Das war mir klar! Ich habe mir einfach mal gedacht, Honda baut immer nach dem gleichen Prinzip.
BTW: Welchen Stator "testet" ihr?
So gekauft oder Eigen-Um-Bau?
Würde meine Dicke als Testobjekt zur Verfügung stellen.
 
Das finde ich super, da ich mir auch erstmal so ein Billigteil als stille Not-Reserve für unterwegs bestellt habe. Da kriege ich ja demnächst Info über die Haltbarkeit :P. Ich hab mir gedacht, wenn unterwegs meine LIMA abfackelt, eben umbauen und bis nach Hause soll der China-Mupps wohl halten, mehr Erwartungen darin hatte ich nicht auf´m Schirm.
 
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