KiloZeBeF
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Ich will mal die gute Tradition weiterleben lassen und den ersten Morgen nach meiner Rückkehr ein paar Worte an die CBF-Gemiende richten. Ich war schon wieder unterwegs.
Diesmal zur jährlichen Familienzusammenkunft an meinem bevorzugten Magic Place in der Nähe von Privas. Vorneweg sollte also klar sein, dass das kein reines Fahrbespaßungsvorhaben war, sondern in erster Linie ein Social Event... aber es gab An- und Abreise, eine etwas größere Runde, 2 kleinere und vor allem begann jeder Morgen mit der Fahrt zum nächsten Bäcker in einer Entfernung von 10 Straßenkilometer und 2 km Luftlinie sowie rund 300m Höhenunterschied - geschätzte 50 Kurven. Dazu Sonnenaufgang! Runterwärts Streckensichtung mit Gegenlicht, Raufzus mit 12 Baguettes und einer kleinen Sammlung von Pains au Chocolat&Co im Rucksack auf Kampflinie... wenn mir danach war. 20 Minuten Spaß vor dem Frühstück - der Tag kann kommen.
So mal von Anfang an. Die Anreise da runter ist auf jeden Fall am schönsten wenn man sich nicht auf Nationales begibt, sondern bevorzugt auf Juraseite ab Belfort Richtung Pontarlier rollert - allerdings sollte man dort einen vollen Tank haben insbesondere wenn man Wochenends fährt. Wochentags steht in den Dörfern dort schonmal der 70-jährige Chef eines Ein-Mann-KFZ-Unternehmens neben einer ebensoalten Zapfsäule, die wenn man Glück hat nicht nur Diesel liefern kann. Wer's eilig hat zieht dann von irgendwo um Pontarlier direkt in Richtung Lyon, wo man mit der Peripherique (kostenlose Autobahn zur Stadtumgehung) recht zügig um den Moloch herumkommt, aber leider im Rhonetal landet, wo dann erst hinter Valence echte Fahrfreude aufkommen kann. Sehr belebter Ballungsraum dort. Man kommt einigermaßen durch, aber mit Seitenkoffern ist man im Stadtstau ein wenig behindert. Man profitiert davon, dass der gemeine Fanzose beim Anblick eines behinderten Motorradfahrers aus Mitleid gerne Platz macht - ganz andere Verkehrskultur als bei uns. I love it!
Wer weniger urban unterwegs sein will und mit mehr Zeit ausgestattet ist, lässt sich von Pontarlier an Nantua vorbei in Richtung Beaurepaire treiben und findet einige schöne Sträßchen - allerdings ist dort auch schwierig zu tanken. Da Familienurlaub Arbeit ist, bin ich den urbanen Weg gefahren. Ganz schön ätzend, aber letztlich hat man kurz vor dem Ziel noch ab La Voulte-sur-Rhone den Einstieg ins Eyrieux-Tal und ab Les Ollieres den Aufstieg Richtung Privas - guckt euch das gerne mal auf der Karte an, oder noch besser ihr fahrt das. Soweit zur Anreise.
Wer jetzt dort ist, wo selbst Fuchs und Hase noch nicht wissen, dass man sich dort gute Nacht sagen könnte, kann am nächsten Morgen nach der Bäckertour und dem Frühstück sehr schön das Eyrieux-Tal weiter hochfahren z.B. nach Le Cheylard und hinterher kontrollieren, ob die Fußrastennippel noch genug Profil haben, oder einfach gemütlich durch das allerliebste Tal rollern. Da Familienurlaub Arbeit ist, habe ich die erste Variante gewählt. Auf D578 und D122 durch das absolute Niemandsland kommt man dann auf die D104 und zurück nach Privas. Den halben Bäckerweg zurück und man ist wieder im trauten Familienglück (ca. 2,5 gemütliche Stunden).
Endlich wieder Barfuß, Kaffee, Appero, Abendessen vorbereiten. Gelegentlich den Blick über Privas ins Rhonetal, den Mont Ventoux am Horizont und links davon die Hügel um Gap... bei schönem Wetter sieht man die Schneegipfel dahinter... und es war schönes Wetter. Abendessen etwas Rouge dazu, Familienidyll und ab in die Kiste. Das ganz normale Abendprogramm.
Man kann im Eyrieux-Tal auch in Saint-Saveur-de-Montagut die D102 hochfahren, findet kurz hinter dem Ort einen erfrischenden und schönen Badeplatz, findet sich dann später auch wieder auf der D122 und damit den Heimweg. (ca. 1,5 gemütliche Stunden)
Man kann auch quer über das Rhonetal nach Dié rüberfahren, was nicht so attraktiv ist, dort aber den Col de Rousellet hochfahren (diesmal ohne Nebelschwaden, Regen und Sturm) und landet im Herzen des Vercors, kann mal wieder den Combe Laval abrollern. Wenn man schon so weit gefahren ist, will man nicht wirklich direkt nach Hause, sondern wählt den etwas weiteren Weg von Valence Richtung Lamastre und wird von der D533 in allen Belangen positiv überrascht. Die Rastennippel sind inzwischen kurz genug, so dass der inzwischen gut eingefahrene PAGT mir erlaubt hat zu erfahren, dass rechts als nächstes der Fußbremshebel und danach die Unterverkleidung Bodenkontakt haben - damit war dann aber auch genug. Von der D533 auf die D268, D2 und D233 - zwischen 2. und 3. Gang Brems- und Kupplungshand trainieren. Man landet wieder im Eyrieux-Tal und ist fast daheim (ca. 5 gemütliche Stunden).
Der Rest war definitv nur Stress zwischen etwas zu kühlen Schattenplätzchen und etwas zu heißen Sonnenplätzchen, zwischen Kaffee und Ricard, zwischen Tisch decken und Tisch abräumen, zwischen Geselligkeit und absoluter Abgeschiedenheit. Am Ende die Heimfahrt und ihr ahnt: weil Familienurlaub auch Arbeit ist auf der langweiligen Nationale. Ich glaube der PAGT wird dort schneller eckig als die Michelins, die ich vorher immer hatte, aber wo's Kurven gibt, ist der sowas von geil...
Ich geh jetzt die Koffer vom Mopped holen und vielleicht zieht's mich ja nachher noch auf die Hausstrecke...
Diesmal zur jährlichen Familienzusammenkunft an meinem bevorzugten Magic Place in der Nähe von Privas. Vorneweg sollte also klar sein, dass das kein reines Fahrbespaßungsvorhaben war, sondern in erster Linie ein Social Event... aber es gab An- und Abreise, eine etwas größere Runde, 2 kleinere und vor allem begann jeder Morgen mit der Fahrt zum nächsten Bäcker in einer Entfernung von 10 Straßenkilometer und 2 km Luftlinie sowie rund 300m Höhenunterschied - geschätzte 50 Kurven. Dazu Sonnenaufgang! Runterwärts Streckensichtung mit Gegenlicht, Raufzus mit 12 Baguettes und einer kleinen Sammlung von Pains au Chocolat&Co im Rucksack auf Kampflinie... wenn mir danach war. 20 Minuten Spaß vor dem Frühstück - der Tag kann kommen.
So mal von Anfang an. Die Anreise da runter ist auf jeden Fall am schönsten wenn man sich nicht auf Nationales begibt, sondern bevorzugt auf Juraseite ab Belfort Richtung Pontarlier rollert - allerdings sollte man dort einen vollen Tank haben insbesondere wenn man Wochenends fährt. Wochentags steht in den Dörfern dort schonmal der 70-jährige Chef eines Ein-Mann-KFZ-Unternehmens neben einer ebensoalten Zapfsäule, die wenn man Glück hat nicht nur Diesel liefern kann. Wer's eilig hat zieht dann von irgendwo um Pontarlier direkt in Richtung Lyon, wo man mit der Peripherique (kostenlose Autobahn zur Stadtumgehung) recht zügig um den Moloch herumkommt, aber leider im Rhonetal landet, wo dann erst hinter Valence echte Fahrfreude aufkommen kann. Sehr belebter Ballungsraum dort. Man kommt einigermaßen durch, aber mit Seitenkoffern ist man im Stadtstau ein wenig behindert. Man profitiert davon, dass der gemeine Fanzose beim Anblick eines behinderten Motorradfahrers aus Mitleid gerne Platz macht - ganz andere Verkehrskultur als bei uns. I love it!
Wer weniger urban unterwegs sein will und mit mehr Zeit ausgestattet ist, lässt sich von Pontarlier an Nantua vorbei in Richtung Beaurepaire treiben und findet einige schöne Sträßchen - allerdings ist dort auch schwierig zu tanken. Da Familienurlaub Arbeit ist, bin ich den urbanen Weg gefahren. Ganz schön ätzend, aber letztlich hat man kurz vor dem Ziel noch ab La Voulte-sur-Rhone den Einstieg ins Eyrieux-Tal und ab Les Ollieres den Aufstieg Richtung Privas - guckt euch das gerne mal auf der Karte an, oder noch besser ihr fahrt das. Soweit zur Anreise.
Wer jetzt dort ist, wo selbst Fuchs und Hase noch nicht wissen, dass man sich dort gute Nacht sagen könnte, kann am nächsten Morgen nach der Bäckertour und dem Frühstück sehr schön das Eyrieux-Tal weiter hochfahren z.B. nach Le Cheylard und hinterher kontrollieren, ob die Fußrastennippel noch genug Profil haben, oder einfach gemütlich durch das allerliebste Tal rollern. Da Familienurlaub Arbeit ist, habe ich die erste Variante gewählt. Auf D578 und D122 durch das absolute Niemandsland kommt man dann auf die D104 und zurück nach Privas. Den halben Bäckerweg zurück und man ist wieder im trauten Familienglück (ca. 2,5 gemütliche Stunden).
Endlich wieder Barfuß, Kaffee, Appero, Abendessen vorbereiten. Gelegentlich den Blick über Privas ins Rhonetal, den Mont Ventoux am Horizont und links davon die Hügel um Gap... bei schönem Wetter sieht man die Schneegipfel dahinter... und es war schönes Wetter. Abendessen etwas Rouge dazu, Familienidyll und ab in die Kiste. Das ganz normale Abendprogramm.
Man kann im Eyrieux-Tal auch in Saint-Saveur-de-Montagut die D102 hochfahren, findet kurz hinter dem Ort einen erfrischenden und schönen Badeplatz, findet sich dann später auch wieder auf der D122 und damit den Heimweg. (ca. 1,5 gemütliche Stunden)
Man kann auch quer über das Rhonetal nach Dié rüberfahren, was nicht so attraktiv ist, dort aber den Col de Rousellet hochfahren (diesmal ohne Nebelschwaden, Regen und Sturm) und landet im Herzen des Vercors, kann mal wieder den Combe Laval abrollern. Wenn man schon so weit gefahren ist, will man nicht wirklich direkt nach Hause, sondern wählt den etwas weiteren Weg von Valence Richtung Lamastre und wird von der D533 in allen Belangen positiv überrascht. Die Rastennippel sind inzwischen kurz genug, so dass der inzwischen gut eingefahrene PAGT mir erlaubt hat zu erfahren, dass rechts als nächstes der Fußbremshebel und danach die Unterverkleidung Bodenkontakt haben - damit war dann aber auch genug. Von der D533 auf die D268, D2 und D233 - zwischen 2. und 3. Gang Brems- und Kupplungshand trainieren. Man landet wieder im Eyrieux-Tal und ist fast daheim (ca. 5 gemütliche Stunden).
Der Rest war definitv nur Stress zwischen etwas zu kühlen Schattenplätzchen und etwas zu heißen Sonnenplätzchen, zwischen Kaffee und Ricard, zwischen Tisch decken und Tisch abräumen, zwischen Geselligkeit und absoluter Abgeschiedenheit. Am Ende die Heimfahrt und ihr ahnt: weil Familienurlaub auch Arbeit ist auf der langweiligen Nationale. Ich glaube der PAGT wird dort schneller eckig als die Michelins, die ich vorher immer hatte, aber wo's Kurven gibt, ist der sowas von geil...
Ich geh jetzt die Koffer vom Mopped holen und vielleicht zieht's mich ja nachher noch auf die Hausstrecke...

da bekommt man jedesmal gleich Lust die Jacke und den Zündschlüssel in die Hand zu nehmen und ab. 

