Mein Jahres-Highlight?

  • Ersteller Ersteller gnutar
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Ich kann dir da nur recht geben!!! :Froehlich2:

Eine so hohe Kilometerleistung mit Pässen an einem Tag........
Da wird man irgendwann zum Sicherheitsrisiko für sich selbst und für andere.

Naja ... das hängt vor allem davon ab, wie entspannt man Motorrad fährt.
Wer ans Motorradfahren beim Motorradfahren denkt, für den wird es sicherlich anstrengend auf die Dauer.
Und dann leidet bestimmt auch die Konzentration.

!000km/d sind nun nicht grad stressig, wenn man Motorradfahren gewohnt ist. Dafür muss man nicht mal zu schnell sein, es reicht, wenig, aber gewinnbringend Pause zu machen und sonst selten langsam zu fahren.

Grenzerfahrungen habe ich erst ab >1500km am Stück gemacht. Aber ich bin ja auch nicht der fitteste.
Eins meiner Highlights war mal die RdGA - an einem Nachmittag gefahren. Das ging sehr entspannt, bis auf das Stück, wo ich vom Col d'Izoard nach Briancon ohne Sprit rollen musste :-).

entspannte Grüße
vom falo
 
Eine so hohe Kilometerleistung mit Pässen an einem Tag........
Da wird man irgendwann zum Sicherheitsrisiko für sich selbst und für andere.

Hm, ist schon ein ganzes Stück... aber wer sich um Sicherheitsrisiken sorgt, sollte das mit dem Motorradfahren vielleicht generell überdenken.
Ich habe wenige Reisetage - meist Urlaubsückfahrten - mit um die 1tkm und fand das ungemein anstrengend, und gleichzeitig erstaunlich, wie wach und aufmerksam einen der Überlebenswille halten kann. Nicht anders als bei "kurzen" Etappen gilt es im Wesentlichen, sein inneres und äußeres Gleichgewicht zu halten.

Naja ... das hängt vor allem davon ab, wie entspannt man Motorrad fährt.
Wer ans Motorradfahren beim Motorradfahren denkt, für den wird es sicherlich anstrengend auf die Dauer.
Und dann leidet bestimmt auch die Konzentration.

Ack.

!000km/d sind nun nicht grad stressig, wenn man Motorradfahren gewohnt ist. Dafür muss man nicht mal zu schnell sein, es reicht, wenig, aber gewinnbringend Pause zu machen und sonst selten langsam zu fahren.

Hm, es ist aber schon so, dass ein "nicht schnell" auf anspruchsvollen Landstraßen mittelfristig zu einem 70er Schnitt führt wenn man halbwegs legal unterwegs ist und somit netto 14-15 Stunden Fahrzeit überstehen muss. Auch wenn man den mechanischen Teil (Gleichgewicht, Linie, Geschwindigkeit) im Wesentlichen vegetativ regeln kann, darf man nicht vollständig in Trance fallen, da ansonsten Anommalien (die berühmte Schaufel Sand u.ä.) auch mal schief gehen können - insbesondere wenn der Schutzengel grad Sekundenschlaf hat.
Bei Kackwetter ist das ganze übrigens noch weit weniger lustig, als es schon bei schönem Wetter den Anschein hat.

Kurz: Kann man machen, muss man aber nicht.
 
Also alle Achtung für die Strecken. Klingt auf jeden Fall interessant, auch wenn es mir zu lang wäre (insbesondere aufgrund der Pässe). Meine Tagestouren in den Gebieten Odenwald, Pfalz oder Taunus 'dauern' meist so um die 400-500km. Die reichen mir dann aber auch.

Grüße Bob
 
.......ach ja "KiloZeBeF........
Sicherheitsrisiko.......:frech4:

Ob du in der Nase bohrst- mit Bruchgefahr für den "Popel-Finger"! :Konfus2:
Ob du Auto fährst- mit Gefahr bei Unwettern darin vom Baum erschlagen zu werden!
Ob du Motorrad fährst!

Das Leben ist mit allerhand Risiken behaftet.
Die Kunst des Überlebens liegt darin, Risiken zu erkennen, hoffentlich richtig einzuschätzen und richtig mit ihnen umzugehen- Risiken wörtlich "zu umgehen".
Irgendwelche Betätigungsfelder- wie beispielsweise das Motorrad fahren- ganz pauschal als Sicherheitsrisiko zu überdenken, das Motorrad fahren eventuell gar nicht erst zu betreiben, ist mir dann doch eher die zu schlichte Variante.
Dann doch lieber die Variante, aus Vernunft und Spaß am Motorradfahren, und mit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer, erwiesenermaßen gefährliche Gewalttouren zu vermeiden.
Und das ganz aus eigener Einsicht, ohne großartige philosophische Klimmzüge.

So mache ich das, Motor-angetrieben auf zwei Rädern- nun seit 1969.
Vernunft muß dabei so überhaupt nicht altmodisch oder gar langweilig sein!!! :Froehlich1:
 
.......ach ja "KiloZeBeF........
Sicherheitsrisiko.......:frech4:

Den Begriff hab nicht ich reingebracht!

Das Leben ist mit allerhand Risiken behaftet.

völlig unnötig philosophisch zu werden :frech4: Aber ich sehe, Du hast nachgedacht :Froehlich2:

... das Motorrad fahren- ganz pauschal als Sicherheitsrisiko zu überdenken, das Motorrad fahren eventuell gar nicht erst zu betreiben, ist mir dann doch eher die zu schlichte Variante.
Dann doch lieber die Variante, aus Vernunft und Spaß am Motorradfahren, und mit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer,...

Genauso sehen das alle, die Motorrad fahren, oder planen es zu tun. Richtig!

...erwiesenermaßen gefährliche Gewalttouren zu vermeiden.

Hm. Wenn das für Dich erwiesen ist. Es ging ursprünglich ja nicht um Gewalttouren, sondern solche die man mit Spaß fährt aus vollem Herzen geniest - oder sich zumindest so einteilt, dass man nicht zur Zeitbombe wird.
Wenn die vernünftige und geniesbare Fahrstrecke des Einen länger ist als die des Anderen, dann ist das halt so. Muss ja nicht zwingend der Ersatz für fehlende Länge an anderer Stelle sein.

Vernunft muß dabei so überhaupt nicht altmodisch oder gar langweilig sein!!! :Froehlich1:

Vernunft ist sogar sehr vernünftig! Aber Vernunft ist eine sehr subjektive Sache - bestenfalls ein gesellschaftlicher Konsens (und es gibt VIELE Gesellschaften! also auch viele verschiedenen Vernünfte...). Und an dieser Stelle tut ein etwas "philosophischerer" Ansatz als "ich fände das für mich zu gefährlich und deswegen ist es blöd, wenn ein anderer das tut" eigentlich nicht weh.

Worauf bei Langstrecken zu achten ist, hat Falo schön beschrieben. Und Langstrecke ist imho eigentlich alles was weiter ist, als man schieben möchte. Wer auf "Kurzstrecken" nicht aufpasst, der lebt ja bekanntlich auch besonders gefährlich.
Mir persönlich sind die Jungs lieber, die fast jeden Tag fahren, im Jahr zig-tkm runtertouren und mit den Risiken bewusst umgehen, als die Jungs, die 20mal im Jahr auf der Suche nach dem ultimativen Thrill am Hausstreckenrekord arbeiten. (Sorry Mädels - das mit den Jungs ist mir so rausgerutscht!).

Nebenbei - ich habe keine Signatur, aber wenn ich eine hätte stünde dort auch was wie "kann Spuren von Ironie enthalten"... watt is datt denn schon widder für eine Diskussion Kinners! Oder wolltest Du nur Knöpfe testen, Jürgen?
 
Den Begriff hab nicht ich reingebracht!



völlig unnötig philosophisch zu werden :frech4: Aber ich sehe, Du hast nachgedacht :Froehlich2:



Genauso sehen das alle, die Motorrad fahren, oder planen es zu tun. Richtig!



Hm. Wenn das für Dich erwiesen ist. Es ging ursprünglich ja nicht um Gewalttouren, sondern solche die man mit Spaß fährt aus vollem Herzen geniest - oder sich zumindest so einteilt, dass man nicht zur Zeitbombe wird.
Wenn die vernünftige und geniesbare Fahrstrecke des Einen länger ist als die des Anderen, dann ist das halt so. Muss ja nicht zwingend der Ersatz für fehlende Länge an anderer Stelle sein.



Vernunft ist sogar sehr vernünftig! Aber Vernunft ist eine sehr subjektive Sache - bestenfalls ein gesellschaftlicher Konsens (und es gibt VIELE Gesellschaften! also auch viele verschiedenen Vernünfte...). Und an dieser Stelle tut ein etwas "philosophischerer" Ansatz als "ich fände das für mich zu gefährlich und deswegen ist es blöd, wenn ein anderer das tut" eigentlich nicht weh.

Worauf bei Langstrecken zu achten ist, hat Falo schön beschrieben. Und Langstrecke ist imho eigentlich alles was weiter ist, als man schieben möchte. Wer auf "Kurzstrecken" nicht aufpasst, der lebt ja bekanntlich auch besonders gefährlich.
Mir persönlich sind die Jungs lieber, die fast jeden Tag fahren, im Jahr zig-tkm runtertouren und mit den Risiken bewusst umgehen, als die Jungs, die 20mal im Jahr auf der Suche nach dem ultimativen Thrill am Hausstreckenrekord arbeiten. (Sorry Mädels - das mit den Jungs ist mir so rausgerutscht!).

Nebenbei - ich habe keine Signatur, aber wenn ich eine hätte stünde dort auch was wie "kann Spuren von Ironie enthalten"... watt is datt denn schon widder für eine Diskussion Kinners! Oder wolltest Du nur Knöpfe testen, Jürgen?

Ich teste nix, mach jetzt die Knöpfe/reißverschlüsse an der Kombi zu und fahr Moped!
 
Danke

für die meist netten Reaktionen. Ich mag Humor und Ironie sehr.

Den Hinweis mit der Eigengefährdung nehm ich durchaus ernst.
In den letzten drei Stunden übers Timmelsjoch und das Ötztal hinaus war z.B. fast kein Verkehr mehr. Das hatte ich so auch erwartet.
Seit es keine Tendenz mehr ist sondern Fakt das fast 60% der Motorradfahrer von Dosenfahrer abgeschossen werden (Unfälle mit Personenschaden) ist das mit der Gefährdung anderer durch Konzentrationsschwache Biker allerdings durch nichts zu belegen.
Sicher zu fahren, lange sicher zu fahren erfodert Erfahrung und regelmäßige Übung.
Nur so läuft die sogenannte vegetative Koordination wirklich automatisiert ab.
Werde ich das wieder machen oder mich sogar steigern?
Keine Ahnung, für den Moment reicht es. Die schönsten Momente hatte ich übrigens am Ende vom Ötztal. Nichts mit Müdigkeit sondern purer Genuß auf grippiger schneller und gut einsehbarer Bundesstrasse in der für die CB möglichen Schräglage.
Fotos sind wenige Kehren unter dem Stilfserjoch (FotoStelvio) gemacht, bei ca. km 730.

Gruß
gnutar
2014-jul-19-1700-1730-IMG_4165.JPG
 

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Interessante Farbapplikation auf deiner Verkleidung, gefällt mir. Hast du das selbst so lackiert?
Ich hätte jetzt vielleicht noch die Felgenstreifen im gleichen Orange gemacht, statt in rot. Für meinen Geschmack würde das dann noch einen Tick besser rüber kommen. :Froehlich2:

Allerdings passen die Felgenstreifen so natürlich besser zum Helm. :frech4:
 
Hallo Martin

Nix lackiert. Ist ein 50mm Klebeband, mit Schere zurechtgeschnitten. Gibt es hier bei mir im Baumarkt in gelb und orange.
Geht mir um Erkennbarkeit nicht ums modische Wechselspiel zwischen Helm, Felgen und Front.
:zwinkern:

Gruß
Harald
 
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