KiloZeBeF
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Ich mal wieder... ihr ruft, wenn's nervt!
Nachdem ich im April durch glückliche Umstände zu dem Rookiekurs in Hockenheim angefixt worden bin und hier ja auch davon berichtet habe, ist noch dort der Gedanke entstanden irgendwann nochmal so was ähnliches zu machen, aber etwas kurviger und nicht zwingend so schnell. Kollege Ducthomas kam dann auch sehr schnell mit der Anregung mit dem Action-Team die Kartstrecke neben dem Flugplatz Frankfurt-Hahn unsicher zu machen. Und da ja prinzipiell die Sache mit dem instruierten Fahren keine Schlechte ist und ich eh im April noch kurvenfiebrig war haben wir das flugs gebucht. Hahn, das ist für mich so eine Entfernung, wo man ohne Shuttlemöglichkeit mit Hänger oder Transporter nicht morgens um halb 8 ankommen möchte - also schnell noch eine Unterkunft dazu gesucht, damit man sich Abends dort einfinden kann und in der Frühe nicht so weit hat. Hat gepasst.
Ok - vorvergangene Woche noch in den Cevennen, war ich jetzt am Sonntag garnichtmehr sooo arg kurvenhungrig, hatte aber schon Lust mit dem inzwischen aufgezogenen neuen Reifensatz spielen zu gehen... zudem war längst bezahlt, das Hotel reserviert und eigentlich auch kein Alternativplan verfügbar. Dass das Training an einem Montag stattfindet, macht zudem die gerade beginnende Woche etwas kürzer. Nur Vorteile! Also los!
Über Land dahingerollert - was ein Fehler war. In der Pfalz ist grad in jedem zweiten Ort irgendein Fest, was gesperrte Ortsdruchfahrten zur Folge hat und dann gab es noch eine oder mehrere Baustellen... mit den gleichen Begleitunständen. Das lockere Anschwingen durch die Pfalz wurde zu einer nervenaufreibenden Orientierungsfahrt. Was hab ich geflucht!
Immerhin: nahezu zeitgleich mit Thomas bei der Unterkunft eingetroffen, ein alkoholfreies Kaltgetränk weggeschüttet, kurz die paar Kilometer zum Veranstaltungsort besichtigt und ein paar Kiddies beim Ballern mit Carts zugeschaut. Dabei massiv Sorge bekommen, dass auf diesem fisselig kurzatmigen Kurs meine nagelneuen Reifen ruiniert werden könnten und außerdem, schon im Vorfeld erkannt, dass das so ein Kurs ist, auf dem man vielleicht mit einer 690 Duke oder irgendsowas Supermotoartigem fahren will, aber nicht unbedingt mit der fetten Berta! Oje, das kann ja was werden!
Heute dann gut gefrühstückt und zum Meetingpoint. Da noch Zeit bis zum offiziellen Beginn war, eine Streckenbegehung zu Fuß... kurz angemerkt: zu Fuß sieht man die Ideallinie erstmal völlig anders, als sie nachher ist!
Danach Gruppeneinteilung. Da ich kein Anfänger und kein Heizer zu sein glaube natürlich "mittlere Gruppe"... war gut so. Wir hatte letztlich 6 Fahrer zusammen, die im Grunde trotz unterschiedlicher Skills dazu in der Lage waren etwa gleiche Rundenzeiten zu fahren. Glück gehabt.
Gruppenstrategie war zunächst zwei Turns hinter dem Instruktor durchzuwechseln. Später wechselte jeweils für eine Runde der Fahrer hinter dem Instruktor nach ganz vorne (und wurde dort auf viedeo aufgezeichnet) und anschließend ganz nach hinten. Geil! Wie man sich vertun kann, wenn man selbst die Linie sucht - und der Kurs hat ein paar Gemeinheiten, die einem jeden Anflug von Ungeduld und Übermut umgehend abstrafen.
Jeder bockte an einer anderen Stelle, keiner war perfekt, jeder hatte gehörigen Respekt vor den Fähigkeiten des anderen... mit dabei ein Instruktor, der nach jedem Turn (es gab insgesamt sieben à 25 Minuten) zunächst die groteskesten Linienfehler auf Video gezeigt hat - nein, man wurde nicht vorgeführt! Sehr konstruktiv, sehr angenehm - vielleicht hätte das sogar noch etwas böser sein dürfen. Später wurde dann von jedem eine komplette Runde gezeigt und es wurde deutlich, dass jeder den Kurs zunehmend kennt und sich auch an den richtigen Stellen mehr traut als anfangs. Da jeder natürlich auch bei der Runde dabei war und hinterherfuhr, die ein anderes Gruppenmitglied anführte, konnte man sehr schön die Lernkurve über das gesamte Team beobachten. Und es blieb bis zum Ende so, dass wir uns weitestgehend synchron entwickelt haben. Und das auf völlig verschiedenen Moppeds... R1200R, KTM 990, Streety, Buell (jetzt frag mich aber keiner was für eine), CB 1300 und die Dicke. So verschieden die Geräte, so ähnlich doch bei allen der Vorsatz die Fuhre einigermaßen elegant, entspannt und trotzdem schnell um die Ecken zu bringen.
Thomas war in einer anderen Gruppe aber auch sehr angetan. Fee kam als Überraschungsgast zum zugucken. Getränke, Obst und Mittagessen wurden gereicht. Ein irrsinnig voller Tag bei glühender Hitze. Alles ganz hervorragend organisiert.
Dass sich gleich morgens im ersten Turn einer hingeschmissen hat blieb aus medizinischer Sicht folgenlos - die Karre wurde allerdings mit Flüssigkeitsverlust abtransportiert. Wollen wir hoffen, dass auch das eine Übung mit Lernkurve ergibt!
Am Ende war für mich noch die Heimfahrt über deutsche Autobahnen angesagt, die angenehm reibungslos verlief... die Links-Mitte-Fahrer halt, aber ich war so satt, dass ich völlig ohne Eile diese allseits bekannte Glosse über mich ergehen lassen konnte. Geiler Tag - und auch wenn die Dicke für sowas bedingt geeignet ist: Nachmachen!
Nachdem ich im April durch glückliche Umstände zu dem Rookiekurs in Hockenheim angefixt worden bin und hier ja auch davon berichtet habe, ist noch dort der Gedanke entstanden irgendwann nochmal so was ähnliches zu machen, aber etwas kurviger und nicht zwingend so schnell. Kollege Ducthomas kam dann auch sehr schnell mit der Anregung mit dem Action-Team die Kartstrecke neben dem Flugplatz Frankfurt-Hahn unsicher zu machen. Und da ja prinzipiell die Sache mit dem instruierten Fahren keine Schlechte ist und ich eh im April noch kurvenfiebrig war haben wir das flugs gebucht. Hahn, das ist für mich so eine Entfernung, wo man ohne Shuttlemöglichkeit mit Hänger oder Transporter nicht morgens um halb 8 ankommen möchte - also schnell noch eine Unterkunft dazu gesucht, damit man sich Abends dort einfinden kann und in der Frühe nicht so weit hat. Hat gepasst.
Ok - vorvergangene Woche noch in den Cevennen, war ich jetzt am Sonntag garnichtmehr sooo arg kurvenhungrig, hatte aber schon Lust mit dem inzwischen aufgezogenen neuen Reifensatz spielen zu gehen... zudem war längst bezahlt, das Hotel reserviert und eigentlich auch kein Alternativplan verfügbar. Dass das Training an einem Montag stattfindet, macht zudem die gerade beginnende Woche etwas kürzer. Nur Vorteile! Also los!
Über Land dahingerollert - was ein Fehler war. In der Pfalz ist grad in jedem zweiten Ort irgendein Fest, was gesperrte Ortsdruchfahrten zur Folge hat und dann gab es noch eine oder mehrere Baustellen... mit den gleichen Begleitunständen. Das lockere Anschwingen durch die Pfalz wurde zu einer nervenaufreibenden Orientierungsfahrt. Was hab ich geflucht!
Immerhin: nahezu zeitgleich mit Thomas bei der Unterkunft eingetroffen, ein alkoholfreies Kaltgetränk weggeschüttet, kurz die paar Kilometer zum Veranstaltungsort besichtigt und ein paar Kiddies beim Ballern mit Carts zugeschaut. Dabei massiv Sorge bekommen, dass auf diesem fisselig kurzatmigen Kurs meine nagelneuen Reifen ruiniert werden könnten und außerdem, schon im Vorfeld erkannt, dass das so ein Kurs ist, auf dem man vielleicht mit einer 690 Duke oder irgendsowas Supermotoartigem fahren will, aber nicht unbedingt mit der fetten Berta! Oje, das kann ja was werden!
Heute dann gut gefrühstückt und zum Meetingpoint. Da noch Zeit bis zum offiziellen Beginn war, eine Streckenbegehung zu Fuß... kurz angemerkt: zu Fuß sieht man die Ideallinie erstmal völlig anders, als sie nachher ist!
Danach Gruppeneinteilung. Da ich kein Anfänger und kein Heizer zu sein glaube natürlich "mittlere Gruppe"... war gut so. Wir hatte letztlich 6 Fahrer zusammen, die im Grunde trotz unterschiedlicher Skills dazu in der Lage waren etwa gleiche Rundenzeiten zu fahren. Glück gehabt.
Gruppenstrategie war zunächst zwei Turns hinter dem Instruktor durchzuwechseln. Später wechselte jeweils für eine Runde der Fahrer hinter dem Instruktor nach ganz vorne (und wurde dort auf viedeo aufgezeichnet) und anschließend ganz nach hinten. Geil! Wie man sich vertun kann, wenn man selbst die Linie sucht - und der Kurs hat ein paar Gemeinheiten, die einem jeden Anflug von Ungeduld und Übermut umgehend abstrafen.
Jeder bockte an einer anderen Stelle, keiner war perfekt, jeder hatte gehörigen Respekt vor den Fähigkeiten des anderen... mit dabei ein Instruktor, der nach jedem Turn (es gab insgesamt sieben à 25 Minuten) zunächst die groteskesten Linienfehler auf Video gezeigt hat - nein, man wurde nicht vorgeführt! Sehr konstruktiv, sehr angenehm - vielleicht hätte das sogar noch etwas böser sein dürfen. Später wurde dann von jedem eine komplette Runde gezeigt und es wurde deutlich, dass jeder den Kurs zunehmend kennt und sich auch an den richtigen Stellen mehr traut als anfangs. Da jeder natürlich auch bei der Runde dabei war und hinterherfuhr, die ein anderes Gruppenmitglied anführte, konnte man sehr schön die Lernkurve über das gesamte Team beobachten. Und es blieb bis zum Ende so, dass wir uns weitestgehend synchron entwickelt haben. Und das auf völlig verschiedenen Moppeds... R1200R, KTM 990, Streety, Buell (jetzt frag mich aber keiner was für eine), CB 1300 und die Dicke. So verschieden die Geräte, so ähnlich doch bei allen der Vorsatz die Fuhre einigermaßen elegant, entspannt und trotzdem schnell um die Ecken zu bringen.
Thomas war in einer anderen Gruppe aber auch sehr angetan. Fee kam als Überraschungsgast zum zugucken. Getränke, Obst und Mittagessen wurden gereicht. Ein irrsinnig voller Tag bei glühender Hitze. Alles ganz hervorragend organisiert.
Dass sich gleich morgens im ersten Turn einer hingeschmissen hat blieb aus medizinischer Sicht folgenlos - die Karre wurde allerdings mit Flüssigkeitsverlust abtransportiert. Wollen wir hoffen, dass auch das eine Übung mit Lernkurve ergibt!
Am Ende war für mich noch die Heimfahrt über deutsche Autobahnen angesagt, die angenehm reibungslos verlief... die Links-Mitte-Fahrer halt, aber ich war so satt, dass ich völlig ohne Eile diese allseits bekannte Glosse über mich ergehen lassen konnte. Geiler Tag - und auch wenn die Dicke für sowas bedingt geeignet ist: Nachmachen!










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, ich war über Better Ride am 26.07.2015 in Papenburg mit meiner Dicken auf dem Mercedes Testgelände.Hatte mich am Anfang auch zu einer mittleren Gruppe gestellt und dachte nach dem ersten Turnus......mmh bischen schneller wäre auch nicht schlecht, aber siehe da,von Turnus zu Turnus wurden die Runden immer schneller und auch besser
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