Kaufempfehlung Kettenkit

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Fellas

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Hallo Leute,

bei mir ist das Kettenkit fällig und ich stehe vor der Entscheidung welches ich nehmen soll. Habe schon die Suchfunktion bemüht, aber immer nur Einträge zum Thema Wartung, Pflege und Langlebigkeit etc. gefunden. Also mich würde eure Meinung interessieren auf welches Kettenkit ihr vertraut. Ich bin sehr von D.I.D überzeut. Ich kann mich derzeit noch nicht richtig zwischen folgenden beiden Kits entscheiden:

- Kettensatz mit D.I.D G&B 530 VM, X-Ring Kette

-
Kettensatz mit D.I.D G&G 530 ZVM-X, X-Ring Kette




Die wären jeweils mit JT Kettenrad und Ritzel aus Stahl.
Was sagt ihr? Meint ihr der Aufpreis von 35 Euro zu dem ZVM-X Satz lohnt sich (Langlebigkeit) oder reicht für die CBF die VM-X aus?
Oder empfehlt ihr mir was ganz anderes?
Ein Kumpel von mir schwört auf France Equipment Kettenkits... Damit schon mal einer Erfahrungen gemacht?
Bin einwenig unentschlossen und würde mich über eure Meinungen und Erfahrungen freuen!

Beste Grüße,
Fellas
 
Den Mehrpreis hält die ZVM länger..... wenn du selbst montierst kannst du die VM nehmen... wenn du montieren lässt würde ich die ZVM nehmen.

Anstelle DID kannst du auch RK nehmen... DID und RK nehmen sich hinsichtlich der Lebensdauer nichts... Meine RK wird wohl runde 60000 - 70000 km halten (Kettenöler)

Von Ketten mit Frauennamen sollte man die Finger lassen... :mx31:
 
Seh ich auch so, die Regina kommt mir nicht ins Haus :zwinkern:

Danke für den Tipp Manfred!
 
hey,

auch danke für die empfehlung !

wie schlägt sich das original
gegenüber rk und did ?

noch ne frage, auf was für eine
laufleistung bringt es euer ketten-
kit ?
 
Die Laufleistungen von Kettensätzen zu vergleichen, ist ähnlich schwierig, wie die von Reifen.
Es kommt bei beidem zunächst drauf an, wie heftig jemand am Hahn zieht. Wer ständig volles Drehmoment wirken läßt, wird nicht nur seine Reifen, sondern auch den Kettensatz eher "runter" haben (wobei die Auswirkung der Fahrweise beim Reifen natürlich viel signifikanter ist).

Den Hauptunterschied beim Kettensatz dürfte aber die Pflege und die Art der Schmierung machen. Faktor 3..4 zwischen den besten und dem schlechtesten "Pflegefall" kann man sich da schon vorstellen. Somit erübrigt sich die Frage der Haltbarkeit schon fast, wenn man die Randbedingungen für den Vergleich nicht kennt.

Meine "beiden" haben jetzt um die 40Tkm auf dem Buckel, mit dem 1. Kettensatz. Die "Kleine" ölt mit Scotti und die "Dicke" mit CLS. Bislang sieht alles "wie neu" aus wenn's mal frisch geputzt ist. Abheben der Glieder vom Kettenrad nicht mal im Ansatz zu erkennen. Nachspannen so gut wie nicht nötig. Hinterradfelgen: Immer eingesaut (mehr oder weniger) :frech4:
 
Habe mir jetzt den Kettensatz mit D.I.D G&G 530 ZVM-X, X-Ring Kette besorgt. Bei richtiger Pflege sollte der eine gute Weile halten!

Falls jemand nen Kettensatz in Zukunft braucht kann ich einen Händler empfehlen. Habe für diesen Satz nur 164 Euro bezahlt.

Bei Interesse könnt ihr mir gerne eine PN schreiben. Würde den Link auch hier posten, allerdings weiß ich nicht ob das hier gestattet ist.

Beste Grüße,
Fellas
 
habe mein Kettenkit auch von Kettenmax 159,-€
Allerdings ohne Silentritzel, nur normales Ritzel, ist auch nicht viel lauter.

HaWe
 
Wie ist denn hier die Meinung das Kettenrad nicht mit 108Nm anzuziehen
und stattdessen ~ 70Nm zu verwenden, weil sich schon die Stehbolzen
aus dem Flansch gezogen haben sollen ?

Das gleiche Theater gabs bei meiner Kawasaki auch schon.
Da haben Leute reihenweise die Schrauben kaputt gezogen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es stehen in vielen WHBs von vielen Motorrädern solch hohe Werte, auch bei der MT-01, wo einige schon die Stehbolzen abgerissen haben, die dieses Drehmemoment wirklich angesetzt hatten. Man ist sich in der Berufs-Schrauber-Szene (da gibt's im MT-Forum einige) relativ einig, dass 60..70 Nm ausreichend und OK sind. Deshalb mache ich das auch so. Mir ist noch nichts kaputt gegangen und es hat sich auch noch nichts gelockert.
 
Martin - Probleme der MT01 sollte man nicht auf andere Motorräder übertragen.

Ich kenne kein ernstzunehmendes Problem bei der CBF wenn mit einem funktionierendem Drehmomentschlüssel gearbeitet wird.
Das Risiko eines sich lösenden und dann mit der Schwinge verkeilenden Kettenrad wäre mir viel zu groß um hier Experimente zu machen
 
Aufdrehen werden die sich wohl nicht, die haben ja auch noch ne Sicherung.
Es widerspricht halt jeglicher Schraubenmechanik, die da heißt Teile werden nur
durch Klemmkraft zusammen gehalten und nicht durch Anlegen des Schraubenbolzens
auf Scherung. Das wird auch das Anliegen von Honda sein mit dem hohen Drehmoment.
Für eine 10.9er Schraube ja auch nicht zuviel. Nur es weiss ja keiner was da für Materialien
gepaart sind und irgendwelche scheinen damit ja schon mal schlechte Erfahrungen gemacht
zu haben. Wenn die Bolzen kurz vorm Bersten sind und dann unter Belastung weg fliegen,
ist noch eine schlechtere Option als lockere Schrauben.
 
Martin - Probleme der MT01 sollte man nicht auf andere Motorräder übertragen.

Sicher nicht. Nur, wenn hier berichtet wird, dass es auch bei Honda-Modellen Probleme gab mit dem Drehmoment der Schrauben am Kettenrad, dann macht es eben "click", zurecht oder auch nicht, sei mal dahin gestellt. Ich bin eigentlich ein Verfechter des WHBs, was da drin steht, wird gemacht auch wenn der Grund nicht unmittelbar ersichtlich ist. Es schadet aber nicht, den Verstand einzuschalten und gewisse Dinge auf Plausibilität zu überdenken. Auf diese Weise sind die Yamaha "Gurus" auf die Idee gekommen, die Werte des WHB zu ändern. Ich habe diese geänderten Werte angenommen und umgesetzt, aber ich habe einen Farbpunkt an jeder Kettenradschraube, welche mir signalisiert, wenn sich was bewegt. Ich traue weder den "Gurus", noch dem WHB (Begründung folgt), noch mir selbst. Ablenkung ist Gift, aber leider bin ich selbst allzu oft abgelenkt.

Was die WHBs angeht bin ich recht enttäuscht. Oder auch verständnisvoll berührt, je nach Standpunkt. Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder viel Zeit übrig und da meine CBR600/PC35 im Juli wieder zum TÜV muss, die 24Ter Inspektion naht (welche ich natürlich selbst durchführen werde), habe ich das ca. 1 Kilo schwere, gedruckte WHB, welches ich für ca. 100€ vor 2 Jahren erstanden habe, rausgekramt und es durchgelesen. Ja, ich mach sowas, andere lesen "Harry Potter", ich lese halt Werkstatthandbücher. Das teure Ding ist sowas voller Fehler, dass es für diesen Preis nahezu einer Unverschämtheit gleicht. Fast auf jeder Seite sind eklatente Fehler, da hat die PC35 plötzlich eine 1-Arm-Schwinge, da wird das Ventilspiel 4 mal an Zylinder 1 kontrolliert... usw.


Es war einfach Haarstäubend, aber... Jetzt kommt das "große "Aber":

Die meisten Fehler waren Copy/Paste-Fehler. Textstellen wurden übernommen und nicht angepasst, weil vielleicht gerade das Telefon geklingelt hat. Man hat Teile aus anderen Dokumenten zusammenkopiert und einfach versäumt, alles auf das vorliegene Motorrad anzupassen. Das alles ist mir aber auch schon passiert. Handbücher zu schreiben ist auch mein Job, ich muss nämlich die Handbücher schreiben für die Produkte, die ich entwickle und verkaufen möchte. Ich kopiere auch alles zusammen aus Handbüchern, die ich früher schon mal geschrieben habe (und das sind viele, glaubt mir) und versuche, durch diesen Moloch irgendwie durch zu kommen und kann daher meinen Leidensgenossen nachsichtig gegenüber stehen. Meine Handbücher gehören allerdings zum Produkt dazu und sind nicht aufpreispflichtig. Honda verlangt für die WHBs einen "Hunni" extra und dafür bekommt man ... sagen wir mal "interpretationsbedürftige Rohware"... Sorry, aber irgendwo bin ich dann auch nicht mehr milde gestimmt und fühle mich veräppelt.

Also, was ist jetzt mit dem Anzugsdrehmoment des Kettenrads? Hat da einer mal was rein geschrieben was alle anderen vorbehaltlos kopiert haben? Auch kreuz und quer durch die Marken hinweg? Wundern würds mich nicht, in der heutigen Welt werden ja innerhalb kürzester Zeit "Wunder" von den Mitarbeitern verlangt. Dissertationen werden ja inzwischen "kreuz und quer" gecheckt, bei WHBs ist es wohl eher praktisch, wenn überall das gleiche drin steht, denn dann "muss es wohl stimmen".

Sorry, Leute, ich kann Euch keinen Tipp geben. Geht in die Werkstsatt, dann ist wenigstens jemand anders verantwortlich, wenn was schief geht. Ich persönlich nehme 70 Nm und einen Farbklecks. Das ist der Kompromiß, zu dem sich der hobbyschraubende Elektrologe durchgerungen hat. Es scheint mir, gemittelt über alle Recherchen und Expertenmeinungen, einfach das sinnvollste zu sein. Aber unterm Strich, "nix genaues weiß ich nicht..."... :frech4:
 
Ich kann mich Martins Ansichten da nur anschliessen. :Froehlich2: Zieht man z.B. bei der der Suzuki GSX 1100 G die Ventildeckelschrauben auf den im WHB angegebennen Wert von 12Nm an, wird man sehr wahrscheinlich auch eine böse Überraschung erleben - nämlich das sie sich schon vor erreichen der 12Nm auf einmal ganz leicht drehen lässt. Das ist nur ein M7 Gewinde und das verträgt höchstens 8Nm. Und das ist auch nicht der einzigste Fehler in dem WHB. Also wenn einem bei manchen Werten im WHB etwas Spanisch vorkommt, ist es durchaus Angebracht auf sein Bauchgefühl zu hören und das mal zu hinterfragen.

Gruß Ändi
 
Ist ja interessant. Da kauf ich mir immer eben wegen den Drehmomenten ein WHB und dann sind da solche Fehler zu finden. :boewu7:

Beim Kettenkit werde ich wieder den Originalen von Honda aufziehen, wenn meiner verschlissen ist. Momentan hab ich 40tkm auf dem Ersten und bin vom Wechsel noch weit entfernt. Das überzeugt.
Mich würd auch der Erstausrüster der CBF(F) interessieren.
Pflege muss natürlich auch sein. Ich schmier regelmäßig mit S100 so ca alle 500km und reinige sie alle 3-5000km, je nach Zustand. Ich muss dazu sagen, ich bin Schönwetterfahrer.
 
Ist ja interessant. Da kauf ich mir immer eben wegen den Drehmomenten ein WHB und dann sind da solche Fehler zu finden. :boewu7:

Bezogen auf das Drehmoment des Kettenrades der CBF 1000.... wo schreibt hier jemand etwas von einem Fehler und kann das auch belegen....

Ventildeckelschraube Suzuki.... wenn das eine M7 ist, hält die locker ein Drehmoment > 15Nm. Das angegebene Drehmoment von 12 Nm ist daher locker in der zulässigen Range. Wenn hier eine Schraube bei weniger Drehmoment das Gewinde beschädigt, liegt das am Werkzeug und den nicht eingehaltenen Montagebedingungen (trockenes Gewinde).

@Martin: Wenn ich schon einer Vorgabe im WHB misstraue, sollte ich wenigstens mal einen Blick in die diversen Tabellen machen und mich nach einem Drehmoment M12 x 1,5 umschauen. Wenn ich dann für dieses Gewinde ein Regeldrehmoment von 125 Nm (Festigkeit 8.8 ) finde, dann würde ich als Laie auch den 108 Nm von Honda vertrauen..... aber lieber blind irgendwelche Angaben von anderen Herstellern/Modelle übernehmen. Als Autor von Handbüchern hast du mich da jetzt aber nicht überzeugt.....
 
Manfred, ich mißtraue dem WHB nicht, die Fehler in WHBs, welche ich entdeckt habe, sind allgemeiner Natur. Es gibt sie also, die Fehler, man muss sie erkennen, was in der Regel nicht schwer ist, und "im Kopf" korrigieren. Das bezieht sich nicht auf Drehmoment-Werte, wenn die falsch sind, kann ich das in der Regel nicht erkennen, es sei denn es fehlt eine "0" oder es ist eine zuviel. Dass man eine Hinterachse nicht mit 940 Nm anzieht, erkenne sogar ich :frech4:.

Ich hätte auch von mir aus das Anzugsdrehmoment der Kettenradschrauben nicht ange2felt, sondern einfach angewendet, wenn es nicht vielfach (zunächst wusste ich nur von Yamaha) zu Abrissen des Bolzens gekommen wäre. Und zwar nicht bei Hobbyschraubern, denen man nachsagen mag, dass sie Fehler machen, sondern bei Leuten, die das gelernt haben und deren tägliches Brot das ist. Es ist auch nicht nur einmal passiert, sodass man von einem Materialfehler hätte ausgehen können. Es ist auch nicht nur einem passiert, dem man hätte nachsagen können, er ist "halt zu doof" dazu. Diese Leute haben dann die Vorgabe für das Drehmoment verändert und diese Änderung im WHB (PDF) entsprechend mit einem Vermerk eingetragen. Nun fange ich als Hobbyschrauber natürlich nicht das diskutieren (um Festigkeiten und Tabellen) an, sondern "freue" mich, dass ich davon profitieren kann, dass andere ein Problem vor mir hatten und es offensichtlich auch eine Lösung gibt.

Dass auch andere Hersteller diese Probleme haben, habe ich erst hier im diesem Fred erfahren. Woran liegt es, wenn die 108 Nm doch OK sind? Natürlich kann man Fehler machen, indem man z.B. Gewinde und Sitze einölt, die trocken sein sollen, oder umgekehrt. Aber wenn im WHB (z.B.) 108 Nm trocken steht, dann gehe ich einfach davon aus, dass die Profis das schon befolgt haben und auch ihr Werkzeug bedienen können. "Da scheint was faul zu sein", ist eigentlich die einzige Aussage, zu der ich mich durchringe. Alles andere müssen die entscheiden, die was davon verstehen. Und wenn es mal eine plausible Erklärung gibt, freue ich mich über den "AHA-Effekt" genauso wie jeder andere :Froehlich3:
 
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