Was tun bei Corona-Ausgangsbeschränkung?

(...) schönen Frühling (...) Ist es nicht herrlich?
Ist schon jemand aufgefallen wie schön blau der Himmel ist?
War nach 1,5 Wochen kurzarbeitbedingter Abstinenz heute den ersten Tag wieder Arbeiten. Nächste Woche darf ich wieder Zuhause bleiben.
Positiv daran: ich konnte das schöne Wetter geniessen und zwischendurch auch mal den blauen Himmel bewundern. War jeden Tag im "Garten" damit beschäftigt die bestehende eintönige ökologische Wüste in einen echten Garten umzuwandeln. Hab durch die erzwungene "Freizeit" auch viel geschafft, trotzdem wartet noch ganz böse viel auf mich... :wirr2:
 
Grade in der Zeitung gelesen:

Xanten hat von der Landesregierung hilfe verlangt um die ganzen Motoradfahrer die sich bei dem schönen Wetter in die Stadt begeben haben fern zu halten.

Sie wollen das man nur seinen Hauptwohnsitzes befahren darf.

Sollte es nicht langsam mal reichen mit den Beschränkungen?
 
Was wollen denn die ganzen Motorradfahrer in Xanten, das dies ein Thema für die Zeitung wird??
 
Nuja, das Corona-Thema hat ja zu einer gewissen Übersättigung geführt. Ich glaub wenn man jetzt gegen Motorradfahrer mobilisiert, fühlen sich manche gleich wieder in der Normalität zurück. Und die Zeitung kann sich nicht nachsagen lassen, dass sie "einseitig" informiert. Winwin mal wieder.

Wenn schon ungerechte Einschränkungen für alle, dann wenigstens auch noch härtere Strafen und Einschränkungen für diese gesetzlosen Radaubrüder... so wird sich mancher Kleingeist zufrieden geben und seine eigenen Probleme leichter verkraften. Die anderen trifft's härter und dann auch noch zu recht... wenn's nicht so traurig wahr wäre, könnt man's für Satire halten.
 
Realsatiere?

Ich war das letzte mal ca. 2015 mit dem Motrorad in Xanten. Lohnt sich von hier aus nicht wirklich nur langweiliges Gradeausfahren. ;)
 
Na dann käme ja die persöniche Einschränkung nicht zum tragen, wenn es dann verboten würde nach Xanten einzureisen.
 
Aber natürlich liegt Xanten noch in Deutschland. Und hat schon seit über 775 Jahre Stadtrechte. War halt ne größere Römerkolonie und hat deswegen auch den APX = Archäologischer Park Xanten. Der ist auch durchaus lohnenswert, auch wenn das inzwischen ein bisschen Vergnügungspark-Charakter hat.

Neben einer wirklich schönen Altstadt, einem Dom, dem Status "Siegfrid-Stadt" (Nibelungen und so) gibt es halt mehrere schöne Motorrad-Treffs am Rhein, an den großen Baggerseen und die Stadt als solche. Ich hab diese aber schon seit Jahren an den Wochenende gemieden, weil immer total überfüllt. Insoweit kann ich den Bürgermeister schon verstehen.

Wenn man die Eifel, das Bergische Land oder das Sauerland als Vergleich nimmt (von Schwarzwald, Pfalz usw ganz zu schweigen) dann sind die Straßen natürlich voll langweilig. In der Umgebung gibt es aber für niederrheinische Verhältnisse durchaus auch ein paar kurvige Sträßchen, die den Einheimischen natürlich bekannt sind und auch Spaß machen können. Mach ich grad zu Saisonbeginn immer wieder gerne. Ist von mir allerdings auch nicht gar so weit - und dient auch der Pflege privater Kontakte. :Froehlich1:
 
Wenn die Forderung gelautet hätte nicht nach Canten zu fahren ist das egal.

Aber sie lautet das in Nrw kein Moped mehr außerhalb seines heimatkreises fahren soll.

Das ist schon eine ganz andere Nummer.
 
Ich hab den ganzen Artikel auch gerade erst gelesen. Mit der Forderung war er dann aber auch ziemlich alleine. Dass andere Städte mit ähnlicher Problematik das gelassener sehen oder besser im Griff haben liegt entweder an der Überforderung des Xantener städtischen Personals oder an besonders renitenten Besuchern, wobei ja besonders von Motorradfahrer aufgefallen sein sollen. Seltsam, dass es bei anderen Hotspots aber wohl ganz gut funktioniert hat. Wenn die Obrigkeit einfach mal ordentlich Stärke zeigen will, dann kommt das nicht immer gut an.
 
Ja irgendwo gab es halt gruppen auch von Motorradfahrern.

Zuf irghendwelchen Rheintreppen in D'Dorf haben sich auch zuviele leute getroffen.

Es ist halt ein menschliches Probelm nicht eins speziell der Mopedfahrer.
 
Überall hat es dann nicht gut funktioniert:

https://www.lokalplus.nrw/nachricht...e-von-motorradfahrern-am-biggegrill-auf-41407

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Dem hätte man entgegen wirken können.
Seit der Kontaktbeschränkung sind hier viele Parkplätze (tägliche Anziehungspunke für Treffen von Teenager und Twens) abgesperrt, ebenso der Parkplatz an der Bikerranch in Strauch.

Dort sassen am letzten “offenen“ WE einige 100 Biker :boewu7:

Es zeigt sich halt in jeder Lebenslange:
Wir machen uns unsere Gesetze durch Unachtsamkeit selbst.
 
Parkplatz Biggegrill
Wie das Ordnungsamt in den nächsten Wochen damit umgeht, stehe noch nicht zu 100 Prozent fest, erklärte Karl-Josef Hammer vom Ordnungsamt der Stadt Attendorn. Er geht allerdings, unter Berücksichtigung der aktuellen Situation, davon aus, dass der Platz teilweise oder auch ganz geschlossen wird.
Dem hätte man entgegen wirken können.
Seit der Kontaktbeschränkung sind hier viele Parkplätze (tägliche Anziehungspunke für Treffen von Teenager und Twens) abgesperrt

Speziell vom Biggegrill weiß ich es, aber es wird wohl auch generell für alle/die meisten/viele andere Parkplätze gelten:
Sie werden nicht nur als Treffpunkte von bestimmten Gruppen genutzt, sondern auch noch im ursprünglichen Sinn, nämlich als Rastplatz.
Und da denke ich gerade ganz besonders an Berufskraftfahrer.
Ganz toll wenn wegen der (sry, meine Meinung) "Dummheit" und Ignoranz einiger Mitmenschen einige bis viele Rastmöglichkeiten gesperrt werden obwohl andere Mitmenschen sie dringend brauchen würden.

Ernsthaft: wenn mich der Po in nächster Zeit derart jucken sollte (was ich nicht ausschliessen kann) das ich auch endlich mal wieder ne schöne Runde drehe, dann werd ich meine Pausen ganz sicher nicht "in Hordennähe" verbringen, sondern mir ne einsame kleine Parkbucht oder nen kleinen Weg im Wald suchen.

In dem Artikel wurde geschrieben, etwa 150 Biker wären des Platzes verwiesen worden, Ordnungsgelder seien aber nicht verhängt worden.
Und wieso nicht? Ist mir völlig unverständlich.
 
Speziell vom Biggegrill weiß ich es, aber es wird wohl auch generell für alle/die meisten/viele andere Parkplätze gelten:
Sie werden nicht nur als Treffpunkte von bestimmten Gruppen genutzt, sondern auch noch im ursprünglichen Sinn, nämlich als Rastplatz.
Und da denke ich gerade ganz besonders an Berufskraftfahrer.
Die von mir angesprochenen Parkplätze sind für Besucher des ortsansässigen Sportvereins und des Freibads. Diese werden nicht von Berufskraftfahrern angefahren, lediglich von Jungvolk, das sich dort täglich ab 17 Uhr mit Campingstühlen niederlässt, trinkt, feiert und den Platz vollmüllt.
Btw
Ich war zwar erst ein paar mal am Biggegrill. Berufskraftfahrer sind mir da am WE aber noch nicht aufgefallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin cyrus :Froehlich3:

Am WE sind natürlich die Berufskraftfahrer eher selten am Biggegrill, in der Woche ist der Parkplatz aber gut frequentiert, wie mir der Imbisswirt erzählt hat.
Und die Aussage vom Ordnungsamt war ja "ganz oder teilweise".
Aber mal ehrlich, wer soll denn glauben das jeden Montag Morgen jemand rausfährt und den Parkplatz öffnet, und jeden Freitag Abend wieder dicht macht? Wenn dicht, dann dicht (so meine Vermutung).
:zwinkern:
 
Ja, das wird wohl so sein.

Und wenn der Po dich juckt - dreh einfach ne Runde und meide die Hordennähe. Dann klappts auch mit (gegen) den Virus. :Froehlich1:

Ich habe mich jetzt dazu entschieden: Wenn ich fahre, dann nur in der Woche und nur mit höchstens einem Mitfahrer.
Warten wir mal ab, was die nächsten Monate bringen. :mx11:
 
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