Weil ein Anlasser, der zuviel Leistung zieht, die Spannung runterzieht.
Ich hak da mal ein. Wenn die Spannung runtergeht, dann sinkt doch auch die Leistung, die der Anlasser zieht. Ist ja U*I und wenn U->0 dann geht auch P->0.
Wenn die Spannung am Anlasser auf die Hälfte sinkt (von 6V war die Rede), ist die andere Hälfte entweder am Innenwiderstand der Batterie, oder an einem bisher nicht beachteten Widerstand zwischen Batterie und Anlasser.
Da die Batterie neu ist, müsste man am Anlasser imho riechen können, wenn er soviel Strom zieht, dass die Batterie in die Knie geht. In den mir bekannten Geräten verdampft dann entweder Isolierung oder Metall.
Oxidierte Anschlussklemmen sind ein hinreichend guter Tipp, der hier genannt wurde. Bei 50-80A Starterstrom, reicht ein maroder Kontakt mit 0,1Ohm um 5-8V Spannungsabfall zu liefern. Der Verbraucher (Anlasser) sieht dann nur noch 4-7V.
Und wenn jetzt einer fragt "wohin mit dem Spannungsabfall" - dem sei gesagt: "ab in die grüne Tonne" - da kann man Biostrom draus machen...
Wir wissen:
6V am Anlasser beim Anlassen.
12V am Anlasser wenn aus.
wir wollen wissen:
wieviel Volt an Batterie beim Anlassen
a) wenn 6 V, liegt am Innenwiederstand der Batterie der Rest. Verkabelung und Übergangswiderstände sind vernachlässigbar.
b) wenn <6V liegt der Rest an Kabeln und Kontaktstellen zum Anlasser an
Wenn a) dann kann der Anlasserstrom so groß sein, dass die Batterie einknickt
a1) eventuell zu hohe mechanische Last
a2) eventuell elektrischer Defekt/Kurzschluss im Anlasser
wenn b) ist der Weg zwischen Batterie und Anlasser interessant
b1) wenn wir da über 0-2V reden, sollte das einigermaßen "normal" sein
b2) wenn wir da über >2V reden, hilft Kontaktstellen finden und reinigen
Wurde ziemlich genau so schon beschrieben. Mit welcher Wahrscheinlichkeit jetzt der Anlasser der Schuldige ist, ist in meiner Glaskugel nur schemenhaft erkennbar und ohne Brille will ich mich dazu nicht äußern. Außerdem hab ich eh nur wenig Ahnung, wollt aber auch was zum Thema gesagt haben.