Neue VFR800

  • Ersteller Ersteller Guy Martin
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Die Upside-Down-Teleskop-Vorderradgabel:

Diese Variante der Telegabel wurde entwickelt, um vor allem im sportlichen Bereich
die ungefederten Massen der Gabel weiter zu verringern.

Martin so leid mir das tut... diese Aussage ist falsch.
Bei der USD sind die ungefederten Massen größer als bei einer herkömmlichen Telegabel.... der bewegliche Gabelteil zählt zu den ungefederten Massen, der am Lenkkopf direkt befestigte Teil zu den gefederten Massen.

Da bei der USD das Stahlinnenrohr das bewegliche Teil ist, ist dessen Masse größer als das Alu-Außenrohr einer herkömmlichen Gabel.....

Wer was von wem abschreibt ist eigentlich unerheblich, solange die schreibenden eine Ahnung hätten....
 
Tja, Manfred, so ist das Leben... :wirr2:

Aber es braucht Dir nicht "leid" tun, ich bin ja froh, dass jemand da ist, der aufklären kann, wenn man in der Literatur auf widersprüchliche Aussagen trifft. :Froehlich2:
 
Ok technisch abgehandelt danke!

Ich persönlich würde wahrscheinlich die konstuktionsbedingeten Unterschiede der Gabeln nicht "erfahren" aber optisch sagt mir eine USD Gabel mehr zu.
 
ein wunderschönes Motorrad

Unabhängig von der technischen Diskussion , die für mich als Normalo etwas "akademisch wirkt" finde ich die neue VFR800 einfach ein wunderschönes Motorrad. Kann auch an dem rot liegen aber egal. Wo ich da hinschaue nur wertige Details - wahrscheinlich fast zu schade zum fahren ! Eine Ikone für die Garage zum bewundern ?

Gruß Karl
 
Unabhängig von der technischen Diskussion , die für mich als Normalo etwas "akademisch wirkt" finde ich die neue VFR800 einfach ein wunderschönes Motorrad. Kann auch an dem rot liegen aber egal. Wo ich da hinschaue nur wertige Details - wahrscheinlich fast zu schade zum fahren ! Eine Ikone für die Garage zum bewundern ?

Gruß Karl
Wenns nur zum Hinstellen und anschauen wär, würds wohl auf ne Panigale hinauslaufen :Konfus2:
 
Wieso, fährt die so schlecht? :Froehlich1:
Ich vermute die Panigale fährt besser und schneller als ich, wenn du verstehst :D

so unerscheiden sich die Geschmäcker - oder ist es einfach nur das Alter ?
Geschmack kennt wohl kein Alter, daher tippe ich auf eben diesen :Froehlich1: So ne Retro Triumph oder ne Norton Commando wären mir aber wohl auch Recht zum Anschauen und draufsitzen! Aber gut, ich schweife ab :p
 
Ich krame dieses Thema nocmal hervor......

Wer ist die VFR800 jetzt schon zur Probe gefahren/oder besitzt sie und kann kurz einen Vergleich ziehen zwischen CBF und VFR.
 
Das Fahrzeug wird bestimmt kein schlechtes Fahrwerk haben, hatten die VFR ja eigentlich alle.
Meine Erfahrung mit VFR en beschränkt sich auf meine 750 er RC 36 II aus 1987.
Das war die letzte 750 er mit Zahnradkette zu den Nockenwellen, statt der Steuerkette der aktuellen 800 er.
Ein Motorrad das mir optisch deutlich besser gefällt als die aktuelle VFR 800. :Froehlich2:
Ganz allgemein im Vergleich zur CBF:
Die CBF 1000 wird sicherlich von unten raus den etwas besseren Durchzug haben, auch besser als die neue VFR 800.
Hubraum lässt sich auch mit V-Tec nicht völlig überlisten.
Die Sitzposition auf der VFR ist etwas sportlicher, aber immer noch sehr bequem für Menschen bis 190 cm Größe,
auch auf langen Strecken.
Vom Gewicht her unterscheidet die beiden Mopeten nicht so viel.
Ich denke in der Endgeschwindigkeit- wen es denn interessiert- werden sich die beiden Maschinen auch nicht
groß unterscheiden.
Vermutlich ist der Zweipersonenbetrieb auf der CBF deutlich angenehmer auf langen Strecken.
Das gilt dann besonders auch für den Durchzug des Motors,
Die VFR muß man im Zweimannbetrieb doch drehzahlmäßig etwas mehr bei Laune halten.
Die VFR 800 ist- wegen des V-Tec deutlich teurer in der 24000 Inspektion, besonders wenn das Ventilspiel tatsächlich
nachjustiert werden muß.
An der CBF sieht ein Gepäcksystem in meinen Augen deutlich besser aus.

Warum ich die beiden Maschinen dennoch nicht direkt vergleichen würde:
Die VFR en sind deutlich besser verarbeitet, haben die hochwertigeren Anbauteile.
Auf meine 750 er bezogen: Ich fahre sie deutlich (!!) lieber als damals meine CBF.
Hat einfach mit der V-Motoren-Charakteristik zu tun. Bei meiner ganz besonders auch dem herrlichen Singen
der Zahnräder zu den Nockenwellen. Das ist aber nur eine ganz persönliche Ansicht und Vorliebe.
Auch ganz allgemein: der V-4-Klang hat für mich seinen großen Reiz.
Untenrum recht kernig, geht das Geräusch beim Ausdrehen (wenn man das denn mal will) absolut unter die Haut.
Ab einer bestimmten Drehzahl gehen die VFR en übrigens auch richtig gut.
Zudem finde ich das Prinzip der Einarmschwinge nicht nur optisch sehr elegant.
In Sachen Zuverlässigkeit sind beide Maschinen über jeden Zweifel erhaben.
Bei der VFR sind einzelne LiMa-Regler Schäden bekannt. Das ist relativ preiswert zu beheben.
LiMa Schäden sind eher weniger bekannt.

Im direkten Vergleich meiner 750 er VFR zur CBF 1000 (ohne zweites F) die ich hatte sage ich ganz klar:
Hätte ich zum Zeitpunkt der Kaufüberlegung zur CBF von den Qualitäten der VFR 750 RC 36 II gewußt, hätte ich die CBF
niemals gekauft.
Auf einer VFR fährst du einfach mit anderen Emotionen, egal ob sich das jetzt kitschig anhört oder nicht.
So ein V-4 (ähnlich wie ein V-2) macht einfach an. Und das macht Motorradfahren ja auch nicht unerheblich aus.
Ein Mensch der immer nur Reihen-Vierer gefahren ist mag das aber durchaus auch anders sehen.

Schbassmodus an: Eine Probefahrt mit einer VFR ist immer gefährlich.
Sie ist einfach ein Alleskönner der dabei auch noch richtig begeistert.
Probier es aus und du wirst das ein oder andere meiner Argumente verstehen. :Froehlich1:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke Jürgen für deinen ausführlichen Bericht. :Froehlich2:

Ich werd wohl um eine Probefahrt nicht herumkommen. Fürchte nur dass es dann etwas teuer werden kann.......
 
Danke Jürgen für deinen ausführlichen Bericht. :Froehlich2:

Ich werd wohl um eine Probefahrt nicht herumkommen. Fürchte nur dass es dann etwas teuer werden kann.......

Gern geschehen! :Froehlich2:

Wenn du tatsächlich überlegst, eine andere Mopete zu kaufen und genug Platz hast, lass dir doch mal folgende Variante durch den Kopf gehen:

Probefahrt mit der neuen VFR 800 auf jeden Fall.

Dann aber eventuell auch mal nach einer gebrauchten RC 36 II Ausschau halten und sie ausgiebig zur Probe fahren.
Viele davon sind sehr gepflegt, aber recht preiswert.
Die Motoren zählen zur Sorte "unkaputtbar", daher sind auch relativ hohe Kilometerleistungen kein Problem.
Eventuell behältst du dann deine CBF und stellst ihr ein "V-4-Schwesterchen" an die Seite.
Platz in der Garage kann man dafür immer frei schaufeln!!!......:frech4:

Gerade die 36 II hat eine sehr schöne Form (klar- Geschmacksache!), die etwas an die legendäre NR 750 angelehnt ist.

Wenn du Interesse hast, schick mir ne PN und ich lasse dir mal Fotos meiner roten VFR zukommen.
Dazu schreibe ich dir dann den Preis den ich bezahlt habe, sowie die Laufleistung des Bocks.

Ich verspreche dir, dann hast du noch mehr Stoff zum Nachdenken!!!! :Froehlich3: :mx35: .......... :frech4:

.....Allerdings ist zu beachten: Nachdenken.....nicht über meine VFR.....die geb ich nicht mehr her!!!!!:mx21: :04 - Zunge:
 
.....Sorry! In meinem ersten Text zur VFR hatte ich einen Zahlenfehler.
Meine VFR RC 36 II ist natürlich aus dem Baujahr 1997!!!!

Wer seine sieben Sinne beisammen hat..........und Fahrzeugpapiere lesen kann, ist echt im Vorteil..........:frech4: :Konfus2:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Melde mich auch mal zu Wort, da ich Ende der 90er eine VFR800i fuhr und ab 2006 (nach 2 Jahren Varadero und 5 Jahren Mopedpause) vier Jahre lang eine CBF-1000. Die VFR machte mich damals einfach an, da sie in Rot recht raketenmäßig daherkam und im Vergleich zu meinen vorherigen Yamahas (XJ-600S als Einstiegsmaschine nach dem 1er im Jahre 1993, dann vier Jahre lang eine XJ-900S) deutlich wertiger daherkam. Zudem ergab sich damals ein echtes Herbstschnäppchen, da sie dem Händler vom Erstkäufer nach nur wenigen Wochen zurückgegeben worden war.

Ja, die VFR ist eigenständig durchkonstruiert und nicht aus dem Teileregal zusammengebastelt wie die CBF. Die Verarbeitung ist sehr viel wertiger, und das Fahrwerk ohne Feld und Tadel. Die Vollverkleidung ist natürlich Geschmacksache. Zweierlei hatte ich jedoch unterschätzt und verkaufte sie daher im Jahr 2000 wieder:

Zum einen passt mir die Motorcharakteristik nicht wirklich. Natürlich zieht die 800er auch im unteren und mittleren Drehzahlbereich sehr ordentlich. Um aber den "Kick" zu erleben oder bei knappen Überholmanövern die Reserven auszuschöpfen, muss sie gnadenlos in den fünstelligen Bereich gedreht werden. Der erhebliche zusätzliche Schub setzt dann leider recht unvermittelt ein und wird von einem geradezu infernalischen Kreischen begleitet, der mich trotz Ohrenstöpseln immer wieder erschreckte. Anderen mag das Gänsehaut verursachen, mir persönlich gehts gegen den Strich; "laut ist out". Und auch wenn ich hundertmal weiß, dass die Maschine genau dafür konstruiert wurde, krampft sich mir bei dieser vermeintlich materialmordenden Drehzahl alles zusammen, so dass ich diese "Tugend" der VFR nicht genießen konnte. Der vergleichsweise deutlich kräftigere Schub von unten heraus bei der Vara, später der CBF und erst recht meiner jetzigen CB ist mir sehr viel lieber als der konstruktive V4-Aufwand mit diesem Nachteil. Darum prüfe jeder sein subjektives Empfinden bei diesem Punkt und drehe die VFR bei Probetouren öfter mal richtig aus.

Zum anderen zog der VFR-Lenker mich (179 cm, damals mit 75 kg noch vergleichsweise schlank und mit Mitte 40 auch noch um einiges beweglicher als heute) doch sehr deutlich nach vorne über den Tank. Anders als viele andere VFR-Fahrer und auch die damalige Hondareklame empfand ich die Sitzpositiion als deutlich "sportlich" und nicht als "tourensportlich", auch wenn das noch schlimmer geht, Der Sitz als solcher, auch Kniewinkel und Tankschluss waren zwar ok, und für die kurze ambitionierte Kurvenhatz lehne ich mich auch heute noch gern nach vorn, doch bei längeren Touren schmerzte mich die Zwangsbeugung zunehmend im unteren Rücken. Oft ertappte ich mich dabei, auf längeren Geraden die linke Hand zu lösen und mich aufzurichten, und nach einem Bandscheibenvorfall war es dann ganz vorbei. Leider fand ich keine Möglichkeit, die Sitzposition der VFR zu entschärfen: Lenkerböckchen funktionieren nur bei Rohrlenkern, und eine tiefere Sitzbank würde den Kniewinkel noch knapper machen. Auf der Vara saß ich im Vergleich aufrecht wie auf einem Küchenstuhl. Ich empfehle daher eine wirklich ausgiebige Probefahrt mit Beachtung auch dieses Punktes, der Älteren wie mir eine VFR (gemäß kurzer Sitzprobe übrigens auch die neue große) wirksam verleiden kann.

Gruß, Mike
 
Was Mike schreibt bestätigt eigentlich genau meine Meinung:
Man sollte vor jedem Motorradkauf das "Objekt der Begierde" immer ausgiebig zur Probe fahren.

Allerdings kann ich nicht bestätigen, dass man für Überholvorgänge auf der Landstraße den Motor der VFR (im Fall meiner 750 er),
unbedingt in fünfstellige Bereiche treiben muß. Spätestens ab 5 - 6000 1/min geht der Motor meiner VFR ganz gut zur Sache.
Und selbst im dritten Gang wäre man vermutlich, bei fünfstelliger Drehzahl, schon jenseits der auf Landstraßen zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Ebensowenig kann ich bestätigen, dass die VFR mit Serienauspuff so sehr laut wird, wenn man mal etwas kräftiger "durchlädt"!
Da wird der V-2 der angesprochenen Varadero unter Umständen deutlich kräftiger brüllen, wenn er bis nahe der Maximaldrehzahl "gekitzelt" wird.
Mir nicht ganz unbekannt, ich fahre u. a. auch eine VTR 1000, deren Grundmotor dem der Vara entspricht.
Die macht selbst mit Serienauspuff und engagierter Fahrweise schon ordentlich "Musik" aus den Schalldämpfern.
Auch für mich ist übrigens laut out!
Aber wie gesagt- selbst ausprobieren bringt Klarheit für eine Kaufentscheidung- oder eben auch eine Entscheidung gegen einen Kauf.

Angst vor mechanischen Problemen braucht man zudem nicht haben, wenn man moderne Motorradmotoren auch mal etwas drehen lässt.
Wenn jemand das persönlich nicht gern macht, ist das halt keine technische Hürde, sondern eben eine gefühlsmäßige Hürde.
Ich kenne einige Motorradfahrer, deren wilde 600 er Wetzhobel haben jenseits von 100000 Kilometer auf der Uhr, ohne irgendwelche Probleme.
Und die ziehen wirklich am Kabel und sind ganz oft deutlich in fünfstelligen Drehzahlen unterwegs.

Quintessenz: "Versuch macht kluch"!!! :29 - Prost:
 
Danke für die ausreichenden Infos.

Ich glaube auch - und jetzt ohne dass ich sie schon gefahren bin - dass mir ein wenig der Durchzug von unten so wie ich ihn bei der CBF her kenne und schätze fehlen wird. Ich bin auf öffentlichen Straßen eher der schaltfaule zügige Fahrer und wenn dann etwas der Bums von unten fehlt........ich weiß nicht.

Anderer Seits bewege ich auf der Rennstrecke eine ZX6R und da hab ich Anfangs auch einige Zeit gebraucht den Schalter umzulegen um mich drehzahlmäßig im oberen Drittel aufzuhalten. Mittlerweile klappt das aber schon ohne Probleme.

Ja ich weiß....................Probefahren. Könnte dann wieder teuer werden. :01 - grinsen:

LG Christian
 
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