Glasfaser statt DSL?

Monty Burns

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Oideldoi...

Hat jemand von Euch schon Glasfaser? Hier läuft gerade ne riesen Werbeaktion für den Ausbau, aber eigentlich nutze ich nicht mal die 25Mbit vom DSL richtig aus (i.S.v. große Downloads) und es wäre wieder mehr Kohle. Andererseits ist das die Zukunft, und die legen das für lau ins Haus. Später kostet das bestimmt mal ne Menge...

Ist das wirklich so viel schneller? Ich hab oft den Eindruck, dass die Server nicht ansatzweise so liefern, dass die 25Mbit erreicht werden. Und die sind Fakt, mehrfach getestet (wieistmeineip.de).
 
Was für eine Bandbreite wird denn angeboten?

Ich habe KEINEN Glasfaseranschluss, sondern Kabelanschluss und eine Bandbreite von 500 Mbit/sec.
Für mich macht das in der Größenordnung durchaus Sinn. Und dafür zahle ich dann aber auch ein bisschen mehr als andere, die beim gleichen Provider weniger Bandbreite gebucht haben. An Ende zählt doch nur: Die individuelle Bandbreite (was auch immer man so braucht und buchehn kann), für Gamer sicher auch noch die Signallaufzeiten, die Zuverlässigkeit und der Preis.

Ob nun Glasfaser, Kabel oder Telefonnetz in Kupfer.......wäre mir persönlich wurscht. Hautsache, die Daten kommen an uind gehen ab in der Geschwindigkeit, die ich haben will. Zukunft oder nicht!
 
Angeboten wird von 200Mbit bis 1000Mbit. Interessant werden solche Bandbreiten eigentlich, wenns um 4k-Streaming oder sowas geht.

Welche Bandbreite hattest Du vor dem Kabel und wie ist Deine Erfahrung/der Unterschied mit dem Webseitenaufbau? Spürt man das, oder ist der Server, auf dem die Seite liegt, der Flaschenhals?
 
Alloah!
Äh, Glasfaser oder 300MBit oder sowas gäb's aktuell hier mit Wechselaufwand zum Kampfpreis gegen meinen aktuellen Versorger. Und ganz ehrlich halte ich die aktuellen 50MBit für wenig hinderlich. Download laufen im Hintergrund und sind i.d.R. zeitunkritisch. So'n Micro-(Monster-)Rollup von 400MB dauert keine 2 Minuten im Download. Wenn ich Gigabyteweise Messdaten von irgendeinem Server ziehen muss reden wir selbst bei kleinen Zweistelligen über unter 2 Stunden... an und mit solchen Datensammlungen zu arbeiten dauert Tage, mitunter Wochen wenn nicht sogar Monate.

Hat man im Alltag öfter große Datenmengen anderswo, die sehr plötzlich für irgendwas hier gebraucht werden, kann ein Netz nicht schnell genug sein. Wenn man im Internet surft und eine schnelle Response auf die Klicks will, dann ist eher die Frage, wie schnell ein Ping beantwortet wird - und das reicht mir im Grund schon auch...
Noch nicht völlig seemless zwischen Heimgerät und Clouddiensten verloren zu sein halte ich hinsichtlich der Wahrnehmung dieser Grenze geradezu für ein Feature der noch spürbaren Anbindung... mal aus philosophischer Sicht geblubbert...

Wenn Bedarf nach mehr besteht oder die Rückständigkeit irgendwo schmerzt, dann geht man wohlgemut in ein nächstes Level und füttert die Kraken ein kleines bisschen mehr, denen unser Geld und unsere anonymisierten Daten für ihre Zwecke vollauf genügen... Geld ist da und nach Jahren der Teilnahme im Netz müssen wir uns vor nichtsmehr fürchten - die wissen eh alles. :frech4:
 
Angeboten wird von 200Mbit bis 1000Mbit. Interessant werden solche Bandbreiten eigentlich, wenns um 4k-Streaming oder sowas geht.

Welche Bandbreite hattest Du vor dem Kabel und wie ist Deine Erfahrung/der Unterschied mit dem Webseitenaufbau? Spürt man das, oder ist der Server, auf dem die Seite liegt, der Flaschenhals?

Ich hatte immer schon Bandbreiten, die in ihrer Zeit als sehr hoch galten. Das liegt daran, dass hier mehr als nur ein Person intensiv online sind. ICH wohne quasi im Internet und mache einiges, was durchaus datenintensiv ist, parallel. Meine bessere Hälfte saugt dann parallel schon mal Youtube leer. Sohnemann ist Diplom-Informatiker, der auch zuhause und im Urlaub nicht abschaltet. Und wenn der mal zu Besuch ist, entsteht binnen weniger Stunden neben seinem Bett ein kleines Rechnenzentrum. Divere Gerätschaften sind zudem daueronline. Etliche Smatphones und Tablets führen da ein gewisses Eigenleben oder werden nebenbei auch genutzt und selbst mein E-Auto loggt sich ins WLAN ein, sowie es in der Garage steht und das WLAN-Signal auch nur ahnt.

Du mit Deinen 25 Mbit/s wirst vermutlich nur bei Downloads Unterschiede merken. Selbst FHD-Videos von Youtube sollten da kein Problem sind. Interessant wird es ggf. wenn mehrere Leute an unterschiedliche Rechnern sitzen und "ihr Ding machen".

Webseiten kommen mit relativ wenig Bandbreite aus, wenn diese nicht vollgepflastert sind mit vielen mächtig großen Bildern oder gar Videos. Da spielt es dann eigentlich nur eine untegeordnete Rolle, ob man 25, 50 oder 200 Mbit/s oder noch mehr hat. Die Frage ist eben nur, wie viel und was wird genutzt und wie viele Leute teilen sich den Anschluss. Wenn Du bisher mit den 25 Mbit/s zufrieden warst, besteht doch im Grunde kein Anlass, etwas zu verändern. Es sei denn, man bekommt mehr Leistung für's gleiche oder gar weniger Geld......
 
Das, was mich grübeln lässt, ist die kostenfreie Verlegung (zwecks Ingangbringung des Geschäfts) bis ins Wohnzimmer. Falls es in der Kuhzunft mal nötig wird (wer weiss, was in 10 Jahren möglich und nötig ist - Stichwort Holodeck :zwinkern: ), kostet das wahrscheinlich ein mittleres Vermögen.

Und schliesslich: Wenn sich hier nicht 40% der Haushalte zu einem Vertrag durchringen, ist das Ganze eh gestorben.

Nicht, dass mich das unter Druck setzen würde, aber in Diversen Vorgärten haben sie ein Schild gesteckt, das signalisiert: "Wir sind dabei". Und irgendwann heisst es dann: Wegen Leuten wie Dir haben wir die 40% nicht geschafft.

Eigentlich erreichen sie mit dieser Methode bei mir ne gewisse Renitenz...

SPALTER!
 
Mit Deinen 25Mbit vom DSL stehst Du ganz gut da an Deinem Geschäft, da gibt es bestimmt wesentlich mehr Leute die dieses gern haben würden aber nicht bekommen :wirr2:

Nur wegen der gerade angebotenen kostenfreien Verlegung würde ich, wenn mit den 25Mbit zufrieden, mir die monatlichen Mehrkosten für Glasfaser nicht ans Bein binden zumal Du dann auch die passende Hardware @home brauchst die das dann auch noch unterstützen bzw. ausreizen kann.
 
Moin,

in unserem Dorf beginnen heute die Arbeiten für die Verlegung des Glasfaseranschlusses ins Haus. Weil mit öffentlichen Mitteln gefördert, ist die Verlegung ins Haus kostenlos. Ich denke, das sich das kein Hauseigentümer entgehen lässt. Mein DSL mit 16Mbit ist für uns derzeit völlig ausreichend. Darum wird der Glasfaseranschluss bis auf Weiteres nicht genutzt, es sei denn, der Anbieter macht ein besseres Angebot oder es treten andere Anbieter auf.
 
Bei uns legen die das ohne Vertrag nur in die Straße, aber nicht ins Haus. Wenn man sich dann irgendwann doch dafür entscheidet, zahlt man den letzten Meter selber.
 
Eingangsposting
Andererseits ist das die Zukunft, und die legen das für lau ins Haus. Später kostet das bestimmt mal ne Menge...
Gestern wollte ich schon antworten, man nimmt erstmal alles mit, watt nix kostet, egal ob man es mal braucht. 1986 hat Kabel Deutschland (später Unitymedia, inzwischen O2) mir für Nüsse den Kabelanschluss bis in den Keller gelegt. Später müssten die Interessenten sich das für teuer Geld kaufen. Heute profitiere ich davon, weil die Telebimm mir max. DSL 2000 bieten konnte, über Kabel bin ich flotter dabei.

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Bei uns legen die das ohne Vertrag nur in die Straße, aber nicht ins Haus. Wenn man sich dann irgendwann doch dafür entscheidet, zahlt man den letzten Meter selber.
Einen Tag später sieht die Sache schon wieder anders aus. Solange es in die Strasse nix kostet, würde ich erstmal mitmachen. Du kannst später immer noch ne Entscheidung treffen, ob es für Dich finanziell "bis ins Haus" reizvoll ist oder Du die Finger davon lässt.
 
Nun, dann rechne es dir doch durch: Mindesrvertragslaufzeit des Glasfaser Anbieters * monatl. Differenz zw. neuen und alten Anbieter. Das in Relation zu den möglichen späteren Kosten, den Anschluss ins Haus verlegen zu lassen. Und dann locken die schon mal damit, dass eine einmalige Aktivierungszahlung grade jetzt sehr günstig aber später viel höher ausfällt.
 
Bei uns legen die das ohne Vertrag nur in die Straße, aber nicht ins Haus. Wenn man sich dann irgendwann doch dafür entscheidet, zahlt man den letzten Meter selber.


Liest sich wie Deutsche Glasfaser.

Wir hatten damals, als bei uns Glasfaser verlegt werden wollte, einen Vorvertrag abgeschlossen. Leider tat sich zwei Jahre lang überhaupt nichts, obwohl die 40% erreicht waren. Es gab in jener Zeit weder von der Deutschen Glasfaser noch von den örtlichen Providern Infos bezüglich der Verzögerung. Nach zwei Jahren sind wir dann vom Vorvertrag zurückgetreten. Später hieß es dann, dass ein an der Verlegung beteiligtes Unternehmen zwischenzeitlich insolvent geworden war und ein anderes Unternehmen gefunden werden musste, das übernimmt. Mittlerweile liegt Glasfaser in der Strasse. Was uns der Hausanschluss heute kosten würde, weiß ich nicht. Damals war von ca. 400 Euro die Rede.
 
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