Cookies

BePe

Member
Mit der neuen DSVGO werde ich fast auf jeder Seite mit der Cookie Frage konfrontiert. Daneben steht dann ein Button mit "akzeptieren". Ich kann mich nicht erinnern, schon mal einen "ablehnen"-Button gesehen zu haben. Aber das wäre doch der Sinn und Zweck eines solchen Gesetzes, daß man sagen kann: nein meine Daten werden nicht in Form von Cookies gespeichert.
Wieso braucht die in diesem konkreten Fall die CBF-Seite zwingend die Cookies? Ist jetzt nichts lebensnotwendiges, würde mich aber mal interessieren, warum man die Option ablehnen nicht auswählen kann.
 
In den Cookies wird z. B. hinterlegt, welche Threads Du bis zu welchem Beitrag gelesen hast. Sonst würde der Klick auf "Neue Beiträge" nicht funktionieren.

Übrigens wurde das Cookie-Generve schon eine Zeit vor der neuen DSVGO aktiv. Was ich hingegen nicht verstehe ist, dass ich auf Seiten, die ich oft besuche, erneut die Cookieabfrage beantworten muss - natürlich ohne die Cookies gelöscht zu haben, sonst wär's ja logisch.

Um Cookies auf Webseiten abzulehnen, kann man entweder in seinem Browser entsprechende Regeln setzen, oder man nutzt das "X" oben rechts. :Froehlich1:
 
Man klickt einfach NICHT auf akzeptieren.

Gesendet von meinem CLT-L29 mit Tapatalk
 
Theoretisch gut, praktisch aber nicht immer ich hatte schon Seiten Cookies abgelehnt plötzlich war die Seite grau, im Hintergrund konnte man noch schwach erkennen was vorher da war.
 
Das ist dann vom Webseitenbetreiber so gewollt, daran kannst Du nix ändern. Ebenso gibt es Webseiten, die mit eingeschaltetem AD-Blocker weiteren Zugriff nicht erlauben, also ohne Deaktiveren des Blockers keinen weiteren Daten/Bilder/Infos/Videos, zum Beispiel bei den östereichischen Kollegen von 1000PS.
 
Warum, wieso und weshalb, bitte schön:

Diese Website verwendet Cookies“ – beim Besuch von Webseiten stoßen Internetnutzer immer häufiger auf solche Hinweise zum Datenschutz. Webseitenbetreiber kommen damit ihrer Pflicht nach, über die Speicherung nutzerrelevanter Daten aufzuklären. Laut der E-Privacy-Richtlinie der EU – allgemein bekannt als „Cookie-Richtlinie“ – ist das Speichern dieser Informationen nur erlaubt, wenn die User darin einwilligen. In vielen EU-Ländern wurden die Vorgaben bereits umgesetzt, in Deutschland hingegen nicht.

Durch das europaweite Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 ändern sich auch die Vorschriften in Deutschland. Dann gilt das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Eigentlich sollte die neue e-Privacy-Verordnung, deren Entwurf die EU am 10. Januar 2017 offiziell vorstellte, zeitgleich rechtskräftig werden. Denn sie gilt speziell im Anwendungsbereich von Cookies als detaillierte Ergänzung der DSGVO. Zurzeit durchläuft der Entwurf der neuen e-Privacy-Verordnung jedoch noch das europäische Parlament. Sie soll frühestens im Mai 2019 zu geltendem Recht werden und damit die EU-Cookie-Richtlinie ersetzen sowie neue Regelungen ergänzen.

Was sind Cookies und welche Daten sammeln sie?
Cookies sind Textdateien, die der Browser beim Aufrufen einer Webseite auf dem Computer des Nutzers ablegt. Sie speichern Daten zum Besuch von Websites und erhöhen damit deren Benutzerfreundlichkeit: Zum Beispiel merkt sich Ihr Browser Log-in-Daten und Spracheinstellungen, die Sie dann nicht ständig aufs Neue eingeben müssen. Dem nützlichen Aspekt gegenüber steht die Kritik, dass Cookies mit dem Datenschutz oft nicht vereinbar seien. So werden viele Cookies eingesetzt, um bestimmte Aspekte des Surfverhaltens aufzuzeichnen, worüber z. B. personalisierte Werbung im Browser möglich wird. Vor allem Tracking- und Targeting-Cookies sind Datenschützern häufig ein Dorn im Auge.

Ein Cookie enthält normalerweise eine Angabe über die Lebensdauer der Textdatei sowie eine zufällig generierte Nummer, über die Ihr Computer wiedererkannt wird. In der Regel erfolgt die Datenspeicherung von Cookies anonymisiert. Personenbezogene Daten können nur dann gesammelt werden, wenn die entsprechende Seite ein Log-in erfordert.

Das besagt die Cookie-Richtlinie der EU
In der Europäischen Union soll die Richtlinie 2009/136/EG den Schutz personenbezogener Daten bei Website-Besuchen gewährleisten und stärken. Die 2009 erlassene EU-Cookie-Richtlinie sollte spätestens im Jahr 2011 von allen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden – was so allerdings nicht geschah.

Die Cookie-Richtlinie sieht im Wesentlichen vor, dass die Besucher einer Website über den Einsatz von Cookies in einer leicht verständlichen Form informiert werden und der Speicherung zustimmen müssen. Cookies dürfen laut der Richtlinie nur dann ungefragt gesetzt werden, wenn sie technisch notwendig sind – also beispielsweise um einen durch den Nutzer erwünschten Dienst umzusetzen. Hierzu zählen etwa Session-Cookies zur Speicherung der Spracheinstellung, der Log-in-Daten und des Warenkorbs oder Flash-Cookies zur Wiedergabe von Medieninhalten.

Für die Anwendung der meisten Cookies benötigen Website-Betreiber jedoch eine Zustimmung der Nutzer. Das betrifft alle Cookies, die technisch nicht notwendig für das Funktionieren des Internetangebots sind. Vor allem Werbe-Cookies, die für das Retargeting genutzt werden, aber auch Analyse- und Social-Media-Cookies zählen hierzu. Die EU-Richtlinie gibt allerdings nicht vor, wie die genannten Auflagen genau umzusetzen sind. Vor allem hinsichtlich der Einverständniserklärung durch Website-Besucher herrscht Ungewissheit.

Inhalte der aktuellen EU-Cookie-Richtlinie
Die Europäische Union möchte mit der Cookie-Richtlinie die personenbezogenen Daten der Internetnutzer stärker schützen. Grundsätzlich unterscheidet die EU hierbei zwischen technisch notwendigen und nicht notwendigen Cookies:

Technisch notwendige Cookies: Zur notwendigen Datenspeicherung gehören Cookies, die für die Funktionen einer Website zwingend erforderlich sind. Das meint etwa das Speichern von Log-in-Daten, des Warenkorbs oder der Sprachauswahl durch sogenannte Session-Cookies (die beim Schließen des Browsers gelöscht werden).

Technisch nicht notwendige Cookies: Als nicht notwendige Cookies werden dagegen Textdateien angesehen, die nicht allein der Funktionsfähigkeit der Website dienen, sondern auch andere Daten erheben. Dazu zählen folgende:
Tracking-Cookies
Targeting-Cookies
Analyse-Cookies
Cookies von Social-Media-Websites
Notwendige Cookies dürfen laut Cookie-Richtlinie von Anfang an gesetzt werden, also auch ohne vorherige Zustimmung durch den Nutzer. Demgegenüber müssen Website-Besucher einwilligen, bevor die Cookies nicht notwendige Daten speichern. Somit verlangt die EU-Cookie-Richtlinie nach allgemeinem Verständnis eine sogenannte Opt-in-Lösung bei nicht notwendigen Cookies.

Das ist der Unterschied zwischen Opt-out und Opt-in:

Opt-out: Cookies werden von Beginn an gesetzt – die User können der Datenspeicherung erst nachträglich widersprechen.

Opt-in: Cookies werden nicht von Beginn an gesetzt, sondern erst, wenn der Nutzer der Datenspeicherung zustimmt.

und bevor wir jetzt das CBF-Forum auseinander nehmen was denn sein muss, darf oder auch nicht:
:Idee
Smartphone weg werfen, Router vom Internetprovider abstecken, sämtliche Smart TV`s vom Netz nehmen und alle I-Net fähigen Geräte abschalten oder auch bei den Autos mit Navi die Batterie abklemmen, Kredit und EC Karte zerschneiden, jetzt sollte der "gläserne" Bürger fast inkognito unterwegs sein :Froehlich3:
 
Zurück
Oben Unten