Cbf1000 startet nicht etc.

Taurix

Member
Hallo und vielen Dank für die Aufnahme. Ich wende mich an euch da, so hoffe ich, euer nützliches & gesammeltes Schwarm wissen mir weiterhilft.
Zur Vorgeschichte: im Mai diesen Jahres habe ich meine CBF für die Werkstatt fertig gemacht da heiliger TÜV ansteht. Bei der Anfahrt zum Gutachter wurde ich nach wenigen 100 m mit einem absterben des Motors begrüßt ein wieder anlassen war nicht möglich. 😭 Zuvor war mir aufgefallen dass die Madame sehr widerwillig das Gas annahm beziehungsweise bei erhöhten gasregler Anstalten machte ab zu sterben. Da leider dieser Sommer für mich zeitlich nicht zum fahren infrage kam, Stand die Dame jetzt auch und nun wo ich die Zeit habe wollte ich mich diesem Problem einmal annehmen. Jedoch ist sie trotz geladener Batterie +externer Stromversorgung und Startpilot zum Starten nicht zu bewegen. Ja Sprit ist im Tank 😉.
Spritpumpe habe ich gecheckt, die surrt sobald die Zündung eingeschaltet wird.
Sicherungen sehen auch gut aus...
Nun meine bitte um Infoś bzw Hilfe.
Vielleicht ist ein Kenner ja aus meiner Ecke (FD) und mag helfen.
Beste Grüße Taurix alias Marc
 
Lieber Traurix,

versteh ich doch richtig, mit "startet nicht" meinst du springt nicht an, der Starter (Anlasser dreht) geht schon oder?
 
Hallo, ich tippe mal auf ne abgefackelte Lima.
Gruß Gerd

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
 
Lima fällt zunächst aber als Ursache raus, wenn sie mit frisch geladener Batterie und mit externer Versorgung (Überbrückungskabel) nicht startet.
 
Lima fällt zunächst aber als Ursache raus, wenn sie mit frisch geladener Batterie und mit externer Versorgung (Überbrückungskabel) nicht startet.
Ja, sogesehen haste Recht.
Aber die Vorgeschichte beschreibt genau die Symptome eines Limatodes.
Bin mal gespannt was da raus kommt.
Gruß Gerd

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
 
Moin, also es gibt news.
Madame läuft wieder. Mit noch mehr Startpilot und externer Stromzufuhr konnte ich sie nach mehreren versuchen zum selbständigen Laufen überreden Keule Keule Ich hoffe ihr nicht zu sehr weh getan zu haben.
Ich habe jetzt einen Ölzusatz reingegeben und mit rund 2000rpm 10min laufen lassen.
Anschließend Öl+Filter raus und neues vollsynthetisches rein. Schlüssel rein und zack läuft. Iridiums lass ich in den kommenden tagen vom Fachmann reinmachen das Thema war mir als neuschrauber an meiner Cbf zu heikel. Bei 64tkm sind wahrscheinlich noch die originalen drin oder?
Ich kann mir halt nicht erklären warum das bike nach wenigen Metern den Dienst eingestellt und nun wieder läuft( ich finde den Motorlauf etwas unruhig, was aber auch dem kalten Motor eventuell zuzuschreiben ist. Oder?
Werde morgen mal ein Messgerät organisieren und schauen was von der Lima an Leistung geliefert wird. Lima-tot hießt zuwenig oder keine Leistung nehme ich an?
Kann man sich als neuschrauber an die bremsen wagen? Vorne sind fast zu, das Vorderrad lässt sich nur mit erhöhter Kraftaufwendung drehen.
Beste Grüße Marc
 
Meine Meinung als langjähriger Berufs- und noch längerjähriger Hobbyschrauber seit Mofazeiten:
Bremsen sind kein Hexenwerk (s. Martins Videos), aber man sollte trotzdem sehr(!) genau wissen, was man tut, entsprechendes Werkzeug haben, in der Lage sein Schäden zu erkennen und man sollte sehr(!) akribisch und sauber arbeiten. Denn letztlich ist die Bremse Deine Lebensversicherung. Im Zweifel bring sie lieber in die Werkstatt.

Zur Lima: Die sollte an der Batterie je nach Drehzahl (ohne zusätzliche Verbraucher) zwischen 12,2 und 14 Volt bringen.

Theorie zum eigentlichen Thema Absterben und nicht wieder anspringen:
Die Ursache für das ursprüngliche Absterben könnte vielleicht tatsächlich der LiMa-Tod und damit die leere Batterie sein. Kennt man ja. Hinzu kommt: Die CBFs sind etwas zickig, was das wieder Anspringen angeht, wenn sie "nur mal eben" angelassen wurden. Das war zwar nicht Deine Intention, aber durch das Absterben nach wenigen hundert Metern ist diese Konstellation trotzdem eingetreten. Ich hatte das nach dem letzten Service (Öl, Ventilspiel...). Mal eben angelassen um den Ölpegel herzustellen und überhaupt... Obwohl ein paar Tage vergangen waren, wollte Madame (hehe...) dann zur nächsten Ausfahrt nicht bzw. nur mit viel Überredungskunst in die Gänge kommen. Ich vermute mal, dass da irgendwas in der Programmierung des Steuergerätes nicht drauf klar kommt, denn die Überfettung dürfte sich ja nach ein paar Tagen erledigt haben. Aber das nur am Rande.
 
Gut dann wird die bremse auch den Fachmann machen.
Wie sind da so eure Erfahrungswerte? Was kommt da round about auf mich zu ?-> bremse checken ggf neue Sättel und Beläge?( die Scheiben sehen noch gut aus)
Zündkerze wechseln.
Öl, Ölfilter und Luftfilter habe ich ja jetzt getauscht, Kühlflüssigkeit wird auch noch gecheckt ob winterfit.
Was vergessen?
 
Die Frage ist natürlich, ob der Schrauber des geringsten Misstrauens ein stumpfer Teiletauscher ist und die Sättel erneuert, oder ob er die mal zerlegt und vielleicht feststellt, dass das Gelumpe einfach nur verdreckt und der Gummi ausgehärtet ist und etwas Bremsenreiniger und neue Dichtsätze dem Sattel zu einem zweiten Frühling verhelfen. Allein da liegen schon Welten zwischen, was die Kosten angeht. Grad mal geguckt, ein(!) Sattel kostet bei Honda nen Tausender (mir wird grad schlecht). Hier Position 12.
 
Gut dann wird die bremse auch den Fachmann machen.
Wie sind da so eure Erfahrungswerte? Was kommt da round about auf mich zu ?-> bremse checken ggf neue Sättel und Beläge?( die Scheiben sehen noch gut aus)
Zündkerze wechseln.
Öl, Ölfilter und Luftfilter habe ich ja jetzt getauscht, Kühlflüssigkeit wird auch noch gecheckt ob winterfit.
Was vergessen?
Wenn du die Dicke schon so weit zerpflückt hast um die Zündkerzen zu wechseln, würde ich bei der Laufleistung gleich noch das Ventilspiel checken lassen.
Könnte auch ne Ursache für den rauhen Motorlauf sein.
@ Monty, das ein Bremssattel so viel kostet verschlägt mir auch die Sprache!
So ein Wucher!!!
Wie du schon gesagt hast, ist ne Bremse machen kein Hexenwerk, wenn man nicht gerade 2 linke Hände hat, mit Martins tollen Filmchen und das dann genau so umsetzt, sollte das kein Problem sein.
Aber wenn man da Selbstzweifel hat, sollte man das dann doch lieber den Fachmann machen lassen.
Gruß Gerd

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
 
😳😳😳 Really? 1000€? Kann ich ja gleich die Teile abbauen und ohne fahren, das Ergebnis ist das selbe :böse14:

Puh dann wünscht mir Glück einen passablen Schrauber zu finden.
 
Naja, du bist ja nu der Werkstatt auch nicht komplett hilflos ausgeliefert.

Du musst denen halt konkret sagen was sie tun sollen. Steht ja weiter oben.

Den Sattel austauschen ist Unfug, das ist kein Verschleißteil. Die Dichtungen kosten auch nur ein paar Euro, die Kolben, falls unrettbar vergammelt, sind recht teuer.

Ich denke aber eher dass die Führungsstifte, die aus deiner Bremse eine Schwimmsattelbremse machen, festgegammelt sind.

Und das kann man wirklich selber machen.

Gruß

Lars
 
Da ich weder dich noch deine Fähigkeiten oder dein Werkzeug kenne, kann ich dir nur davon abraten selber an den Bremsen zu schrauben.

Gehe bitte lieber zu jemand m, der sich auskennt. Vielleicht darfst du ihm dabei über die Schulter schauen und entscheidest dann selber, ob du das nächste Mal selber dran schraubst.

Schoe

Olli
 
Willst Du nur darum die Bremse machen:

Kann man sich als neuschrauber an die bremsen wagen? Vorne sind fast zu, das Vorderrad lässt sich nur mit erhöhter Kraftaufwendung drehen.

Das wär quatsch da dieses bei der SC58 normal ist.
Du schreibst auch das Du die CBF im Mai für den TÜV fertig gemacht hast, da gehört eine Kontrolle der Bremsen dazu.
Wie hast Du das gemacht?
Warst du nun in den letzten 4 Monaten beim TÜV?
 
Naja, wieviel ist denn "erhöhter Kraftaufwand"? Bei meiner käme ich auf diese Definition jedenfalls nicht.
 
Meine sowie alle SC58 beim Hondahändler ( ja, ich war mir anfangs nicht sicher ob das normal ist und bin einfach zum HH gefahren und hab sämtlicher Vorderräder gedreht) hatten ein leichtes Schleifgeräusch und das Rad drehte nicht zu 100% Frei.

Ich hoffe das ist als Definition so zu verstehen.
 
das Vorderrad mit Kraftaufwand zu drehen heißt die Masse bewegen, es mit erhöhtem Kraftaufwand in Drehung zu versetzen und stoppt nach kurzer Drehung, heißt für mich das die Kolben zu viel des Guten anliegen.
Gleitstifte nach gründlicher Reinigung neu mit Silikon fetten (Armaturenfett), eventuell auch gleich die die Staubmanchetten der Gleitstifte erneuern und auch mal die Kolben reinigen (zumindest das was raussteht). Wenns dann immer noch klemmt, Bremssattel mit neuen Kolbendichtringe überholen.
 
Hallo,
Wenn das normal sein soll.... sry kann ich nicht glauben. Denn das hieße ja wenn einer der beiden Bremssättel permanent anliegt gibt es irgendwann „glühstahl“ oder?
Leider sind meine Kenntnisse mit Bremseninstandsetzung gleich 0. Leider habe ich heute einige ernüchternde Telefonate mit Werkstätten geführt, die, so sagt mir mein Bauchgefühl lieber alles möglich tauschen als wieder funktionierend zu machen 😢

@dachi den weg werde ich wohl auch mal machen um da ein Gefühl zu bekommen, da ich durch meine Bandit als Vorgängerin anderes gewohnt war....
Leider ist auch der TÜV noch fällig weshalb die Bremsanlage vorher wieder in den entsprechend vorgesehen Parametern funktionieren muss.

Leider bin ich im Mai nicht weiter als einer gründliche Reinigung, Kettenpflege und Elektronikcheck gekommen. Bremse Öl Ventile etc sollte damals die Werkstatt checken und dann den Stempel machen...

Gibt es eine Mitgliederübersicht hier aus der ersichtlich wird ob und wer aus meiner Region kommt zwecks Infoaustausch zu schraubern/Werkstätten in und um Fulda?

Marc
 
Gibt es eine Mitgliederübersicht hier aus der ersichtlich wird ob und wer aus meiner Region kommt zwecks Infoaustausch zu schraubern/Werkstätten in und um Fulda?

Marc

Da hilft nur die direkte Frage danach und hoffen das es jemand aus dem Raum Fulda ließt und dir antwortet.
Halte doch einfach mal bei nem freundlichen HH an und teste in der Ausstellung :Froehlich1:
 
Hatte ich bei meiner XJ900S auch. Da fuhren die Bremssättel aufgrund verharzter Bremskolben nicht mehr ganz zurück.
Ich habe die Bremssättel abgebaut, die Kolben rausgedrückt und alles gereinigt. Danach lief alles wieder wie geschmiert.
 
Zurück
Oben Unten