Wilbers Federbein hinten, neue Wilbers Feder in der Gabel sowie neues Lenkkopflager

  • Ersteller Ersteller Moehrewe
  • Erstellt am Erstellt am
M

Moehrewe

Gast
Hallo zusammen, wollte Euch Informieren das die Investition WILBERS sich absolut gelohnt hat, die Teile wurden vor meinen Dolomiten Urlaub 305.-5.6.2015 erneuert, ich habe mich noch nie so wohl gefühlt auf dem Moped wie jetzt, hinzu sind neue Prirellis Angel GT drauf gekommen, für mich ein Super Reifen, die Honda liegt wie ein Brett auf der Strasse, bin sonnst ein sehr vorsichtiger Fahrer, nach der Woche in den Dolomiten musste ich erstaunt feststellen das ich den Reifen voll ausgenutzt habe. Also wenn sich jemand dazu entschließt Wilbers zu kaufen dann macht das.

Gruß
Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
so isses

Hallo Ralf,
das kann ich nur bestätigen: Wilbers vorne ist schon eine Stufe besser.
Vorne und hinten Wilbers, sowie kein BT57, sondern ein modernen Reifen ist ein 3 Stufen-Upgrade :001:

Und man spart Angstnippelmaterial:025:, da das Heck ca. 1 cm höher ist.

Grüße nach PB von einem Wahlnürnberger aus HX

Andreas
 
So langsam macht ihr mich echt neugierig. Bin halt am überlegen ob Wilbers, RAC1 nachrüsten oder vielleicht doch nächstes Jahr auf was neues umsteigen (Z1000SX - eine CBF1000 MKIII würde ich noch besser finden). Auf der anderen Seite gibts in Brandenburg keine Berge :boewu7:
 
Wilbers Federbein

Kann den Vorrednern bezüglich Wilbers nur zustimmen!!! Hab vor 3 Jahren Gabelfedern und Federbein von Wilbers auf meiner SC 58 montiert und kann nur sagen sie fährt sich super. Mit dem richtigen Reifen (vorher Pirelli Angel GT; jetzt Conti Road Attack 2 EVO) ist es nochmals eine Steigerung. Der Pirelli fuhr sich auch nach 8.000km Laufleistung noch sehr gut; er brauchte nur etwas Anwärmzeit. Der Conti wurde vor kurzen montiert und fährt sich fast noch handlicher und ist schneller auf Temperatur. Nur bei Autobahnfahrten macht er keinen so stabilen Eindruck. Die 250kg merkt man der Dicken nicht an! Allzeit gute Fahrt! Gruß Wolfgang
 
Ich habs auch nie bereut.
Wenn ihr das Mopped nicht tauschen wollt, tauscht die Teile aus:Froehlich2:
 
Ich habe mir für die CBF auch ein Wilbers Fahrwerk gegönnt, wie auch schon bei meinen beiden Suzuki GSX 1100G. Das 641er mit hydraulischer Federvorspannung und 20mm Heckhöherlegung,P1110043.jpg somit hat sich das Thema mit "der etwas knapp bemessenen Bodenfreiheit " auch direkt erledigt. Die Gabel hat zusätzlich zu den neuen Federn auch ein Gabeltunning von Franz Racing in Wegberg erhalten. Was da alles gemacht wird könnt ihr auf der Seite nachlesen, etwas nach unten scrollen bis Gabeltuning by FRS. Die CBF fährt nun wie auf Schienen durch die Kurven und lässt sich auch von Unebenheiten nicht mehr aus der Ruhe bringen. Fazit : In das Fahrwerk investiertes Geld ist immer gut angelegt, da hat man bei jeder Fahrt was von. Aber wie schon gesagt - bei den nun mal nicht unerheblichen Kosten dafür lohnt es sich nur wenn man seine Maschine länger fahren will.

Gruß Ändi
 
Zu Wilbers bin ich gekommen, weil mein erstes echtes Motorrad, die 50/80er zähl ich jetzt mal nicht dazu, vorne auf Block ging.
Und weil ich grad Geld hatte, hab ich mir auch noch ein Federbein gegönnt.
Seit dem hat jedes Bike ein Wilbers bekommen. Von Damals bis Heute, ich wurde nie enttäuscht.
Nicht zuletzt auch wegen dem guten Service!
Desshalb kann ich mich Ralf und allen anderen die so begeistert davon sind, nur anschließen und es auch uneingeschränkt empfehlen.
 
Wilbers 640 Einstellung

Tach Leute habe auch Wilbers 640 mit hydr.Federvorspannungverst, und deren Galbelfedern drin. Fuhre schwingt über Bodenwellen in schnellen Kurven. Solte mit der Zugstufendämpfung (Einstellrad unten am Federbein) zu machen sein. Nur nach links (zu) oder rechts (auf) ? Negativfederweg muß ich auch noch genau kontrollieren. Heist unter anderen :
 Heben Sie das Motorrad komplett aus der Feder, so dass das Hinterrad bzw. Vorderrad frei über dem Boden schwebt. (Nützlich kann hier ein Wagenheber sein)
 Messen Sie diesen Abstand,
hinten: zwischen der Steckachse und einem festen Punkt an der Sitzbank bzw. am Heck.
vorne: zwischen Steckachse und unterer Gabelbrücke
diesen Abstand bezeichnen wir als Wert „A“ A = 100%
 Stellen Sie das Motorrad auf die Räder, federn Sie es einige Male durch und messen dann an denselben Messpunkten. Diesen Abstand bezeichnen wir als Wert „B“, er wird nun von Wert „A“ abgezogen, so errechnen Sie den statischen Negativfederweg (N1). Zu folgenden Ergebnissen sollten Sie kommen:
vorne

Straßenabstimmung ca. 25 – 30 mm
Rennabstimmung ca. 20 – 25 mm

hinten
Straßenabstimmung ca. 10 – 15 mm
Rennabstimmung ca. 5 – 10 mm

 Setzen Sie sich nun auf Ihr Motorrad in normaler Sitzhaltung, also Hände an den Lenker und einen Fuß auf die Raste, federn das Motorrad einige Male durch und balancieren es so aus, dass es senkrecht steht. Ihr Stützbein sollte dabei kaum belastet sein. Jetzt misst ein Helfer an denselben Messpunkten. So erhalten Sie den Wert „C“ den Sie wiederum von Wert „A“ abziehen. Damit erhalten Sie den dynamischen Negativfederweg (N2). Dieser sollte je nach Einsatz vorne sowie hinten ca. 1/3 des Gesamtfederweges aufweisen. Bei Abstimmung für den Rennstreckeneinsatz liegen die Werte bei ca. 1/4 des Gesamtfederweges.

Nur was ist der Gesamtfederweg ? A - C ? oder ?

THX Wessi
 
Der "Gesamtfederweg" ist das wenn die Maschine in unbelastetem Zustand in voller Pracht und Schönheit vor dir steht. Das was davon abgeht -was sie in die Federn geht wenn du dich einfach nur draufsetzt ohne was zu machen - ist der Negativfederweg.
 
Vordergabel Federvorspannung

Inspiriert von :mx1: Rossi habe ich mich mal an die Vordergabel ran gemacht.
Daten:
1 Ring rein gedreht:
A = 15,8 cm B = 12,4 cm N1 also 3,4 cm ( schon mal zuviel )
C = 11,5 cm N2 4,3 cm
3 Ring rein gedreht:
A = 15,6 cm B = 12,5 cm N1 also 3,1 cm ( schon besser)
C = 11,8 cm N2 3,8 cm
5 Ring rein gedreht( fast MAX)
A = 15,6 cm B = 13,0 cm N1 also 2,6 cm (sieht gut aus)
C = 12,3 cm N2 3,3 cm
Fahrversuche schlecht ist nass.
Frage wie soll ich auf den dynamischen Negativfederweg (N2) kommen der ca. 1/3 des Gesamtfederweges aufweisen soll wie bei Einstellungsanleitung beschrieben.
Oder liegts rein an den Federn ? :
Wilbers Gabelfedern Racing Suspension progressiv 01
Honda CBF 1000 (SC64) ab Bj.10
Luftkammer 160 mm (bitte unbedingt beiliegende
Wilbers Einbauanleitung genau beachten)!
gesagt getan !!!
Art.-Nr.: 600-0389-00
 
Federweg der CBF 1000 ist vorne und hinten jeweils 120mm

Mit gewöhnlicher Belastung durch den Fahrer (= fahrdynamische Basis) sollte der Negativfederweg vorne ca. 40mm (Toleranzbereich 35 - 45mm) ; hinten ca. 35mm betragen (Toleranzbereich ca 30 - 40mm)
Wird von dir als "N2" bezeichnet und hat bei dir die Werte 33mm (5 Ringe); 38mm (3 Ringe) und 43mm (0 Ringe)

Der Wert für den Negativfederweg ohne Fahrer (= statische Basis) sollte vorne ca. 30 mm (25 - 35mm) und hinten ca. 15mm (10 - 20mm) betragen bei dir ist das N1
Da hast du die Werte 26 (5 Ringe); 31 (3 Ringe) und 34mm (0 Ringe)

Mit 3 Ringen wärest du also auf der richtigen Einstellung wenn du solo ohne Gepäck fährst. Wenn du solo mit Gepäck fährst müsstest du etwa auf 5 Ringe gehen, Mit sozius und Gepäck fehlen dir dann in der fahrdynamischen Basis die Reserven. Das ließe sich durch ein kleineres Luftpolster ohne Austausch der Federn lösen; 10mm höherer Gabelölstand sollten da schon mal helfen
 
Past schon besser

Vordergabel 3 Ringe rein gedreht. Hinten Federvorspannung 3 Klicks und Dämmpfung 10 auf. Nun ran an die Praxis : Kurven und Kurven mal Wellen mal Löcher.
1.Test: Schon positiv mehr Gefühl für die Kurve --> Schräglage Geschwindigkeit steigt. Vertrauen steigt.
War nach 7 tkm (Pyrenäen) schon geschädigt. Als gewackelt und geschaukelt was nicht nur am Gepäck lag.
Danke schon mal an:ManfredK,Raggna,
 
Wilbers Gabelfedern und Pirelli Angel GT

Hallo!
Ich kann die Erfahrungen zu Wilbers und Pirelli Angelt GT nur bestätigen. Da vorne und hinten neue Reifen fällig waren habe ich auf Pirelli Angel GT umgerüstet. Da ich mit Wilbers Gabelfedern schon geliebäugelt hatte, hat der Schrauber meines Vertrauens empfohlen, das gleich mit zu machen, wenn das Vorderrad sowieso ausgebaut ist.
Das Ergebnis ist beeindruckend. Ich hätte nie erwartet, dass nur durch neue Gabelfedern so ein großer Unterschied möglich wäre.
Auf pickeligem Asphalt liegt das Motorrad nun viel ruhiger. Das Aufstellmoment beim Bremsen in Kurven ist verschwunden.
Also ein voller Erfolg! Kann ich nur empfehlen.
Das Wilbers Federbein werde ich mir zu einem späteren Zeitpunkt auch noch gönnen.
 
Das Umrüsten lohnt

Hallo,

Federbein und Gabelfedern gewechselt => der Unterschied ist bemerkenswert

Passt nur auf, dass ihr kein Wilbers-Federbein von der Stange nehmt. Die sind nach Auskunft des Verkäufers für den 80 Kg-Standard-Fahrer gebaut und das wäre dann wohl suboptimal gelaufen. Die haben mir meines direkt für das Körpergewicht+Lederkombi eingestellt und 2 Wochen nach Bestellung geliefert und gestern habe ich alles eingebaut. Die Federvorspannung vorn habe wieder so eingestellt wie bei den Originalfedern. Anschließend NF2 hinten und vorn kontrolliert => passt.

Insbesondere bei schwierigen Strecken (Bodenwellen in abschüssigen Kurven oder wie vorher schon geschrieben, bei pickeligem Asphalt) ist der Unterschied wirklich bemerkenswert. In normalen Kurven liegt sie natürlich auch ruhiger.

Die SC64 war mit ihrem Originalfahrwerk eigentlich OK, auch wenn es bei unter 110 Kampfgewicht dann wohl doch am Limit war. Doch nun bin froh, dass ich mich hier habe überzeugen lassen und für mehr Fahrspass das Fahrwerk komplett gewechselt habe.

Gruß
efa
 
Ich frag mich immer ob die Abstimmung für 250kg Motorrad + 60 kg Fahrer so arg viel anders ist, als die Abstimmung für 250kg Motorrad + 100 kg Fahrer... das macht 310 kg für den schlanken Zwerg und 350 kg für den etwas kräftigeren Zwerg, oder den "normal gebauten" Riesen... mithin <10% Abweichung vom Gesamtgewicht mit "80kg-Normalo".
Soweit ich gedämpfte Schwinger (und sowas ist ja das Fahrwerk) verstanden habe, sind die ja relativ tolerant gegenüber "kleinen" Abweichungen. Sobald der Fahrer mehr als 20% des Gesamtgewichts von Einstellungspunkt abweicht kann ich mir dann wieder die Sinnhaftigkeit der Individualisierung vorstellen - das wären dann aber bei der Dicken ((250+80)*.2 -> 80+66 kg also schon rund 3 Zentner und mehr... da drunter würde ich denken, dass das Federbein "von der Stange" ordentlich funktioniert... einen Fahrer mit unter 14 kg möchte ich mir jetzt nicht vorstellen müssen...

denke ich falsch? Kommt's wirklich auf jedes Kilo an? Muss man womöglich zwischen vollem und leerem Tank feinjustieren? Hat mal wer belegbare Grenzen, ab wann individuelle Anpassung wirklich nötig/sinnvoll ist?
 
Zurück
Oben Unten