Hilfe für Hochwasseropfer

  • Ersteller Ersteller SEM
  • Erstellt am Erstellt am
S

SEM

Gast
Hallo liebe Mitglieder des Forums!

Viele von euch haben sicherlich schon im Fernsehen gesehen, was viele Menschen in Thüringen, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt gerade durchmachen müssen.

Ich selbst stamme aus Ostthüringen und konnte am Wochenende mit Hilfe von tollen Menschen mein Haus und Hab und Gut (auch die CBF :)) mit einem Sandsackwall verteidigen. Ca. 2 m vorm Haus konnten wir das Wasser stoppen. Hier ist aus einem eigentlich 1m breiten und 30 cm tiefen Bach ein Strom vom 150 m Breite und 4 m Tiefe geworden. Und das mit einer Schnelligkeit, die unvorstellbar ist.
Vielen anderen Menschen hier im Altenburger Land, das besonders betroffen ist, ist das leider nicht gelungen bzw. sie hatten nicht so viel Glück wie ich. Alles was sie hatten, ist im Wasser und vor allem Schlamm untergegangen. So langsam beginnt das Aufräumen.

Ich weiß nicht, ob ich das hier im Forum teilen darf. Wenn nicht, möge Blaster es bitte wieder löschen.

Unser Landkreis hat hier ein Spendenkonto eingerichtet für die Menschen, die es jetzt am nötigsten brauchen. Viele Menschen konnten sich nach der Flut von 2002 nicht mehr versichern. Die Kontodaten sind auf der offziellen Seite: http://www.abg-info.de/2013/06/landratin-initiiert-spendenkonto/

Neben uns gibt es auch noch viele andere Regionen, die das genauso nötig haben. Aber vielleicht kennt jemand von euch hier die Region auch als tolle Motorradregion und möchte helfen.

DANKE EUCH!

SeM
 
Betretenes Schweigen.

Ein ganzes Land unter Wasser.
Menschen denen die Existenz wegschwimmt.
Betroffen senken wir unseren Blick und denken: Zum Glück hat es mich nicht erwischt.

Gestern Abend habe ich gedacht: Thomas, du bist echt krank. Während du hier deinen neu ausgesähten Rasen wässerst,
saufen andere ab und verlieren alles was Sie sich ein Leben lang aufgebaut haben.

Unsere Regierung hat ja großzügiger Weise 100 Millionen Soforthilfe ausgelobt. Wir sind halt keine Bank und auch nicht die Autoindustrie, schon gar nicht ein europäisches Nachbarland, sonst würde die Hilfe unserer Regierung wohl großzügiger ausfallen.

Ich bewundere die ganzen Helfer die Tag und Nacht bis zur Erschöpfung kämpfen.

Ich werde spenden und hoffen dass ich den richtigen Adressat finde damit mein kleiner Beitrag auch dort ankommt wo er gebraucht wird.
 
Versichert

Hallo,
ich habe eben mit der besten aller Ehefrauen über diese Katastrophe geredet, wir wohnen auch in einem Hochwasser gefährdeten Gebiet, Frage war, sind wir versichert? Ich hab unsere Versicherungspolice im Kleingedruckten gelesen, nun denn wir sind gegen Elementarschäden versichert, d.h. gegen eine solche Katastrophe.
Nächster Diskussionspunkt, kann sich jeder versichern? Ich habe nur im Angebot der Versicherung finden können, dass der Ausschluß der Elementarschäden ca 50.00€ im jahr gespart hätte. Nun sagt meine liebe Gattin, die Menschen in diesen Gebieten können sich gar nicht versichern. Habe dann unseren Vers- Mann angerufen ( war nach 21-00 Uhr, kostet mich nen Wein), der sagt, alle können sich versichern.
Nun zum Punkt. Ich spende gerne, für die, die keine chance´ zur eigenen Vorsorge hatten, ohne wenn und aber.
ABER, wil ich spenden für den der die 50€/Jahr gespart hat?
Missversteht mich nicht, Hilfe soll jeder bekommen, der unverschuldet in Not gekommen ist, hab nur Probleme wenn Leute Geld sparen, weil ihnen die Gefahr unwahrscheinlich erscheint, das Risiko ausschliessen und so 15Cent am Tag sparen.
Sollte es in der Tat so sein, das Menschen in Hochwassergebieten der höheren Kategorie, ihr Hab und Gut nicht versichern können. bin ich der Meinung, dass die Politik dafür Sorge tragen muss, dass wir uns alle gegen diese Katastrophen versichern müssen um so die Last auf alle Schultern zu verteilen. (ich weiss, ziemlich kontroverses Thema, aber ich hab da jemanden in meiner Verwandschaft der hat diese 50€ Jahr gespart, nun ist der Schaden 50xhöher als die Ersparnis der letzten 20 Jahre, ist das ein Problem der Gesellschaft? Nö dat is Pech)

Gruß Tullio
 
Hallo Tullio,

ich kann Deine Bedenken verstehen.
Trotzdem sind alle Betroffenen ganz arme Schweine die zum Teil momentan mit Nichts dastehen.

Bei uns ist Bayern gibt es eine Spendeneinrichtung des Bayerischen Rundfunks namens "Sternstunden".
Die finanzieren Einrichtungen für Kinder in Not (Hospize, Wohnheime, Integrationskindergärten usw.) und sammeln üblicherweise Geld in einer groß angelegten Aktion in der Adventszeit.
Aus Anlass des Hochwassers haben die ein Hilfsprogramm für betroffene Kindereinrichtungen aufgelegt.

Mit meiner Spende dort weiss ich, dass keine Verwaltungskosten anfallen, und das Geld in der Region bleibt.
Das mit der Region heisst nicht, dass mir Hochwasseropfer ausserhalb Bayerns weniger wert sind, aber wir haben hier in BY auch so genug Schaden erlitten.

Damit hoffe ich etwas Gutes getan und keine Falschen unterstützt zu haben.
Vielleicht gibt es bei Euch auch irgend so was in der Art.
 
Hallo,
ich habe eben mit der besten aller Ehefrauen über diese Katastrophe geredet, wir wohnen auch in einem Hochwasser gefährdeten Gebiet, Frage war, sind wir versichert? Ich hab unsere Versicherungspolice im Kleingedruckten gelesen, nun denn wir sind gegen Elementarschäden versichert, d.h. gegen eine solche Katastrophe.
Nächster Diskussionspunkt, kann sich jeder versichern? Ich habe nur im Angebot der Versicherung finden können, dass der Ausschluß der Elementarschäden ca 50.00€ im jahr gespart hätte. Nun sagt meine liebe Gattin, die Menschen in diesen Gebieten können sich gar nicht versichern. Habe dann unseren Vers- Mann angerufen ( war nach 21-00 Uhr, kostet mich nen Wein), der sagt, alle können sich versichern.
Nun zum Punkt. Ich spende gerne, für die, die keine chance´ zur eigenen Vorsorge hatten, ohne wenn und aber.
ABER, wil ich spenden für den der die 50€/Jahr gespart hat?
Missversteht mich nicht, Hilfe soll jeder bekommen, der unverschuldet in Not gekommen ist, hab nur Probleme wenn Leute Geld sparen, weil ihnen die Gefahr unwahrscheinlich erscheint, das Risiko ausschliessen und so 15Cent am Tag sparen.
Sollte es in der Tat so sein, das Menschen in Hochwassergebieten der höheren Kategorie, ihr Hab und Gut nicht versichern können. bin ich der Meinung, dass die Politik dafür Sorge tragen muss, dass wir uns alle gegen diese Katastrophen versichern müssen um so die Last auf alle Schultern zu verteilen. (ich weiss, ziemlich kontroverses Thema, aber ich hab da jemanden in meiner Verwandschaft der hat diese 50€ Jahr gespart, nun ist der Schaden 50xhöher als die Ersparnis der letzten 20 Jahre, ist das ein Problem der Gesellschaft? Nö dat is Pech)

Gruß Tullio

Über die (Un)fähigkeit deines Versicherungsmannes will ich mich nicht weiter auslassen und was du mit deiner Verwandschaft hast, soll uns auch nicht interessieren. Ich finde deinen Post völlig Banane.

Spende oder lass es, diskutieren braucht man darüber nicht.:22 - Meinung:
 
Hallo,

es war eben ein Bericht im SWR, daß die Spendenbereitschaft gegenüber 2002 drastisch gesunken ist.
Die Gründe sind vielschichtig.
Trotzdem:
Wenn Menschen oder Tiere in Not sind, dann sind wir doch gefordert,
jeder in dem ihm angemessen erscheinenden Rahmen, zu helfen.

Gruß
Norbert
 
Über die (Un)fähigkeit deines Versicherungsmannes will ich mich nicht weiter auslassen

:Froehlich2:
:Froehlich2::Froehlich2:


scheint als wäre der nicht vom Fach der gute Verschleierungsmann.

Nirgendwo kann man sich für 50 Teuros jährlich in einem Hochwassergebiet versichern.

Egal
 
Moin Thilo,
da hast Du ja ganz schön einen rausgehauen Digger.
der sagt, alle können sich versichern.
Nachdem ich anfänglich deiner Meinung war ,habe ich heute nach dem lesen deines Textes mit unseren Stammtischversicherungsberater (Frank) telefoniert,und es ist wirklich so das man sich in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern kann.
bin ich der Meinung, dass die Politik dafür Sorge tragen muss, dass wir uns alle gegen diese Katastrophen versichern müssen um so die Last auf alle Schultern zu verteilen.

d`accord

Ich spende gerne, für die, die keine chance´ zur eigenen Vorsorge hatten, ohne wenn und aber.
Dann mal raus mit dem Stacheldraht und rein mit der Hand in dein Portemonnaie (trifft ja keinen Armen:Froehlich3:)

Bis zur nächsten gemeinsamen Kaltschale
Torsten
 
Zurück
Oben Unten