Zwei technische Fragen

Der_Ray

Member
Heute beim Einwintern meiner SC58 sind mir zwei komische Sachen aufgefallen und ich hoffe Ihr könnt mir weiter helfen.

1) Beide Endtöpfe pusten Ihre Abgase ganz normal hinten raus und zusätzlich etwas am Anfang unten raus, ist das normal?

2) Beim neu schmieren der Kette, habe ich den ersten Gang eingelgt und die Kupplung leicht kommen lassen [Ja ich weiß, ist Gefährlich, aber ich hatte da bei weiten genug Abstand zu Kette und noch ein Plastikstück dazwischen], nach dem erneuten ziehen der Kupplung hörte sich das Hinterrad überhaupt nicht mehr auf zu drehen... bei meiner alten CBF 600S [PC38] war das nicht so.

... mir wurde dann die Drehzahl zu hoch und ich habe den Motor abgestellt und die Kette per Handbewegung am Hinterrad lieber manuell weitergereht... mir soll das Kettenfett ja nicht gleich wieder von der Kette fliegen!


Freundliche Grüße
 
Zwischen den Lamellen und den Reibscheiben der Kupplung ist im gezogenen Zustand nur minimal "Luft". Das Öl zieht dadurch die ganze Geschichte mit, wenn das Hinterrad frei drehen kann. Je kälter und damit zäher das Öl ist, um so größer ist dieser Effekt.

Mich wundert es, dass die 600er das nicht hatte - ich kenne das nur so, bei allen Moppeds, die ich in den Fingern hatte (nein, es war keins dabei mit Trockenkupplung :mx31:).

Und wo hattest Du ein Plastikstück zwischen? :03 - bloed:
 
Das Loch am Ende des Auspuffs ist dafür da, dass eventuelles Kondenswasser auslaufen kann, also völlig normal.

Bitte mach das mit dem Kette fetten mit laufendem Motor NIE WIEDER! Einen Kumpel von mir hat es das erste Glied des Daumens gekostet.
 
Na ja, wenn man Vorsicht walten lässt, kann man das so mache, habe ich früher auch so gemacht, ohne Verluste. Ich habe Biker-Kumpels, die lassen sich gegen "appe Daumenglieder" was einfallen, denn meiner iss in der Kreissäge verlustig gegangen. Zeitweise nannten mich die Jungs "Käptn Hook" :grinsen: . Der Klempner aus Berlin hatte vielleicht Spaß über seine Konstruktion, wurde sofort ausprobiert, was damit so geht.

Daumen.jpg Daumen 3.jpg Daumen 2.jpg
 
Also jetzt mal ernsthaft, mit einem Abstand von ca. 15 - 20 cm zwischen Motorradkette und Sprühdose bzw. Hand kann man das ruhig machen (wie gesagt, mit einem Sprühröhrchen als Hilfsmittel). ABER wenn sich das Rad wegen des Mitnahmeeffektes des Öls so schnell dreht, ist das alles andere als effektiv, deshalb doch lieber per Hand das Rad weiterdrehen :Idee
 
Bei mir muss zum Schmieren der Kette immer ein Kind helfen und den Reifen drehen. Wofür hat man denn Kinder [emoji23] (LOL). Ist ungefährlicher für die Finger und man macht etwas zusammen mit dem Nachwuchs. Immer schön überall mit einbeziehen, die Jungs;-).

Und bevor jetzt wieder einer auf dumme Gedanken kommt: Ich schmiere die Kette meiner Yamaha WR 125 R.

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Und ich dachte Kinderarbeit ist in Deutschland verboten ! ! ! :mx11:

Ich drehe das Rad mit der Hand weil ich der Meinung bin bei laufendem Motor würde ich nicht jedes Kettenglied treffen, außerdem halte ich noch eine Pappe hinter die Kette damit der Reifen nicht gleich mit geschmiert wird.
 
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