Streckensperrung Finnentrop Sauerland

Günter65

Member
Ich habe gelesen, dass die Strecke "Hohe Lenscheid" L687 zwischen
Finnentrop-Rönkhausen und Sundern-Wildewiese zwischen April und Oktober
für Motorradfahrer gesperrt ist.
Grund zu viele Motorrad Unfalle.

Gruß
Günter
 
5 Tote in ZEHN Jahren als Grund der Sperrung?

Anderenorts haben sich Motorradfahrer erfolgreich gegen Ausgrenzung und Sperrung gewehrt.

Gruss Mentor
 
wenn sich die Biker und vor allem die hier im Fokus stehende engagierte Fraktion demnächst auf den verbleibenden Stecken tummeln (die ja auch nicht schlecht sind), verlagern sich die selbst verschuldeten Unfälle dorthin. Großartig ändern wird sich nichts, ausser das die Streckenkontrolle nun am WE / Feiertagen eine Strecke weniger zu kontrollieren hat. Oder stellen die sich auch ins Gebüsch, um PKW zu kontrollieren?
 
5 Tote in ZEHN Jahren als Grund der Sperrung?

Anderenorts haben sich Motorradfahrer erfolgreich gegen Ausgrenzung und Sperrung gewehrt.

Gruss Mentor

Jeder Tote ist zuviel!!!!
Streckensperrung ist aber nicht gerecht
Nicht alle Biker über ein Kamm scheren.das ist falsch

Gruß Bernd
 
Ist ja nur Einseitig (Berg hoch) gesperrt, Abwärts darf man doch noch runter schreddern :Froehlich2:
 
Jeder Tote ist zuviel!!!!
Streckensperrung ist aber nicht gerecht
Nicht alle Biker über ein Kamm scheren.das ist falsch

Gruß Bernd


Moin Bernd:Froehlich3:

Da hast Du völlig Recht:Froehlich2: Alles über einen Kamm scheren geht nicht - aber es gibt eben leider auch immer Kollegen, die es übertreiben und damit alle in Mitleidenschaft ziehen.

DLzG, Ralf
 
Also rein numerisch ist das ja so:
von Forstinning nach Pocking auf der B12/A94 sind's

123 km
350 Tote in
20 Jahren

Macht genau 350/123 Tote/km
sind ungefähr 3 Tote pro km.
In 20Jahren ist das passiert? Also genau (ungefähr 3) / (20 Jahre)
bedeutet ganz grob: jedes siebte Jahr stirbt auf einem beliebigen Kilometer dieser Strecke einer.

Halte dagegen, dass vor einigen Jahren ganz hier in der Gegend auf einem Streckenabschnitt von nur 300 m an einem einzigen Wochenende 5 Menschen tödlich verunglückt sind. Macht ungefähr 16 Tote pro km und weil ja ein Wochenende nur zwei Tage hat, das Jahr aber 365 sind das fast genau 16*180 Tote pro km und Jahr (i.e.2580 Tote pro km und Jahr). Und dann kommen die mit "der gefährlichsten Straße Deuttschlands", auf der nur alle sieben Jahren einer stirbt? Mann! Eine Sensation! :narr: (ja, ich weiß, damit macht man keine Späße, aber die Information hat mich irgendwie angesprochen und zum nachdenken angeregt ...)
 
Statistik dient meist dem, der sie erstellt, um damit seine Ziele zu unterfüttern. Deshalb der berühmte Spruch über Statistiken.

Mich hat meine dienstliche Erfahrung gelehrt, dass immer der Mensch der Hauptfehler ist, egal, ob Tempolimit, verstärkte Kontrollen oder Fahrverbot indoktriniert wird. Meinen Glauben an sinnvolle Maßnahmen verlor ich endgültig, als die Polizeibehörde versuchten, sich mit Mitteln der freien Wirtschaft ihren Aufgaben zu widmen (Auswertung arbeitsrelevanter Zeiten, Personalanpassung ans Ergebnis). Polizeirelevante Ereignisse kann man aber nicht vorausberechnen, wie die Produktivität eines Dienstleisters oder herstellenden Betriebes.

So kommt es, dass morgens in manchen Behörden nur ein einziger Streifenwagen unterwegs ist, wo früher mehr Polizei unterwegs war (Statistik sagt, vorwiegend nix los), ländliche Bereiche völlig vernachlässigt werden. Das von der Bevölkerung als "zurückgegangenes Sicherheitsgefühl" bezeichnete Manko dürfte auch an der mangelnden Polizeipräsenz liegen. Wer soll also an der besagten jetzt gesperrten Strecke effektiv und oft eingreifen, wenn das Personal dafür nicht gestemmt werden kann.

Anders herum wird bei jedem politischen bedeutsamen Furz im Landtag zu einem "spektakulären" polizelichen Einzelfall ein unverhältnismässig dicker polizeiilicher Großaufstand angeordnet, weil die Großkopferten am grünen Tisch sich profilieren wollen, etwas getan zu haben. Da spielen der Aufwand und die Kosten im Sinne der Effektivität der Maßnahme keine Rolle mehr. Von unserem Verkehrsminister und seinem Mautdilemma fange ich besser nicht an Keule.

Bei der Sicherheit wird aus Kostengründen mit spitzen Bleistift gerechnet, denn die Länder/Kommunen sind klamm, aber wir leisten uns in diesem Land einen Bundestagspräsident mit 4 (!!!) höchstbezahlten Vertretern, dazu das personell grösste und teuerste Parlament aller Zeiten, da fragt niemand nach den Kosten.

Ich halte übrigens "fast" jede Streckensperrung für eine Diskriminierung (ausser Brücken/Traglast usw.), ebenso zu verachten ist der rigorose Abbau von polizeilichen Planstellen. Mit genug Personal könnte man den beklagten Auswüchsen Herr werden, Umdenken und Änderung des Verhaltens geht nämlich nur über´s Portemonnaie oder Fahrverbot, aber ohne Soldaten kein Angriff, also nur Schilder und Streckensperrungen für´s gute Gewissen, etwas getan zu haben.

Zu RAF-Zeiten, als die Politiker um ihren eigenen Arsch fürchten musste, wurde bis zum Abwinken eingestellt und jeder nötige Ausrüstungsgegenstand beschafft. Ich hatte zu diesen Zeiten meine Lehrjahre im grünen Frack in Frankfurt abgeleistet, war dauernd auf Demos auf´m Römer, an Startbahn West und in Biblis, dazu RAF-Kontrollen ohne Ende, Geld und Material war immer da. Aber zu den Zeiten standen die Bürger noch zu ihrem "Schutzmann", das das heute nicht mehr so ist, ist eine traurige Entwicklung, an der die Polizeiführung auch nicht unschuldig ist.

Genug ausgekotzt, freue ich auf´s Frühstück in Menden am Sonntag.
 
Statistik dient meist dem, der sie erstellt, um damit seine Ziele zu unterfüttern. Deshalb der berühmte Spruch über Statistiken.

Mich hat meine dienstliche Erfahrung gelehrt, dass immer der Mensch der Hauptfehler ist, egal, ob Tempolimit, verstärkte Kontrollen oder Fahrverbot indoktriniert wird. Meinen Glauben an sinnvolle Maßnahmen verlor ich endgültig, als die Polizeibehörde versuchten, sich mit Mitteln der freien Wirtschaft ihren Aufgaben zu widmen (Auswertung arbeitsrelevanter Zeiten, Personalanpassung ans Ergebnis). Polizeirelevante Ereignisse kann man aber nicht vorausberechnen, wie die Produktivität eines Dienstleisters oder herstellenden Betriebes.

So kommt es, dass morgens in manchen Behörden nur ein einziger Streifenwagen unterwegs ist, wo früher mehr Polizei unterwegs war (Statistik sagt, vorwiegend nix los), ländliche Bereiche völlig vernachlässigt werden. Das von der Bevölkerung als "zurückgegangenes Sicherheitsgefühl" bezeichnete Manko dürfte auch an der mangelnden Polizeipräsenz liegen. Wer soll also an der besagten jetzt gesperrten Strecke effektiv und oft eingreifen, wenn das Personal dafür nicht gestemmt werden kann.

Anders herum wird bei jedem politischen bedeutsamen Furz im Landtag zu einem "spektakulären" polizelichen Einzelfall ein unverhältnismässig dicker polizeiilicher Großaufstand angeordnet, weil die Großkopferten am grünen Tisch sich profilieren wollen, etwas getan zu haben. Da spielen der Aufwand und die Kosten im Sinne der Effektivität der Maßnahme keine Rolle mehr. Von unserem Verkehrsminister und seinem Mautdilemma fange ich besser nicht an Keule.

Bei der Sicherheit wird aus Kostengründen mit spitzen Bleistift gerechnet, denn die Länder/Kommunen sind klamm, aber wir leisten uns in diesem Land einen Bundestagspräsident mit 4 (!!!) höchstbezahlten Vertretern, dazu das personell grösste und teuerste Parlament aller Zeiten, da fragt niemand nach den Kosten.

Ich halte übrigens "fast" jede Streckensperrung für eine Diskriminierung (ausser Brücken/Traglast usw.), ebenso zu verachten ist der rigorose Abbau von polizeilichen Planstellen. Mit genug Personal könnte man den beklagten Auswüchsen Herr werden, Umdenken und Änderung des Verhaltens geht nämlich nur über´s Portemonnaie oder Fahrverbot, aber ohne Soldaten kein Angriff, also nur Schilder und Streckensperrungen für´s gute Gewissen, etwas getan zu haben.

Zu RAF-Zeiten, als die Politiker um ihren eigenen Arsch fürchten musste, wurde bis zum Abwinken eingestellt und jeder nötige Ausrüstungsgegenstand beschafft. Ich hatte zu diesen Zeiten meine Lehrjahre im grünen Frack in Frankfurt abgeleistet, war dauernd auf Demos auf´m Römer, an Startbahn West und in Biblis, dazu RAF-Kontrollen ohne Ende, Geld und Material war immer da. Aber zu den Zeiten standen die Bürger noch zu ihrem "Schutzmann", das das heute nicht mehr so ist, ist eine traurige Entwicklung, an der die Polizeiführung auch nicht unschuldig ist.

Genug ausgekotzt, freue ich auf´s Frühstück in Menden am Sonntag.

DAS STIMMT !!!!
 
Da muss Sie einfach nur warten bis man nen großen Kreis gefahren ist und wieder den Berg runter kommt, sind nur 30km....zeitlich also überschaubar und Streckentechnisch ohne Sozia auch interessant :11 - lol:

rundtour.png
 
Ist ggf. OT aber irgendwo habe ich gelesen, dass uns die alten Ägypter mit ihrer Schrift weit Voraus waren. In Vollendung kamen die ganz ohne Wörter und nur noch mit Emoticons aus.
 
Mich hat meine dienstliche Erfahrung gelehrt (...) an der die Polizeiführung auch nicht unschuldig ist.

Vielleicht lässt sich ja irgendwie die neue und vom Bundeshorst erdachte Gebührenordnung der Polizei irgendwie auf beratungsresistente Motorradfahrer bzw. deren Angehörige anwenden...!?
 
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