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5 Tote in ZEHN Jahren als Grund der Sperrung?
Anderenorts haben sich Motorradfahrer erfolgreich gegen Ausgrenzung und Sperrung gewehrt.
Gruss Mentor
Jeder Tote ist zuviel!!!!
Streckensperrung ist aber nicht gerecht
Nicht alle Biker über ein Kamm scheren.das ist falsch
Gruß Bernd

Alles über einen Kamm scheren geht nicht - aber es gibt eben leider auch immer Kollegen, die es übertreiben und damit alle in Mitleidenschaft ziehen.
(ja, ich weiß, damit macht man keine Späße, aber die Information hat mich irgendwie angesprochen und zum nachdenken angeregt ...)
.Statistik dient meist dem, der sie erstellt, um damit seine Ziele zu unterfüttern. Deshalb der berühmte Spruch über Statistiken.
Mich hat meine dienstliche Erfahrung gelehrt, dass immer der Mensch der Hauptfehler ist, egal, ob Tempolimit, verstärkte Kontrollen oder Fahrverbot indoktriniert wird. Meinen Glauben an sinnvolle Maßnahmen verlor ich endgültig, als die Polizeibehörde versuchten, sich mit Mitteln der freien Wirtschaft ihren Aufgaben zu widmen (Auswertung arbeitsrelevanter Zeiten, Personalanpassung ans Ergebnis). Polizeirelevante Ereignisse kann man aber nicht vorausberechnen, wie die Produktivität eines Dienstleisters oder herstellenden Betriebes.
So kommt es, dass morgens in manchen Behörden nur ein einziger Streifenwagen unterwegs ist, wo früher mehr Polizei unterwegs war (Statistik sagt, vorwiegend nix los), ländliche Bereiche völlig vernachlässigt werden. Das von der Bevölkerung als "zurückgegangenes Sicherheitsgefühl" bezeichnete Manko dürfte auch an der mangelnden Polizeipräsenz liegen. Wer soll also an der besagten jetzt gesperrten Strecke effektiv und oft eingreifen, wenn das Personal dafür nicht gestemmt werden kann.
Anders herum wird bei jedem politischen bedeutsamen Furz im Landtag zu einem "spektakulären" polizelichen Einzelfall ein unverhältnismässig dicker polizeiilicher Großaufstand angeordnet, weil die Großkopferten am grünen Tisch sich profilieren wollen, etwas getan zu haben. Da spielen der Aufwand und die Kosten im Sinne der Effektivität der Maßnahme keine Rolle mehr. Von unserem Verkehrsminister und seinem Mautdilemma fange ich besser nicht an.
Bei der Sicherheit wird aus Kostengründen mit spitzen Bleistift gerechnet, denn die Länder/Kommunen sind klamm, aber wir leisten uns in diesem Land einen Bundestagspräsident mit 4 (!!!) höchstbezahlten Vertretern, dazu das personell grösste und teuerste Parlament aller Zeiten, da fragt niemand nach den Kosten.
Ich halte übrigens "fast" jede Streckensperrung für eine Diskriminierung (ausser Brücken/Traglast usw.), ebenso zu verachten ist der rigorose Abbau von polizeilichen Planstellen. Mit genug Personal könnte man den beklagten Auswüchsen Herr werden, Umdenken und Änderung des Verhaltens geht nämlich nur über´s Portemonnaie oder Fahrverbot, aber ohne Soldaten kein Angriff, also nur Schilder und Streckensperrungen für´s gute Gewissen, etwas getan zu haben.
Zu RAF-Zeiten, als die Politiker um ihren eigenen Arsch fürchten musste, wurde bis zum Abwinken eingestellt und jeder nötige Ausrüstungsgegenstand beschafft. Ich hatte zu diesen Zeiten meine Lehrjahre im grünen Frack in Frankfurt abgeleistet, war dauernd auf Demos auf´m Römer, an Startbahn West und in Biblis, dazu RAF-Kontrollen ohne Ende, Geld und Material war immer da. Aber zu den Zeiten standen die Bürger noch zu ihrem "Schutzmann", das das heute nicht mehr so ist, ist eine traurige Entwicklung, an der die Polizeiführung auch nicht unschuldig ist.
Genug ausgekotzt, freue ich auf´s Frühstück in Menden am Sonntag.
Ist ja nur Einseitig (Berg hoch) gesperrt, Abwärts darf man doch noch runter schreddern![]()

Ist ja nur Einseitig (Berg hoch) gesperrt, Abwärts darf man doch noch runter schreddern![]()
Mich hat meine dienstliche Erfahrung gelehrt (...) an der die Polizeiführung auch nicht unschuldig ist.